Ich weiß nicht wer ich bin, was soll das?

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3 Antworten

Huhu,

seltsamerweise geht es mir genauso wie dir. Daheim kriege ich kaum einen Satz raus, ich rede ungerne, aber in der Schule bin ich einer dieser Menschen, die sich mit allen halbwegs verstehen und eine ein wenig große Klappe haben. Smalltalk ist für mich die reinste Pein und Menschen, die sich an diese Gesellschaftsnormen anpassen gefallen mir ebenso wenig. Und ich bekomme auch keine Ordnung auf die Reihe :D

Wenn ich mich beschreiben soll, weil ich nicht, ob ich simpel oder kompliziert sagen soll. Ich sage immer schwankend, weil ich einfach nicht weiter weiß.

Ich suche meine Antwort ebenfalls in der Pubertät. Das braucht eben seine Zeit, bis sich das einpendelt. 

Zudem denke ich, dass diese "kalte" Seite, in der ich kaum rede, nicht ich bin. Ich schiebe das auf meine Depressionen, immerhin lassen sie mich denken, dass das alles sinnlos und doof ist. Ich weiß ja nicht, wie es bei dir so steht, aber vielleicht solltest du dich mal informieren und dich mal vergleichen und evtl. eine Therapie anfangen.

Generell weiß ich sonst dafür leider keine Lösung, aber manchmal soll es ja auch helfen, zu wissen, dass das auch anderen passiert und irgendwo ein Teil vom Leben ist.

Ich wünsche dir viel Glück auch beim Schulwechsel.

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Hey,

Sei mir nicht böse wenn ich etwas falsch verstanden habe, habe deinen Text zweimal überflogen. Also, es ist garantiert besser soziale Kontakte zu haben und zu reden, da dies viele Vorteile hat: Du kannst über deine Hobbys reden, kriegst Bestätigung (welche du auch so schon bekommst wenn dir alle hinterher laufen und was von dir wollen, das zeigt doch das dich andere warn nehmen und garantiert auch wertschätzen), kannst über Probleme sprechen, usw. Es ist einfach Gesund Konversationen zu führen. In der Schule und zwischen Tür und Angel werden so oder so nur "unnötige Gespräche" zustande kommen, da diese wirklich nur oberflächlich sind. 

Vielleicht magst du es deswegen auch so gerne nach der Schule für dich Zuhause zu sein, weil du mal von den ständigen "SmallTalks" Ruhe hast.

Durch richtige Kontakte oder noch besser Freunde erlangst du auch mehr Selbstbewusstsein, denn sonst würdest du dich selbst nicht als "Aloch" sehen. Und es ist wichtig das du dir Ziele setzt, denn nur so kann man auch produktiv sein(dann gibt sich der Rest von selbst)

Phasenweise ist sowas normal(bin selbst 18Jahre alt), es ist nur wichtig das du langsam die Kurve kriegst, und das du vor allem die neue Schule als neue Chance siehst(auch bei den Mitschülern, Freunde zu finden).

Ich wünsche dir viel Glück :)

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Nein das klärt sich nicht von selbst (denke ich aufgrund eigener Erfahrungen und den Erfahrungen meiner Freunde). Du musst selbst anpacken und etwas daran ändern, versuchen etwas zu ändern, insofern du das möchtest, hört sich für mich aber ganz danach an. Setze dir nicht zu große Ziele sondern kleine Ziele und klettere dich langsam hinauf bis du zu deinem allergrößten Ziel angelangt bist.
Jedenfalls musst du auch selbst daran arbeiten, wenn du was ändern möchtest. Befasse dich mehr mit dir selbst, lerne dich wirklich kennen (dauert eine Weile aber lohnt sich), versuche deine Persönlichkeit kennenzulernen, zu bearbeiten und weiterzubilden. Du musst dir im Klaren sein, wer du bist, was du willst - das kann dir keiner hier beantworten, nur du ganz alleine kannst dieses Rätsel lösen.

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