Frage von Denisekraack, 75

Ich weiß nicht welche Kamera ich mir kaufen soll?

Hallo ihr lieben, Ich habe im Januar Geburtstag und wünsche mir schon sehr sehr lange eine Kamera, da ich unheimlich gerne fotografiere. So jetzt ist nur mein Problem das ich mich wirklich überhaupt garnicht mit Kameras auskenne bis jetzt und hakt überhaupt nicht weiß was diese ganzen Zahlen auf sich haben (z.B Nikon "d5300") Ich möchte gerne eine natürlich richtig gute Kamera, aber jetzt auch wieder nicht die aller teuerste und es gibt sooooooo viele, ich habe garkein überblick und weiß noch nicht mal wie man eine gute Kamera findet, weil ich nicht weiß wo drauf ich gucken muss und was welche Begriffe heißen. Bin wenig überfordert damit, ich würde mich riesig freuen wenn mir jemand helfen könnte. Danke im voraus :-)

Antwort
von habakuk63, 39

Es gibt zwei Wege für Anfänger sich an eine Kamera heranzuarbeiten.

1. Du kaufst dir eine preiswerte Kamera mit einem "immer- drauf -Zoom" mit sehr großem Zoombereich. Nach einigen tausend Fotos und mehreren Monaten mit jeder Kamera hat sich deine Interessenlage was Motive und Situationen betrifft gefestigt und du kannst dir Gedanken zu den nächsten Objektiven machen.  Beim Hersteller der Kamera solltest in ein Fachgeschäft gehen und verschieden Modelle der Hersteller probieren.

Wie liegt die Kamera in der Hand, wie gut erreichst DU die Bedienelemente, wie intuitiv ist die Menüstruktur und die Bedienung. Die rein technischen Daten sind bei den großen Herstellern (Nikon, Canon, Sony, Samsung, etc) SEHR ähnlich.

2. Möglichkeit, du suchst dir erst einen Hersteller und eine passende Kamera dieses Herstellers aus (kein Einsteigermodell, sondern schon etwas besseres). Danach kaufst du ein (1) Megazoom z.B. Tamron 16mm -300mm, auch hier wird nach ein paar tausend Fotos und mehreren Monaten dein Motiv und Situationsinteresse klarer sein. Somit kannst du jetzt passende (Fest)brennweiten für deine Kamera kaufen und sowohl das Megazoom als auch den Body weiter nutzen. Du hast kein Geld umsonst ausgegeben.

Meine Frau hat mit einer Canon 650d und einem 18-55mm Zoom angefangen. Ich bin mit einer Nikon3100 und einem 55-200mm in die Digitalfotografie eingestiegen. Beide haben wir unsere Ausrüstung stetig aufgerüstet, aber den jeweiligen Herstellern sind wird treu geblieben. 

Viel Spaß, es ist ein geiles Hobby, egal mit welcher Kamera.

Antwort
von torfmauke, 12

Eine Kamera ist ein sehr persönliches Werkzeug, weswegen ich empfehle, nicht zu sehr auf andere zu hören bei der Kamerawahl. Jede Mutter liebt ihr Kind, deswegen wirst Du hier in den meisten Antworten hören, wie gut die Kamera ist, die der Beantwortende selber benutzt und/oder die ihm gefällt! Neben der Tatsache, dass die Kamera gut in der Hand liegen, bestimmte Funktionen ausführen muss, die man von ihr erwartet und der Benutzer gut mit der Bedienung zurecht kommen muss, ist für den Fragesteller die Frage wichtig, ob sie diese Kriterien wirklich erfüllt und wie sie ihm optisch und haptisch gefällt.

Die Frage, ob Du überhaupt schon Erfahrung mit der Fotografie hast, ist ebenfalls wichtig, denn für erfolgreiches Arbeiten steht weniger der Body der Kamera im Vordergrund, sondern in erster Linie derjenige, der den Auslöser betätigt und danach erst einmal die Optik, durch die aufgenommen wird. Erst danach kommen die Kamera und ihre Fähigkeiten. Bei der Kamera ist neben den zur Verfügung stehenden Funktionen noch der Aufnahmesensor wichtig, der zusammen mit dem Objektiv maßgeblich für die Bildqualität zuständig ist.

Dabei ist die Behauptung, je mehr Pixel Auflösung, desto besser nicht immer richtig. Die Dichte der Pixel und die Technologie spielen eine wichtige Rolle. Ein 24 x 36 mm großer Sensor mit 18 Megapixel ist wesentlich besser, als einer mit gleicher Pixelanzahl aber einer Größe von 22,2 x 14,8 mm oder gar nur von 5,4 x 4 mm, wie er in Kompaktkameras vorkommt. Das hat seine Ursache zum einen in der Tatsache, dass sich dicht benachbarte Pixel gegenseitig beeinflussen und zum anderen, dass die Wärmeabfuhr bei kleinen Sensoren schlechter ist und somit die Fotos schneller verrauscht sind.

Der beste Aufnahmesensor macht aber auch keine guten Bilder, wenn das Objektiv von schlechter Qualität ist. Wie bei einer Kette das schwächste Glied die Stärke bestimmt, ist auch hier eine gute Abstimmung zwischen Sensor und Objektiv maßgeblich für die Qualität und Vergrößerungsfähigkeit der Fotos. Dabei sind heutzutage bei den hochwertigen Systemkameras die Sensoren den Objektiven weit überlegen, Standardobjektive können die heutigen Sensoren kaum ausreizen, dafür sind schon sehr teure Objektive der Spitzenklasse erforderlich, deren Preise schnell die Größenordnung von Kleinwagen überschreiten können.

Welcher Typ Kamera es sein soll, hängt davon ab, welche Art von Aufnahmen der Benutzer damit realisieren will und natürlich auch, ob er professionell, semiprofessionell oder rein privat fotografieren möchte und wie viele Aufnahmen damit täglich gemacht werden sollen.

Also ist die erste Überlegung:

1.) Soll es eine kompakte Kamera sein, die man für Aufnahmen, die ins „Familienalbum“ sollen, benutzen will und wovon keine Drucke im Posterformat erwartet werden?

2.) Soll es eine Bridgekamera sein, die etwas größer ist, Aufnahmen in etwas besserer Qualität macht und schon über ein paar Funktionen verfügt, die besondere Fotobereiche ermöglichen.

Bei diesen beiden vorgenannten Kameraarten muss man noch entscheiden, wie groß der Zoombereich des Objektivs und die Pixelanzahl des Aufnahmechips sein sollen. Auch muss sich der Käufer die Frage stellen, ob er mit der Kamera Videos aufnehmen möchte.

3.) Soll es eine semiprofessionelle Systemkamera mit oder ohne Spiegel sein und welche Erwartungen stelle ich an das zur Verfügung stehende Objektivsortiment in Beziehung auf Vielzahl, Qualität und Preisbereich? Welche Mindestanforderungen habe ich an Auflösung und andere Funktionen, wie ISO-Bereich, Serienaufnahmen, Videofunktionen u.v.m.?

4.) Soll es eine professionelle Systemkamera mit oder ohne Spiegel sein, welches Aufnahmeformat soll sie haben, Mittelformat, KB-Vollformat, APS-C oder MFT? Welche Erwartungen stelle ich an das zur Verfügung stehende Objektivsortiment? Welche Anforderungen habe ich an Auflösung und andere Funktionen, wie ISO-Bereich, Serienaufnahmen, Videofunktionen u.v.m.?

Also solltest Du besser ein Fachgeschäft aufsuchen, dort die ein oder andere Kamera in die Hand nehmen und Dich beraten lassen, welche Funktionen sie haben, welche Objektive es dafür gibt, was sie taugen und kosten und wie ausbaufähig sie sind! Ob Du sie dann dort auch kaufst oder im vielleicht preiswerteren Versandhandel, ist eine andere Frage.

http://www.torfmauke.de

Antwort
von Kai42, 18

Hi Denise. Es gibt eigentlich keine schlechten Kameras mehr. Und es ist auch egal, ob Canon, Nikon oder Sony. Es ist eigentlich auch egal, ob es sich um ein aktuelles oder Vorjahresmodel handelt. Wichtig ist lediglich dein persönlicher Geschmack und wie die Kamera in deiner Hand liegt. Also gehe am besten in einen Elektronikladen und probiere aus.

Antwort
von hoermirzu, 34

Dir ist in der Kürze, kein vernünftiges Gerät, für welchen Zweck?, anzuraten.

Viele Laien kaufen, auch wenn sie hauptsächlich bewegte Bilder filmen wollen, Spiegelreflexgeräte, ...

Es gibt schon gute Kompaktkameras, die den Amateur-Bereich vollkommen abdecken, Systemkameras, die mit ihren Wechseloptiken, fast unendlich ausbaubar sind. Dann Amateur-Spiegelreflex-Kameras und für Profis, entsprechende Apparate mit großen Sensoren für besonders dichte Qualität.

Infomaterial schmökern lohnt sich. Viel Erfolg! 

Antwort
von DerBube01, 39

Mit Nikon machst du eigentlich nichts verkehrt!

Die 3000er Reihe oder 5000er reihe sind schon ganz gut.

die 5000er ist besser als die 3000er und je höher die zahl hinter der 3 oder 5 um so neuer das Model. mit der 5300 machst du nichts verkehrt, aber halt sie vorher in der Hand ob die Größe für dich Ok ist.

Frauen Greifen meistens zu den 3er Modellen da die Wesentlich besser in der Hand liegen soll.

Antwort
von Cedric678, 20

Ich glaube in einem Fotografie Fachgeschäft bist du besser aufgehoben als hier

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