Ich weiß nicht was ich machen soll und wo ich hin soll?

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4 Antworten

Kannst du irgendeinen Berater im weitesten Sinne aufsuchen, der mit dir redet, Lösungen überlegt und vielleicht auch mal ein Gespräch mit deiner Mutter, deiner Schwester, deiner Oma und dir führt bzw. "moderiert"?

Das kann ein Sozialarbeiter sein, ein Psychologe, ein Erzieher, ein Lehrer, jemand vom Jugendamt (du sagtest etwas von "Heim"). Jemand, der neutral zwischen euch vermittelt, so dass jeder seine Position mal erklären kann, man Lösungen findet, wie alle friedlich zusammenleben und am Ende einen Weg, wie alle die (Positionen der) Anderen besser verstehen können. 

Ansprechpartner könnten evtl. Familienbildungsstätten, Erzieher (Jugendamt?) oder auch, wenn ihr gläubig seid, Leute wie Pastoren etc. sein. Überlege mal, wen du in deiner Umgebung ansprechen könntest und bitten könntest, so eine Rolle zu übernehmen. Ggf. auch mal googlen oder verschiedene Leute (Lehrer etc.) nach Ideen fragen.

Wenn das nicht geht, setze dich mal zu einem vereinbarten Termin mit Mutter, Schwester und Oma an einen Tisch. Überlege dir Punkte, die du klären möchtest, z.B. Streit beilegen, Regeln für alle definieren, freundliches Klima für alle schaffen, jeder soll sich aussprechen, keiner soll sich in der Familie schlecht (ängstlich, frustriert, überfordert, alleingelassen) fühlen.

Thema: Was können wir IN ZUKUNFT machen, damit es allen besser geht? Wie kann sich JEDER von uns darum bemühen, dass es JEDEM gut geht? Es soll nicht einer für alle anderen leiden, z.B. für alle anderen arbeiten oder zurückstecken/ sich zurücknehmen, es sollen nicht alle nur auf einen Rücksicht nehmen. Aber auf jeden soll ein bisschen Rücksicht genommen werden, so dass alle bestmöglich miteinander leben können. Am Ende des Gespräches solltet ihr schriftlich für alle festhalten, was beschlossen wurde, z.B. Regeln für Gespräche/ Streit, Regeln für Aufgaben im Haushalt, Regeln für Rücksichtnahme (z.B. Recht auf Zeit alleine), Regeln für häufige Streitpunkte usw. Und ggf. auch Regeln zum Thema, wann du bei deiner Oma übernachten darfst, wann nicht und warum dann nicht.  Hier wäre auch die Frage interessant, ob deine Mutter sich vielleicht insgeheim abgelehnt fühlt, wenn du bei deiner Oma schläfst, und ob man diese Ablehnung aus der Welt schaffen kann.

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Kommentar von Linda171112
15.11.2016, 12:27

Ich darf gar nichts mehr zuhause. Ich kriege kein Geld mehr. Selbst meine Operation hat meine Mutter nicht gezahlt. Die musste meine Oma zahlen. Meine Mutter lügt und deswegen kann ich nichts klären. Seit Wochen haben wir zuhause Streit. Es geht nichts mehr. Alle in meiner Familie sind zerstritten. Ich habe einen Vormund, aber ich will den nicht nerven. Und ich habe einen Sachbearbeiter vom Jugendamt, aber ich kann mich bei dem nicht melden, weil er wollte mich ja nicht zu meiner Mutter lassen, weil er wusste das es nicht klappt.

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Was gibt man hier für einen Rat? Keiner kennt die Umstände, warum das bei dir so ist. Selbst wenn, ist es immer noch schwer einen Rat zu finden, der dir auch hilft.

Was du machen solltest ist die Telefonseelsorge anrufen. Die Mitarbeiter hören zu und sind geschult. Sie hören auch ehr die Zwischentöne, die beim schreiben nicht sichtbar sind.

Da wirst du auch nicht nach der Konfession gefragt oder ob du überhaupt in der Kirch bist. Sie versuchen allen zu helfen.

www.telefonseelsorge.de/

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Warum kannst und willst Du denn nicht bei der Oma bleiben? Wieso Heim? Wer sagt das? Hattet ihr Besuch vom Jugendamt? Was ist los?

Ich weiß, dass das nur Fragen sind und Dir erstmal nicht weiterhelfen. Aber ohne dieses Wissen kann ich Dir nicht raten.

lg Lilo

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Kommentar von Linda171112
15.11.2016, 12:22

Ich bin mit 12 zu meiner Oma gezogen und mit 15 war ich für 7 Monate in der geschlossenen dann noch 4 Monate in einer Wohngruppe. Ich habe alles dafür getan um aus dieser Gruppe zu kommen . Ich lebe wieder bei meiner Mama. Es ist genau wie früher nur das ich nicht mehr geschlagen werde. Bei meinen Großeltern darf ich nicht leben, weil ich früher gemacht habe was ich will und weg gelaufen bin. Aber zuhause ist das auch keine Dauerlösung. Ich bin froh wieder hier zu sein und nicht 100 km von meinem zuhause entfernt. Aber ich weiß nicht weiter.

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Lass dich erst einmal von deiner Oma verwöhnen, die dir hoffentlich viel Liebe und Wärme schenken kann. Vielleicht kannst du bei ihr übernachten, damit du erst einmal Abstand zu deiner Familie kriegst. Morgen ist auch noch ein Tag, um zu überlegen, wie es weitergeht.
Alles Gute.

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