Frage von OendiKnows, 187

Ich weiß nicht, ob Gott existiert?

Hallo,

ich bin 16 Jahre alt und bin unzufrieden zurzeit mit mir selber. Ich ändere oft meine Meinung, aber der Glaube ist was, was nur sehr schwer zu ändern ist bei mir. Anfangs war ich ein dummes Kind, das sich eintrichtern lassen hat, woran es glauben soll. Meine Eltern sind nämlich N4rren, die einer Religion angehören, so war ich auch damals.

Dann habe ich eines Tages meine eigene Meinung gebildet und war ein Atheist, die Existenz von Gott klang damals immer so schwachsinnig für mich, Fantasie, etc. jedoch hatte ich auch nie wirklich ein plausibles Argument dafür. Dann habe ich aber irgendwann meinen Glauben per se entdeckt und habe an Gott geglaubt, natürlich ohne einer Religion anzugehören.

Ich war oft traurig in meinem Leben und bin es auch immernoch, ich habe immer sehr gehofft, dass mir Gott hilft oder mich glücklich macht und manchmal wurde ich dann auch glücklich, jedoch denke ich jetzt, dass das eher ein Placebo-Effekt war. Ich bin sehr emotional und verfüge über eine starke Willenskraft. Ich bin unzufrieden mit meinem Leben und mir geht es überhaupt nicht gut, dabei bin ich ein guter Mensch.

Viele die an Gott glauben, meinen, dass die Menschen ein Ebenbild Gottes sind, doch warum würde ein Gott jemals seine "Kinder" in eine solche Lage versetzen!? Ein Gott zu sein, das muss schon so einiges heißen und da gehören in meinen Augen auch Liebe, Mitgefühl und Frieden dazu. Das ist einer der Gründe, kommen wir nun zum nächsten Grund. Vermutlich wirst Du das lesen, Andrastor.

Wir hatten schon eine Diskussion und da hast Du mir eigentlich fast die Augen geöffnet, ich war heute auf dem Weg nach Hause und habe mir einiges durch 'n Kopf gehen lassen, irgendwie ist das folgende Wort intensiv in meinem Kopf stecken geblieben, nämlich "Realitätsverlust", das hast Du nämlich ein paar mal geschrieben.

Ich habe darüber nachgedacht und auch an was anderes, mir wurde dann klar, dass da was nicht stimmt. Es sind äußerst komplizierte Gedanken, es fällt mir auch schwer, sie in Worten zusammenzufassen. Ich dachte immer so: Aber, was wäre, wenn das nicht so ist? Was wäre, wenn Gott das alles beabsichtigt hätte? Was wäre, wenn das Herausfinden vom Glauben die härteste Challenge des Lebens wäre?

Was, wenn ich mir das alles nur selber eintrichtere? etc. etc. So lauter komplizierte Fragen um "Gott" lauerten/lauern in meinem Kopf herum. Ich habe viel nachgedacht und GF erlaubt es mir nicht, dass ich soviel schreibe, ich halte mich jetzt einfach mal kurz. Ich zweifele sehr an seiner Existenz nun und ich habe was ausprobiert, ich bin mir aber immernoch nicht sicher.

Deshalb werde ich mich nicht auf "Ja" oder "Nein" entscheiden, sondern auf "Ich weiß es nicht". Ich weiß tatsächlich nicht, ob es ihn gibt... Ich hasse das Leben und ganz besonders meines (momentan). Dieses Leben besteht in meinen Augen aus Behauptungen und Perspektiven und ich hasse es so sehr, wenn ich nicht 100%-ig richtig liegen kann.

Danke für Eure Aufmerksamkeit!

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Antwort
von Andrastor, 74

Ich hab deine Frage tatsächlich gelesen, danke dass du mich erwähnt hast.

Was ich aus dieser Frage herauslesen kann, ist jedoch nicht dass du ein Problem mit Gott hättest, also kein Glaubensproblem, sondern Probleme in deinem Leben, die dir zusetzen.

Daher würde ich dir empfehlen mal alle Gedanken bezüglich Gott beiseite zu schieben und dich auf das zu konzentrieren was dich unzufrieden macht.

Finde heraus was genau dich an deinem Leben stört und wie du das verändern und im Idealfall beheben könntest, sodass du ein glücklicheres Leben führen kannst.

Viel von deiner momentanen Stimmung kann natürlich auch pubertär bedingt sein und wieder vorübergehen. Um deinem Hormonhaushalt etwas unter die Arme zu greifen, helfen regelmäßiger Sport und eine gesunde Ernährung mit viel (natürlichem) Vitamin C.

Falls ich dir dabei irgendwie helfen kann, oder du generell noch Fragen hast, lass es mich wissen.

Antwort
von berkersheim, 73

Es gibt Dinge, die muss man aushalten. Egal, an was Du glaubst, Du wirst in diesen Glaubensdingen NIE Gewissheit erhalten. Da bist Du in guter Gesellschaft und das Rezept heißt: Cool bleiben. Erledige die Alltäglichkeiten des Lebens. Schau, dass Du Deine für Dein Leben wichtigen nächsten Ziele erreichst (Schulabschluss) und bleib offen. Es muss nichts gleich entschieden werden. Wir haben ein Leben lang Zeit, die Dinge zu beobachten, uns verschiedene Meinungen anzuhören und auszuprobieren. Das Schlimmste, was passieren kann, ist, dass man sich verrennt, weil man solche Dinge übers Knie gebrochen hat. In so grundlegenden Fragen soll man sich Zeit lassen. Wichtig ist, dass Emotionen und Vernunft zusammengehen und keiner von beiden das Übergewicht bekommt. Ob Du an Gott glaubst (im Sinne, dass Du Dein Leben danach ausrichtest) oder nicht, ändert nicht den Geschmack einer Suppe, lässt keinen Hund lauter oder leiser bellen. Man muss nicht an einen Gott glauben, um ein guter Mensch zu sein. Das kannst Du auch, wenn Du Dir mit der Entscheidung dieser Frage Zeit lässt. Im Buddhismus gib es einen Begriff, den ich für wichtig halte (obwohl ich Epikureer und nicht Buddhist bin): Achtsamkeit, Wachheit, die Dinge offen anschauen und auf sich wirken lassen. Wenn Du so jeden geschenkten Tag nicht "verschläfst", sondern alles in Dich aufsaugst und in Dir als Meinung wachsen lässt, wirst Du ruhig werden und zu einer für Dich überzeugenden Meinung finden.

Antwort
von DinoMath, 83

Wieso hasst du es, wenn du nicht 100% richtig liegen kannst?

Es gibt so vieles in der Welt was wir nicht wissen.

Selbst unser Modell von der Wirklichkeit, also die Chemie und die Physik könnte eines Tages durch ein anderes Modell ersetzt werden, was der Realität vielleicht noch näher kommt.

100% gibts nur in der Mathematik, da die Annahmen auf die sie beruhen in ihr definiert werden und sie besagen nur, wenn man dies und das so und so definiert, erhält man folgende Schlussfolgerungen.

In der Mathematik passieren durchaus interessante Sachen die man auch im echten Leben anwenden und gebrauchen kann ohne, dass dir passieren kann, dass sie sich jemals als Falsch herausstellen könnten. Nur die Anwendung in der Wirklichkeit kann sich als falsch heraus stellen.

Überall woanders gibts aber kein 100% und bei Gott schon garnicht. Das ist ja Konzept hinter den Glauben, dass man es weder beweisen noch widerlegen kann.

Aber was ist nun so schlimm daran?
Kannst doch einfach deine Meinung haben und akzeptieren, dass andere es anders sehen und das mit genau dem selben Recht.

Kommentar von OendiKnows ,

Ja, das ist die Zwickmühle. Ich muss zumindest richtig liegen, wenn es um Gott geht. Ich war auch einst mal 100%-ig sicher... Jetzt weiß ich es nichtmehr.

Kommentar von DinoMath ,

es gibt aber kein richtig oder falsch.

genauso wenig kannst du widerlegen, dass du in einer Matrix lebst (wenn du den Film kennst)

Unsere Realität besteht zu 100% aus Vorgängen in unserem Gehirn, die sich teilweise damit beschäftigen die Sinneseindrücke zu interpretieren.

Du weisst niemals zu 100% was von dem was du glaubst wahrzunehmen (oder im Falle Gottes nicht wahrzunehmen) wirklich stimmt oder nicht. Aber das ist nunmal unsere Welt, eine andere gibt es nicht und so schlimm ist es eigentlich auch nicht. Bauchst nur mal ne richtige Einstellung dazu...

Kommentar von Grobbeldopp ,

Das ist das "Brain in a vat" Problem. Was wenn alles nur Illusion ist?

Ja was ist dann? Da es keine Möglichkeit gibt, die Illusion zu enttarnen, ist es müßig darüber nachzudenken- es ist egal, ob die Wirklichkeit Illusion ist oder wirklich wahr- man kann es nicht erkennen.

Deshalb sollte man solche Gedankenexperimente nicht heranziehen, um "richtig und falsch" zu relativieren, wie du es zu Beginn tust.


Kommentar von DinoMath ,

Was ist der entscheidende Unterschied?

Das eine ist ne Illusion einer Realität, die evtl garnicht existiert und das andere ist die Illusion, dass es in dieser Welt keinen Gott gibt, obwohl das falsch sein könnte.

Beiden gemein ist: wir wissen es nicht.
Egal ob wahr oder falsch - wir können es nicht erkennen.
Und es ist müßig einen Beweis zu suchen.

Darum meine Meinung: jeder soll glauben was er will.

Antwort
von triunitas3in1, 27

Mit Nichtwissen kommst du schonmal sehr nahe an Gottes Wesen heran.

Wie Sokrates: "Ich weiß, dass ich nicht weiß". Sein späterer Schüler Platon hat diese Erkenntnis vom "Nichts" (d.h. von der illusorischen Eigenschaft aller Dinge, v.a. im gesellschaftlichen Konsens) im Höhlengleichnis dargestellt.

Du kannst ja erstmal versuchen, das Höhlengleichnis zu "verstehen". Nicht nur gedanklich-rational, sondern auch intuitiv und in seiner ganzen Tiefe umsetzen, bis zur letzten Konsequenz...



Antwort
von Willi1900, 73

Eine wahrhaft philosophische Frage, die sich schon viele Menschen gestellt haben und auf die es keine beweisbare Antwort gibt. Leider haben die Religionen sehr viel zerstört, indem sie behaupten, die allgemeingültige und einzige Wahrheit gepachtet zu haben. Viele intelligente Menschen zweifeln so wie du, das sind die Agnostiker - jedenfalls nicht die schlechteste Haltung.

Antwort
von Daggero, 5

Leider ist es Tatsache, und keine Sünde so zu denken, dass Gott nicht existiert. Gott existiert nicht, wie es die christlichen dem islamischen und jüdischen Gruppierungen darlegen. Alle monotheistischen Religionen liegen falsch mit dem bewussten ziel der Verklärung dogmatischen Ritualisierung und Ablenkung aber keine Sorge, das was existiert ist gutes, und es steht im Gegensatz zum Bösen. Auch wenn dies subjektiv sein mag, so spürst du intuitiv in deinem Herzen, was du für gut und für richtig hältst und was in deinen Augen falsch ist. Verfolgst du also im Leben das Gute, dann ist es so wie alt Glowe ist als glaubst du an Gott. Dann ist alles in Ordnung mit dir, und so sollte es sein. Verfolgst du aber das Böse und suchst es, du benötigst so einen großen Schlag mit einem Knüppel auf deinen Hinterkopf. Die Tatsache an sich, dass Gott niemals personifiziert werden darf, niemals eine Person aus ihm gemacht wird, ist so wichtig wie alles andere im Kosmos und im Universum. Wenn man sich in der Begriffsklärung sagt, dass der Urknall ein in Anführungsstrichen göttliches Ereignis ist, dann ist da das damit verbundene Gesetz der Entwicklung, beziehungsweise des gedeihen ist, ein Naturgesetz, welches mit der eigentliche eigentlichen Existenz des Universums gleich kommt. Tatsächlich ist dies das einzige Gesetz welches sich durch jede Ebene auf jedem System vollzieht. Die Entwicklung ist das, was dazu führte dass aus dem komprimierten Gasen nach dem Urknall Materie wurde in Form von Planeten, Sonnen, Galaxien am Ende können wir sagen dass die Entwicklung immer überwiegend war im Vergleich zu Anti Entwicklung. Negative Entwicklung gibt es nicht, es gibt nur Entwicklung und anti-Entwicklung. In der Jahrtausende währenden bis heute andauernden religiösen und religiös ritualisierten dogmatischen Verklärung in den population Gebieten, wurden jene extraterrestrisches Spezies fehlinterpretiert und über die langen ja tausende verklärt als Engel auch dargestellt obwohl es dieses physisch gab in der Form eines Lebens mit Flügeln in der moralischen Form war jedes Bewusstsein auch wenn es extraterrestrisch war und auf der Erde zu Gunsten des Menschen und zugunsten der Entwicklung im Kosmos gehandelt hat ein göttliches Wesen Gottes Engel. Jene die Anti entwicklung förderten, sind auf der Erde die von Gott abgewandten, die efallenen Engel, die die an die Entwicklung und aus niederen Beweggründen nicht die Entwicklung fördern.

Antwort
von JasonSchmid2000, 39

Ich persönlich bin immer Atheist gewesen.

Ich denke immer sehr realistisch. Die Existenz eines Gottes oder irgendetwas, das unser Glück etc beeinflusst, ist für mich wissenschaftlich gar nicht nachweisbar und aus der Luft gegriffener Unsinn.

Erzählungen, was Götter beeinflusst haben sollen, sind für mich immer durch ganz normale Logik erklärbar und keine "Wunder".

Meine Meinung: Jeder Mensch ist selbst für sein Glück und Wohlbefinden verantwortlich, kein nicht existierender Gott ist Schuld daran, wenn mal was schief läuft oder etwas gut funktioniert.

Grüße ;)

Antwort
von Prinzessle, 47

Also Du schreibst sehr Tiefsinnig.

Ja wir alle können es nicht 100 % wissen...manchen Menschen gibt der Glaube Kraft und Mut....auch wenn dies nur dieser Placeboeffekt sein sollte, worin ich Dir recht gebe....so ist das doch gut.

Für mich ist die Natur Gott und so versuche ich ihr Sorge zu tragen und freue mich ob Allem was mir da so begegnet am Wegesrand...

Aber wie Du sagst, es muss für jeden selber stimmen, also hadere nicht so viel mit Dir....denn eigentlich ist es egal ob es Gott nun gibt oder nicht....wichtig allerdings ist, wie wir leben, denn die Erde und alles Leben darauf ist unsere Grundlage, womit wir sorgsam umgehen sollten...

Und falls es Gott geben sollte, so wäre er wohl damit sicherlich einverstanden und würde sich freuen, denn wir lebten ja dann in seinem Garten...

Antwort
von MeGusta97, 15

Ich bin erst später auf deine Antwort gestoßen, hoffe aber dennoch, dich irgendwie zu erreichen. Falls du dies also liest, lies bitte weiter.

Es gibt keine deutlichen Zeichen die für, oder aber gegen eine Existenz Gottes sein könnten. In deiner Eitelkeit schriebst du, dass deine Eltern Narren wären, weil sie einer Religion angehören. Das frustriert mich ein wenig, da es eine absolut hochmütige und naive Aussage ist, die dich zum Narren macht. Es gab und gibt ehrbare, intelligente Menschen, die einer Religion angehörten und davon überzeugt waren. 

Jeder lebt seinen Glauben individuell aus, dafür gibt es keine allgemeine Norm. Warum also zweifelst du individuelle Glaubensweisen einer Person an? Das ist unklug. Des weiteren ist Intelligenz nicht immer dass, wonach es im Leben bedarf. In letzter Zeit habe ich vermehrt das Gefühl, dass jeder nach seiner vermeintlichen Intelligenz gewertet wird, dabei wissen die meisten nicht einmal, wie Intelligenz definiert wird.

Zerbreche dir nicht den Kopf um über Gottes Existenz abzuwägen, dass haben schon viele Menschen vor dir gemacht. Manche haben sogar Bücher darüber geschrieben. Klar, jeder sollte sich seine eigene Meinung bilden, aber woher soll man sich eine Meinung bilden, wenn man nicht einmal genau weiß was Gott überhaupt sein soll. Die Antwort wirst du nie finden, du kannst deinen Glauben oder Unglauben jedoch definieren, indem du viel liest. Ich lese momentan beispielsweise die Bibel um mir ein besseres Bild von dem christlichen Glauben machen zu können. 

In einem Punkt sollten wir einander allerdings alle zustimmen: Respekt ist in dieser Hinsicht etwas bedeutendes. Wenn wir uns nur mit Hass, Hohn und Spott gegenüber treten und uns teilweise sogar körperlichen Schmerz hinzufügen, nur um unsere Meinung zu vertreten, werden wir nie lernen zu respektieren, zu akzeptieren. Glaube ist ein sehr sensibles Thema, welches nichts in der Öffentlichkeit verloren hat. So ist jedenfalls meine Meinung.

Antwort
von Philipp59, 24

Hallo OendiKnows,

vielen geht es ähnlich wie Dir. Sie zweifeln an Gott, da sie nicht verstehen können, warum er all das Elend und Leid auf der Erde zulässt. Wo aber kann man zufriedenstellende Antworten finden? Denkst Du nicht, dass Gott in seinem geschriebenen Wort, der Bibel, auch auf diese Fragen eingehen müsste? Ja, es ist tatsächlich so, dass uns die Bibel Antworten in dieser Richtung liefert.

Vielleicht wäre zuerst einmal zu klären, wie das Böse überhaupt in die Welt kam. Die Bibel zeigt, dass ein ursprünglich guter Engel dadurch zum Teufel wurde, dass er die erste Lüge äußerte. Angetrieben von dem Wunsch, etwas zu erlangen, was eigentlich nur Gott zusteht, nämlich angebetet zu werden, belog er Eva, die erste Frau und verleitete sie zum Ungehorsam gegen Gott. Ihr Mann, Adam, schloss sich der Rebellion an und auf diese Weise kam das Leid und der Tod in die Welt. (siehe 1. Mose 3:1-6)

Viele Menschen fragen sich, ob nicht letztendlich Gott selbst für das Böse verantwortlich ist, da er bei seiner Schöpfung einen Fehler gemacht habe. Dem ist jedoch nicht so, da alle Dinge, die Gott hervorgebracht hat, vollkommen sind. Die Bibel sagt: "Der FELS, vollkommen ist sein Tun, Denn Gerechtigkeit sind alle seine Wege. Ein Gott der Treue, bei dem es kein Unrecht gibt; Gerecht und gerade ist er." (5. Mose 32:4) Die Menschen, und auch die Engel, waren somit nicht fehlerhaft erschaffen worden und daher durchaus in der Lage gewesen, Gott treu zu bleiben.

Dass sich sowohl Menschen als auch Engel dennoch für die Sünde entschieden, hat mit ihrer Willensfreiheit zu tun. Jeder von uns kann entscheiden, ob er das Gute oder das Böse erwählt. Gott hat uns nicht als Roboter erschaffen, die automatisch und zwanghaft seinen Willen tun. Er wünscht sich jedoch, dass ihm seine vernunftbegabten Geschöpfe aus Liebe gehorchen, ähnlich wie sich das Eltern von ihren Kindern wünschen.

Es stellt sich natürlich die Frage, warum Gott das Leid bis heute zugelassen hat. Der tiefere Grund hat mit der in Eden begonnenen Auflehnung gegen die göttliche Herrschaft zu tun. Seit dieser Zeit bemühten sich die Menschen, alle möglichen Regierungsformen auszuprobieren. Außerdem waren die meisten Menschen nicht bereit, sich der göttlichen Herrschaft zu unterstellen. So bevorzugen Menschen bis heute selbst über Recht und Unrecht zu entscheiden, statt sich zu erkundigen, was Gott gefällt und was nicht. Dadurch, dass Gott Zeit verstreichen ließ und Menschen die Gelegenheit gab, zu beweisen, ob ihr von Gott unabhängiger Lauf der bessere ist, wurde deutlich, wer schließlich Recht behalten sollte.

In all den Jahrhunderten Menschheitsgeschichte wurde eines immer deutlicher: Menschenherrschaft trägt nicht zum Wohl und zum Glück der Menschen bei. Das bestätigt die Bibel mit folgenden Worten: "All das habe ich gesehen, und mein Herz richtete sich auf jede Arbeit, die unter der Sonne getan worden ist [während] der Zeit, da der Mensch über den Menschen zu seinem Schaden geherrscht hat. (Prediger 8:9) Keine Regierung auf der Erde konnte bisher Kriegen, Verbrechen, Ungerechtigkeiten und Krankheiten ein Ende machen. Gerade in unserer Zeit wird mehr als deutlich erkennbar, wie sehr doch die menschlichen Regierungen versagt haben. Die Zustände auf der Erde werden von Tag zu Tag schlimmer und sogar der Fortbestand der Menschheit ist in Gefahr.

Gott wird dem Treiben der Menschen jedoch nicht endlos zusehen. In dem Bibelbuch Apostelgeschichte, Kapitel 17:31 steht: "Denn er hat einen Tag festgesetzt, an dem er die bewohnte Erde in Gerechtigkeit richten will durch einen Mann, den er [dazu] bestimmt hat, und er hat allen Menschen eine Gewähr [dafür] gegeben, indem er ihn von den Toten zur Auferstehung gebracht hat.“ Wenn Gott die Erde richtet, wird er dafür sorgen, dass alle menschlichen Regierungen beseitigt werden und an deren Stelle das Königreich Gottes zu herrschen beginnt (siehe Daniel, Kapitel 2, Vers 44). Dies ist das Reich Gottes, um das viele im sogenannten "Vaterunser" beten, wenn sie sagen: "Dein Reich komme". Das wird einen neuen Zeitabschnitt in der Menschheitsgeschichte einläuten. Dann wird es hier auf Erden endlich Ruhe und Frieden geben und niemand wird mehr krank oder sterben.

Dass Gott nicht schon längst in das Weltgeschehen eingegriffen hat, zeigt im Grunde, wie groß seine Geduld ist. Bei der Zulassung des Bösen geht es nämlich nicht nur um die Frage, ob Gott das Recht hat, über die Menschen zu herrschen, sondern auch darum, ob es Menschen gibt, die Gott aus selbstloser Liebe dienen. Diese Streitfrage bezüglich der Treue des Menschen gegenüber Gott ist von weitreichender Bedeutung. Der Teufel hatte nämlich behauptet, es gäbe keinen einzigen Menschen, der Gott aus echter Liebe dient. Das wurde an dem Beispiel eines treuen Dieners Gottes aus alter Zeit mit Namen Hiob deutlich. Satan behauptete, er könne ihn sowie jeden anderen Menschen von Gott abwendig machen, wenn er ihn unter Druck setzen würde. (siehe Hiob, Kapitel 1, Verse 8 - 12) Durch Gottes Geduld kann jeder Mensch den Beweis erbringen, wer in dieser Streitfrage Recht behält: Satan oder Gott.

Hätte Gott gleich zu Anfang das Böse ausgemerzt, in dem er die Rebellen sofort vernichtete, dann wären die erwähnten Streitfragen für immer ungeklärt geblieben. Vielleicht wird die Sache durch folgende Veranschaulichung deutlicher: "Wie könnte ein Familienvater am besten die in aller Öffentlichkeit erhobene Anschuldigung widerlegen, er würde seine Stellung als Familienhaupt missbrauchen, und die Behauptung, seine Kinder wären besser daran, wenn sie ihre Entscheidungen unabhängig von ihm träfen, sowie die Anschuldigung, sie alle würden ihm nicht aus Liebe, sondern um materieller Vorteile willen gehorchen? Wären die Anschuldigungen oder Behauptungen in den Augen der Nachbarn zweifelsfrei widerlegt, wenn er den Falschankläger einfach erschießen würde? Welch eine vorzügliche Rechtfertigung es doch statt dessen wäre, wenn er seinen Kindern die Gelegenheit gäbe, für ihn als Zeugen aufzutreten, um so bezeugen zu können, daß ihr Vater seiner Familie in gerechter und liebevoller Weise vorsteht und sie bei ihm bleiben, weil sie ihn lieben! Würden einige seiner Kinder sich auf die Seite des Anklägers stellen, das Haus verlassen und durch Aneignung eines anderen Lebensstils ihr Leben ruinieren, würde aufrichtigen Beobachtern nur bewußt werden, daß die Kinder sich besser seiner Leitung unterstellt hätten." (Unterredungen anhand der Schriften S. 83)

Wie Du siehst, ist die Frage, warum Gott das Böse zulässt, komplizierter als die meisten zunächst denken. Die Art und Weise, wie Gott in dieser Sache vorgegangen ist, zeugt jedoch von seiner großen Weisheit und seinem Weitblick. Wie die Bibel aber auch zeigt, werden Schmerz und Leid nicht für immer Teil unseres Lebens bleiben. Mehrfach wird in der Bibel vorausgesagt, dass bald alles Böse und auch jegliches menschliches Leid enden wird. Im letzten Buch der Bibel, der Offenbarung, stehen die Mut machenden Worte: Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein. Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen" (Offenbarung 21;3,4).

Dies ist kein leeres Versprechen, denn die Vorhersagen der Bibel haben sich als stets zuverlässig und genau erwiesen. Somit können wir uns auf ein wundervolles Zeitalter freuen, dass bald anbrechen wird! Das ist nur ein Grund von vielen, sich einmal näher mit Gottes Wort zu beschäftigen und den Gott kennenzulernen, der in der in der Lage ist, all das in Erfüllung gehen zu lassen.

LG Philipp

Antwort
von almmichel, 37

Deshalb heißt es ja auch GLAUBE. Definitiv weiß es niemand. Versuche einfach zu glauben. Gott wird dir die Kraft geben ihn auf irgendeine Weise zu erleben.

Antwort
von buecherleserin9, 45

Also ich glaube jetzt auch nicht an Gott oder ähnliches, zumindest nicht so wie die meisten.

Das hört sich jetzt vielleicht etwas sehr skurril an, aber seitdem ich die Serie Supernatural geschaut habe denke ich das da irgendwas existiert.
Vielleicht keine Engel und Dämonen, kein Gott und Lucifer aber irgendwas gutes und böses.

Das was ich "glaube" ist viel zu kompliziert zu erklären.

Du musst dich nicht zwingen an irgendwas zu glauben wenn du es nicht fühlst.

Ps: ich bin auch "erst" 16 :) 

Kommentar von joergbauer ,

Naja, etwas Gutes und Böses ist eben Gott und Teufel - was denn sonst? Du musst es ja nicht komplizierter machen als es ist! Und mit Gefühlen hat das alles nichts zu tun - Gefühle können täuschen.

Kommentar von buecherleserin9 ,

Gut und böse müssen nicht immer Gott und Teufel sein, und sind es in meiner "Vorstellung" auch nicht.

Antwort
von comhb3mpqy, 33

Ich glaube an Gott, ich bin Christ.

Ich glaube, dass diese durchdachte Welt geplant wurde, ich glaube
nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Auch gibt es die
Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Auch gibt es Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine
wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann
ist ein Schritt getan, damit das Wunder auch bestätigt wird. Die Ärzte
wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Sie können im Internet auch nach "Mädchen begegnet Jesus" suchen (ohne Anführungszeichen).

Kommentar von Susanne88 ,

"ich glaube nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist"  Wer glaubt denn dies?

Wunder: "Wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann ist ein Schritt getan, damit das Wunder auch bestätigt wird"

Eine logische wenn-dann Aussage.

Warum nicht mal andersrum: "Wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch krank wurde, dann ist ein Schritt getan, damit das Wunder auch bestätigt wird"

Damit wäre doch die Anzahl der Wunder bedeutend stattlicher, somit auch das Eingreifen Gottes.

Kommentar von comhb3mpqy ,

Gott ist gütig, Er macht Menschen gesund.

Kommentar von Helmialina ,

Ach.....Denn werde ich Ihn gleich mal fragen warum meine Tante die stets an Ihn geglaubt hat, Kirchgängerin war, nie jemandem was getan hat, ständig für irgendwen oder was gespendet hat so jämmerlich an Krebs sterben musste. Wahrscheinlich gibt es dafür mal wieder irgend eine Fadenscheinige Erklärung nücht??????

Kommentar von Susanne88 ,

"Gott ist gütig, Er macht Menschen gesund."

Aber nur wenn er mag. Er mag halt nicht immer. Wäre zwar ein Klacks für einen "Allmächtigen", aber wenn er keine Lust hat, dann muss man auf eine Wunder warten.

Antwort
von Dummie42, 42

Wenn du nie deine Meinung revidieren müsstest und immer 100% richtig liegen würdest, dann wärst du Gott... wobei selbst der sich laut Bibel öfter von Menschen überreden ließ, seine Pläne zu ändern.

Das Leben besteht aus trial and error und wer sich nicht nach oben irrt und
nicht dank seiner gemachten Erfahrungen seine Fehler
korrigiert, oder zumindest versucht, sich zu verbessern, der vergurkt sein Leben.

Kommentar von joergbauer ,

Gott ist vollkommen und alles was ER tut hat seinen tiefen Sinn und Zweck - auch wenn es sich für uns anfühlt als ob Gott sich überreden ließe, ist es immer seine Souveränität die handelt, auch wenn wir das nicht nachvollziehen können.

Kommentar von Dummie42 ,

Lieber Joerg, dein Glaube sei dir unbenommen

Antwort
von Trashtom, 38

Deshalb werde ich mich nicht auf "Ja" oder "Nein" entscheiden, sondern
auf "Ich weiß es nicht". Ich weiß tatsächlich nicht, ob es ihn gibt...

Meiner Meinung nach ist diese Frage für unser Leben nicht relevant.

Selbst wenn es ein Super-Wesen geben sollte, was hätte es davon, von irgendwelchen im Vergleich mikrigen Ameisen angebetet zu werden? Minderwertigkeitskomplex? Nein, das macht keinen Sinn.

Weiters ist ein Gott, der einen guten Menschen bestraft, weil er den von ihm geschenkten Verstand gebraucht hat und nicht auf Knien durchs leben gerutscht ist - kein Gott sondern ein Diktator.

Kommentar von joergbauer ,

Das ist es ja - vor Gott gibt es KEINE guten Menschen! Und ein biblischer Glaube, der nicht durch eine falsche Humanität beeinflusst ist, weiß das auch!

Antwort
von anniegirl80, 22

Nun ja, ob Gott existiert oder nicht, hängt nicht davon ab ob du dran glaubst oder nicht.

Glauben ist tatsächlich eine Challenge, wie du es beschreibst, denn man lässt sich auf etwas ein, das sich erst nach und nach beweisen wird. Und diese Beweise sieht man nur selber, andere können damit in diesem Sinne nichts anfangen.

Was Gott will, ist eine Beziehung zu dir, zu jedem Menschen. Wenn du wissen willst ob es Gott gibt, dann bitte ihn, in dein Leben zu kommen und dich / dein Leben zu verändern. An der Wirkung wirst du sehen was an der Sache mit dem Gottesglauben dran ist!

Antwort
von joergbauer, 25

Was ist denn Realität? Was wir sehen? Es gibt auch Wahrheiten die man nicht sieht und die dennoch real sind. Wenn es Gott gibt, dann existiert er nicht in dem, was wir in unserer begrenzten Dreidimensionalität für eine Realität halten. Und auf den "gesunden Menschenverstand" sollten wir uns in dieser Frage auch nicht verlassen. Wie gesund die menschlichen Gedanken sind, sieht man ja in der Praxis in der Welt und Gesellschaft.

Wenn du mit etwas in Berührung kommen willst, um herauszufinden was dran ist, dann nicht nach deinen Regeln oder den der Vernunft oder der Weltanschauung oder deiner Vorstellung. Gott versteckt sich nicht und ist erfahrbar. Christen glauben daß die Bibel Gottes Wort enthält - geschrieben in 1600 Jahren von gläubigen Menschen die vom Geist Gottes inspiriert wurden.

Dort findest du die Schöpfungsgeschichte, die Geschichte Israels und viele historische Namen, Städte die es gab, und Ereignisse, die geschichtlich auch so sich zugetragen haben. Schon von daher ist sie glaubwürdig. Gott ist Geist und der Mensch außerstande sich diesem heiligen und allmächtigen Gott zu nähern (wegen seiner Schuld und Bosheit, die ihn ihm steckt). Gott hat alle rechte uns zu ignorieren und zu vernichten. Aber Gott ist auch Liebe und will uns begegnen - nach seinen Regeln und Geboten.

Got wurde Mensch und hat für die Schuld des Menschen sich mit sich selbst versöhnt durch seinen Tod und seine Auferstehung von den Toten. Das ist inhaltlich das, was man Evangelium nennt. Daran sollen wir glauben und Gott im Gebet bitten in unser Leben zu kommen. Wenn du es ehrlich meinst und glaubst, wird das auch geschehen und du wirst es merken. Lies im Johannes-Evangelium im Neuen Testament und lasse dich darauf im Glauben ein - dann wirst du Frieden finden (den Sinn des Lebens) und innerlich zur Ruhe kommen. Suche dir eine biblische Gemeinde (keine Kirche) und folge Jesus nach! Alles Gute!

Antwort
von Smartens, 16

Viele die an Gott glauben, meinen, dass die Menschen ein Ebenbild Gottes sind, doch warum würde ein Gott jemals seine "Kinder" in eine solche Lage versetzen!? 

Dein Leben dreht sich nur um dich und deine Probleme und du maßt dir die Rechte eines Kindes Gottes an?! Dein "Glaube" ist nicht mehr als eine philosophische Betrachtung und damit wertlos. Wer kein Kind Gottes ist, ist (ob es ihm bewusst ist, oder nicht) ein Kind des Teufels. Tue Buße und übergib dein Leben der Führung Gottes. Dann erst kannst du dich der Fürsorge eines liebenden Gottes und himmlischen Vaters erfreuen, anders ist Gott für dich nicht mehr als ein Richter.

Glaube kann man auch nicht ausprobieren; genau so, wie man Ehe oder Kinder kriegen nicht ausprobieren kann. Entweder lebt man für sich selbst, oder für Gott. Entweder ist man Christ, oder nicht. Entweder verbringt man die Ewigkeit im Himmel, oder in der Hölle.

Lies die Bibel und bete darum, dass Gott sich durch sie dir zeigt. Die Bibel vermittelt keine Religion, sondern was es heißt, wirklich zu glauben.

(Entschuldige, dass ich so hart bin. Ich meine es nicht böse. Es ist nur so, dass es nicht taugt, wenn man bei den wichtigsten Fragen des Lebens um den heißen Brei herumredet.)

Antwort
von nowka20, 7

Gottesexistenz

---existieren kann nur etwas, was mit unseren sinnesorganen zu erfassen ist.

---da gott etwas geistiges ist, ist er unerfaßbar und kann deshalb auch nicht existent sein.

---unser denken ist das falsche werkzeug, um uns gott überhaupt zu nähern.

---ist die frage falsch gestellt, so wird auch die antwort falsch.

---gott ist jenseits von existenz und auch von nichtexistenz.

Jes 55,8-9

8 Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR,

9 sondern soviel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken

Antwort
von Beyourself94, 25

Zu dieser Frage kann ich dir nur eine Sache versichern. Wenn du wirklich wissen möchtest, ob Gott existiert, und wenn du wirklich aus tiefstem Herzen nach dieser Antwort suchst, dann wirst du sie auch bekommen. Du solltest täglich beten, unabhängig davon ob du jz an Gott glaubst oder nicht. Denn wenn dein Herz sich wirklich nach einer Antwort sehnt, dann wirst du sie zu 100% bekommen. Du solltest nicht auf Meinungen anderer Leute hören, die gläubig oder ungläubig sind. Du darfst dich bei sowas nicht von anderen beeinflussen lassen und stattdessen selbst nach der Antwort suchen.

Antwort
von fricktorel, 7

Nimm dir ein Beispiel an Satan und dessen Dämonen, denn die "wissen, dass es Gott gibt" (Jak.2,19).

Doch auch für dich kommt diese Zeit der Erkenntnis (Offb.20,5).

Zu dem Zeitpunkt wird Satan, der Verführer (Offb.12,9),  gebunden sein (Offb.20,2).

Antwort
von nowka20, 14

---existieren kann nur etwas, was mit unseren sinnesorganen zu erfassen ist.

---da gott etwas geistiges ist, ist er unerfaßbar und kann deshalb auch nicht existent sein.

---unser denken ist das falsche werkzeug, um uns gott überhaupt zu nähern.

---ist die frage falsch gestellt, so wird auch die antwort falsch.

---gott ist jenseits von existenz und auch von nichtexistenz.

Antwort
von Sharakan, 28

Lies ein bisschen Feuerbach ;)

Antwort
von fricktorel, 13

Du gehörst wie der Rest dieser Menschheit zu denen, die dem "Gott dieser Welt" unterlagen (Offb.12,9).

Die einen glauben "gar nichts" (Ps.53,1-2), die anderen dem "Verführer" (2.Kor.4,4).

Unser ewige Vater will jedoch nicht, dass auch nur ein Mensch verloren gehe (Mt.18,14) und opferte deswegen Seinen Sohn (Röm.6,23), welcher den Thron besteigen wird, wenn er zurück kommt (Offb.14).

Satan und seine Dämonen werden eingesperrt (Offb.20,2).

Kommentar von Susanne88 ,

Der "ewige Vater will jedoch nicht, dass auch nur ein Mensch verloren gehe (Mt.18,14) und opferte deswegen Seinen Sohn".

Das Opfer war wohl nicht so effizient?

Kommentar von MeGusta97 ,

Sarkastische Kommentare unter einer ernst gemeinten Antwort werden dir wahrscheinlich nur hasserfüllte Antworten bringen, warum dass also? 

Das Opfer war offensichtlich sehr effizient, denn auch noch nach mehr als 2000 Jahren sprechen Milliarden von Menschen über den Messias. Leute erbauen Kirchen und Gotteshäuser, um ihn zu preisen und zu verehren. Das Buch, welches ihn thematisiert, ist eines der am meisten verkauften und gelesenen Bücher weltweit. 

Nur weil ein Haufen neu-geborener Internet-Atheisten, die sich für etwas besseres halten und in ihrem Hochmut nichts besseres zu tun haben, als mit Leuten im Internet darüber zu diskutieren, seinen Namen in den Dreck ziehen und nicht an ihn glauben, heißt dass noch lange nicht dass er auch nur einen Dreck bedeutet. 

Soviel dazu. Bevor du jetzt also davon ausgehst dass ich ein Christ bin, der Atheisten angreifen will und diesen ihren Unglauben absprechen will: Nein. Nie und nimmer. Ich verstehe Atheisten sehr gut und komme gut damit klar, wenn jemand Gottes Existenz anzweifelt. Allerdings komme ich nicht mit diesen ganzen Leuten im Internet klar, die der Meinung sind sie hätten die Weisheit mit Löffeln verspeist und ihre Ansichten wären dass absolut wahre, unverfälschte Nonplusultra. 

Kommentar von Susanne88 ,

"Nur weil .... Internet-Atheisten, die sich für etwas besseres halten .... in ihrem Hochmut seinen Namen in den Dreck ziehen und nicht an ihn glauben....."

Sehr differenzierte Analyse meine Kurztextes.

"Bevor du jetzt also davon ausgehst dass ich ein Christ bin, der Atheisten angreifen will...:" 

"Nein. Nie und nimmer."

Genauso ist es?

Antwort
von motorradkatze, 18

Er existiert nicht. Hab gestern mit ihm gesprochen und er hat mir versichert nicht existent zu sein.

Antwort
von Elderscrolls709, 36

Jetzt mal qeg von Islam Christentum oder anderes. Wie erklärst du dir die welt, wie erklärst fu dir glück oder wie erklärst du dir liebe? Es ist unsichtbar aber es gibt sie. Es gibt eine höhere macht, anfangs dachte ich das sei schwachsinn, nichts, nur eine ausrede von menschen weil sie sich die Erschaffung nicht anders erklären können. Aber es gibt dies Macht, sie umgibt 3 Bücher. Briefe, die von ihm herbagedandt wurden. Aufgrund von mangelnder Intelligenz sind die ersten 2 Bücher verfälsxjt worden, da in ihnen unteranderem im 4. Buch mose und im evangelium steht dass ihr (Die Menschen) auf das buch aufpassen sollt, aber im 3. Buch wir (gott und co.) Auf die aufpassen. Dass es dir Sonne schon immer gibt, können wir uns nicht vorstellen, dass sie einen anfang hatte, können wir uns nicht vorstellen, etwas kann nicht da sein aber gleichzeitig da sein."> Problem mit Schrödingers Katze"

Menschen bekriegen sich, weil es 3 Hauptreligionen gibt, die sich nur an kleinen Punkten unterscheiden, aber es in wirklichkeit zu großen Folgen hat. Wenn es keinen Gott gibt, dann erkläre mir fälle wie Natur, Wasser und mommente wo menschen noch wieder keben obwohl sie tot waren. Erkläre mir Scgönheiten der Natur, nicht dass sich diese in hunderten von tausemd jahren zu schönen dingen entwickelt haben.!?
Sage mir dass es keinen Gott gibt nachdem du gemerkt hast, dass der Urknall genau 7 sek. gedauert hat und es dann MCDonalds gab.

Erzähle mir.. warun Gott uns nicht direkt in den Himmel bringt. Warum Wissenschafftler sooo gute und Logische Studien und Forschungen rausbringen die Zusammenhänge mit unserer Existens vorzeigen...

Und sage mir ins gesicht warum wir genau 2 Augen, 2 Ohren, 2 Hände und 2 Beine gaben, nicht warum Isis den Islam verfälscht, warum türken bei jeder kleinigkeit ausradten und Islam schuld ist, nicht dass wir nur behaupten dass die Bibel falsch ust, nicht dass due Evolution uns so gemacht hat. Nicht dass wir affen sind, obwohl wir ihnen ähnlich sind. Nicht? Nicht!

Sag mir doch einfach warum Gott nicht existoert,... warum die Weltbedienungen einfach so perfekt sind und es nicht schon vor 100.000.000.000.000.000.000.000.000.000 Jahren über tausende von "Erden" gab, aber unsere nach so vielen Versuchen perfekt ist.

Sag mir, warum du untufrueden bist...

Kommentar von OendiKnows ,

Diese ganzen Entwicklungen sind entweder Zufall, relativ und hat sich einfach im Laufe der Zeit so entwickelt oder es gibt einen Gott. Außerdem ist vieles manipuliert und gefälscht, nicht nur die Bibel. Es gibt selbsternannte Götter auf dieser Welt, eine Organisation, mehr will ich dazu nicht Preis geben. 

Es könnte auch sein, was sehr wahrscheinlich ist, dass Aliens das alles von Anfang an geplant hatten, etc.

Antwort
von chrisbyrd, 16

Ob Glaube die "härteste" Challenge im Leben ist, weiß ich nicht genau. Ich bin aber davon überzeugt, dass der Glaube die entscheidende ist...

Im Endeffekt kommt es auf die Wahrheit an, die hinter den Fragen steckt, wo wir herkommen, welchen Sinn unser Leben hat und wo wir nach unserem Tod sein werden. Die Antwort auf diese und andere Fragen habe ich in der Bibel gefunden. Wenn die Bibel recht hat:

- gibt es einen Gott
- hat unser Leben einen wirklichen Sinn und
eine Zukunft, die über das irdische Leben hinaus in eine wundervolle
ewige Existenz reicht
- kennt und liebt dieser Gott jeden einzelnen und nimmt Anteil an unserem Leben
- trennt uns Sünde (unser Egoismus und seine Folgen) von Gott
- bleibt diese Trennung auch über den Tod hinaus bestehen, wenn wir nie bewusst auf die Seite Gottes treten
- gibt es weder eine Wiederverkörperung (Reinkarnation) noch Höherentwicklung noch Selbsterlösung
- sind Himmel und Hölle Realitäten
- gibt es nur einen Weg, mit Gott versöhnt zu werden
- können wir über unsere Zugehörigkeit zu Gott eine klare persönliche Gewissheit erlangen.

Sehr empfehlenswert zur Frage finde ich folgenden Artikel: http://gottesbotschaft.de/?pg=3048

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