Frage von Bubbel2310, 72

Ich weiß nicht mehr weiter. Völlig verzweifelt. Wie kann ich jetzt weiter vor gehen?

Hallo ihr lieben.

Ich weiß nicht mehr weiter. Inzwischen hasse ich mich sogar selbst. Ich kann mit niemandem darüber sprechen aus diesem Grund melde ich mich hier anonym und hoffe auf Rat.. Es ist eine wirklich lange Geschichte und ich hoffe, dass sich trotzdem jemand die Zeit nimmt und sich meine Geschichte durchliest. Also, es fing an vor etwa 3 Jahren. Ich habe beschlossen in eine eigene Wohnung zu ziehen, weil ich mit meinem Stiefvater überhaupt nicht mehr klar kam. Ich habe mit meiner Oma gesprochen, sie wollte mich unterstützen. Generell und auch Finanziell. Ich war damals 17 und meine Oma hat mir damals den Mietvertrag unterschrieben. Meine Oma war wirklich alles für mich. Sie war für mich wie meine Mutter.

am 01.10.13 sollte ich in die neue Wohnung einziehen, leider aber ist meine Oma plötzlich am 29.09.13 verstorben.. Ich kam mit dem Tod meiner Oma nicht klar. Bzw. komme ich bis heute nicht. Ich habe immer versucht es zu verdrängen und positiv in die Zukunft zu schauen. Bafög war beantragt allerdings hatte ich es zu dem Zeitpunkt noch nicht. Von meiner Oma wurde ich total verwöhnt ( bin ich nicht stolz drauf, war aber so)

Ich wollte auf nichts verzichten was ich vorher hatte, also habe ich immer wieder was bestellt was ich hinterher nicht zahlen konnte. Habe einen Handyvertrag für meine Mutter ( die alkoholabhängig ist ) unterschrieben, die diesen nicht gezahlt hat.. Zwei Jahre habe ich in der Wohnung gelebt. Und durch die ganzen Sorgen ( Schulden, Tod der Oma, alkoholabhängige Mutter und Streit in der Familie ) habe ich meine Wohnung komplett vermüllen lassen. Ich habe niemand in die Wohnung gelassen. Bis ich eine tolle neue Wohnung die günstiger isr gefunden habe. Ich dachte ich schaffe es alleine mit dem Müll aber leider hab ich es nicht geschafft und meine besten Freunde waren für mich da und haben mir geholfen.

In der neuen Wohnung bemerkt, dass durch die neue Wohnung die Probleme trotzdem noch da sind.. fing das gleiche wieder an. Aber nur in einem Zimmer.. Und es sieht immer noch so aus, wenn man mich sieht, ahnt keiner wie ich lebe. Wenn ich besuch bekomme, ahnt keiner wie es im letzten Zimmer aussieht.. Dazu kommt ein Schuldenberg von ca. 5000Euro. Und ich weiß, das ich daran selbst schuld bin. Das belastet mich alles so extrem. Ich mache mir selber vorwürfe. Denke daran, ob ich vielleicht sogar schon Depressionen habe, denn manchmal frage ich mich wie es wäre nicht mehr da zu sein.. Meiner besten Freundin habe ich von den Schulden erzählt, aber sie weiß nichts von dem Zustand von dem Zimmer..

Ich nehme mir täglich vor Ordnung zu schaffen, aber ich schaffe es einfach nicht. Ich weiß wirklich nicht, was ich tun soll.. Vielleicht haltet ihr mich für verrückt, dumm, naiv oder sonst was.. Aber ich fühle mich wirklich so alleine und weiß einfach nicht weiter.

Ich musste es einfach mal loswerden. Danke und einen schönen Tag wünsche ich euch.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von erdbeere99LF, 39

Hallo :)

Ich hoffe ich kann dir wenigsten ein bisschen weiterhelfen. Dazu gehe ich mal die Punkte durch.

  • Schulden: Deine Schulden belasten dich vermutlich sehr, vielleicht hilft es dir zu wissen, dass es unmengen an Menschen gibt die Schulden hatten (und z.T. deutlich mehr als Du) und es geschafft haben, da raus zu kommen. Wenn ich das richtig verstanden habe, bist du jetzt um die 20 und hast noch eine Menge Zeit vor dir, um Stück für Stück aus den Schulden herauszukommen und dich vor allem herauszuarbeiten. Ich weiß nicht, ob du Arbeit hast. Wenn ja, dann leg immer etwas zur Seite (ich weiß, das ist leicht gesagt). Wenn nien, dann such dir Arbeit. Jede Arbeit ist besser als keine Arbeit. Wenn du merkst, du schaffst es nicht alleine, dann such dir bitte, bitte einen Schuldenberater. Und zu guter letzt habe ich noch eine Bitte an dich. Unterschreib nichts für deine Mutter, leih ihr kein Geld oder sonst etwas in die Richtung auch wenn es schwer ist, ich hab selbst Erfahrungen damit und bin der Meinung es ist das beste.
  • Verlust der Oma: Deine Oma war offensichtlich deine wichtigste Bezugsperson. Dass dich der Tod immer noch beschäftigt zeigt, dass du das nicht so leicht selbst verarbeitest. Helfen könnnen dir dabei aber nur Freunde, Familie(?) oder ein Psychologe. Ich bin kein Psychologe und ich denke nicht, dass dir dieses Forum eine Psychologen ersetzen kann, aber ich denke, dein Müll-Problem könnte auch damit zusammenhängen.
  • Müll-Problem: Es gibt nur eins was ich dir dazu zu sagen habe. Gehe JETZT weg vom Computer. Stehe JETZT auf. Und fange SOFORT an. Du kannst es schaffen, wenn du es willst, egal wie doof das jetzt klingt. Fang sofort an bevor du wieder etwas anderes machst. Es ist Sonntag, also hast du Zeit. Schnapp dir die Sachen und wirf sie in den nächsten Müll.

Ich halte Dich weder für verrückt, noch sonst irgendwas. Ich halte dich für sehr stark. So stark, dass du deine Probleme erkannt hast. So stark, dass du bereit bist, etwas zu ändern. So stark, dass du es schaffen wirst.

LG erdbeere.

Antwort
von Noeru, 34

Hallo Bubbel2310,

ersteinmal finde ich es toll, dass Du Dich hier angemeldet hast, um Dir Rat zu suchen. Das hat wahrscheinlich viel Überwindung gekostet, auch wenn die Beiträge anonym sind. Sei stolz darauf. Dein Post hier und heute ist der erste Schritt in die richtige Richtung.

Das mit Deiner Oma tut mir sehr, sehr leid. Ich war selbst in einer ähnlichen Situation wie Du und ich weiß, wie es ist, wenn man einen geliebten Menschen verliert, und dann noch so plötzlich. Das zieht einem den Boden unter den Füßen weg und plötzlich ist nichts mehr so, wie es mal war. 

Aus meiner Sicht trifft Dich keine Schuld. Warum auch? Du konntest doch nicht ahnen, dass das alles so passiert. Und abwenden konntest Du es auch nicht. Du konntest den Tod Deiner Oma nicht voraussagen. Den Handyvertrag für Deine Mutter hättest Du eventuell ausschlagen können, aber ich weiß aus eigener Erfahrung, dass das sehr schwierig ist. Von daher finde ich das absolut nachvollziehbar. Dass Du 'über Deine Verhältnisse' gelebt hast, kannst Du jetzt auch nicht mehr rückgängig machen. Und eigentlich finde ich auch das verständlich. Dein Leben hat sich von heute auf morgen geändert. So schnell konntest Du Dich gar nicht anpassen. Und wahrscheinlich war das auch einfach ein Versuch, Deine neue Situation zu verdrängen. Mach Dir also deswegen keine Vorwürfe. Das ist eigentlich ziemlich normal...

Auch das mit der Wohnung finde ich verständlich. Du sagst, Du hast all die Zeit niemandem zum Reden gehabt und alles alleine ausgehalten. Glaubst Du wirklich, dass sich das alles nicht auf Deinen mentalen Zustand ausgewirkt hat? Plötzlich muss sich Dein Unterbewusstsein (!) mit Dingen befassen, mit denen es sich nicht befassen will. Sprich, es funktioniert nicht mehr richtig, alltägliche Dinge klappen plötzlich nicht mehr so wie früher, gehen einem nicht mehr so einfach von der Hand. Denn Dein 'Kopf' hat nicht mehr so viel Kapazität. Wenn Dein Unterbewusstsein vorher eventuell nur 20% 'gebraucht' hat, da alles Sonnenschein und Regenboögen war, braucht es jetzt plötzlich 80%. D.h. Dir bleiben nur noch 20% um 'normal zu funktionieren'. Dass dann normale Dinge auf der Strecke bleiben ist normal, auch wenn es schwer zu akzeptieren ist. Es bringt dann aber auch nichts, Dich noch mehr anzustrengen. Alles, was am Ende davon auf Dich wartet, sind Nervenzusammenbrüche.

Zu Deinen Schulden: Schulden sind prinzipiell erstmal ziemlich blöd, aber 5000€ gehen wirklich noch (glaub mir, ich hab ein vielfaches davon). Wichtig ist, dass Du diese Schulden nicht im Dispo hast. Falls doch, setze Dich mit Deiner Bank in Verbindung (Umschuldung). Auch das braucht sicherlich Überwindung, aber so kannst Du schlimmeres abwenden. Die sehen sowas (und schlimmeres) tagtäglich, da ist Dein Fall wirklich harmlos (was die Schuldensumme angeht). Eventuell kannst Du auch einen Termin bei einem Schuldnerberater machen. Hierfür gibt es entsprechende Vereine, die sich gut um Dein Anliegen kümmern können. So etwas in Anspruch zu nehmen ist keine Schande! Eher das Gegenteil, es zeugt von Größe.

Zu Deiner Wohnung: Wie ich vorhin schon erwähnt hab, finde ich Deine Reaktion vollkommen normal, da ich in einer ähnlichen Situation bin. Ich weiß nicht, wie stark Du mental bist, aber es ist unglaublich schwierig, sowas alleine zu bearbeiten. Es geht da ja nicht 'nur' ums Aufräumen. Im Endeffekt steht der Müll und was da sonst alles dabei ist ja stellvertretend für das Chaos in Dir. Es steht für die Trauer, die Wut, die Verzweiflung, die Hoffnungslosigkeit, die Scham.. all das, was sich in der letzten Zeit angehäuft hat, manifestiert sich in diesem einen Zimmer. Und ich muss Dir echt sagen: Hut ab, dass es 'nur' ein Zimmer ist! Du hättest ja auch die ganze Wohnung 'vermüllen' lassen können, aber Du hast es geschafft, das auf ein Zimmer zu begrenzen. Dafür hast Du meinen größten Respekt.

Ich denke, das Problem mit dem Zimmer bekommst Du tatsächlich erst wirklich in den Griff, wenn Du mit Deiner Vergangenheit im Reinen bist. Du hast einen Verlust erlitten, das kann schon eine Depression auslösen. Vor allem, wenn man niemanden hat, mit dem man darüber reden kann. Auch wenn das jetzt wahrscheinlich blöde klingt, such Dir Hilfe. Es gibt viele Anlaufstellen hierfür. Dort kannst Du eine Gesprächstherapie beginnen, wo Du über all das reden kannst, was Du bisher runtergeschluckt hast. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass drüber reden Dinge leichter macht. Wenn sie nicht mehr so schwer auf Deinen Schultern liegen, kannst Du daraus mehr Kraft für den Alltag ziehen. 

Wenn Du jetzt beim Lesen das Gefühl hattest, dass Du das versuchen möchtest, tu es. Und lass solange auch dieses eine Zimmer links liegen. Es bringt nichts, Dich damit zu konfrontieren, wenn Du noch nicht bereit dafür bist. Es zieht Dich nur runter, verstärkt eventuell depressive Phasen und tut nur weh. 

Ich weiß nicht, ob Du gute Freunde um Dich herum hast, aber dieses eine Zimmer zu verheimlichen, kostet Dich sehr viel Kraft. Kraft, die Du derzeit wahrscheinlich nicht hast. Überlege Dir, ob Du der Person, die Dir am nächsten steht, nicht davon erzählen magst. Glaub mir, es wird einen großen Teil der Last von Deinen Schultern heben. Eine Lüge aufrecht zu halten ist schon schwierig und kann anstrengend sein. Aber bei Dir hängt an der Lüge noch so viel mehr dran, dass ich mich frage, wie Du sie bisher getragen hast..

So, das ist jetzt auch ziemlich lang geworden. Ich hoffe, dass Dich das nicht abgeschreckt hat. Zum Schluss möchte ich Dir noch sagen: Du bist weder verrückt, noch naiv, noch dumm. Das, was mit Dir passiert ist, war schlimm. Die Reaktion Deines Unterbewusstseins ist eine Schutzreaktion. Es bewahrt Dich davor, Dich zu sehr mit der Situation zu beschäftigen, weil Du nicht bereit dafür bist. Gäbe es diese Schutzfunktion nicht, würden alle Eindrücke, alle Gefühle, auf einmal auf Dich hereinbrechen. Und das würdest Du wahrscheinlich nicht aushalten.

Deshalb: Auch wenn es schwierig ist, versuche diese Schutzreaktion, dieses 'das Zimmer nicht aufräumen zu können', 'an manchen Tagen nicht gut drauf zu sein', zu akzeptieren. Das geht nicht von heute auf morgen, das braucht Zeit. Wichtig ist aber, dass Du nicht versuchst, gegen diese Schutzfunktion zu kämpfen. Sie hat ihre Berechtigung. Sie hilft uns zu Überleben.

Wenn Du über diesen Rat hinaus das Bedürfniss verspürst, mit jemandem Reden zu wollen, biete ich mich gern dafür an. Einfach, weil ich so viel von mir in Dir erkenne und denke, dass ich - heute um einige Erfahrungen 'reicher' - verstehen kann, wie Du Dich fühlst und was Dir helfen könnte. (Falls Du das nicht möchtest, ist das natürlich auch vollkommen in Ordnung).

Ich wünsche Dir von Herzen alles Gute

LG
Noeru

Antwort
von RicVirchow, 26

Das harte am Leben ist, dass dem Leben dein Zustand egal ist. Klingt hart, ist aber so. Egal wie du dich fühlst, ob du nichts machst, ob du es alles so belässt wie es ist, oder ob du dich für lange Zeit weiterentwickelst. Das Leben geht weiter, die Zeit dreht sich und die Probleme werden immer größer, BIS du selbst anfängst etwas zu verändern und aufhörst immer zu warten, bis andere deine Verantwortung immer in die Hand nehmen, denn diese können es nicht immer.

Die Sache mit deiner Großmutter tut mir sehr Leid. Eine nahestehende Person so zu verlieren, ist schwierig und nicht leicht. Aber auch der Tod gehört zum Leben und sogesehen ist es nicht gut, wenn du jahrelang darum trauerst. Ich glaube daran, dass das Leben auf dieser Welt nur das Leben des Körpers ist, die Seele aber für immer weiterlebt. Also ist deine Oma in Wahrheit noch da und ich denke nicht, dass sie stolz auf dich wäre, würde sie sehen, dass du wegen ihrem Tod aufhörst zu leben.

Wenn du willst, dass es dir besser geht, dann musst du endlich aufstehen und etwas verändern. Ich habe selber nach einer Sucht Jahre lang an chronischer "Langeweile" gelitten. Ich dachte mein Leben würde besser werden, nachdem ich die Sucht überwältigt hatte. Aber fehlanzeige. Es wurde erst besser, als ich angefangen hatte es zu zeichnen. 

Die Wahrheit ist, dass nur man selbst das Leben in die Hand nehmen sollte und nur so kann man überhaupt etwas verändern.

Und das will ich dir ans Herz legen. Schau nicht auf das, was war oder auf die Folgen von dem, was war. Es bringt dir nichts dem die ganze Zeit nachzutrauern. Es klingt hart, aber das ist einfach so. Du solltest diese Ereignisse vor die Augen führen und aus ihnen Kraft schöpfen sie durch bessere Taten und einen besseren Weg auszugleichen. 

Du kannst deiner Mutter nicht helfen, wenn du dein eigenes Leben nicht erstmal auf die Reihe bekommst. Deswegen mache den ersten Schritt bei dir.

Ich hoffe ich konnte dir helfen. Was anderes kann ich dir nicht sagen. Ich könnte natürlich diese Standardantworten geben, wie gehe zum Psychologen oder suche dir Freunde, die dir helfen, aber das alles bringt dir im Kern nichts, denn du SELBST musst anpacken. Keiner kann das außer du vollkommen übernehmen und das musst du lernen.

Wie du es machst, ist dir überlassen. Hauptsache du machst etwas, was dich weiterbringt. Ein neues Hobby, Sport, dir etwas selbst beibringen, wie Programmieren oder Zeichnen oder verreisen und neue Freunde  suchen und mit denen was unternehmen.

Hier noch ein Video, das dich sicherlich motivieren wird:

LG

Antwort
von Windlicht2015, 24

In deiner Wohnung sieht es aus wie in deiner Seele!
Du musst aufräumen Schritt für Schritt.
Eine Therapie könnte dir helfen, den Verlust deiner Oma zu verarbeiten.
Du hast alles nur verdrängt und bist gefangen in deinem eigenen Schmerz.
Was die Schulden angeht, würde ich mit der Bank reden. Es gibt immer Möglichkeiten, je nach Situation und Schuldbetrag, alles zurückzuzahlen.
Erst dann, wirst du beginnen dich wohler zu fühlen und auch deine Wohnung aufräumen.
Im Moment hälst du den ganzen Müll da gefangen, wie auch deinen seelischen Müll!
Alles Liebe und Gute! Ich bin sicher, dass du das schaffst!

Antwort
von anoukw1, 40

Rede am besten mit deinen Freunden. Wenn sie dir schon einmal geholfen haben können sie dir vllt. nochmal helfen. Dann musst du dir aber auch vornehmen das mit dem Müll in den Griff zu bekommen.

Mach Dinge die dich ablenken z.B. deinen Job, eine Ausbildung, unternimm Sachen mit  Leuten denen du vertraust, entdecke neue Hobbys.

Der schwerste Schritt ist einfach nur das wieder aufstehen. Dazu musst du dich selbst überwinden.

Was mir helfen würde wären ein paar Spatziergänge mit Musik. Bei denen würde ich über meine Lage und alles nachdenken und mir Lösungen überlegen und sobald ich zuhause bin, lasse ich  meine Gedanken vom spatziergang draussen und beginne mit den Sachen die ich mir vorgenommen habe.

Aber am wichtigsten ist das DU etwas tust. Es tut mir Leid das zu sagen aber deine Oma wird nicht mehr kommen und du kannst nicht den Rest deines Lebens Trauern und nichts mehr zu stande bringen.

Rede mit deinen Freunden, nimm dir vor etwas zu ändern. Nimm dir vor sobald deine Wohnung wieder sauber ist einen neu Anfang zu machen.

Viel Glück deine Anouk

Antwort
von Molliii123, 34

Nimm deine Probleme einfach in die Hand. Ich mein das ist ja nichts was man nicht ändern könnte.

Wegen diesem Zimmer nimmst suchst du dir Morgen, oder irgendwann wenn du Zeit hast eine genaue Uhrzeit raus. Evtl. machst du dir auch einen Tagesplan, das hilft oft sehr. Und dann reißt du dich einfach mal zusammen, machst vielleicht Musik an und räumst das Zimmer auf. Denk an das Gefühl nach dem du das Zimmer aufgeräumt hast. Ein Problem schon weniger!

Arbeitest du denn? Versuche zu sparen, das Geld einzuteilen und die Schulden abzuziehen. Falls du studierst oder ähnliches, dann such dir einen Neben- oder Ferienjob.

Die Probleme die du mit deiner Familie hast tun mir leid, aber Familie ist eine der wichtigsten Dinge im Leben. Vielleicht kannst du deine Mutter zu einer Therapie überreden. Oder so auch einfach mal mit deiner Familie reden und die Probleme aus dem Weg schaffen. Wenn du dich wirklich gar nicht mit ihnen verstehst, dann müsst ihr ja auch keine besten Freunde werden, aber wenn ihr wenigstens mal probiert habt miteinander zu reden und euch wieder zu vertragen, dann wird es dir besser gehen!

Was deine Oma angeht tut mir auch sehr leid, aber versuch sie jetzt einfach stolz zu machen und denk immer daran, deine Oma wünscht sich sicher auch, dass du wieder glücklich wirst, also versuch es wenigstens für sie.

Schmerz ist leider immer da, aber ob wir leiden, das entscheiden wir selbst! Also schau nach vorne, klär deine Probleme, setzt dir Ziele und versuche diese zu verwirklichen, denn dafür leben wir. Und das wichtigste: versuche dich wieder selbst zu lieben! 

Ich glaube übrigens, dass du einfach eine Depressive Phase hast und die hat doch jeder mal, also kein Stress.

Antwort
von EXInkassoMA, 21

Besorg Dir 2 große Kisten. 

In die eine Kiste beförderst du den 100 Prozent Schrott 

In Die andere kiste beförderst du die Sachen wo du dir nicht sicher bist. 

Die schrottkiste entsorgst du dann zeitnah. 

Dadurch hast du bereits den 1 Schritt gemacht

Kommentar von grubenschmalz ,

Hier ist wohl eher ein Container angebracht

Kommentar von Bubbel2310 ,

das kannst du auch so gut beurteilen?

Antwort
von grubenschmalz, 11

Geh zum Arzt.

Antwort
von BiggerMama, 42

Du bist ein Messie, Du brauchst dringend psychologische Unterstützung. Lass Dir von Deinem Hausarzt eine Überweisung zum Psychotherapeuten ausstellen!

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