Ich verstehe diesen deutschen Satz nicht, kann ihn mir jemand erläutern?

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2 Antworten

Der Arbeitgeber ist eine kirchliche/religiöse Einrichtung. Die Kirche bzw. Religionsgemeinschaft vertritt bestimmte ethische Werte, es gibt dort bestimmte Vorstellungen von guter Lebensführung und Moral.

Diese Wertvorstellungen sollst du bei der Berufsausübung unterstützen, auch wenn du nicht selbst dieser Glaubensgemeinschaft angehörst.

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Steht da nochwas davor? Der Konjunktiv irritiert ein wenig...

Im Kern bedeutet der Satz aber nur, dass du das vertrittst, was der konfessionelle Träger (geht es um eine soziale Einrichtung?) eben auch vertritt. Angenommen, der Satz steht in einem Vertrag eines katholisch geführten Altenheims, dann würdest du dich mit Unterschrift unter den Satz dazu verpflichten, die Werte des Katholizismus zu tragen, also zB nicht heiraten, wenn du vorhast, dich scheiden zu lassen, oder Abtreibung als mögliches Verhütungsmittel betrachten und deswegen dreimal im Jahr zur Abtreibung gehen (jetzt nur mal als Beispiel ;) )

Was der Satz nicht bedeutet, ist, dass du dich zu eben jener Konfession bekennen musst. Du musst auch nicht jedes klintzekleine Winzregelchen (zB ist es bei der katholischen Konfession oft gar kein großes Problem, mit dem Freund zusammenzuleben; kommt aber bissle auf Bischof und Pfarrer an) kennen, sondern halt allgemein die Werte, die eben jene Religion hat, als Werte wahrnimmst, akzeptierst und lebst. Das sind meistens eh bei allen Religionen die gleichen, also Respekt vor Leben, Respekt vor den Mitmenschen, Respekt vor dir selbst und wenn ein bissl Respekt vor Gott auch irgendwo ist, schadet das nie ;)

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