Frage von Saphira808, 54

Ich verstehe diese Sätze nicht, kann mir jemand diese Sätze erklären?

Hallo,
in meinem Ethik Unterricht stellt jeder, jeden Dienstag im Unterricht eine Aktualität von der Website "geolino.de" vor. Nächsten Dienstag bin ich dran und ich habe auch schon mein Thema gefunden. Doch verstehe ich zwei Sätze nicht.
Die Sätze (ich schreibe den ganzen Abschnitt für euch auf):

"5.: Geschwister erkennen sich unbewusst
Debra Lieberman, eine Psychologin an der Universität von Kalifornien in Santa Barbara, befragte 2007 für ihre Studie 600 Personen zu ihrem Verhältnis zu ihren Geschwistern. Dabei fand die Forscherin heraus: Jüngere Geschwister werden von ihren älteren Geschwistern als Verwandte wahrgenommen, weil die eigene Mutter sie als Kleinkinder auch versorgt hat. Bei älteren Geschwistern ist hingegen entscheidend, dass die jüngere Schwester (oder der jüngere Bruder) mit ihnen bereits als Kind lange Zeit zusammengelebt hat."

Kann mir jemand erklären was damit gemeint ist? Sorry, dass das so viel ist...

Danke
Eure Saphira

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von psychedelia, 13

Wenn ich das richtig verstehe sagt der 1. Satz aus,  dass das ältere kind seine Verwandtschaft zum jüngeren Geschwisterchen aus eigener Beobachtung schließt. Das ältere konnte nämlich beobachten, dass das jüngere von Geburt an von der selben biologischen Mutter versorgt wurde wie es selbst. = Verwandtschaft 

Der 2. Satz sagt aus, dass das jüngere Kind seine Verwandtschaft zum älteren Geschwisterchen daraus schließt, dass das ältere ständige Begleitperson von Geburt des jüngeren an ist. Es gab praktisch keinen Zeitpunkt seit der Geburt des jüngeren Kindes, an dem das ältere kind kein Teil seines alltäglichen Lebens dargestellt hat. = Verwandtschaft 

Falls meine Interpretation richtig ist, würde das bedeuten, dass wenn 2 Geschwister getrennt voneinander aufwachsen und somit Das ältere nicht beobachtet hat wie das jüngere von der selben mutter aufgezogen wurde, würde das ältere die Verwandtschaft zum jüngeren nicht erkennen. Und umgekehrt auch nicht, da das jüngere nicht permanent mit dem älteren zusammengelebt hat, und dadurch erkennt das jüngere auch keine Verwandtschaft zum älteren.

Und das würde auch bedeuten, dass ein kind, genetisch nicht verwandte kinder als Geschwister erkennen würde, sofern diese von der selben Mutter aufgezogen wurden / permanenter Bestandteil seines alltäglichen Lebens waren (Sicht des älteren / Sicht des jüngeren)

Keine Ahnung ob das so stimmt.

So ein beschissen formulierter Text den du ds bearbeiten musst..

Antwort
von Shiftclick, 22

Die Ergebnisse der Studie mit anderen Worten zusammengefasst:

Die Teilnehmer sollten angeben, wie sicher sie seien, die gleichen leiblichen Eltern zu haben. Außerdem erfragten die Forscher, ob die Probanden Zeuge waren, wie sich die eigene Mutter nach der Geburt um den Bruder oder die Schwester kümmerte.

  • Nach den Analysen der Wissenschaftler scheint gerade dieses Zeugnis der frühen Mutterliebe das bedeutendste Kriterium zu sein, jemanden als leiblichen Bruder oder leibliche Schwester wahrzunehmen.
  • Als zweites Kriterium identifizierten die Wissenschaftler die Dauer des Zusammenlebens während der Kindheit. Das ist besonders dann entscheidend, wenn es sich um ältere Geschwister handelt, bei denen eine Beobachtung mütterlicher Fürsorge im Säuglingsalter nicht möglich war. Kinder folgern aus dem längeren Zusammenleben mit anderen Kindern, dass es sich um ihre Brüder oder Schwestern handelt.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/geschwister-forschung-brueder-und-schw...

Antwort
von myzyny03, 19

Ehrlich gesagt, den verstehe ich auch nicht. Da scheint möglicherweise bei der Übersetzung was falsch gelaufen zu sein, bzw. der Autor hats verdreht.

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