Frage von TUAKA, 32

Ich versteh das nicht so ganz mit den N-glykosidischen Bindung?

Also bei der DNA ist ja die Base mit dem Zucker durch diese Bindung verbunden quasi. Was gibt es wichtiges an der Bindung zu sagen warum taucht sie ausgerechnet bei der DNA auf? Ginge nicht auch die Wasserszoffbrückenbindung, da am 1' Ende OH steht und zum Beispiel beim Thymin auch ein Wasserstoffatom steht wo es sich mit dem Zucker bindet?

Danke

Antwort
von ThomasJNewton, 12

Zunächst mal kommen Nucleoside nicht nur in der DNA vor.
Auch nicht nur in DNA und RNA.

Auch in ATP/ADP & Co. sind Nucleoside, und an vielen anderen Stellen im Stoffwechsel, oder den Baustoffen. NAD(P)H wäre noch ein Beispiel, andere fallen mit grad nicht ein.

M.W. kommt diese Bindung auch im Chitin vor, in Pilzen und Insekten, und Chitin ist sehr ähnlich der Zellulose, nur hängt halt noch was mit Stickstoff dran.

Diese Art der Bindung taucht also keineswegs nur bei er DNA auf.
Ich glaube kaum, dass du Details wissen möchtest oder verstehen würdest.
Ich müsste mich auch erst mal schlau machen, denn die Ähnlichkeiten zur Peptidbindung sind doch recht oberflächlich, ein N-Atom bindet sich mit einem C-Atom, und Wasser wird abgespalten.

Jedenfalls ist eine Wasserstoffbrücke keine "echte" Bindung. So als Größenordnung hat sie ca. 10 % der Stärke einer "echten" Atombindung.

Antwort
von AxolotlHugo, 14

Wasserstoffbrücken sind schwache bindungen und nur für kleine moleküle geeignet.  

An der bindung gibt es nichts Wichtiges, sie sagt nichts aus sie ist legendlich eine Bindung. Auch eine Base sagt nichts aus, erst die Abfolge ist entscheidend. ( kleine ausnahme uracil könnte als katalysator gewirkt haben in den probioten)  

Die Bindung taucht auch an anderen Orten auf ( m-rna, t-rna, plasmiden...)

Kommentar von ThomasJNewton ,

Teils stimmt deine Antwort, teilsweise ist sie auch zurechtphantasiert.

Wasserstoffbrücken haben nichts mit groß/klein zu tun.
Wasser ist deswegen flüssig oder fest, bei üblichen Temperaturen.
Proteine, Nukleinsäuren u.v.a werden davon zusammengehalten.
Baumwolle ist deswegen fähig, Fasern zu bilden.
Und, und, und ...

Antwort
von Wunnewuwu, 14

Zuerst ist ein H-Brücke keine richtige Bindung (die DNA hätte dann nicht die richtige Stabilität)

Zum anderen sind Nucleotide nun mal so aufgebaut. Anderer Aufbau = eine Funktion; so ist das immer.

LG

Kommentar von carbonpilot01 ,

Hallo Wunnewuwu, sorry das ich Sie so kontaktiere, aber fällt Ihnen als Bio Experte nicht was zu dieser Frage ein ? https://www.gutefrage.net/frage/was-sind-das-in-meiner-grafik-von-blatt-ober--un... Vielen Dank.

Kommentar von Wunnewuwu ,

Das kann ich leider nicht sagen. Ich bin auch kein Botaniker.

Aber schau mal hier:

http://www.dr-ralf-wagner.de/Bilder/Hippuris_vulgaris-200x_Blatt-HF.jpg

So ähnlich ist auch deine Zeichnung. Da handelt es sich um Leitbündel. Ob die Kreise das darstellen sollen, weiß ich nicht.

LG

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