Seit einigen Monaten trinke ich täglich Alkohol. Fast eine Flasche Wein. Jetzt merke ich langsam das ich davon abhängig bin. Wie kann ich mir das trinken abgwöhnen, oder muss ich schon jetzt in einen Entzug? Ich bin leider den nächsten morgen häufig schlecht gelaunt. Ich habe Angst davor süchtig zu sein!
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Du bist davon abhängig und süchtig. Da ganz alleine wieder von frei kommen, ist sehr schwer und bedeutet sehr viel Willenskraft, die die meisten nicht haben. Es ist sehr gut, daß Du erkannt hast, was mit Dir los ist und daß Du den Willen hast, davon wieder los zu kommen. Damit hast Du schon mal eine sehr wichtige Voraussetzung.
Besser (und auch leichter) ist es für Dich auf jeden Fall, wenn Du fremde Hilfe in Anspruch nimmst. Setze Dich am besten mal mit einer örtlichen Suchtberatung in Verbindung, die können wirklich sehr gut helfen und zur Seite stehen.
Ich drück Dir die Daumen, daß Du es schaffst.

Einsicht ist der beste Weg zur Besserung. Also erst mal ein paar Wochen gar keinen Alkohol mehr, dann nicht jeden Abend und nicht so viel. Vor dem Einschlafen sollte man eh keinen Alkohol trinken, eigentlich 2 Stunden vorher nicht, weil man viel entspannter schlafen kann. Ohren steif halten und durch. Prima, dass Du selber auf Dich aufpasst.
Da nieke allem Anschein nach schon süchtig ist, sollte sie/er überhaupt keinen Alkohol mehr trinken. Denn dann besteht sehr schnell die Gefahr, wieder in das alte Muster zurückzufallen. Alkoholiker sollen demnach noch nicht mal mehr mit Alkohol gefüllte Pralinen essen!!

Es gibt Selbsthilfegruppen , dort würde ich mir Hilfe holen . Das solltest du dann schnellstmöglich tun , bevor es zu späht ist . Vielleicht findes du auf dem Link eine Gruppe in deiner Nähe . Viel Glück http://www.netdoktor.de/selbsthilfealkoholdrogen.htm

Einfach mal eine ganze lange Weile gar nichts trinken und keine grosse Geschichte draus machen. Wenn du dich nun in "Obhut" sogenannter Fachleute begibst, werde die dich erst richtig kaputt machen und dein noch vorhandenes Selbstbewusstsein zerstören. No Problem! Viel Erfolg wünscht dir Solf

Du hast das schon ganz richtig erkannt, eine Flasche Wein pro Tag ist definitiv zu viel.
Wende dich doch an deinen Hausarzt, der wird dich dann entsprechend an einen Fachmann/frau weiter überweisen.
Vielleicht gibt es aber auch einen entsprechenden Verein bei euch im Ort, der weiter helfen kann?
Auf jeden Fall nicht aufschieben:
Handeln statt Hadern!

Schön, daß Du das einsiehst! Das ist der erste Schritt. Laß Dir auch fachlich helfen: Anonyme Alkoholiker oder psychosoziale Beratungsstelle sind die ersten Adressen!
Eine Freundin von mir hatte vor Jahren das gleiche Problem. Sie hat es von alleine geschafft, trinkt bis heute keinen Tropfen mehr. Probier es aus. Wenn du Hilfe brauchst, wende dich wie bommel schon schrieb, an deinen Hausarzt oder an einen Verein. Toll, das du einsichtig bist.Das ist schon ein ganz wichtiger Schritt. Ich weiß, was Alkohol aus Menschen machen kann-einfach furchtbar, vor allem für die Angehörigen. Ich wünsche dir ganz viel Erfolg u. Durchhaltevermögen.
Herzlichen Glückwunsch - der erste Schritt ist getan. Der zweite hängte in bißchen von deiner Willensstärke ab. Wenn Du es einfach lassen kannst - lass es, wenn nicht such Dir Hilfe, beim Arzt, bei einer Beratungsttelle, bei einer Selbsthilfegruppe, oder auch bei Freunden.
Hallo nieke!
Deine EInsicht ist schon mal der erste Schritt, den du gemacht hast. Als nächstes würde ich ebenfalls den Hausarzt empfehlen. Ich schätze du hast mittlerweile schon zittern und ein Druckgefühl in der Bauch/Lungengegend, wenn du mal "keinen Stoff" bekommst. Deshalb am Besten gleich nach dem Aufstehen zum Doc. Dort bekommst auf Nachfrage gleich mal eine Spritze (Gewacalm oder ähnliches) oder Infusion (Gewacalm mit Cortison) gegen die ersten Entzugserscheinungen. Dann kannst du nüchtern mit dem ersten Tag was anfangen und nach weiterer Hilfe suchen (mit dem Hausarzt). Mittlerweile gibt es sehr gute Medikamente gegen die Entzugserscheinungen. Und ich verspreche dir... nach 3 Tagen sind die weg. Dann aber unbedingt weiter mir Therapie und (wahrscheinlich) Medikamenten. Diese schränken dich aber nicht ein.
Keine Angst vorm Doc.. der schickt dich nicht gleich 6 Wochen in eine Entzugsklinik. Das ist obendrein freiwillig.
Wichtig ist auch, dass du erst mal für dich selber klärst, warum du so viel trinkst (Krach mit Eltern/Freundin?).. und auch da ne Aussprache suchen oder "Mileu" ändern..
So nun mal Schluss.. will hier ja keinen Roman schreiben.
Viel Glück! Ich drück dir die Daumen.. und "Kopf hoch"

ich würde ganz einfach erst mal nichts mehr trinken. wenn du dann regelrecht hibbelig wirst, bist du definitiv süchtig und brauchst professionelle hilfe. das kann z.b. eine therapiegruppe in deiner nähe sein. schäme dich nicht dort hin zu gehen. die leute sind sehr nett und haben das gleiche problem wie du. ich find das sehr stark, dass du dem problem selber auf den grund gehen willst.

hallo nieke,
lass dich unterstützen auf deinem weg. ich weiss, dass für viele der kontakt zu einer gruppe der "anonymen alkoholiker" die beste hilfe war zum herausfinden aus der falle. da sind leute, die alles selbst durchgemacht haben und dein problem in jedem stadium genau kennen aus eigener erfahrung, und bei den treffen sitzt nicht irgendein oberguru dabei, sondern alle sind gleichrangig, das ist wichtig! und diese leute sind sofort bereit, sich für dich und dein problem ganz persönlich zu engagieren.
Hallo,
es ist schon ein Jahr her.Ich habe zur Gruppe noch ein sehr gutes Buch: Sucht Frei Die Illusion durchschauen.: Jan Geurtz
Es ist ein Erlebnis es zu lesen.Die Lebensfreude kommt wieder weil ich verstehen kann und üben kann worum es überhaupt geht. Ein Weg zu sich selbst.
Gruß Nordsee49