Frage von moniquee1997, 74

Ich traue mich nicht mehr zu schlafen, bin am Ende?

Guten Abend zur späten Stunde! Gerade sitze ich in meinem Bett und weiß vor Verzweiflung nicht mehr wohin mit mir. Zu meiner Vorgeschichte, um es kurz zu halten: Ich leide seit Jahren unter Depressionen, die ich mehr oder weniger unter Kontrolle habe, wurde durch eine Esstörung , die mich heute noch begleitet, schon im jungen Alter mit belastenden Situationen konfrontiert. Psychische Erkrankungen waren soweit ich mich erinnern kann, immer präsent in meinem Leben. Zu meinem Anliegen... Ich (w/19) stehe unter Dauerstress, begleitet von einer bebenden innern Unruhe, habe Konzentrationsstörungen, bin nur am grübeln, stehe somit völlig neben mir. Ob es positiv ist oder nicht, man merkt es mir wohl nach außen hin nicht an. So viel dazu..... Seit neustem begleitet mich eine Problematik, die mir nun auch das letzte genommen hat, was mich noch leistungsfähig macht: meinen Schlaf. Ich wache auf, irrelevant ob Nacht oder Tag, springe noch im Halbschlaf auf, habe Schnappatmungen, suche also vergeblich nach Luft zum atmen, mein Herz rast, ich spüre deutliches beben in mir und begleitet werde ich von einem Ohnmachtsgefühl. Vergleichbar damit, als würde mir dir Luft abgeschnürt werden. Zumal ich sowieso ein sehr ängstlich gestimmter Mensch bin, habe ich auch im Hinterkopf, dass ich an sämtlichen Krankheiten leiden könnte. Nach dem Motto: "gleich ist es vorbei mit mir". Es geht nicht weg, es wird nur schlimmer. Ich kann nicht mehr! Mittlerweile passiert es sogar am Tag. Aus Nervosität atme ich unregelmäßig, taste die Herzregion dauerhaft ab, meine Konzentration ist nicht vorhanden und erklären kann ich mich auch nicht. Der Kardiologe meinte, mein Herz wäre ausgezeichnet, dennoch glaube ich nicht daran, dass die Psyche alles verursacht, auch wenn ich schon kurz vor dem völligen Wahnsinn stehe.

Vielleicht hat es sich ein lieber Mensch von euch durchgelesen und ähnliche Erfahrungen gemacht, die man mit mir teilen möchte. Ich weiß nicht mehr wohin mit mir und verliere solangsam meinen klaren Verstand. Wäre euch vom Herzen dankbar, wenn ihr etwas schreiben würdet!

Antwort
von mikaahyuuga, 30

Versuche an etwas zu denken was dich glücklich macht und schiebe die negativen Gedanken erstmal beiseite. Ich weiß dass es dir vielleicht anfangs schwer fallen wird, aber wenn du erst mal ein paar positive Gedanken gesammelt hast, dann wird es nach und nach auch leichter. Wenn du einen bestimmten Wunsch hast, dann denke daran und stell dir vor wie das Leben wäre, wenn dieser Wunsch irgendwann in Erfüllung gehen würde. Depressionen kann man leider nicht abschalten, aber man kann versuchen dagegen anzukämpfen und zwar mit positiver Einstellung. Zudem brauchst du dir keine Sorgen machen, ich meine 'falls' du wirklich krank wärst - was dein Kardiologe ja ausschließt - dann wärst du doch nicht gleich verloren. In der heutigen Zeit leben Menschen Jahre lang mit Krankheiten und dass durch unserer fortgeschrittenen Medizin. Also mach dir keinen Kopf meine Liebe! Es wird alles gut, du musst nur daran arbeiten!

Antwort
von MrBurner107, 34

Deine Geschichte ist sehr traurig. Ich habe Herzrhythmusstörungen, die auf meine psychischen Probleme zurückzuführen sind. Der Verstand lenkt den Körper und wenn mit dem Verstand etwas nicht in Ordnung ist, schlägt sich das auf den Körper nieder. Das ist eine erwiesene Tatsache. Hast du keinen Therapeuten, mit dem du reden kannst? Vielleicht wäre auch eine stationäre Behandlung angeraten, denn dein Zustand erscheint mir kritisch.

Kommentar von Ssimone ,

SEHR SEHR kritischer, geradezu krisenhafter Zustand

Antwort
von stlil, 37

Ja das ist deine Depression. Ich hatte es auch, konnte weder ein - noch durchschlafen. Und immer gehetzt, nervös, Müde, gereizt, aggressiv, traurig.
Tabletten halfen nicht also habe ich mich in meiner Verzweiflung selbst in eine Klinik für depressive einliefern lassen. 8 Wochen war ich dort Tag und Nacht.. Und ich habe einige Dinge in meinem Leben geändert ( losgelassen) hat mir sehr geholfen.. Heute 3 Jahre danach.. Bin ich nicht gut ( Ja es ist 3:39 Uhr) 😂 aber sehr viel besser.. Kann es nur empfehlen

Antwort
von Lukas2793, 20

Hallo Monique du bist ja noch sehr Jung und hast schon so Probleme, das klingt ja erstmal gar nicht gut, aber wenn ich dir raten kann, dann nimm keine Antidepressiva zu dir, weil das ein Teufelskreis ist. Ich leide selber zum Glück nicht unter Depressionen, aber ich habe auch mühe einzuschlafen, weil ich mein Kopf in der Nacht nicht abstellen kann und mir da jeglichen scheiss in den Sinn kommt. Zum Schlafproblem kann ich dir Raten, das du am Tag genügend Luft holst, dich von niemanden stressen lässt und am Abend wenig Nahrung mit Kohlenhydrate zu dir nimmst auch kein Kaffee oder sonst was.Am besten wäre es, wenn du ein Buch liest vor dem Schlafen oder Joggen gehst, dass macht sehr müde.

Zu deinem Problem mit deiner Atmung und wegen dem Herzrasen, kann ich dir folgendes erzählen. Ein Freund von mir hatte auch Probleme mit dem Herz das er Herzrasen hatte etc.er ging auch zum Kardiologen und er erzählte ihm immer, dass er nichts hat und Gesund sei, anschliessend ging er auch noch zu anderen Ärzten und die hatten dann was an seinem Herz gefunden und hatten ihn Operiert am Herz(keine gefährliche Operation). Aber nach seiner Operation bekam er wieder Herzrasen, obwohl sie ihn Operiert hatten, was ich sehr komisch fand. Der Freund leidet auch an Stress und hatte Depressionen ich denke sowas ist eher psychisch bedingt und ich denke mal du bist Gesund, aber durch deine Psyche und das Herzrasen denkst du, du hast was. Aber ich würde trotzdem zum Arzt gehen und dich gründlich durchsuchen lassen. Ich wünsche dir Alles Gute, falls du noch Fragen hast, kannst mich gerne Kontaktieren. Gruss

Antwort
von Matthof, 11

Warum stehst du unter Dauerstress?

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