Frage von freuter, 60

Ich suche nach kostengünstigen Lösungen für einen Internet-/Telefonanschluss?

Der Haken dahinter: es muss eine möglichst kostengünstige Lösung werden, da es sich um die Anschlüsse einer gemeinnützigen Einrichtung handelt, bei der jeder ausgegebene Penny einer guten Sache fehlt - also für die eigentliche Aufgabe.

Zum Hintergrund: Die Telekom hat die bestehenden Anschlüße aufgekündigt, weil sie keine ISDN und analogen Ascnhlüsse mehr haben wollen.

Es geht um zwei Standorte (einmal Hessen, einmal Rheinland-Pfalz), die ganz bewusst "abseits vom Schuss" gewählt wurden und damit wohl schon rein leitungstechnisch auf die Telekom angewiesen sein dürften.

Beide Anschlüsse benötigen Internet - in Büro-ähnlicher Nutzung und sollten mindestens 3 Rufnummern haben, von denen einmal Fax und Telefon bedient werden kann.

Markant: es fallen nicht wenige Auslandstelefonate an, die aber überwiegend in die Länder Schweiz, Serbien, Griechenland und Russland gehen. Eine reiner Europa-Tarif würde die meisten Pakete schon wieder uninteressant machen.

Denkbar, dass man zwei oder drei Mobilfunkanschlüsse "hinzupacken" könnte und ganz nützlich, wenn die kleine Homepage mit einer Domain auch gleich erledigt wäre.

Die Frage ist also, ob euch noch andere Lösungen, als die 3 großen Wettbewerber einfallen. Ich kenne Kabeldeutschland/Vodafone, die nur für einen Standort in Frage kämen. Dann noch 1&1, die aber nach meiner Erfahrung nach bei Problemen erst ein echtes Problem würden und schließlich gerade mal noch das Stichwort "IP-Telefonanlagen", mit dem ich mich dann aber extra beschäftigen müsste.

Um den dortigen Entscheidern nun ihre Möglichkeiten aufzuzeigen, würde ich also Telekom mit DeutschlandLAN IP Voice/data rechnen, Kabel DE mit ihrem Business und (der Vollständigkeit halber 1&1)

... fallen euch noch weitere Konstellationen und Anbieter ein? Ich wäre da für jeden Tipp oder Anfeuerungsruf sehr dankbar.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Xylex, 32

Alice bzw. O2DSL fällt mir da noch ein. Bieten auch alle möglichen Packete an und sind in der Regel günstiger als "die Großen". Der Service ist auch ganz ok.


Kommentar von happysad ,

Falls man selbstständig ist, kann man eventuell noch aktuelle Aktionen bekommen. Schaut mal hier: http://www.businesstarife.de/o2-dsl/

Antwort
von asdundab, 38

ISDN und analog gibt es bei keinem Anbieter mehr. Die machen jetzt alle IP-Telefonie (VoIP/NGN). Da die Telekom aber bereits jetzt kündigt könnte es durchaus sein, dass es inzwischen schneller geht. Kabel-Internet ist allgemein meist schneller. Am besten lässt du dir von allen drei einen Kostenvoranschlag erstellen, dann hast du die beste Übersicht. Als Alternative könntest du nochmal auch bei Congstar schauen.

Kommentar von freuter ,

Ja, genau darum geht es. Die Telekomiker kündigen wegen der Umstellung auf IP und spätestens hier, so meine ich, sollte man dann auch nach anderen Möglichkeiten schauen. Denn wenn ich eh schon auf IP umstellen muss, dann kann das auch das Feld der Anbieter erweitern - wenn man diese anderen Anbieter findet und versteht, wie das genau funktioniert, kostet und braucht.

Antwort
von funcky49, 27

eine möglichst kostengünstige Lösung werden, da es sich
um die Anschlüsse einer gemeinnützigen Einrichtung handelt, bei der
jeder ausgegebene Penny einer guten Sache fehlt

Grundsätzlich natürlich ein verständlicher Ansatz, aber darf das zu Lasten der Qualität und des Service gehen? Ich denke nein, auch eine gemeinnützige Organisation muss vernünftig arbeiten können, die Internetanbindung ist eine wichtige Voraussetzung dazu, da sollte man nicht an der falschen Stelle sparen - die preiswerteste Lösung muss hier nicht die beste sein.

Ich empfehle die Telekom z.B. mit dem DeutschlandLAN IP Voice/data-Tarif als Business-Kunde. Dieser Tarif sollte eigentlich die Anforderungen weitgehendst abdecken - und falls es mal Probleme gibt: der Telekom gehört i.d.R. die letzte Anschlussmeile, daher sind 8 Stunden Entstörzeit realistisch, im Gegensatz zu anderen Anbietern, die meistens (dann mit Zeitverzögerungen) über die Telekom reagieren müssen.

Kommentar von freuter ,

Ja, "die letzte Meile" ist durchaus ein wichtiger Aspekt!
Allerdings nicht zwingend ein KO-Kriterium. und ganz sicher nicht ausreichend, um mich "erpressen" zu lassen. Als ich mich telefonisch nach einer kostengünstigen Lösung (gerne auch unter Einschränkungen und Weglassen von Zusätzen) erkundigte, wurde fast jedem Argument entgegen gehalten, dass man es ja auch einfach auf die Kündigung ankommen lassen kann und dann gar nichts mehr habe - das wäre auch sehr günstig!

Ich bin ganz bestimmt keiner dieser Geiz-ist-geil-Mentalitäten und gerade durch meine spirituelle Position bereit für Leistung auch zu bezahlen - wenn ich das kann. Zudem ist die Neigung bei der telekom zu bleiben, ja auch durchaus da. Aber muss ich mich deswegen "erpressen" lassen?!

Und auch wenn der Begriff hart klingt. Das Telefonat mit der Business-Hotline hatte durchweg diesen Tenor und ich darf versprechen, dass das nicht von mir ausging. So, wie man mir dort "Sachzwänge" verkaufen will, dass ich nunmal nur Tarife mit Cloud und Reaktionsfristen kriegen kann und die eben ihren Preis haben, so sollte man doch bitte auch meinen "Sachzwang" respektieren mich um "den Penny der Armen" (und so werden die Spenden hier oft genannt, weil sie teils nicht nur vom Munde, sondern auch von der Sozialhilfe noch "abgehungert" werden) kümmern zu müssen und gerade bei laufenden Verpflichtungen sehr genau auf die Angebots- und Verpflichtungslage schauen zu müssen.

Da konnte ich mir den Mund fusselig reden. Ich blieb das A***loch, dass ein Maximum erwartet und nichtmal das Minimum bezahlen wollte - was ganz sicher NICHT so ist.

Wenn ich nach Sonderkonditionen, Rahmenvertragsmöglichkeiten und kostengünstigen Angeboten frage, dann ist der Wettbewerber eben um Welten zugänglicher - allein schon im Gespräch und seiner Umgangsform.

Und "ja", nach solchen Erfahrungen möchte ich sogar gerne mehr über Wettbewerber und deren Möglichkeiten erfahren.
So traurig das auch ist.

Kommentar von funcky49 ,

OK, vielleicht gibt es Anbieter, die für gemeinnützige Organisationen Sonderkonditionen anbieten. Dann musst Du es mal probieren, ich habe diesbez. keine Erfahrungen.

Antwort
von Ifm001, 22

Die Frage ist, wie sehr ihr auf ISDN angewiesen seid. Wenn ja, fallen mir eigentlich nur Vodafone und Versatel (gehört inzwischen leider 1&1) ein, die das noch anbieten und auch die nächsten Jahre nicht abschaffen wollen. (Die Ersatzteilversorgung ist für die nun ja zig Jahre gesichert)

Ansonsten schaue einfach mal bei den Suchmaschinen wie Verivox oder Check24. Darüber kannst Du zumindest einen Großteil der Anbieter ermitteln, die überhaupt an euren Standorten was anbieten. Denkt auch mal darüber nach verschiedene Anbieter an den Standorten zu nutzen.

Ich bin übrigens mit easybell zufrieden (ziemlich guter Service bei geringen Kosten und quasi ohne Vertragsbindung). Der Vorteil ist, dass die zusagen, keine anderen Dienste zu blocken. Somit könnt ihr auch andere VoIP-Anbieter wie Sipgate (günstige EU-Flat) oder die diversen Delmont-Marken wie VoIPBuster (teilweise ohne Kosten) einbinden und über ein geschicktes Routing mit der Telefonanlage Telefoniekosten sparen.

BTW: Empfehlungen kann man nur gute geben, wenn die benötigten Leistungsdaten spezifiziert sind.

Antwort
von mechanicalman, 29

Günstiger Internetanschluss ohne Telefon + SipGate konnte auch gehen

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