Frage von pasi5555, 54

Ich suche einen Text eine Atheistischen Philosophen der gegen das Leben in der Gesellschaft ist?

Bzw. gegen den Humanismus an sich. Es ist dringend :D

Antwort
von Solaris80, 12

Hallo, da fällt mir der Marquis de Sade ein:

"Kommen wir nicht alle allein zur Welt? Ich gehe noch weiter; ist nicht von Anbeginn an jeder des anderen Feind, befinden wir uns nicht alle in einem Zustand unaufhörlichen und gegenseitigen Krieges?"

Marquis de Sade: Die Philosophie im Boudoir oder Die
lasterhaften Lehrmeister. Dialoge, zur Erziehung junger Damen bestimmt.
5. Auflage. Gifkendorf: Merlin Verlag, 1995.S. 174

"Der Mitmensch ist für mich nichts; zwischen ihm und mir besteht nicht die geringste Beziehung."

Marquis de Sade - genaue Quelle habe ich leider nicht gefunden

Über de Sade:
"Untauglich für jede Form der Gesellschaft, verstoßen und ausgegrenzt, verurteilt sich Sade selbst zur Einsamkeit. Indem er aber seinen persönlichen Fall verallgemeinert, verleiht er ihm einen existentiellen Wert. Die einzig
wahrnehmbare Realität kann, in seinen Augen, nur die des in sich selbst
eingeschlossenen Subjekts sein, das jedem anderen Subjekt, das seine
Souveränität bestreitet, feindlich gegenübersteht."

Lever, Maurice: Marquis de Sade. Die Biographie. Wien, München: Europa Verlag, 1995. S. 407

Antwort
von Nepomuk22, 10

Hallo

Also Friedrich Nietzsche ist zu nennen, er war sehr kritisch gegenüber Kirche und Staat eingestellt, einer seiner Bücher heißt, der Antichrist.

Dann auf jedenfall Ragnar Redbeard (Might is Right) ! Die Philosophie der Macht ! Man weis nicht wer sich genau hinter dem Pseudonym verbirgt, aber in zum Beispiel satanischen Kreisen wie der Kirche Lavey´s hat das Buch : Might is Right, großen anklang gefunden.

Da können wir gleich zum nächsten Autor rüber schwenken, nämlich wie schon erwähnt Anton LaVey, er hat die Satanische Bibel geschrieben, diese richtet sich gegen Glauben und Götter und verweist auf eine rücksichtslose Egomane Lebenshaltung hin.

Heraklit wäre noch zu nennen, er mochte keine Menschen. Aber mit Atheismus kann er nichts anfangen, weil sich die Monotheistischen Religionen erst nach seiner Zeit etablierten.

Ich hätte da noch einen im Angebot : Er heißt Conrad Dippel, er war zwar Pietist, eine christliche Strömung die sich auf den einzelnen besinnt und nicht auf die Menge, er kritisierte die Menschenmenge dafür, versuchte durch Alchemey Tote zum Leben zu erwecken, und musste manchmal deswegen aus seinen Wohnorten fliehen.

Viele Philosophen des Emirismus waren kritisch gegenüber der Kirche eingestellt.

Aber auch 400 jahre zuvor gab es unter den Neuplatonikern kritische äußerungen gegen die Kirche und ihr System, hier durch Giordano Bruno.

Nepomuk22

Antwort
von Lennister, 9

Mir würden da v.a. Max Stirner(wichtigstes Werk: Der Einzige und sein Eigentum) und Friedrich Nietzsche(Also sprach Zarathustra) einfallen.

Beide waren Atheisten und gegenüber sozialen Normen äußerst kritisch eingestellt. 

Antwort
von oxygenium, 41

Dostojewski war so einer mit seinem Menschenbild

Kommentar von pasi5555 ,

Kannst du da vielleicht was zitieren das passen könnte?

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