JackBauerCTU am 12.03.2009 um 1:00 Uhr
Hi,
ich habe noch 12,90 als Guthaben und bräuchte ne Idee für ein gutes (oder mehr...sind ja gebraucht und kosten weniger) Bücher. Ich selbst lese Terry Pratchett, Douglas Adams, Walter Moers, Stephen King, Robert Rankin, Robert Asprin, Thomas Harris, Tom Sharpe, Christopher Moore, Sir Arthur Conan Doyle (Sherlock Holmes), Douglas Lindsay, Neil Gaiman und zum Beispiel Richard Dawkins. Zur Orientierung: Ich habe alle Werke der Autoren, die ich aufgezählt habe, schon gelesen. Klingt komisch, ist aber so. Ich bräuchte also Alternativen...
Danke...
und wenn möglich, auch mit Begründung für das jeweilige Buch.
:-)

Du hast Humor. Respekt. Hast Du es schonmal mit Roald Dahls "Küßchen" versucht oder mit Paul Watzlawick's "Kunst des Unglücklichseins" versucht? Ich bin selbst ein Fan von Walter Moers (damals habe ich jeden Band vom kl. Aaaschloch und später dem alten Sack gefressen und Tom Sharpe sowieso.

Bücher = Buch...also in der ersten Zeile....
Red dich nicht raus ... und schreib endlich den Duden, sagte ich bereits

Cugels Irrfahrten von
Jack Vance.
In den Büchern von T.Pratchett und D.Adams sind deutlich Einflüsse von von J.Vance wiederzufinden.
Sollte also in die Reihe passen.
http://www.amazon.de/Dying-Earth-1-Cugels-Irrfahrten/dp/3890644627
zzzap am 12. März 2009 07:01 
bill bryson-- alles ist super von dem.
JackBauerCTU am 12. März 2009 01:19 Davon habe ich auch schon gehört...
ich nehme es in die Liste mir auf ;-)

"Garp und wie er die Welt sah" von John Irving.
Mein absolutes Lieblingsbuch. Ist wunderbar bizarr, saukomisch und stellenweise einfach nur zum Heulen. Richtig gut eben. :)
Außerdem möchte ich Dir alles (vor allem die frühen Sachen) von Charles Bukowski ans Herz legen.
Irvine Welsh hat auch ein paar gute Sachen geschrieben, genauso wie Henry Miller, Norman Mailer oder eben der unschlagbar gute Hemingway.
JackBauerCTU am 12. März 2009 01:19 ich werde das mal alles in Ruhe durchgehen und dann entscheiden. Danke auf jeden Fall.
siggischmidt am 12. März 2009 01:27 Der Vorteil an den Autoren ist:
Die kriegt man alle gebraucht & günstig ;P
Watzlawick, den Nachtflug empfohlen hat, ist auch gut...

der schwarm von schätzing,echt spannend
JackBauerCTU am 12. März 2009 01:15 bereits gelesen ;-)
Charles Darwin, die Entstehung der Arten, ein faszinierendes Buch meiner Meinung nach, eben ein Interessenbuch
JackBauerCTU am 12. März 2009 01:05 Darüber habe ich mal ne Hausarbeit geschrieben. ;-)

wie wäre es denn mit Wolfgang Hohlbein?
JackBauerCTU am 12. März 2009 01:07 Ironischerweise mag ich den nicht...obwohl er die logische Konsequenz aus den anderen Autoren ist... aber danke...
moewie am 12. März 2009 01:09 so ein Pech

Helene Tursten schreibt für mich persönlich am besten und Elisabeth George, Giles Blunt auch super, von denen lese ich ein Buch in einer Nacht durch, fesselnd
JackBauerCTU am 12. März 2009 01:06 Ich google die grad durch... danke schonmal
tigerchen71 am 12. März 2009 01:11 Gerne, wenn Du noch ein paar Autoren brauchst oder Buchtitel, meld Dich. Lese ebenfalls super gerne
Momo von Michael Ende. Ist zwar nen Kinderbuch, aber ich finds geilo!
JackBauerCTU am 12. März 2009 01:02 Vor einem Jahrzehnt oder so gelesen... ;-)
aber danke...

Schade, alle von Dir aufgezählten Autoren sind mit Ausnahme von Arthur Conan Doyle der reine Schrott, minderwertige Trivialliteratur, die bestenfalls anspruchslose Unterhaltung bietet. Was hältst Du von Günter Grass, Heinrich Böll, John Updike usw.usf.? Noch 'was, kein Mensch "bräuchte" etwas, gibt's im Deutschen nicht! Entweder Du brauchst 'was oder nicht!
JackBauerCTU am 13. März 2009 18:11 Ich glaube fest daran, dass es Schwachsinn ist, sich mit Autoren herumzuschlagen, die man nur für andere Menschen liest. Kein Mensch wird an meinem Grabstein stehen und sagen "Toller Kerl, hat Goethe und Dante gelesen". Daher lese ich die Dinge, die mir gefallen und nicht diejenigen, die andere zu einem mysteriösen Kanon zählen. ;-)
Und im Deutschen gibt es ein lustiges Phänomen, welches sich Sprachentwicklung nennt. Einige Begriffe etablieren sich halt. Damit muss man leben.
Literaturius am 14. März 2009 10:17 Natürlich ist es Dein gutes Recht, Trivialliteratur zu lesen - wir leben in einem (weitgehend) freien Land. Oft ist's nur so, daß die Intelligenz durchaus ausreichen würde, welche die betreffenden Menschen nur nicht gelernt haben - sich auf eine (scheinbar schwierige) Sache einzulassen; zweifellos auch ein Mangel unseres Bildungssystems! Interessant, daß Du Dich in diesem Zusammenhang (!) mit Dei'm Grabstein und irgendwelchen Sprüchen darauf beschäftigst. Wenn Du das reflektierst, wirst Du vermutlich darauf kommen, daß Du Dich (unbewußt?) doch schon fragst, was bleibt?! Auf diese "innere Stimme" solltest Du hören! Und wenn Du Goethe, Dante, Büchner oder die klassischen Modernen liest (Phillip Roth, John Updike, Thomas Wolfe, Grass, Böll oder Leonard Frank (leider im Westen ziemlich unbekannt, usw.usf.) liest Du es doch nicht für anderen (????), sonder´n ausschließlich für Dich! Du setzt Dich mit der Sprache und den Inhalten auseinander, für andere liest Du doch insoweit allenfalls, als Du ein Dich packendes Buch weiterempfiehlst. Lass' Dich 'mal auf einen guten Text ein, selbst Die Leiden des jungen Werthers sind brandaktuell und spannend; würden Dir sicher einen aufregenden Blick in die (auch Deine!) menschliche Psyche gewähren.
Der Konjunktiv von brauchen, der ja an sich schon more or less überflüssig ist, lautet "... würde brauchen ...", "bräuchten" ist lächerliches "Akademiedeutsch", etwa von der Bedeutung "Labore", obwohl der Plural von Labor nach wie vor "Laboratorien", notfalls "Labors" ist. Da darfst Du Dich auch nicht hinter dem opportunistischsten aller Nachschlagewerke, dem Duden verstecken; der "erkennt" nach maximal fünf Jahren auf angebliche Sprachentwicklung. Und das tut bei der schönsten Sprache überhaupt nur eins: weh!
JackBauerCTU am 14. März 2009 23:23 Das ist der Moment, in dem ich darauf hinweisen muss, dass ich Philosophie studiere. DORT beschäftigt man sich mit den wichtigen Fragen. In der Literaturwissenschaft sehe ich dagegen meist nichts anderes als einen Pulk von Menschen, die einen genormten Geschmack besitzen. Man muss Goethe gut finden, sagte einst mein Germanistikdozent. Tja, diese Aussage halte ich für völlig bescheuert. Es geht mir nicht um mangelndes Verständnis bei schwierigen Texten (ansonsten wäre mein Hauptfach überhaupt gar nicht zu schaffen und längst verhasst). Mich ärgert nur der bewusste Versuch, eine popelige Aussage in 500 Seiten sinnfrei komplexen Text zu packen und anschließend in einer Wolke aus Pfeifenrauch angebliche Literaturkenner voller Lust aufschreien zu hören, da sie wieder einen Text entdeckt haben, der unterm Strich so viel Gehalt hat, wie das Kleingedruckte auf so manch einer Briefmarke. Ich lebe ganz einfach nach dem Prinzip, dass derjenige, der einen Sachverhalt nicht einfach ausdrücken kann, nicht cleverer sein kann, als jemand, der es vollbringt.
Philosophische Fragestellungen und deren Beantwortungen KÖNNEN teilweise nicht kürzer als 800 Seiten gefasst sein, aber das geschieht zurecht und man ist im Anschluss froh, dass man den Weg gegangen ist. Ich habe während meines Germanistikstudiums oder den Jahren davor dieses Erlebnis wirklich NIE bei dem hochgelobten Literaturkanon erlebt. Daher denke ich in meinem Studium über Schopenhauer, Platon und Co. und lese in meiner Freizeit Entspannungsliteratur... Denn - und das ist an dieser Stelle wichtig - ich habe bereits einen Haufen hochgelobter "Literatur" gelesen und kann nur sagen: Mist, 99,99% durchgängiger Mist.
;-)
Literaturius am 15. März 2009 15:43 Das ist nun wirklich sehr, sehr traurig! Kein (i.W. absolut KEIN) Philosoph, und sei's auch "nur" ein ernstzunehmender Philosophiestudent kann eine derartige Differenzierung zwischen Literatur und Philosophie treffen. So einen Quatsch habe ich nun wirklich noch nie gehört. Es zeugt allerdings von einer peinlichen Arroganz, wenn Du der Philosophie - weil komplex - mehr Buchseiten einräumst, als der Schilderung menschlichen, also höchst komplexen Lebens. Mich deucht, mit Deinem Philosphiestudium wills Du Dir oder anderen irgend'was beweisen, es interessiert Dich aber nicht wirklich und Literatur interessiert Dich nur als belanglose Unterhaltung. Oder sollte Dich die Philosophie doch derart verunsichert haben - wär' ja immerhin 'was -, daß Du nun Zuflucht in heilen Welten suchst? Vermutlich würde ich Dir den nächsten Schein verweigern, wenn Du in meinem Seminar säßest und Dich als Philsophiestudent ausgäbst.
Dahl klingt wirklich interessant...
Watzlawick stand schon mal auf irgendeiner Liste von mir...danke, dass du mich daran erinnerst. ;-)