Frage von matroschka 20.03.2012

Ich stelle Parallelen im Christentum und Buddhismus fest. Wie kann das sein?

  • Hilfreichste Antwort von holodeck 21.03.2012
    8 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Eine interessante Frage, matroschka ;-))

    Die Parallelen sind sogar teilweise noch erstaunlicher und beschränken sich nicht nur auf den Buddhismus. Auch der Hinduismus hat anscheinend seinen Senf dazu gegeben.
    So gilt Krishna als achte Inkarnation, Fleischwerdung, des Vishnu.
    Die Menschwerdung Gottes: das zentrale Thema des Christentums schlechthin.

    In der Bhagavadgita sagt Krishna:

    Aber die alle Taten auf mich werfen, in mir das Höchste sehen, in Andacht, die keinem anderen gilt .. für die bin ich ein Retter aus dem Meer des Todeskreislaufs .. der ein Nichthasser aller Wesen ist, freundlich und mitleidig, gleichmütig, selbstlos, in Glück und Unglück gleich geduldig .. vor dem die Welt nicht zittert und wer vor der Welt nicht zittert .. wer mir so ergeben ist, der ist mir lieb (12. Kap Bhagavadgita in der Übersetzung von Klaus Mylius, dtv TB Verlag)

    Sic!
    Es MUSS also irgendeinen Import von Idee gegeben haben,
    denn die Bhagavadgita und die Lehren des Buddha sind die älteren.
    Nun ist eine Variante immer Handelsbeziehungen.

    Aber es gab in jedem Falle auch zielgerichtete Missionsbestrebungen der Buddhisten.
    Das Bindeglied dazu scheint König Ashoka zu heißen.
    Ashoka lebte im 3. Jahrhundert vor Christus und begründete das erste indische Großreich. Nachdem er zum Buddhismus konvertiert war, schickte er Gesandte nicht nur durch ganz Indien, sondern auch in den Mittelmeerraum. Ich zitiere aus Wiki eines der Edikte von König Ashoka:

    „Nun ist es die Eroberung durch das Dharma, die der Piyadasi als beste Eroberung ansieht. Und diese wurde hier erreicht, an den Grenzen, sogar sechshundert Yojanas entfernt, wo der griechische König Antiochos regiert, jenseits davon wo die vier Könige mit Namen Ptolemaios, Antigonos, Magas und Alexander regieren, ebenso im Süden unter den Cholas, den Pandyas und so weit entfernt wie Tamraparni.“

    Noch kann nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden, ob und in welcher Form die Buddhisten tatsächlich Einfluss nehmen konnten auf das Gedankengut der hellenistischen Gesellschaften bzw. ob sie überhaupt dort ankamen. Fest steht aber, dass sie im Laufe der Jahrhunderte auf jeden Fall Alexandria erreichten. Der Theologe Clemens von Alexandria (150-200 n.Chr.) berichtet von einer buddhistischen Gemeinschaft in Alexandria.

    Und!!!...
    Inschriften des Ashoka wurden auch in Griechisch und in Aramäisch verfasst!

    Details kannst Du hier nachlesen:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Edikte_des_Ashoka#K.C3.B6nigAshokas.C3.9CbertrittzumBuddhismus

  • Antwort von cornyriegel 21.03.2012
    12 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hallo matroschka

    Sehr interessant ist deine Frage – mir stellte sie sich in ähnlicher Weise schon vor viel längerer Zeit. Inzwischen weiß ich nicht nur, dass derartige Ähnlichkeiten zwischen weit mehr Religionen bestehen, als ich einst dachte und mir ist mit der Zeit auch immer klarer geworden, wie es zu diesen scheinbaren Übereinstimmungen kam.

    Nicht der Kontakt zwischen verschiedenen Kulturen hat dazu geführt, denn im Moment des Erstkontaktes wurden die Ähnlichkeiten schon festgestellt. Viel eher ist ein gemeinsamer Ursprung zu erkennen.

    Die Spuren führen zurück in das alte Babylon, eine Stadt mit sehr religiösem Hintergrund und den Anfängen der Astrologie. Wie die Bibel berichtet, wurde dort im Laufe eines Bauvorhabens zu Ehren eines ihrer Götter von Jehova die Sprache der Menschen verändert (wörtlich: verwirrt). Bis dahin hatten alle eine Sprache, was ja auch logisch ist, da sie von einer Familie abstammten. (1.Mose 10:32 + 11:1) Nun taten sich diejenigen zusammen, die sich untereinander verständigen konnten und gingen fort, in andere Teile der Erde. (1.Mose 11:7,8) Jedoch änderte der neue Wortschatz ja nichts an ihren Vorstellungen von ihren Göttern und all den damit verbundenen Legenden und Bräuchen. Nur über die Jahrhunderte färbten die neuen Lebenserfahrungen und der veränderte Alltag ihre Anbetung. Jede Generation tat ihren Teil dazu und so lassen sich die Unterschiede bei aller Ähnlichkeit erklären.

    Und es gibt noch eine weitere Erklärung für diese so ähnlichen religiösen Erzählungen:

    Aus der Bibel geht deutlich hervor, dass ein Widersacher Gottes die Geschöpfe Gottes davon abbringen will, ihrem Vater, dem Schöpfer zu vertrauen und ihn zu lieben. Dafür schreckt er vor nichts zurück, denn er will, dass ihm Verehrung zuteilwird und er will die absolute Macht. Jesus selbst nannte ihn „Vater der Lüge“ und „Todschläger“ (Johannes 8:44).

    So wie man einen echten Geldschein unter tausenden falschen nicht herausfinden kann, wenn man keine Kenntnis darüber hat, wie er aussehen muss – so kann man auch die eine wahre Gottesverehrung, die dem wahren Schöpfer aller Dinge und Lebengeber gebührt, nicht herausfinden, wenn sie zwischen tausenden falschen Religionen versteckt wird, die wohl alle irgendwelche Ähnlichkeiten haben – ebenso, wie die Blüten unter Banknoten. Wenn die eine wahre Religion Kennzeichen hat, die man in abgewandelter Form auch in den anderen findet, scheint der Suche danach kein Erfolg beschieden. Und genau das ist der Zweck der vielen Glaubensrichtungen, die eigentlich von dem Schöpfer weg führen.

    Da dieser Widersacher und Verleumder Gottes bis 1914 Zugang zu dem für uns Menschen unsichtbaren Bereich hatte, in dem Gott wohnt – dürfte es ihm nicht schwer gefallen sein, immer wieder auch die entscheidenden Informationen zu bekommen bzw. zu beobachten, worauf es ankommt.

    Angesichts seiner Fähigkeiten ist es für ihn ein Leichtes, entsprechend in das Leben der Menschen einzugreifen, falls diese es zulassen.

  • Antwort von riara 21.03.2012
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Bitte woher kommen diese Parallelen des jungen Buddha inklusive der 'transzendenten' Schwangerschaft seiner Mutter?

    Also ich kann in der bekannten Beschreibung vom Leben Siddhartha Gautama nichts dergleichen lesen, weder die Schwangerschaft ohne 'Besamung' noch den an Jesus erinnernden Tempelbesuch. Auch der Weg dieses Mannes ist ein völlig anderer, als Kind reicher und mächtiger Eltern macht er sich um die geistigen Dinge kaum einen Kopf, dann verlässt er sein Haus und die Familie und begibt sich auf Wanderschaft, wo Ihn dann die Erkenntnis erreicht, wo bitte siehst Du da Parallelen zu Jesus?

    Kann es erstmal Zufall sein, dass man so eine Frage unter diesen Voraussetzungen stellt? Es ist eine reine Spekulation oder ist es der Versuch, die Geschichte des NT als Belletristik oder Plagiat zu entlarven? Die Schreiber hatten sicher die Möglichkeit sich Inspirationen aus anderen Quellen zu borgen, nur warum sind die einzelnen Evangelien dann so unterschiedlich? Nach heutigem Kenntnisstand bezogen alle Schreiber der 4 Evangelien Ihren Bericht auf die selben Quellen, die Unterschiede lassen darauf schließen, das weitere Einflüsse dazu kamen, nur wo sich dort der Einfluss buddhistischer Lehren finden lässt, möchte ich gerne einmal wissen, das gleiche unterstellt man übrigens der Geschichte von Horus und Pan, nur benötigen beide göttliche Gestalten enorme Anpassungen, damit man die Parallele auch wirklich ziehen kann, Bill Maher tut das vorsätzlich in seinem Werk "Religulous", jeder halbwegs gebildete Mensch erkennt sofort, wenn aus der geschichtlichen Retrospektive eine Farce wird, der Film beruht keineswegs auf der Faktenlage sondern ist eine Persiflage auf engstirnigen Theismus...

    Glaubt was Ihr wollt, Wissen erarbeitet man sich nicht mehr, man schaut ein Video oder liest einen Roman und nimmt sich das als Wahrheit, was einem am besten gefällt...:-))

  • Antwort von babulja 20.03.2012
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Die konsequent richtige Antwort lautet:

    Es gibt gar nicht so viele Vorbedingungen, um eine Religion entstehen lassen zu können. Sie sind immer sehr ähnlich, wenn nicht gar gleich!

    Nämlich:

    • Furcht vor irgendetwas Unerklärbarem, im schlimmsten Fall vor dem "Lückenbüßer" Gott (dessen Existenz nie bewiesen werden kann);

    • ein System von Glaubensaussagen, die mehrheitlich zur Disziplinierung der glaubenden "Schäfchen" dienten.

    In diesem Sinne findest Du Parallelen nicht nur zwischen Christentum und Buddhismus!

  • Antwort von HugoGuth 21.03.2012
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Manche meinen, dass Jesus und Paulus vom Buddhismus beeinflusst waren! Von Jesus wird ja berichtet, dass er mit seinen Eltern lange in Ägypthen gelebt hat! Sieh die Geschichte von der "Flucht nach Ägypthen"! Die moderne "liberale" Theologie hält das für ein "Märchen"! Tatsächlich könnte ein wahrer Kern dahinterstecken - Jesus könnte in Alexandria an der Universität studiert haben - auch bei buddhistischen oder bud. beeinflussten Lehrern! Auch Paulus könnte Buddhismus gelernt haben! Er hat ja beim berühmten jüdischen Professor Gamaliel gelernt, der sicher in Alexandrien studiert hatte! Die Menschen haben in Jesus jemanden erkannt, der nah bei Gott ist und in einer ganz besonderen Beziehung zu IHM steht! Diese Erkenntnis haben sie in Bilder gekleidet, die ihnen geläufig waren!

  • Antwort von Dummie42 20.03.2012
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ja, es gibt durchaus Ähnlichkeiten, auch in der Religion an sich. Das beruht aber eher nicht auf Kontakt und nein, Jesus ist auch nicht nach Indien gepilgert, bevor er seine Predigertätigkeit aufnahm, obwohl es diese Legende natürlich gibt.. Die nachträglich verpasste Jungfrauengeburt war damals sozusagen Standard für alle bedeutenden Persönlichkeiten. Das galt auch z.B. für Alexander d. GR. oder Cäsar.

  • Antwort von LeoJA 21.03.2012
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Menschen aller Zeiten machen sich auf die großen Welträtsel und Lebensgeheimnisse einen Reim. Dabei kommt es zu unterschiedlichsten, aber auch immer wiederkehrenden archetypischen Vorstellungen, die in uns angelegt sind, also nicht interkulturell ausgetauscht sein müssen, um überregionales Allgemeingut zu werden. Sowohl die Vernunft als auch die Phantasie bewegen sich in den Grenzen des Menschenmöglichen, wann, wo und wie aufgeklärt wir auch spekulieren. Dass zum Beispiel Buddha und Jesus noch nach Jahrtausenden aktuell sind, liegt an der bleibenden Offenheit der grundlegenden Fragen. Man kann dieser Fragen religiös oder auch wissenschaftlich Herr zu werden versuchen, das ändert nichts am beschränkten Horizont der auf diese oder jene Art Auftrumpfenden. So bleibt keinem etwas Weiseres übrig, als sich in Bescheidenheit zu üben und unter diesen Umständen so friedfertig und liebevoll zu sein, wie es nur geht.

  • Antwort von Morgrain 20.03.2012
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Religionen übernehmen oft Bräuche, Riten und Gedanken, erleichtert den Übergang und Gegen-/Fürdarstellungen. Außerdem finden sich so zum Start mehr Anhänger, da der Mensch trotz allem nur ein Gewohnheitstier ist. Alles, was absolut neu wäre, würde abgelehnt werden.

  • Antwort von gina86 22.03.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Inwieweit es da nun einen geschichlichen Zusammenhang gibt, weiß ich nicht, doch ich las mal, dass es den Buddhismus mit seiner Lehre schon weitaus länger gibt als das Christentum. Von daher könnte es auch möglich sein, dass es durch die herumziehenden Händler zu einem Austausch unter den verschiedenen Kulturen und Religionen gekommen sein könnte. Vielleicht haben sich diese beiden Religionen auf diese Weise beeinflußt. Von einer Jungfrau geboren wurde übrigens auch schon Zarathustra 600 v. Chr.

  • Antwort von Injure 22.03.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hi, senfdazugeb Hier ist ein wunderbarer Link, der das noch viel einfacher "erklärt" und den ich ganz grosszügig verteile ;- )

    http://www.8-pfad.de/philosophia/gold_regel.htm

  • Antwort von arevo 21.03.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Wenn es auch viele Legenden gibt in beiden Religionen, so weichen sie im Detail doch oft erheblich ab. Eine Legende erzählt zum Beispiel, von der vaterlosen Zeugung, indem der Sohn in der Gestalt eines weißen Elefanten in ihren Schoß einging. Seine Mutter starb kurz nach der Geburt und Gautama wuchs in der Obhut iher Schwester, seiner Tante, auf. Eine andere Legende erzält z.B., dass bei seiner Geburt, d.h. des Gautamas, die ganze Welt von strahlendem Glaz erfüllt gewesen sein soll. Sein Vater Suddhodana hat ihn in großen Luxus aufwachsen lassen. Auf vier Ausfahrten erschienen dem Prinzensohn Siddhartha Gautama Gottheiten in Gestalt eines Greises, eines Kranken, eines Toten und eines Asketen.

    Sehr bemerkenswert sind.z.B. die Versuchungen des Teufels Mara, bevor er unter einem Feigenbaum seine Erleuchtung hatte.

    Das sind Ähnlichkeiten, aber nicht identische Muster, dennoch von hoher religionsphilosophischer Bedeutung. Die Legenden um den Stifter beider Religionen mögen durchaus ähnlich sein, sollen aber nicht den Blick trüben für die deutlichen Differenzen zwischen Christentum und Buddhismus.

  • Antwort von chintao 12.04.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Einfach betrachtet und beschrieben und ausgesagt sind alle Religionen aus dem selben Urgrund enstanden und sie haben demnach gleiche und ähnliche Züge erhalten. Aus dem Hinduismus entstand der Buddhismus. Buddhismus und Islam waren am Mittelmeerraum damals gleichfalls verteten und verschieden hoch angesehen. Die Buddhisten genossen damals Vorzüge, die die Christen nicht erhielten, z.B. einen silbernen Brunnen in () - ich weiß nicht mehr wie die Stadt beziehungsweise der Ort hieß. Sie lebten also zusammen und acheten jeweils ihre eigenen Bräuche und Sitten, die ethischen Leitlinien, die dann auch zu gegenseitigen Vergleichen geführt haben. Die Schriften aus Qumran bezeugen, das die Geschichte des Christentums wesentlich älter ist als in der Bibel verzeichnet, sodas sich ein Austausch auf viel niederen Ebene als heute vorgestellt werden kann. Die Aufzeichnungen selbst haben in verschiedenen Bereichen einen bedeutsamen und hohen Eigenwert, z.B. in der Entwicklung der Sprache selbst, die durch die Schrift nicht mehr so sehr den Veränderungen unterworfen war, wie sie es bis dahin getan hat. Die Schriften, von einfachen Leuten für einfache Leute geschrieben - wobei Jesus kein Handwerker, sondern wie im "wunderbaren Möch" beschrieben einen hohen Stand hatte - konnten nun über viele Plätze und weite Strecken transportiert werden, sodas sich die Geschichte ettablieren konnte. interessanterweise ähneln sich ja die Legenden, wobei sie nur einen geringeren Wahrheitsanteil besitzen und hier fallen Aussagen wesentlich schwerer, da ich keinen direkten Eingang zu den Verhältnissen von damals besitze. Laut einer Legende ist Lao-Tse als Buddha bis nach Syrien gepilgert - Syrien ist, glaube ich, in einer damals ganz entscheidenen und wichtigen Lage gewesen, was sich aus der - zentralen - Lage am Mittelmeer erklären lassen könnnte. Es gab also Magneten, die die Leute damals angezogen haben, zu denen sicherlich viele Leute mit Karavanen durch die Wüste pilgerten beziehungsweise kamen. Kürzlich wurde erfahren, das die Leute damals viel gebildeter waren als bisher angenommen, zumindest hinsichtlich ihrer astrologischen Fähigkeiten, sodas man vielleicht ein allgemein politisches Interesse in Betracht ziehen kann, das sich in einer doch kriegerischen Zeit entwickelte mit einer Anziehung aller Wesen, die heilsamen Charakter besaßen, wie die Religionen zum Beispiel. Wahrscheinlich waren es politische Aufträge im Kontext einer Handelswirtschaft, die zumindest die ursprüngliche Aufmerksamkeit bereitstellten, die nun notwendig war, um auch aufeinander - politisch - reagieren zu können. Und da kleinere Sekten die Möglichkeit hatten, nun auf "großes" Wissen zurück zu greifen, und gleichzeitig im Frieden - ein ganz wichtiges Wort, auch in den Schriften selbst - mit den Moslems und Buddhisten zu leben, entstand halt die notwendige, innere Solidarität einander gegenüber. Der Grund ist halt das jetzt friedliche sehr Große gegenüber dem kriegfürchtenden ziemlich Kleinen - Armen ua.

    Lg ct

  • Antwort von izreflexxx 21.03.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Ich habe letztens ein Video gesehen mit einem Beitrag eines ehemaligen Buddhisten, der später Christ wurde. Er geht zwar nicht direkt auf Deine Frage ein aber beleuchtet gut die Unterschiede zwischen beidem. Ich fand es sehr interessant:

  • Antwort von Azizamasrya 21.03.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Ich habe gehört, dass der Buddhismus jünger ist, als das Christentum.

  • Antwort von Maik2 21.03.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
    Wie kann das sein
    

    Ganz einfach: Sind fast alle abgekupfert von Gott. Also bissl Wahrheit steckt zwangsläufig überall. http://www.youtube.com/watch?v=4uj6STB9Fys

  • Antwort von mha1213 21.03.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Diese Ähnlichkeiten sind nicht zufällig. Der Bodhisattva (Meister) Siddharta Gautama wurde unter ähnlichen Bedingungen geboren, wie der Bodhisattva (Meister) Zarathustra-Jesus. Erst mit der Jordan-Taufe zieht der Christus-Geist in den Jesus ein - ab da wird dann allerdings das ganze Geschehnis ein völlig anderes.

  • Antwort von BlackDracula 21.03.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    viele alte mythen aber ähnlichkeiten. ein beispiel für jesus wäre noch der ägyptische osiris oder mithras.

  • Antwort von zerdescht 20.03.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    leider beides falsch. denn sowohl Jesus als auch dieser Buddha sind ganz gewöhnliche Menschen aus Fleisch und Blut gewesen, die sowohl hunger, durst und Schmerz spüren konnten. sie waren also ganz gewöhnliche Menschen

    Ein Gott ist perfekt

    Islam ist die einzige noch monotheistische Religion und somit die Wahrheit

  • Antwort von DarkSepia 21.03.2012

    Erstmal: Gibt Quellen an!

    Nach einer Legende besuchte der Buddha als Kind mit seinen Eltern den Tempel. Jesus Christus besuchte auch mit seinen Eltern den jüdischen Tempel in Jerusalem.

    Diese Ähnlichkeit beruht höchstwahrscheinlich auf einer Ähnlichkeit in ihren Kulturen: Kinder gehen mit ihren Eltern in deinen Tempel, wie wir das heute noch kennen. Heute gehen viele Kinder mit ihren Eltern in eine Kirche oder Moschee.

    Erzählt wird auch davon, dass er die gebildeten Leute damit überraschte, dass er schon als Kind seinen Lehrer an Wissen bei weitem übertraf. Dort überraschte er die Pharisäer durch sein Wissen über die Heilige Schriften.

    Die Ähnlichkeit ist da schon relevanter, allerdings nur geringfügig: Buddha weis viel, Jesus weis nur über ein bestimmtes Thema viel. Jesus war dem Mythos nach sowieso göttlichen Ursprungs, Buddha aber nicht. Der war allerdings ein Genie.

    Außerdem ist Buddhas Mutter durch "transzendente Eingebung" schwanger geworden und um seine Geburt ranken sich viele Wundererzählungen und Mythen. Seine Mutter Maria ist ebenfalls "aus heiterem Himmel schwanger geworden", ohne selbst etwas gemacht zu haben. Seine Geburt ist mit vielen Engel- und Hirtengeschichten, Mythen usw. verbunden.

    Das ist von dir oder dem Autor deines Textes konstruiert. Welchen Geburtsmythos es bei Buddha gibt weis ich nicht, aber der von Jesus ist bekannt. Und wer ihn als "Maria wurde aus heiterem Himmel schwanger" umschreibt muss sich entweder viel Mühe geben, oder kennt ihn nicht. Hier bleibt erstmal nur die Ähnlichkeit, dass es über beide Mythen gibt. Das ist nichts besonderes, bei verehrten Figuren. Selbst um Elvis gibt es die Geschichte, dass er gegen eine ägyptische Mumie kämpfte (auch wenn die keiner glaubt).

  • Antwort von Enki40 21.03.2012

    Die Ähnlichkeiten kommen aus den noch älteren sich oft wiederholenden Mythen und Sagen. Buddha war vermutlich genausowenig wie Jesus bereits so weise, sonst hätte ihn sein Vater nicht hinter Mauern sperren können, damit er das Schlechte nicht sieht. Sonst hätte er sich nicht so erschrecken können, als er das erste Mal einen kranken Menschen sah. Und seine Anhänger wären bereits in seiner Jugend kilometerweit Schlange gestanden. Das Gleiche gilt für Jesus.

    Die christliche Religion ist eine zusammengestückelte Religion, die sich aus den verschiedensten Anschauungen gebildet hat. Du findest also die verschiedensten Einflüsse. Das Urchristentum wollte sich keineswegs ausbreiten. Diese Idee hat Paulus eingebracht und 400 nach Christus wurde deshalb das letzte Kapitel des Markus eingefügt. Der Glaube an Jesus als einzigen Sohn Gottes entstand erst ca 150 Jahre nach Christus und lebte lange neben anderen christlichen Ansichten, bis Konstantin die katholische Richtung zur Staatsreligion erklärte und andere Richtungen ausgerottet wurden. Es waren ja mehr die Christen untereinander als die sogenannten Heiden, die sich gegenseitig Märtyrer schufen.

    Das Triumvirat ist eine allgemeine religiöse Ansicht und die Dreifaltigkeit gab es bereits in ägyptischen Religionen.

    Bezieht man die historische Geschichte mit ein, so ergibt sich folgendes Bild: Jesus, vermutlich ein Handwerker, der in dem armen Galiläa kein Auskommen hatte, verließ, nachdem seine Kinder groß waren und das Handwerk übernehmen konnten, seine Familie um bei den Essäern die Heilunst zu erlernen. Er zog dann durch Galiläa und betätigte sich, wie viele andere auch, als Heiler. Tote zu erwecken, war damals keineswegs eine besondere Sache. Es gab viele, die dieses Geschäft verstanden, da in diesem heißen und trockenen Land sehr oft Menschen in Todesstarre fielen und wegen der Hitze schnell beerdigt werden mussten. So kam es oft vor, dass Menschenbeerdigt wurden, die noch gar nicht tot waren. So waren diese Heiler hilfreich, die Scheintote wieder ins Leben zurückholen konnten.

    Jesus war vermutlich ein Pharisäer der gemäßigten Richtung, der gegen die starre konservative Richtung stritt. Dies zeigt sich in seiner Bergpredigt. In seiner Erzählung vom Samariter usw.

    Die Idee der Nächstenliebe findest Du in fast allen Religionen, da diese zu einer höher entwickelten Menschheit gehört. Schon die Juden kannten dieses Gebot. Außer der Idee, dass Jesus der einzige und leibliche Sohn des einzigen Gottes war oder ist, hat die christliche Religion nichts zu bieten, was nicht auch in anderen Religionen enthalten ist. Insofern wirst Du immer Parallelen finden. Gut, ob es eine Religion gibt, die einen Teufel kennt, weiß ich nicht. Vermutlich entstand dies durch den persischen Licht-Finsternis-Glaube oder - noch wahrscheinlicher - durch eine Verspottung heidnischer Götter, die ja einfach nicht aus den Köpfen der Menschen zu bekommen waren. Beelzebub ist ja eine Verballhornung von Ball se Baab und Luzifer kommt von Lucia, der nordischen Lichtgöttin.

    Anstatt auf Äußerlichkeiten, wie irgendwelche Geschichten, zu achten, empfehle ich Dir, Dich auf das Wesentliche zu konzentrieren, was eine Religion Dir sagen will. Und Dich dem dann zuzuwenden. Ergänzend sei noch dazu gsagt, dass es sich beim Buddhistmu um keine Religion ansich handelt und Gott früher sehr gut ohne diese Religionen auskam. Erst das jüdische Auserwähltentum schuf diese verschiedenen Religionszugehörigkeiten, so dass wir heute Auserwählte fast wie Sand am Meer haben.

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