Frage von Leyna99, 148

Ich soll mindestens 900 bis über 4000 Euro an meine Krankenversicherung zahlen weil sie mich als freiwillig versichert versichert haben - dürfen die das?

Ich bin vor zwei Monaten zu meinem Vater gezogen und war die ganzen Jahre über meine Mutter versichert- Als ich aber dann zu meinem Vater gezogen bin war ich nicht mehr versichert. Das wusste ich aber nicht da ich eine neue Versicherungskarte geschickt bekommen habe mit meiner neuen Adresse.

Ich dachte deswegen dass ich jetzt über meinen Vater versichert bin, ich kenne mich damit ja auch nicht aus. Habe jetzt vor einer Woche einen Brief bekommen von denen, den ich aber erst heute öffnen konnte aus anderen Gründen und da steht drinnen dass sie mich jetzt einfach als freiwillig versichert haben.

Ddas heißt dass ich das alles selbst bezahlen muss und die Kosten sollen von mindestens 900 bis über 4000 fast 5000 Euro sein. Jetzt ist Wochenende und ich kann erst am Montag anrufen mache mir jetzt aber etwas Gedanken dass ich das jetzt wirklich zahlen muss.

Kennt sich jemand damit aus und könnte mir kurz sagen ob die das überhaupt dürfen und was ich dagegen machen kann?

Expertenantwort
von DerHans, Community-Experte für Versicherung, 48

In Deutschland kann man nicht mehr den Versicherungsschutz verlieren.

Ändern sich die Voraussetzungen ist man erst einmal als "freiwilliges Mitglied" weiter versichert und beitragspflichtig.

Wenn man sich dann nicht rührt gilt erst einmal der Höchstbeitrag.

So ist das Procedere.

Dass man das nicht wusste, ist unerheblich.

Antwort
von peterobm, 88

keiner kennt irgendwelche Hintergründe; die KK bekommt vom Lohn einen prozentualen Beitrag, irrsinnige Beträge von 900 - 5000 

irgendwas stimmt da nicht

Kommentar von DerHans ,

Wer, aus welchem Grund auch immer, als "freiwilliges Mitglied" eingestuft wird, zahlt den Mindestbeitrag von ca 170 €. Wer sich nicht bei der Kasse meldet, wird aber "vorsorglich" zum Höchstbetrag eingestuft.

Da läuft dann schnell ein Rückstand auf.

Antwort
von BenniXYZ, 13

Mach dich nicht heiß, du bist Azubi und pflichtversichert. (nicht freiwillig versichert) Dein Ausbildungsbetrieb hat dich noch nicht angemeldet. Vielleicht wußten sie deine KK nicht. Kannst dir ja eine Kasse aussuchen. Ruf morgen im Lohnbüro an und teile denen mit in welcher KK du versichert sein möchtest.

Das hat nichts mit deinem Umzug zu tun! Die alte KK will nur sicher gehen, daß du dich kümmerst. Daher verschicken sie diese Überraschungsbriefe.

Falls du Bock hast...https://www.krankenkassen.de/krankenkassen-vergleich/

Antwort
von Apolon, 13

@Leyna99,

wir können dir nur helfen und deine Fragen beantworten wenn du uns weitere Details mitteilst.

1. wie alt bist du?

2. gehst du noch zur Schule oder studierst du? Oder arbeitest du?

3. Wann endete die Familienmitversicherung bei deiner Mutter?

4. Ist dein Vater überhaupt gesetzlich krankenversichert oder evt. privat?

Allerdings eine Nachzahlung von 5.000 € für 2 Monate ist nicht möglich. Dies könnte nur dann möglich sein, wenn du schon länger nicht mehr bei der Mutter versichert wärst.

Bitte beachte für die Zukunft, alle Änderungen müssen der Krankenkasse mitgeteilt werden.

Gruß N.U.

Antwort
von osboha, 77

Klingt irgendwie seltsam; du musst selbst die Versicherung abschließen. Wenn du vorher mitversichert warst und deine jährlichen Einkünfte unter 56.250 Euro liegen, dann musst du gesetzlich krankenversichert bleiben, die Beiträge variieren je nach Einkünften und Versicherer. Wegen eines Umzugs ändert sich das Versicherungsverhältnis nicht; hierzu kannst du vor Montag schon mal mit deiner Mutter sprechen.

Kommentar von Leyna99 ,

'Ihr monatlicher Beitrag berechnet dich ab diesem Zeitpunkt aus ihren Einkünften. Dieser wird in der freiwilligen Versicherung mindestens aus 968,33 und maximal aus € 4.237.50 ermittelt.' Das steht drin  

Kommentar von kevin1905 ,

Dann beantwortest du deine Frage selbst.

Wenn du als freiwillig Versicherter dein Einkommen nicht nachweist, muss die Kasse davon ausgehen, dass du 4.237,50 € verdienst und darauf den Beitrag festsetzen.

Kommentar von kevin1905 ,

Klingt irgendwie seltsam; du musst selbst die Versicherung abschließen.

Nope.

Die freiwillige Mitgliedschaft (§ 6 SGB V) aufgrund einer obligatorischen Anschlussversicherung (§ 188 Abs. 4 SGB V und § 193 VVG) ist nicht zustimmungspflichtig.

Die Kasse muss diese durchführen, wenn kein vorrangiger Versicherungsschutz vorliegt. Vorrangig wären

  • Pflichtversicherung nach § 5 SGB V
  • Familienversicherung nach § 10 SGB V (evtl. rückwirkend zu beantragen)
  • eine private Krankenvollversicherung.
Antwort
von petrapetra64, 22

Na ja, denken alleine hilft da nicht, man muss sich kümmern und sich informieren, das hast du wohl versäumt, weil du dachtest, irgendwer kümmert sich schon um deine Versicherung. 

Wie sieht es denn mit deinem Vater aus, wie ist er versichert? Ist er privat versichert oder gesetzlich. Bei gesetzlich, frag nach einer Familienversicherung bei denen nach. 

Dann setz dich mit der alten Versicherung zusammen und weise den dein Einkommen nach, um weniger nachzahlen zu müssen. 

Da bei uns eine Pflicht zur Krankenversicherung besteht, müssen die dich freiwillig weiter versichern, wenn du denen keine andere Versicherung nachweisen kannst. Daher gab es auch die neue Karte. 

Kommentar von petrapetra64 ,

wenn du in dualer Ausbildung stehst, dann ist das doch optimal, dann muss der Ag dich ja versichern und dann brauchst du die freiwillige Versicherung nicht zahlen. Du musst das denen nur melden. 

Antwort
von grubenschmalz, 30

Du rufst am Montag bei deiner Krankenversicherung an und sagst denen, dass du seit August in der Ausbildung bist.wird dir von deinem Ausbildungsgehalt schon etwas abgezogen für die Krankenkasse?

Kommentar von Leyna99 ,

Nein

Kommentar von grubenschmalz ,

Okay. dann hat meiner Meinung nach auch der Arbeitgeber gepennt. Das dürften so 50-80 Euro pro Monat sein

Antwort
von schleudermaxe, 3

... das hört sich ja wirr an und Du hast Deiner KK den Beginn der Ausbildung auch mitgeteilt? Und Dein AG kennt Deine KK für die Beiträge?

Dann wird sich alles ordnen lassen, so meine Glaskugel. Viel Glück.

Antwort
von kevin1905, 40

Als ich aber dann zu meinem Vater gezogen bin war ich nicht mehr versichert.

Der Wohnort korrelliert nicht mit der Familienversicherung.

Kennt sich jemand damit aus und könnte mir kurz sagen ob die das überhaupt dürfen und was ich dagegen machen kann?

Wie alt bist du? Wie ist dein beruflicher Status? Wie war dein beruflicher Status das ganze Jahr über?

Antwort
von konzato1, 74

Ich habe meinen Sohn etwa 10 Jahre über mich versichert, obwohl er bei seiner Mutter gewohnt hat. Gab nie Probleme.

So ganz verstehe ich nicht, wieso du durch den Umzug nicht mehr versichert bist.


Antwort
von grubenschmalz, 55

Wie ist dein derzeitiger Status? Schüler? Arbeitnehmer? Arbeitslos? Rentner?

Du kannst natürlich nicht bis in alle Ewigkeiten über deine Eltern versichert sein.

Kommentar von Leyna99 ,

Bin in der Ausbildung seit 1.08

Kommentar von lp640 ,

Dann rufst du gleich am Montag deine Krankenkasse an und teilst ihnen mit, dass du in einem Ausbildungsverhältnis stehst.
Dein Arbeitgeber muss somit die Beiträge zahlen.

Vielleicht wurdest du nicht korrekt angemeldet...... ABER bist auf jeden Fall nachweislich seit dem 01.08. in Ausbildung und somit über den Arbeitgeber pflichtversichert.

Antwort
von eulig, 10

zunächst ein paar Fragen.

wie alt bist du?

wer bestreitet hauptsächlich deinen Lebensunterhalt? dein Vater?

zahlt deine Mutter für dich Unterhalt an deinen Vater?

wo und wie ist dein Vater versichert?

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