Frage von Blaustern210, 60

Ich sehe nicht mehr das positive in meinem Leben und komme damit nicht mehr klar?

Hey, ich (14) bin grade total aufgelöst weil mein Leben einfach am Ende ist, ich bin in einer Klasse in der alle Freunde haben bis auf mich. Die einzige "Freundin" wird bald wegziehen und meine anderen Freunde sind in einer anderen Klasse. Ich sitze immer alleine, weil die anderen sich neben sich setzen und wenn ich zu ihnen will dann ist kein Platz mehr frei...

Ich war letztes Jahr schon beim Rektor, weil ich zu meinen Freunden wechseln will aber der sagte, ich soll wieder kommen wenn ich gemobbt werde... ich werde ja nicht gemobbt oder so nur manche sind komisch zu mir oder reden nicht mit mir... dieses Jahr will ich nochmal zum Rektor aber ich weiß ich kann trotzdem nicht wechseln... Ich hab meine Sprotlehrerin gefragt ob ich in die andere Gruppe gehen kann (wir haben zwei) aber sie sagte nein... ich wollte das 1. weil ich dann in der Mittagspause heim kann und 2. weil ich dann mit der Klasse Sport habe in die ich will... Zu allem kommt noch, dass ich niemandemn habe der mich tröstet... Meine Mutter sagt dass das nicht so schlimm ist und ich vielleicht in der 10. nochmal neu aufgeteilt werde, aber das werden wir nicht! Meinem Vater bin ich egal... Ich bin so traurig und verzweifelt... ich hätte gerne einen Hund weil ich sogut wie keine Hobbys habe nur solche wie Zeichnen etc. aber ich will eine Beschäftigung und einen Freund der mir immer treu bleibt, der mich lieb hat... Dann würde er mir zu mehr Selbstbewusstsein helfen und ich würde ihm bei seinen Problemen helfen... aber meine Mutter sagt nein zu einem Hund und nach und nach werde ich immer trauriger und wütender...

Was soll ich nur machen?

Antwort
von Ina3107, 14

Mit 14 bist du natürlich noch relativ jung aber vielleicht solltest du dir mal professionelle Hilfe suchen, wenn du so verzweifelt bist. Vielleicht gibt es ja auch noch andere Leute, mit denen du darüber reden kannst. Ich kenne das Gefühl auch nicht direkt gemobbt zu werden, aber man fühlt sich immer relativ allein gelassen und ausgegrenzt.

Ich verstehe nicht, warum du nicht wechseln kannst. Ich hätte auch eher bemerken sollen, dass ein Schulwechsel die richtige Entscheidung gewesen wäre, denn oft findet man dort wirklich schnell neue Freunde. Ich an deiner Stelle würde das mit dem Schulwechsel echt machen und im Normalfall sollte das auch ohne Probleme gehen.

 Rede einfach nochmal mit deinen Eltern darüber und sag ihnen, wie es dir geht und, dass es nicht einfach nur eine Phase ist und alles schon wieder besser wird. Sie sollten dich mal ernster nehmen. Eltern tun das gerne einfach zu sagen, ja das ist alles gar nicht so schlimm, wie du das darstellst.

Doch, wenn du das so empfindest, dann ist es auch genauso schlimm. Mach es ihnen deutlich !

Und mit 14 brauchst du auch noch nicht unbedingt einen Freund. Klar jeder möchte gerne jemanden haben mit dem man einfach alles machen kann, aber erzwingen würde ich das auch nicht. Und das kommt schon noch mit der Zeit. Ich bin 19 und hatte mit 17 meinen ersten Freund. Das ergibt sich schon mit der Zeit.

Antwort
von Nadae21, 16

Also ein Freund hilft Dir nicht zu Selbstbewusstsein, so fängt das schon mal an. Ich wurde selbstbewusst als ich meine Ausbildung mit 16 Jahren angefangen habe und in die weite Welt hinausgeschubst wurde.

Warum verstehst du dich nicht mit den anderen aus Deiner Klasse? Hast Du mal mit Deinem Klassenlehrer gesprochen, vielleicht kann er ja helfen?

Das Deine Mutter da nicht hinterher ist, finde ich nicht schön. Ich bin selber Mutter einer 8-jährigen Tochter und sobald was in der Schule vorfällt bin ich da und kämpfe wie eine Löwin. Es sollte gar nicht Deine Aufgabe sein, beim Rektor vorzusprechen, sondern Deine Mutter, um das Du Dich in der Schule wohlfühlst. Vielleicht sucht ihr auch beide mal das Gespräch mit dem Rektor. Am besten gehst Du immer wieder hin, bis er irgendwann die Faxen dicke hat :) Wie sieht es denn aus, wenn Du auch mal die Klassenlehrerin der Klasse ansprichst in die Du wechseln möchtest. Vielleicht kann auch sie Dir irgendwie bei diesem Thema helfen. Zum Rektor würde ich als Antwort auf seine Aussage "Du sollst wiederkommen wenn Du gemobbt wirst" sagen, dass Du es gar nicht so weit kommen lassen willst.

Einen Hund will meine Tochter auch haben. Gibt es aber nicht, weil wir einfach nicht genug Zeit für einen Hund haben. Zumal es eine große Verantwortung ist und ob du wirklich immer mit dem Hund rausgehst, ist die andere Seite der Medallie.

Lass Dich nicht so hängen und auch wenn Du denkst Du bist am Ende, glaube mir Du wirst in Deinem Leben noch wahrlich schlimmere Dinge erleben. :(

Such doch nochmal in aller Ruhe das Gespräch mit Deiner Mutter und anderen beteiligten. Keine Vorwürfe nur sachlich miteinander sprechen.

Ich wünsche Dir alles Gute und es geht immer irgendwie weiter.

Antwort
von Muhtant, 12

Wie wäre es, wenn du in einen Verein für künstlerische Aktivitäten gehst?
Dort zeichnen wie du alle sehr gern und ihr habt auch ein Gesprächsthema.

So wie du schreibst, liest sich das wirklich sehr traurig - tut mir leid.
Und gerade in deinem jetzigen Alter erscheint einem alles aussichtslos und sinnfrei. Aber ich kann dir auch noch eines sagen; die Schule ist bald vorbei. Es gibt leider nichts schöneres und schlimmeres als die Schule. Denn es gibt immer die auf der einen und die, die auf der anderen Seite stehen.

Da heißt es für dich, neue Wege gehen. Natürlich wirst du nicht in eine andere Klasse gesteckt, aber wie gesagt, such dir einen Verein.
Wenn Mama das nicht mitmacht oder versteht, musst du anfangen erwachsen zu werden, die Situation erörtern und dich ggf. durchsetzen und deutlich auf gewisse Dinge beharren. Sollte das zu Hause nicht klappen, kannst du dir Hilfe bei Jugendvereinen und dem Jugendamt suchen; vielleicht habt ihr sogar einen Sozialpädagogen/Vertrauenslehrer bei euch an der Schule?

Nutze das was dir gegeben ist; manchmal ist man noch zu jung um alles zu überblicken...aber es kommen andere Zeiten...schönere Zeiten...

Antwort
von MrRomanticGuy, 18

Das Leben ist leider doof. ^^ Versuch einfach Deine Freunde in der Freizeit zu treffen, später im Arbeitsleben ist es noch blöder seine Freunde zu treffen. Gegen Langeweile hilft leider nur Beschäftigung die Spaß macht. Ich liebe Computerspiele, Training, Musik, Kunst, Diskussionen,..................
Haustiere und Freunde brauche ich auch nicht, ich finde Internetbekanntschaften auch gut, da man mit denen meist mehr gemeinsam hat als mit Leuten aus der Umgebung.

Kommentar von Muhtant ,

Das Leben ist gar nicht doof...
https://www.youtube.com/watch?v=jsKrY25_LP0

Kommentar von MrRomanticGuy ,

Doch das Leben an sich ist doof und Leid - Frag mal die Buddhisten. ^^ Man kann das Leben nur schöner und Spaßiger gesalten. Das Leben an sich ist nur ein reiner Kampf ums Überleben. ^^

Kommentar von Mitze1234 ,

Da stimme ich dir voll und ganz zu.. ^^

Antwort
von MoonPie2000, 5

Da habe ich ja eine Leidensgefährtin gefunden ! Ich kämpfe mit dem komplett selben Problem: ich werde nicht gemobbt, aber ich sitze im Unterricht alleine sowie in den Pausen! Partnerarbeit ist besonders schlimm, der-/diejenige die übrig bleibt abgesehen von mir wird bemitleided. Und ich habe noch ganze 4 Jahre von mir :/ . Vllt ergeht es dir besser wie mir , ich wünsche dir ganz viel Glück und drück dir ganz dolle die Daumen !!

Lg Moonpie2000

Kommentar von Blaustern210 ,

Das mit der Partnerarbeit geht mir genauso... mir ist das dann immer total peinlich weil alle einen Partner haben...

Ich hoffe, du findest irgendwann eine Lösung :)

Kommentar von MoonPie2000 ,

Hoffen kann man immer :D

Antwort
von dawidoo, 13

Also ich würde deine Klassenkameraden fragen warum sie dich nicht mögen etc.
Frag doch mal auch die Lehrerin sie gibt dir bestimmt Ratschläge.
Übrigens hast du bestimmt auch Eltern die dir helfen können Mfg dawidoo

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