Frage von grulou125, 177

Ich sehe in ihr mutterersatz?

Hei:) ich bin 15 Jahre alt, Mädchen und gehe noch zur schule. Ich habe kein gutes Verhältnis zu meiner Mutter, das schon seit sehr langem. Wir verstehen uns auf einer freundschaftlichen Ebene ganz gut, aber ich akzeptiere sie irgendwie nicht als meine mama. Das liegt daran dass sie mich immer unter Druck setzt, vor allem was Schule und Noten angeht. Da streiten wir sehr oft und ich bin danach sehr verzweifelt. Aber auch sonst gibt sie mir immer das Gefühl sie ist die allerbeste und ich muss genauso perfekt sein und sie will dass ich ihr perfektes Kind bin und sie akzeptiert nicht dass ich manchmal vielleicht auch garnicht so toll sein will und das alles entspannter sehe. Ich kann es nicht ausstehen wenn sie mich berührt oder umarmt, tröstet oder mal lieb sein will-ich hasse das! Vor einem Jahr ca habe ich dann angefangen in meiner Lehrerin eine Art mutterersatz zu sehen. Von ihr hab ich mir in Gedanken alles gewünscht was ich von meiner Mutter nicht bekam bzw nicht wollte. Einmal hat sie ihre Hand auf meine Schulter gelegt und ab da bin ich mit meinen Gefühlen und Emotionen nicht mehr klar gekommen, ich habe mich noch nie so stark zu jmd hingezogen gefühlt. Jedoch bin ich damit nicht mehr klar gekommen weil ich wusste dass sie nie das für mich sein kann was ich wollte. Ich bin depressiv geworden hab angefangen mich zu ritzen. Als meine Mutter davon erfahren hat (vom ritzen) ist sie ausgerastet und hat mich angeschrien und gesagt ich darf nicht zu einem Psychologen und dass ich egoistisch bin. Seitdem ist das Verhältnis für mich kaputt. Es wurde immer schlimmer; zwei Monate später habe ich versucht mich umzubringen bin jedoch gescheitert. Einen Tag später hab ich meiner Freundin davon erzöhlt und gesagt ich will mir meiner Lehrerin reden (sie ist schulpsychologin) weil sie die einzige ist der ich vertrauen kann. Zwei tage später hab ich ihr alles erzählt und sie War sehr sehr lieb undhat alles akzeptiert, meinte aber sie muss es meinen Eltern erzählen. Für mich war das schrecklich jedoch tat es gut ihr alles zu erzählen (bis auf meine Gefühle für sie). Meine Mutter ist natürlich wieder ausgerastet, wieso ich mit "fremden" darüber rede bla. Zum Glück waren wir die Woche danach auf Klassenfahrt, die lehrerin war auch dabei und ich hab da auch paar mal mit ihr geredet, sie ist immer so nett. Es tat gut von Zuhause weg zu sein, und am Ende hat sie mich sogar umarmt was so gut getan hat.Nach den Ferien ging es so weiter, sie ist immernoch meine Lehrerin und einmal die Woche rede ich mit ihr privat. Meine Gefühle haben sich nicht verändert, aber ich kann ihr nixhts davon erzählenund sie und ich wissen dass sie nicht viel für mich machen kann solange ich mit niemandem anderen reden kann. Nie und nimmer mit meinen Eltern und auch nicht mir einem anderen psychologen. Ich weiß nicht was ich machen soll, ich kann ihr das nicht sagen, ich würde so gerne einfach dass sie meine Mutter ist, ich bin so verzweifelt. Wie komme ich aus dieser Situation wieder raus?

Antwort
von Diamantstern7, 62

Ich kenn deine Situation
Hab auch so eine Lehrerin.
Hab ich mittlerweile alles anvertraut, was mich belastet. Ich treff mich öfter mit ihr in der Stadt auf eine Tasse Tee. Sie kann so gut zuhören.

Einmal war ich nach einem Herbstball unserer Schule ziemlich fertig (geh ich jetzt mal nicht weiter drauf ein). Bin danach in der Nacht von daheim weg gelaufen. Hab sie aus lauter Frust angerufen. Sie ist dann zu mir gefahren und hat sich sehr lange mit mir unterhalten und mich getröstet. Dabei hat sie mich auch in den Arm genommen. Es tat einfach mal gut zu wissen, dass sich jemand sorgen macht.
Sie ist wirklich eine Pädagogin!!
Hab ein sehr gutes Verhältnis mit ihr (natürlich ein reines Lehrer-Schüler-Verhältnis)
Find's super, dass es solche Lehrer gibt.

Antwort
von KillerFerkel, 102

1. Deine Mutter kann dir den Gang zu einem Psychologen nicht verweigern da sie laut Gesetz verpflichtet ist sich um dein Wohlergehen zu sorgen. (auch ein Kind hat Rechte nachzulesen Hier: https://www.elternimnetz.de/kinder/erziehungsfragen/schuetzen/kinderrechte.php#1

2. Ist deine Reaktion auf deine Lehrerin völlig normal da du von ihr die emotionale Aufmerksamkeit und das Verständnis bekommst welches dir anscheinend bei deiner Mutter fehlt. 

3. Solange du deine Probleme für dich behältst wird die niemand wirklich helfen können. 

4. Sollte deine Lehrerin oder die Schulpsychologin dafür Sorgen das du die notwendige Hilfe erhältst. Dies kann durch ein ausführliches Gespräch geregelt werden :)

Ich wünsche dir viel Glück und Erfolg 

Kommentar von grulou125 ,

Sie hat mit meinen Eltern geredet..gleich zwei tage später, aber meine Mutter sieht es trotzdem nicht ein...

Danke für die Antwort trotzdem 

Kommentar von KillerFerkel ,

Dann versuch erneut mit deiner Lehrerin darüber zu reden und erkläre ihr das deine Mutter in der Hinsicht total uneinsichtig ist und du aber auf die professionelle Hilfe angewiesen bist. Deine Mutter kann bockig sein wie sie möchte das Gesetz kann sie nicht ändern und muss diesem zu deinem Gunsten folgen wenn nicht wird sie welche auf den Deckel bekommen wenn du die notwendigen Schritte dazu einleitest. Sorry aber sei einmal egoistisch und denk an deine Gesundheit du hast dein Leben noch vor dir, ich weiß selbst wie schwer es ist klar zu kommen wenn die Psyche nicht mitspielt aber es ist nicht unmöglich du musst nur wissen wie, wenn du noch mehr Fragen hast dann kannst du mir gerne auch eine private Nachricht schreiben ^^

Antwort
von nesi1939, 72

Hey, Ich finde das sehr unfair und auch kindisch, wenn du deine Lehrerin lieber als Mutter hättest, anstatt deine eigene Mutter. Das kannst du doch überhaupt nicht vergleichen, denn sie ist nur deine Lehrerin und hat dir gegenüber sonst überhaupt keine Pflichten. Da ist es auch einfach lieb und nett zu sein. Deine Mutter hat da ganz andere Sorgen, denn sie möchte, dass du in allem ein guter Mensch wirst, der selbständig und mit Verstand im  Leben klar kommst. Dazu gehört auch das Lernen für die Schule, sowie  eine Menge anderer Ermahnungen. Das gefällt dir nicht, du lehnst dich dagegen auf und fühlst dich unter Druck gesetzt. Wenn du einsehen würdest, dass du alles nur für dich machst und nicht für deine Mutter, dann gäbe es keinen Streit und du hättest auch keinen Druck. Und wenn deine Mutter mal lieb zu dir sein will und all das tut, was zwischen einem guten Mutter-Kind- Verhältnis sein sollte, dann bekommst du Zustände und hasst das. Aber von der Lehrerin tut dir das gut. Das verträgt sich ja gar nicht. Denke mal lieber über dein Verhalten nach und wer die größten Fehler macht, du oder deine Mutter. Und wenn du  ehrlich zu dir selber bist, liegt es an dir, wieder ein gutes Verhältnis zu deiner Mutter aufzubauen, in dem ihr euch auch gegenseitig versteht und vertraut, ohne jegliche Konfrontation

Antwort
von kokomi, 68

mach dir mal klar, wenn sie deine mutter wäre, wäre sie nicht so, wie sie jetzt ist!

Kommentar von pn551 ,

Nö, bestimmt nicht. Zu fremden Kindern kann man immer netter sein, weil man sich nicht solche Sorgen macht wie eine Mutter. Ich war zu fremden Kindern auch toleranter als zu meinem Kind. Um fremde Kinder habe ich mich nicht gesorgt.

Antwort
von mychrissie, 46

Ich habe wirklich mit gutem Willen angefangen zu lesen, aber ein so langer Text ohne Absätze überfordert die Geduld des Lesers gewaltig, vor allem, wenn es sich nicht um weltbewegende Probleme sondern nur um ein Pubertätsproblem eines Teenies handelt, dass seine Mutter ablehnt, weil die es auf etwas vorbereiten will, was die Gesellschaft später von uns allen abfordert – nämlich Leistungsbereitschaft.

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