Frage von stydiaforlife, 69

Ich schreibe gerne Geschichten in meiner Freizeit (w/14) das Problem ist, dass ich ab einem gewissen Punkt nicht mehr weiter komme. Wie eine Blockade. Hilfe?

Ich schreibe für mein Leben gerne Geschichten. Manchmal Fantasy, hin und wieder Romantik, depressive Geschichten. Ich habe aber ein Problem. Dieses ist folgendes: Immer ab einem unbestimmten Punkt komme ich nicht mehr weiter, ich habe zwar Ideen aber habe keine Ahnung wie ich weiter schreiben soll. Als wäre dann eine Blockade. Kann mir jemand helfen?

Antwort
von Skye14, 12

Ich schreibe auch gerne und bin genauso alt wie du und, das wichtigste, ich kenne Schreibblockaden. Das ist völlig normal, aber es ist wichtig sich nicht zu "zwingen" an einer bestimmten Geschichte weiterzuschreiben. Ich habe im Laufe der Zeit ein paar Tipps und Tricks gefunden, die mir persönlich helfen, diese Blockaden zu überwinden, aber natürlich funktionieren die nicht bei jedem.

- Geh raus, mach irgendwas anderes und denke einfach erstmal gar nicht mehr an deine Geschichten. Das hört sich jetzt viel einfacher als es ist, aber es gilft mir persönlich sehr, wenn ich einfach ein oder zwei Wochen nicht an meine Geschichten denke.

- Nehm dir ein Blatt Papier oder ein neues Dokument an deinem Laptop und schreib einfach irgendwas drauf los. Dabei ist es gar nicht wichtig, dass etwas sinnvolles rauskommt, aber dadurch findest du wieder ins Schreiben hinein.

- Wenn du an einer bestimmten Stelle in deiner Geschichte nicht weiterkommst, fang einfach ein Kapitel oder ein paar Seiten vorher nochmal an und schreib anders weiter. Oft kommt es nämlich vor, dass man einfach nur nicht weiß, wie man eine Handlung logisch und realistisch weiterführen kann.

Ich hoffe, diese Tipps können dir helfen, deine Blockade zu überwinden, aber leider kann ich dir das natürlich auch nicht garantieren. Und denk daran: Das wichtigste ist, nicht aufzugeben, sich nicht hineinzusteigern und sich nicht verrückt zu machen.

LG und viel Spaß beim Weiterschreiben

Skye

Antwort
von Papierkrieger4, 8

Ich muss sagen, mir hilft es gar nicht, da auf Abstand zu gehen, wie die anderen vorgeschlagen haben. Je länger ich den Text liegen lasse, desto kritischer gehe ich danach an ihn heran und desto mehr kommt mein innerer Kritiker, den ich während des Schreibens gar nicht so gern habe, zum Vorschein. 
Ich versuche in solchen Fällen normalerweise mit Freunden über mein Problem zu reden, über die Stelle, an der ich hänge. Häufig ist es dann so, dass diese Freunde Ideen haben, an die ich noch gar nicht gedacht habe, eben einen frischen Blickwinkel. Wenn du zwar eine Richtung hast, wie es weiter gehen soll, aber es trotzdem nicht fluppt, liegt es ja manchmal auch daran, dass das irgendwie nicht ganz passt. Und frischer Wind kann Wunder wirken. 
Einfach trotzdem  weiter zu schreiben hilft bei mir auch, selbst wenn ich dann teilweise ganze Seiten wieder lösche, weil es nicht passte, aber ich finde manchmal einen Ansatz dadurch. Du darfst auf keinen Fall den Gedanken haben, dass alles sofort perfekt sein muss. Muss es nicht. Es ist ein erster Entwurf, eine Rohfassung. Wie ein Rohdiamant. Den erschaffst du während dem Schreiben, das schleifen kommt später, während der Überarbeitung. Nur, das Problem ist, wenn du nie fertig schreibst, dann hast du ja auch nichts, was du polieren könntest.
Von daher... ja, das Springen ist wahrscheinlich in bestimmten Phasen berechtigt, aber bei mir hat es auch die Denke ausgelöst, ich würde ja eh nie irgendwas zu Ende bringen, was ein sehr deprimierender Gedanke ist, den ich erst im Laufe des letzten Jahres überwinden konnte, als ich endlich ein Romanmanuskript zu Ende geschrieben habe.

Antwort
von Minilexikon, 19

Eine Schreibblockade ist völlig normal. Lege deine Geschichte einfach zur Seite und mache etwas völlig anderes. Manchmal dauern Schreibblockaden Stunden, manchmal Tage und manchmal Wochen — das kann viele Faktoren haben.

Wichtig ist, dass du das gelassen nimmst und dir keinen Druck machst.

Antwort
von Buddhishi, 41

Hallo, verstehe ich gut. Versuche doch mal, nur die Ideen stichwortartig zu notieren und dann erstmal auf Abstand vom Schreiben und der jeweiligen Geschichte zu gehen.

Nennen wir es 'schöpferische, kreative' Pause. Danach 'fluppt' es dann meist wieder wie von selbst.

LG Buddhishi

Antwort
von Naikomi, 18

"Kreative Pausen", wie es Autoren nennen, helfen, um aus diesem Misere herauszukommen. Ich persönlich nenne es Ich-Schiebe-Alles-Vor-Mir-Her-Bis-Mir-Etwas-Einfällt. Diese Methode nutze ich auch, aber von vielen anderen Schreibbegeisterten habe ich gehört, dass es ihnen hilft, ihrer Schreibblockade zu entkommen, indem sie irgendeinen Müll aufschreiben, etwas total sinnloses, einfach nur um zu schreiben und aus diesem Tief zu kommen.

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