Frage von WaMaXII, 289

Ich schreibe eine Kurzgeschichte über einen Serienkiller, und hoffe ihr könnt mir helfen und eure Meinung dazu sagen?

Hallo!

Ich bin sozusagen ein Hobbyschriftsteller und schreibe eine Kurzgeschichte über einen Patriotischen Serienkiller der sehr Klug und grausam ist. Er wird von einem ebenfalls sehr klugen Detectiv gejagt.

Ich hab schnell geschrieben und es könnten ein paar Fehler auftauchen! Sagt mir eure Meinung und wie ich es besser schreiben könnte oder so.

P.s. Ich hab es in der I-Form geschrieben!

"24.2.2008! Das ist der Datum an dem der All American Killer zum ersten Mal zugeschlagen hat. Warum er so heißt ist doch selbstverständlich für euch oder? Er ist ein Patriot wie fast alle Amerikaner, nur das er einer grausamste Serienkiller in der Amerikanischen Geschichte ist. Er hat bisher über 15 Menschen getötet, von dem wir wissen. Wer weiß wie viel er noch getötet hat. Er tötet nur nicht amerikanische Bürger. Das bedeutet, dass die Amerikaner alle in Sicherheit sind. Naja, er hat auch Menschen getötet die US-Staatsbürger waren. Aber nicht ganz amerikanisch waren sondern noch Wurzeln hatten. Ich hab jetzt genug von ihm erzählt, für den Anfang zumindest. Ich heiße übrigens William G. Smith und bin ein Detectiv des Mordderzenats. Ich jage den AAK seit acht langen Jahren und bis jetzt haben wir ihn nicht erwischen können. Immer wenn wir einen Verdächtigen haben, wird weiter gemordet. Er hinterlässt immer dann einen Notizzettel wo drauf steht "Ihr habt schon wieder den Falschen, Detectiv Smith".

Er wie diese Geschichte endete! Einer von uns wird es nicht überleben!!"

Ich weiß, ich muss noch viel daran arbeiten um besser zuschreiben!

Ich hasse diesen ganzen Serienkiller s* aber ich versuche weiter zu schreiben.
Mir ist es irgendwie unwohl weil ich dann Schreiben muss wie der AAK Menschen tötet und so. Wie schaffen das den die ganzen Autoren??

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von MarkusKapunkt, 156

Du hast noch eine Menge Arbeit vor dir. Vor allem musst du lernen, von der einfachen Umgangssprache wegzukommen, auch wenn du aus der Ich-Perspektive schreibst. Einige Autoren können es sich erlauben, darin zu bleiben, weil sie ihren Erzählcharakter sehr gut entwickelt haben, aber bei dir sieht es eher noch so aus, als wüsstest du nicht, wie es geht.

Wenn dir Unwohl dabei wird, wenn du schreibst, ist das ganz normal - besonders über ein so unmenschliches Thema. Es wäre sehr bedenklich, wenn du keine schlechten Gefühle dabei hättest - aber die musst du als Hintergrundrauschen laufen lassen. Ich habe zum Beispiel einen Roman geschrieben, in dem es unter anderem auch um Mobbing geht. Der Junge, den es betrifft, ist am Ende so fertig, dass er sich umbringen will, und ich habe Tage gebraucht, um für ihn die richtigen Worte zu finden. Und ich bin noch einen Schritt weiter gegangen: In einem der folgenden Kapitel habe ich die Situation aus Sicht eines der Täter geschrieben und mich beim Schreiben sogar vor mir selbst geekelt. Das bleibt dann leider nicht aus.

Wie gesagt: Tauche in deine eigenen Emotionen ein und lasse ihnen freien Lauf. Beim Morden geht es - besonders bei Serienkillern - ausschließlich um das bedienen einen Triebs. Es ist, als würde der Täter seinen Hunger oder Durst stilllen. Töten erregt ihn. Also versetze dich beim Schreiben in die Lage, dieses Verlangen nachzuempfinden. Das musst du auch dann tun, wenn du nicht aus Sicht des Killers, sondern des Ermittlers schreibst.

Wenn dir dieses Thema zu sehr an die Nieren geht, versuche es mal zuerst mit etwas leichterer Kost. Übe erst einmal, arbeite an deinem Stil, sonst wird nicht viel Fruchtbares bei dir rauskommen.

Ich hoffe ich konnte dir helfen.

P.S. Wenn du meine Geschichte mal lesen möchtest, ich habe bei Wattbad ein paar Kapitel hochgeladen. Sie heißt "Die Weißen Steine".

Antwort
von Maybewrong, 107

Tja so weit ok.
Und jeder Autor ist etwas irre, so bekommt man es hin. Was ich sehr zutreffend finde sind die Anfangsworte von der Serie "Castle" kennst du sicherlich. In etwa hieß es "es gibt 2 Arten von Menschen, die sich vorstellen wie man einen Menschen tötet, Mörder und Krimiautoren."
Naja mehr oder weniger...
Wenn du etwas nicht schreiben magst, musst du es nicht, du könntet ein anderes Genre versuchen. Ich finde man muss es mögen um solche Szenen zu schreiben. Gemeint ist nicht das töten(Gott bewahre), sondern Krimiromane. Hoffe du verstehst wie ich das meine. :)
Um eine dunkle Szene zu schreiben musst du es mögen entweder mit Worten eine düstere, unheimliche, beklemmende Atmosphäre zu erschaffen, oder du musst es mögen von so etwas zu lesen/hören.

So aber grammatikalisch müsste ich mal verbessern:

24.2.2008! Das ist der Datum -,- an dem der All American Killer zum ersten Mal zugeschlagen hat. Warum er so heißt ist doch selbstverständlich für euch -,- oder? Er ist ein Patriot wie fast alle Amerikaner, nur das er einer -der grausamsten- Serienkiller in der Amerikanischen Geschichte ist. Er hat bisher über 15 Menschen getötet, von -denen- wir wissen.
Wer weiß wie viel er noch getötet hat.(/?)
Er tötet nur -nicht-amerikanische- Bürger. Das bedeutet, dass die -"Amerikaner"- alle in Sicherheit sind. Naja, er hat auch Menschen getötet-,-die US-Staatsbürger waren. Aber nicht ganz amerikanisch -gewesen sind,- sondern noch -ausländische- Wurzeln hatten.
Ich hab jetzt genug von ihm erzählt, für den Anfang zumindest. Ich heiße übrigens William G. Smith und bin ein Detectiv des Mordderzenats. Ich jage den AAK seit acht langen Jahren und bis jetzt haben wir ihn -nie- erwischen können.
Immer -,- wenn wir einen Verdächtigen haben, wird weiter gemordet. Er hinterlässt immer dann einen Notizzettel-, auf dem steht: - "Ihr habt schon wieder den Falschen, Detectiv Smith".
Er wie diese Geschichte endete! Einer von uns wird es nicht überleben!!"

Bei den letzten beiden Sätze habe ich keine Ahnung was du damit sagen willst..
Ich hoffe du verstehst meine Verbesserungen, alles was zwischen -...- steht, weil ich den Text nicht anders kennzeichnen kann.
Als sehr häufigen Fehler hattest du z. B. [...] einen Zettel, wo drauf steht [...]
Das ist ein recht häufiger Fehler bei recht vielen Menschen. "Wo" ist eine Präposition ausschließlich für den Ort.
Auf sowas solltest du achten, auch keine Wortwiederholungen zu haben.
Falls noch Fragen sind, frag ruhig ich helfe gern :)

Kommentar von WaMaXII ,

Ich meinte "Wie auch immer diese Geschichte Ende. Einer von uns wird es nicht überleben(ich meine natürlich den Protagonisten und den Antagonisten)" 

Und ja ich kenne Castle! Die Serie ist der Hammer!

Aber Inhaltlich passt es oder??

Kommentar von Maybewrong ,

Ah verstehe :)
Ja inhaltlich ist es nicht schädliche, mehr an Infos würde ich nicht vorab geben und vllt schon deinen Detectiv etwas charakterisieren. Aber nicht in Sinne von "ich/er ist so und so" sondern unterschwellig mit Adjektiven seines Verhaltens oder Sprache.

Kommentar von Kranta ,

Ist es nicht "das Datum"?

Kommentar von Maybewrong ,

Haha ja stimmt. Das hab ich total überlesen :D

Kommentar von WaMaXII ,

Stimmt! 

Wie konnte ich das übersehen! 😂😂

Antwort
von Jayjay201599, 161

Hi,

vielleicht noch ein bissel mehr detalierter schreiben, nicht ganz zu schnell vorangehen.

Ansonsten interessant.Kannst mal schreiben, wie die fertige Geschichte lautet.

Schöne Grüße

Kommentar von WaMaXII ,

Cool, Dankeschön! 

Antwort
von Kranta, 116

Auch Schreib- und Grammatikfehler korrigieren ider nur sagen wie wir den Schreibstil verbessern würden?

Kommentar von WaMaXII ,

Alle beide.

Schreib- und Grammatik fehler und den Schreibstill. Ich will lernen ein besser Hobbyschriftsteller zu werden. 

Kommentar von WaMaXII ,

*besserer

Antwort
von TorDerSchatten, 78

Du hast viele Fehler in Rechtschreibung und Grammatik und einen sehr kindlichen Schreibstil.

Und man spricht niemals den Leser direkt an

Warum er so heißt ist doch selbstverständlich für euch oder? 

Das ist ein schriftstellerisches No-Go.

Du solltest mindestens 30 - 40 Kriminalromane und Thriller lesen, die in den USA spielen, um ein Gespür für das Genre zu bekommen.

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