Frage von UnicornAngel, 123

Ich plane meinen Suizid, soll ich zum Psychiater?

Hallo, seit einigen Tagen plane ich immer wieder meinen Suizid, weil ich keinen Ausweg mehr weiß. Oft hoffe ich auch, dass ich im Auto einen Unfall habe oder angefahren werde und dass ich sterbe. Immer wieder habe ich die Gedanken, dass ich nicht mehr leben will....

Support

Liebe/r UnicornAngel,

wenn Deine Selbstmordgedanken so stark sind, dass Du bereits planst, ist ein Besuch beim Psychiater auf jeden Fall eine gute Idee.

Du kannst Dich auch jederzeit an http://www.telefonseelsorge.de wenden.

Bei akuter Selbstmordgefahr kannst Du außerdem direkt in eine Klinik gehen.

Es ist sehr gut, dass Du bereits selbst daran gedacht hast, Dir professionelle Hilfe zu suchen. Bitte mache das!

Herzliche Grüße

Jenny vom gutefrage.net-Support

Antwort vom Psychologen online erhalten
Anzeige

Schneller und günstiger Rat zu Ihrer Frage. Kompetent, von geprüften Psychologen.

Experten fragen

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von EinNarr, 21

"Der Gedanke über Selbstmord ist ein starkes Trostmittel: mit ihm kommt man gut über manche böse Nacht hinweg."

- Friedrich Nietzsche [Menschliches, Allzumenschliches]

Ich fange selten eine Antwort mit einem Zitat an, jedoch empfinde ich es als sehr treffend - wenn nicht sogar nützlich.

Das Bewusstsein, sich das Leben nehmen zu können, kann wirklich Trost sein und auch ein starker Motivationsschub für das Leben. Das klingt jetzt sicherlich absurd, da der Suizid eine konsequente Ablehnung des Lebens ist und somit nicht gerade als der Motivator gilt.

Jedoch kann ein Wechsel der Perspektive helfen, um genau das aus dem Suizidgedanken zu machen. 

Gedanken verschwinden nicht einfach und wenn man sich dann mal länger mit dem Suizid auseinandergesetzt hat, so bleibt der Gedanke meist auch für eine Weile präsent und ist nicht von heut auf morgen ein Teil deiner Geschichte. 

Der Gedanke lässt sich aber "drehen". Gemeint ist das insofern, dass du aus ihm das Gefühl und den Gedanken ziehen kannst auch Optionen in Angriff zu nehmen, die du vorher für geschlossen gehalten hast. Nehmen wir als Beispiel einen Therapeuten, eine Klinik oder ähnliches. Das sind gute Ansätze und auch eine Option, die dir offen steht. An der stelle kommt der Motivator Suizidgedanke - nehme deine Optionen in Anspruch, denn schlussendlich kann es von der jetzigen Sicht aus nicht mehr weiter nach unten gehen. Es gibt aber Luft nach oben und der Versuch in eben jene "luftigen Höhen" vorzudringen, soll nicht dein Schaden sein. 

Schlussendlich kann dich niemand recht daran hindern, dein Leben zu beenden aber bevor dies geschieht, kannst du auch schauen, welche Alternativen noch offen stehen. Im Endeffekt kannst du dabei nicht verlieren - nur gewinnen, selbst wenn es nur die Erfahrung des Versuchs ist.

Wenn du Unterstützung brauchst, um Anlaufstellen zu finden oder einfach nur einen Ansatz, wie du das in Angriff nehmen kannst, kannst du mir gerne schreiben oder hier unter der Antwort einfach kommentieren.

Kurzum - Ja, nehme das in Anspruch und nehme dir die Unterstützung, die du bekommen kannst. Nehme deine Gedanken und ziehe aus ihnen die Motivation dafür, Optionen abzugrasen ohne Zurückhaltung oder Angst. Verlieren wirst du dadurch nichts und niemand wird dich deiner freien Entscheidung berauben. Nur ein Versuch, nichts spricht dagegen.

Ich wünsche dir viel Glück und hoffe sehr, dass du den Versuch startest. Finde in dem Gedanken Trost und Motivation, nicht den Abgrund und die Handlung.

Liebe Grüße.

Antwort
von Blizzard18, 31

Du brauchst nur jemanden der sich mal mit dir unterhält, ich kann das verstehen aber eine permanente Lösung für ein nur zeitlich begrenztes Problem zu wählen ist es nicht wert. Rede mit jemandem, schreib mit jemandem. Wie auch andere stelle ich mich gerne zur Verfügung, doch auf kurz oder lang musst du jemanden aus deinem Umfeld finden der dich vielleicht auch besser kennt.

Jeder hat mal ein tief und hat solche Gedanken, hatte ich auch schon, doch man kommt aus so einem Sog schneller raus als du vielleicht glaubst(und fühlst).

Versuch es, fang einfach hier damit an. Schreibe jemanden an der es hier anbietet. Irgendwo muss man anfangen. Und komm bloß nicht auf die Idee, dass du damit irgendjemandem hier zur Last fällst. Immerhin beantworte ich und einige andere hier genau deswegen ja solche Fragen - Wir wollen helfen. :)

Antwort
von sellywildneu, 53

Die Frage ist was dich so quält dass du so denkst? Hast du derzeit ein großes Problem für das du keinen Ausweg siehst? Ja, ein Therapeut wär angebracht denke ich, kannst es ja mal ausprobieren.

Lg, Selly

Antwort
von GainwardGTX, 34

Ja. Bitte lass dir helfen. Es gibt Tiefpunkte im Leben. Das gehört einfach dazu. Aber glaub mir, es geht auch wieder Bergauf. Schließlich macht das dass Leben aus. Wir werden ständig vor neue Aufgaben gestellt, welche es zu lösen gillt. Das leben kann so unfassbar schön sein. Das ist es wert. Steh die schlechten Zeiten durch... Kopf hoch ! Du lebst nur einmal. Mach aus deiner Zeit auf der Erde das beste. Lass dich von Problemen und Schiksalsschlägen nicht runterziehen. Glaube an dich. Blicke nach vorne...

Antwort
von Kungfupanda3, 47

Du musst nicht zum Psychiater du kannst mit deinen Freund drüber reden oder mit deiner Familie oder mit mir auch wenn du willst wär überhaupt kein Problem ich höre dir gerne zu aber bitte tu das nicht das bringt nichts 

Antwort
von Wolfmother, 19

Ich fühle mich wirklich sehr oft genauso, trotz Antidepressiva. Schreib mit eine pn und wir unterhalten uns mal wenn du magst (:

Antwort
von Fragenwacht, 50

Jap, psychologische Hilfe wäre ratsam. 

Antwort
von LeFonque, 52

Ja... Geh zum Therapeuten

Antwort
von Taschenkristall, 55

Geh zum Psychiater! Wirst mit sicherheit dann Stationär behandelt werden müssen!

Kommentar von Ku420Sh ,

Mit Sicherheit? Aha, du sprichst aus Erfahrung?

Kommentar von Taschenkristall ,

Ich persönlich nicht, gab aber in meiner Familie einen Fall.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten