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Ich nehme überhaupt nicht ab :(

gefragt von BabyGirl1192 am 21.12.2008 um 15:21 Uhr

Ich gehe ja schon jeden Tag joggen und habe meine Ernährung umgestellt.Aber der Bauch-/Hüftspeck verschwindet nicht. Im Gegenteil ich hab sogar 2 Kilo zugenommen.Was soll ich denn noch alles machen damit ich abnehme?


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Baiana
beantwortet von Baiana am 21. Dezember 2008 15:23
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Weitermachen. :-)

Momentan baust Du Muskeln auf - und die sind schwerer als Speck.

Jogge weiter, dann wird sich die Abspeckigung einstellen! :-)

Kommentar von 4f19440479ddcdbaecc688e5d7021208smallaline1507 am 21. Dezember 2008 15:24

DH! Weitermachen!

Kommentar von BabyGirl1192 am 21. Dezember 2008 15:25

Hallo du lange nichts gehört von dir.Ich hoffe das geht schnell ich mag mich so echt nicht mehr und dass mein Schatz das toll findet kann ich mir auch nicht so wirklich vorstellen.

Kommentar von 612958d8034ce735d7e9678ecfc2c33esmallBaiana am 21. Dezember 2008 15:29

Es geht nicht schnell. Wenn Du pro Monat 2 kg abnimmst, dann ist das gesund. Dein Schatz liebt Dich so, wie Du bist. Er weiß das, ich weiß das - und nur Du willst es nicht glauben.

Halte durch, mach weiter Sport, wenn Du zwischen den Mahlzeiten Hunger bekommst, dann iss Obst oder Knäckebrot soviel Du willst. Trink viel Wasser und Schorle, vermeide Softdrinks, Chips und Süßes.

Du schaffst das schon! Nimm Dir nicht zuviel vor. Nicht: Bis Ende Januar müssen die Hüftknochen hervorstechen, sondern: Bis zum Sommer - also in 6 Monaten - möcht ich maximal 10 kg weniger haben. Wenn ich mich richtig erinnere, dann wären 10 kg weniger bei Dir schon zuviel - versuch 6 oder max. 8 herunterzubekommen und das Gewicht zu halten.

Lieben Gruß - und schöne Feiertage euch allen!

Baiana

Kommentar von BabyGirl1192 am 21. Dezember 2008 15:33

Ich wiege jetzt 68kg.Ich kanns ja sagen hier kennt mich ja keiner ;)

Kommentar von 002b90f5d0a42ed1cc16e36d4de98626smallregideur am 21. Dezember 2008 15:42

Ich denke Du siehst Dich selber viel zu kritisch! Bei 1,72 hast Du noch lange kein Übergewicht!

Kommentar von BabyGirl1192 am 21. Dezember 2008 15:43

Dann müsstest du mich sehen.Ich hab speckige Oberarme,mein Bauch liegt bei der zugemachten Hose auf dem Gürtel und aus meinen Oberschenkeln könntest du jeweils nochmal 2 machen.


anonym
beantwortet von thorben7 am 21. Dezember 2008 15:23
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vielleicht hast du zugenommen, weil du muskeln aufgebaut hast


regideur
beantwortet von regideur am 21. Dezember 2008 15:24
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Weitermachen!

Dein Körper baut Muskelmasse auf und die ist schwerer als Fett. Als nächstes wird er aber auf die Energiereserven des Körpers zurückgreifen!


sender
beantwortet von sender am 21. Dezember 2008 15:22
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Weniger Essen.

Kommentar von BabyGirl1192 am 21. Dezember 2008 15:23

Wie wenig soll ich denn noch essen? ich ess ja kaum noch was.

Kommentar von 002b90f5d0a42ed1cc16e36d4de98626smallregideur am 21. Dezember 2008 15:26

Was und wie viel ist Du denn so am Tag?

Kommentar von BabyGirl1192 am 21. Dezember 2008 15:30

Morgens eine Scheibe Graubrot mit fettarmen Käse,vormittags Obst (z.B. einen Apfel),dann Mittags je nach dem (an Fleisch esse ich aber nur noch mageres Putenschnitzel und meist 2 Kartoffeln) und ich esse dann immer sowas wie Möhren oder Brokoli dabei.Nachmittags einen Joghurt ab und zu mal zwei und abends dasselbe wie morgens.

Kommentar von 002b90f5d0a42ed1cc16e36d4de98626smallregideur am 21. Dezember 2008 15:38

Das sieht gut aus!

Wenn Du Hunger bekommst kannst Du Dich an Obst und Gemüse halten.

Ausreichend trinken nicht vergessen!!!

Weitermachen und durchhalten!!!


anonym
beantwortet von sylvie82 am 21. Dezember 2008 15:23
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wenn du joggen gehst, wirst du sicher muskelmasse zugelegt haben u. die ist schwerer als fett



Lissy321
beantwortet von Lissy321 am 21. Dezember 2008 15:24
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seit wann gehst du den joggen und wie lang joggst du täglich? wenn du muskeln aufgebaut hast dann ist es normal das du erst mal schwerer wirst, weil muskeln mehr als fett wiegen.

Kommentar von BabyGirl1192 am 21. Dezember 2008 15:27

Ich mache das jetzt seit 1 Monat jeden Tag. Wie lange ist unterschiedlich.Wenn ich Zeit habe dann 1 Stunde.Wenn ich keine Zeit habe dann nur ne halbe Stunde.

Kommentar von 37b57a322fb43804908ce79fbba665absmallLissy321 am 21. Dezember 2008 15:29

lass deinem körper zeit, das du zugenommen hast ist eigentlich gut, weil du muskeln aufgebaut hast. und warscheinlich hast du aber auch fett abgebaut


anonym
beantwortet von heugen am 21. Dezember 2008 15:29
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Um hierauf eine schlüssige Antwort für jedes Leistungslevel zu geben, muss man sich zuerst klar machen, wie die Energiebereitstellung in der Muskulatur abläuft. Gespeist werden die Muskeln aus vier Kraftquellen: zuerst aus einem kleinen Tank mit Kreatinphosphat, dessen Inhalt nur wenige Sekunden vorhält. Zwei weitere Tanks sind mit Glukose gefüllt. Dieser Zucker wird zum Teil unter Verwendung von Sauerstoff (aerob) verbrannt und zum Teil ohne Sauerstoff (anaerob). Der letzte und größte Tank sind die Fettdepots. Wird der Motor Muskel angelassen, sind alle Tanks gleichzeitig geöffnet. Es sind also nicht erst die Kohlenhydrate aus den Glukosedepots an der Reihe und dann erst die Fettsäuren.

Auch die oft aufgestellte Behauptung, der Fettstoffwechsel würde erst nach einer halben Stunde Training einsetzen, ist falsch. Selbst wer langsam läuft, verbrennt von Beginn an Fett. Aber: Der Gesamtenergieumsatz je Zeiteinheit ist bei niedriger Intensität deutlich geringer als bei höherer Anstrengung. Ein Auto, das schnell fährt, verbraucht schließlich auch mehr Sprit.

Selbst ein schlanker Mann mit lediglich zehn Prozent Körperfettanteil hat rund 100 000 Kilokalorien als Energievorrat gespeichert: Das reicht für über dreißig Marathonläufe aus. Bei einem übergewichtigen, unsportlichen Einsteiger gibt’s sogar für über fünfzig Marathons Reserven. Das Problem: Dieser Typus kommt zunächst nicht richtig an das Fett heran. Denn der Körper greift bei zu hoher Belastung auf die einfacher verfügbaren Energien der Kohlenhydrate aus den Muskel- und Leberglykogendepots zurück. Werden diese erschöpft, sinkt der Blutzuckerspiegel – das Gehirn signalisiert als Schutzmechanismus „Abbruch der Leistung“.

Der Anteil der Fette und der Kohlenhydrate an der Energiebereitstellung verschiebt sich jedoch je nach Intensität und Trainingszustand. Untersuchungen haben gezeigt, dass Laufeinsteiger zunächst etwa 10 Gramm Fett pro 30-Minuten-Einheit umsetzen, aber schon nach 12 Wochen Training auf 30 Gramm Fettumsatz in der gleichen Zeit kommen. „Wiederholt lange Dauerbelastungen führen nach Wochen zur Erhöhung der Aktivität der fettspaltenden Enzyme in den Fettzellen und der Muskulatur“, erklärt FIT-FOR-FUN-Experte Professor Hottenrott diese Veränderung.

Entscheidend ist es zunächst, den Anteil der freien Fettsäuren für die Energiegewinnung zu erhöhen und den Fettstoffwechsel zu verbessern. Deshalb sollten Einsteiger nach folgendem Schema trainieren: viele Einheiten mit geringer Intensität und dabei langsam die Umfänge steigern. Unser Trainingsplan, ausgearbeitet von Professor Hottenrott, empfiehlt, mit drei Einheiten in der ersten Woche anzufangen, dann vier Einheiten in der zweiten Woche und bereits fünf Einheiten ab der dritten.

„Es sollten möglichst schnell 1000 Kilokalorien (kcal) pro Woche durch Sport zusätzlich verbrannt werden. Und dann auf 2000 bis 3500 gesteigert werden“, erklärt Hottenrott die vielen Einheiten, „nur so ist wirklich Gewichtsreduzierung möglich.“ Der Ausdauerexperte setzt anfangs viel auf Nordic Walking, da hier mehr Muskelgruppen beteiligt werden. Trotzdem kommt es nicht zur Übersäuerung (zu viel Milchsäure im Blut), weil die Intensität gering gehalten werden kann.

Wer schon länger läuft, muss nicht doppelt so lange laufen, um Pfunde zu verlieren, sondern sollte lieber etwas schneller seine Runden drehen. Fortgeschrittene Jogger, bei denen der Fettstoffwechsel bereits trainiert ist, sollten Wert auf mehr „Qualitätskilometer“ legen. Denn einfach die Trainingsstrecke zu verdoppeln und dadurch doppelt so viele Kalorien zu verbrennen, funktioniert nicht: Unser Körper arbeitet umso effizienter, je häufiger und länger wir laufen. Es sollten also stattdessen eher Einheiten mit höheren Intensitäten ins Training integriert werden. FIT-FOR-FUN-Experte Hottenrott setzt hier auf Fahrtspiele, Tempoläufe und Intervalle.

Allerdings herrscht eher Halbwissen darüber, was für Läufer auf den Teller soll. Oft gehörter Grundsatz: am liebsten viel und ausschließlich Pasta. Begründung: Sportler benötigen viele Kohlenhydrate, um ihre Muskelglykogendepots zu füllen. Grundsätzlich stimmt das. Aber die Aufnahme von Kohlenhydraten unterdrückt auch den Fettstoffwechselvorgang. Gerade nach intensiveren längeren Einheiten oder Tempoläufen und Intervalltraining ist der Nachbrenneffekt besonders hoch – und kann jetzt abnehmtechnisch am besten aus dem großen Angebot des körpereigenen Fettdepots gestillt werden.

Wer mit dem Essen warten kann, soll also warten – und viel Wasser trinken, um so das Hungergefühl zu reduzieren. Professor Hottenrott empfiehlt bei einer Gewichtsreduktion, dass der Kohlenhydratanteil an der Ernährung bei 50 Prozent liegen sollte, und zwar am besten in Form von stärke- und ballaststoffreichen Trägern – also Vollkornprodukten, Reis, Nudeln und Kartoffeln. Sie sind die ideale Mahlzeit für tagsüber.

Bitte keine Selbstkasteiung!

Die anderen 50 Prozent sollten je zur Hälfte aus Fetten und Proteinen bestehen. Hervorzuheben sind Fisch, helles Fleisch (Geflügel) oder auch Nüsse. Dies ist besonders für Feierabendläufer wichtig und richtig: Denn eiweißreiche Kost wie Fisch, mageres Fleisch oder Käse begünstigen jetzt die nächtliche Fettverbrennung. Kohlenhydrate hingegen blockieren sie!

Wer abends die Laufschuhe schnürt, stimuliert zusätzlich die Bildung des Wachstumshormons und steigert damit die gewünschte Fettverbrennung über Nacht. Aber übertreiben Sie es nicht mit der Selbstkasteiung – denn Essen hat auch immer noch etwas mit Lebensfreude zu tun. Und wer sich der verschließt, wird schnell dem Laufen die Schuld geben. Ihr Ziel sollte es sein, dass Sie beides genießen: Laufen und Essen – und beides mit Ihrer neuen Wunschfigur!


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