Frage von jolo132, 67

Ich muss ständig an den Tod denken (Ubendlichkeit). Ich glaube zwar an Gott aber sie kommen immer wieder. Hat jemand Tipps?

Antwort
von Philipp59, 9

Hallo jolo132,

über den Tod nachzudenken ist nichts Ungewöhnliches. Doch könnte es sein, dass Du Dich da zu sehr hineingesteigert hast? Es stimmt, der Gedanke an den eigenen Tod jagt einem schon eine gewisse Angst ein. Andererseits braucht man jedoch auch nicht übermäßig beunruhigt zu sein, vor allem dann nicht, wenn man weiß, was der Tod eigentlich bedeutet.

Die Vorstellungen, was nach dem Tod geschieht, gehen oft weit auseinander. Einige glauben, der Mensch besäße eine unsterbliche Seele, die den Körper beim Tod verlässt und an einem jenseitigen Ort weiterlebt. Andere sagen, von dem Menschen bleibt gar nichts übrig und er höre einfach auf zu existieren. Doch egal, welche Auffassung jemand vertritt, die meisten haben irgendwie Angst vor dem Tod. Warum? Kurz gesagt sind wir mit dem Wunsch erschaffen worden, für immer am Leben zu bleiben. Darum wird das Sterben als etwas völlig Widernatürliches empfunden. Manche haben jedoch zusätzlich Angst, weil sie befürchten, sie könnten in die Hölle kommen.

Um sich Klarheit zu verschaffen, wäre es hilfreich, einmal in der Bibel nachzuschauen, was sie über den Tod sagt. In dem Bibelbuch Prediger steht unmissverständlich: "Denn die Lebenden sind sich bewusst, dass sie sterben werden; was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewusst... Alles, was deine Hand zu tun findet, das tu mit all deiner Kraft, denn es gibt weder Wirken noch Planen, noch Erkenntnis, noch Weisheit in dem Scheọl [das Grab], dem Ort, wohin du gehst." (Prediger 9:5,10) Wenn der Mensch stirbt, dann hört er auf zu existieren. Er befindet sich, wie obiger Text zeigt, in einem Zustand völliger Bewusstlosigkeit. Sämtliche Lebensfunktionen sind erloschen, da sie an den Körper gebunden sind. Nach der Bibel gibt es nichts - auch keine Seele - , die nach dem Tod weiterlebt.

Das bedeutet jedoch nicht, dass mit dem Tod alles aus ist. Die Bibel spricht von einer Auferstehung, bei der Gott die Toten zum Leben zurückbringen wird. Wie ist das möglich? Weil Gott ein vollkommenes Gedächtnis besitzt, das in der Lage ist, sich an das Lebensmuster jedes einzelnen zu erinnern. Für Gott ist die Auferstehung ungefähr so, als würden wir einen Schlafenden wecken. Aus diesem Grund verglich Jesus den Tod mit einem Schlaf (siehe Joh. 11:11-14).

Nach der Auferstehung werden die meisten auf der Erde weiterleben, allerdings unter besseren Voraussetzungen, als dies heute der Fall ist. Gott wird, wie die Bibel zeigt, zuvor in das Weltgeschehen eingegriffen und für bessere Verhältnisse gesorgt haben. Dies wird mit sehr schönen Worten in der Offenbarung, dem letzten Buch der Bibel beschrieben. Dort heißt es: "Dann hörte ich eine laute Stimme vom Thron her sagen: „Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein.   Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen" (Offenbarung 21:3,4).

Die Auferstehung ist ein in der Zukunft liegendes Ereignis, das Jesus einmal wie folgt beschrieb: "Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören und herauskommen werden, die, welche Gutes getan haben, zu einer Auferstehung des Lebens ... (Joh. 5:28, 29). Das bedeutet, dass die Verstorbenen bis zum Tag der Auferstehung im Todesschlaf ruhen. Es gibt auch niemanden, der mit einem Höllenfeuer gestraft wird. Wenn man über das Gesagte nachdenkt, dann mag man zwar immer noch ein gewisses Unbehagen bei dem Gedanken an seinen eigenen Tod empfinden, doch ist einem der ganz große Schrecken vor dem Tod sicher genommen. Ist das nicht sehr erleichternd?

LG Philipp

Antwort
von Illuminaticus, 3

Die Unendlichkeit ist das wovor du Angst hast, die unendliche Weite mit ihren immensen Moeglichkeiten, die du niemals entdeckt hast, aber doch insgeheim kennst!

Die Unendlichkeit bist nicht Du, sondern das Alles. Du bist alles, schon immer, du hast es bloss noch nicht erkannt!

Den Tod gibt es fuer dich nicht, es ist bloss ein Glaube, der dir eingetrichtert wurde und es macht dir Angst, aber es beruht nicht auf deiner eigenen Erfahrung, sondern nur auf Hoehrensagen.

Du kannst gar nicht sterben, weil du niemals geboren wurdest, was stirbt sind die Koerper, die uns voruebergehend als Vehikel, als Schaltzentrale dienen, um hier unten klar zu kommen.

Bist du immer noch unsicher, dann beschaeftige dich mit dem Tod solange, bis es dir zum Hals raushaengt, lese alles was du in Erfahrung bringen kannst, und wenn du dann noch Angst hast, dann war es nicht genug.

Todesangst entsteht aus Nichtwissen um das grosse Spiel, was neben und mit dir gespielt wird. Erkennen der Illusion wird dich befreien.

Antwort
von Kramamamam, 41

Mach dir keine Gedanken und versuch dich abzulenken

Antwort
von Andrastor, 28

Finde dich damit ab dass der Tod unausweichlich ist und dass es nach ihm nichts mehr gibt.

Gott ist nichts weiter als eine Fantasiefigur, die den Menschen Trost bieten soll, welche es nicht ertragen können dass die Welt ein unfairer Ort ist.

Kommentar von FelinasDemons ,

"Gott ist nichts weiter als eine Fantasiefigur..." Schön für dich,aber das hat rein gar nichts mit der Frage zu tun,weshalb diese Aussage total unnötig war. Aber wenn Gott ins Spiel kommt muss man ja immer herablassend werden. Irgendwie traurig...

Kommentar von Andrastor ,

Wenn die Wahrheit für dich herablassend klingt, leidest du offenbar unter einer Form des Realitätsverlustes.

Einhörner sind auch nur Fantasiefiguren oder Sauron aus "Der Herr der Ringe". Ist die Bemerkung deshalb herablassend? In keinster Weise.

Gott hat offenbar schon etwas mit der Frage zu tun, immerhin wird er ja direkt in der Fragestellung erwähnt, also ist eine Erklärung warum diese Gedanken trotz dem Glauben an Gott kommen, durchaus im Sinne der Frage.

Irgendwie traurig, wenn man sich lieber sofort angegriffen fühlt als über den Sinn einer Antwort nachzudenken...

Kommentar von FelinasDemons ,

Er hat dich nicht gefragt,was du von Gott hälst. Dass er an Gott glaubt war nur ein Rand Bemerkung und du hast dich sofort darauf hin gestürzt. Du weißt ganz genau,dass es Menschen gibt,die an die Existenz von Gott glauben. Für sie ist er kein Fabelwesen. Sondern echt. Deshalb der Vergleich mit einem Einhorn oder Sauron nicht nur herablassend ist sondern auch beleidigend. Du machst dich lustig über ihren Glauben und nimmst sie als Menschen nicht ernst. Ich verstehe nur nicht wieso sich Atheisten bei dem Wort "Gott","Religion" etc immer wie die Aasgeier trauf werfen und beleidigend werden müssen. Statt solche Fragen einfach zu ignorieren, da es für euch doch so ein dummes Thema ist. Nein, ihr versucht Gläubigen klar zu machen,dass sie auf gut Deutsch dumm sind weil sie ja an Märchenfiguren glauben. Statt ihnen einfach ihre Religion zu lassen. Ihr Atheisten scheint wohl eine Menge Langweile zu haben wenn ihr hier ständig herumspukt und den Glauben anderer immer in den Dreck ziehen müsst. DAS ist wirklich traurig☺

Kommentar von Andrastor ,

Auch meine Bemerkung dass es Gott nicht gibt, war eine Randbemerkung, erst du hast es zu einem Thema gemacht.

Ich könnte jetzt genauso sagen "Ihr Gläubigen...", aber ich vermeide es grundsätzlich zu pauschalisieren, weshalb ich mir nun Vergleiche erspare.

Und die einzige Person die hier davon spricht wie lächerlich der Glaube ist, bist du selber.

Im Übrigen verlangst du gerade eine besondere Behandlung für Leute die eine Fantasievorstellung der Realität den Vorzug geben.

Kannst du mit denselben Worten auch den Glauben an den Weihnachtsmann verteidigen ohne dass der Inhalt lächerlich klingt?

Du weißt ganz genau,dass es Menschen gibt,die an die Existenz vom Weihnachtsmann glauben. Für sie ist er kein Fabelwesen. Sondern echt. Deshalb der  Vergleich mit einem Einhorn oder Sauron nicht nur herablassend ist sondern auch beleidigend.

Oder wie wäre es mit dem Fliegenden Spaggethimonster?

Du weißt ganz genau,dass es Menschen gibt,die an die Existenz vom Fliegenden Spaggethimonster glauben. Für sie ist er kein Fabelwesen. Sondern echt. Deshalb der Vergleich mit einem Einhorn oder Sauron nicht nur herablassend ist sondern auch beleidigend.

Oder Dem Monster von Loch Ness, Nessi?

Du weißt ganz genau,dass es Menschen gibt,die an die Existenz vom Nessi glauben. Für sie ist er kein Fabelwesen. Sondern echt. Deshalb der Vergleich mit einem Einhorn oder Sauron nicht nur herablassend ist sondern auch beleidigend.

Du verlangst hier das man gegenüber Gläubigen den Mund hält und ihnen nicht sagt dass sie an eine Fantasiefigur glauben, obwohl die Gläubigen selber an jeder Ecke missionieren und Verbrechen im Namen ihres Glaubens und ihrer Götter begehen?

Ganz schön intolerant von dir.

Kommentar von Ente222 ,

Andrastor, deine "Wahrheit" ist nur deine "Wahrheit", very sorry. Du lehnst dich ganz schön weit aus dem Fenster. Schade, wenn es für dich keinen Gott gibt, die herrliche Schöpfung nur Zufall ist. Andere haben sich sich ebenfalls tiefere Gedanken gemacht und sind zu einem ganz andern Schluß gekommen. Wieso stellst du deine Meinung als der Weisheit letzter Schluß dar? Sind alle anderen Menschen außer dir etwa geistig minderbemittelt? :-(

Kommentar von Andrastor ,

1.) Es gibt nur eine Wahrheit, nicht mehrere Wahrheiten.

2.) Die Entstehung des Lebens war Zufall, aber dass wir zu dem geworden sind was hir heute sind, ist alles andere als Zufall, wir sind das Produkt eines Jahrmillionen alten Prozesses.

3.) Niemand hat je von geistige minderbemittelten Menschen gesprochen, das waren ausschließlich deine Worte.

Ich halte Gläubige Menschen durchaus nicht für geistig minderbemittelt. Ich halte sie für die bemitleidenswerten Opfer religiöser Indoktrination und Propaganda.

So wie im Dritten Reich auch nicht alle Nazis minderbemittelt, sondern die Opfer von Indoktrination und Propaganda waren.

Es bleibt eine Tatsache das Gott nichts weiter ist als eine Erfindung. Das es nicht einen Beweis für seine Existenz aber hunderte dagegen gibt, sollte eigentlich allen die Augen öffnen. Aber dafür ist die Propaganda wohl doch zu stark.

Antwort
von FelinasDemons, 25

Ablenkung.
Was hilft gegen Gedanken an den Tod? Leben! Also lebe und denke nicht an den Tod. Dass du daran denkst ändert rein gar nichts. Es zieht dich nur unnötig runter.

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