Frage von blackie1909, 112

Ich möchte mir die Einsteiger Spiegelreflexkamera NIKON D3300 kaufen. So jetzt zu meinen Fragen: Welche Grundausstattung brauche ich als Hobbyfotograf?

Außerdem möchte ich gerne wissen ob ein Objektiv mit Brennweite von 18-55 mm ausreichend ist. Ich möchte Landschaften, Blumen, Tiere und manchmal auch Sportliches aufnehmen.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von lensflare, 81

Was man eigentlich immer gebrauchen kann:

- Speicherkarte (falls du nicht eh noch eine SD-Karte übrig hast)

- Stativ

- Fernauslöser

Was zukünftig auf dich zukommen wird:

- Diverse zusätzliche Objektive. Ich finde 18 mm für Landschaftsaufnahmen unter Umständen schon etwas viel und 55mm Brennweite für die Aufnahme von Tieren zu wenig. Aber mach dir darüber erstmal keinen Kopf. Probier einfach aus was man mit dem Objektiv machen kann und wo man deiner Meinung nach an Grenzen stößt.

Was Bücher angeht: Ich finde man muss sich keine Bücher kaufen. Meistens findet man die Information die man such, bzw. gute Tipps zur Fotografie im Internet.

Kommentar von blackie1909 ,

Die Tiere beschränken sich zumeist auf Haustiere wie Katzen, Hunde bzw. möchte ich Tiere fotografieren die nicht weit weg sind (so max 5-8 m)

Danke, sehr hilfreiche Antwort :-)

Kommentar von RBMannheim ,

Bücher sind absolut sinnvoll! Man stößt da beim Lesen oft auf hilfreiche Tipps oder Ideen, die man eben nicht konkret sucht. Sie erweitern das Wissen und die Kreativität!

Kommentar von lensflare ,

Dieses zufällige auf Informationen stoßen passiert auch wenn man auf den diversen Fotografieseiten im Internet stöbert. Meine Erfahrung ist, dass man sich das Geld für Bücher einfach sparen kann.

Expertenantwort
von nextreme, Community-Experte für Kamera, 50

Du solltest dich vom 18-55 verabschieden. Die meist wichtigeren Zahlen stehen nämlich hinter der Brennweite und die ist beim 50F1,8 sehr gute 1,8 und beim 18-55F3,5-5,6 bei eingestellten 50mm nur noch etwa 5,4.

Gemeint ist damit Lichtstärke die bei deinem Objektv abbfällt sobald Du anfängst mit zoomen.

Ein Set mit einem 17-50mm und durgehenden F2,8 ist dem üblichen Kitobjektiv vorzuziehen. https://www.google.de/?client=firefox-b#q=nikon+d3300+%2B+17-50mm&gfe_rd=cr

Von Objektiven mit riesigen Zoomweiten wie 18-200mm solltest Du übrigens die Finger lassen. DSLRs sind Wechselobjektivkameras, eben weil es auf Grund der Sensorgröße unmöglich ist noch händelbare Objktive zu konstruieren, die einerseits über die ganze Zoomweite qualitativ gute Ergebnisse erzielen können, noch bezahlbar wären und möglichst noch ein mindestmaß an Lichtstärke zu haben, um rauschfrei vernünftige Verschlusszeiten zuermöglichen.

Kommentar von blackie1909 ,

Danke für die Info :)

Antwort
von TitanAlpha, 65

Ich habe mir ein Allroundobjektiv gekauft. 18-200mm Brennweite, damit kann man sowohl Landschaften als auch Blumen oder Tiere fotografieren. Nachteil, es ist für keinen Einsatz perfekt, Vorteil ich habe ein Objektiv (welches auch für mich gut genug ist) und brauche nicht 4-5 verschiedene.

Ein Stativ und ein guter Blitz ein Fernauslöser und ein Ersatzakku gehören definitiv noch zur Grundausstattund.

Kommentar von FoxundFixy ,

Du hast anscheinend nicht den Sinn einer solchen Kamera nicht verstanden.Mit einem solchen miesen Objektiv kann man keine vernünftigen Fotos machen.Die Lichtstärke ist da viel zu schlecht und entweder gibt es da viel verschwommene Bilder oder die ISO wird da so hochgeschraubt,daß die Fotos sehr am Rauschen sind.Zumal die optischen Eigenschaften solcher Objektive unter aller Sau sind.

Du wirst den Unterschied an Bildqualität zwischen Festbrennweiten und Superzooms garantiert sehen

Kommentar von nextreme ,

Ich denke diese Bridge mit festverbautem Objektiv https://www.amazon.de/Sony-DSC-RX10-SLR-Digitalkamera-Megapixel-Zoomobjektiv/dp/... steckt, egal was für ne Kamera du mit deinem 18-200mm betreibst, locker in den Sack. Genau sowas kauft man sich nämlich inzwischen wenn man Objektive nicht wechseln möchte und auch noch Geld und Gewicht sparen.

Antwort
von Delveng, 73

@blackie1909,

es gibt Lehrbücher für fast jede Kamera zu kaufen. Den Kauf eines solchen Buches empfehle ich Dir. Ein solches Buch liefert Dir vielfältige Informationen.

Antwort
von FoxundFixy, 59

Ich würde mir keine absolute Einsteiger-DSLR kaufen,da kommt man sehr schnell an deren Grenzen,wenn man sich intensiver damit beschäftigt.

Wenn Nikon ,dann eine die mit 5000 anfängt, bei Canon eine mit 3 Zahlen, bei Pentax eine mit 2 Zahlen oder die Pentax K-S2, bei Sony a58,a68.

Auch beim Objektiv,daß meist dabei ist,kann man auch nicht viel erwarten. Entweder gleich ein vernünftiges Objektiv kaufen,wie ein Tamron oder Sigma 17-50mm f2.8 oder es besser gleich mit der Fotografie lassen oder die Ansprüche an solchen Kameras herunterfahren.

Kommentar von lensflare ,

"Auch beim Objektiv,daß meist dabei ist,kann man auch nicht viel
erwarten." Die Zeiten in denen Kit-Objektive der letzte Mist sind, sind längst vorbei. Sicherlich gibt es bessere Objektive, aber die Kit-Objektive bieten zumindest solide Qualität.

"Entweder gleich ein vernünftiges Objektiv kaufen,wie ein
Tamron oder Sigma 17-50mm f2.8 oder es besser gleich mit der Fotografie lassen [...]." Ist das dein Ernst? Ganz ehrlich, das ist doch reilich übertrieben!

Kommentar von nextreme ,

Wenn man sich moderne Bridgekameras anschaut, so ist geringe Schärfentiefe und größere Rauschfreiheit noch eins der wenigen Vorteile einer DSLR. Und in dem Brennweitenbereich trägt ein 3,5-5,6  zu keinem von Beidem auch nur irgendetwas bei. Auch Canikon könnte auf die Idee kommen zumindest ein vernünftiges Objektiv bei den preiswerten Kameras hinzuzutun wohl wissend, das die Hälfte sich eh nie ein weiteres kaufen wird, sonder eher wieder eine neue Kamera mit Kit. Aber genau dass ist wohl auch die Rechnung dabei, die Kamera ausbremsen in der Hoffnung, dass man sich möglichst bald eine neue kauft.

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