Frage von lobsterqueen, 25

Ich möchte keine neue Familie,wie mach ich das meiner Mutter klar?

Seit circa einem Jahr hat meine Mutter einen neuen Freund. Der hat auch Kinder und das ganze würde mich auch nicht interessieren, wenn er und meine Mutter nicht immer so auf Familie machen würden. Ich soll überall mit hinkommen, mir auf sogenanntem " Familien Ausflügen" langweilige Städte und Dörfer angucken, ständig auf seine kleinen Kinder auf passen (5,8) und sie wie Geschwister behandeln. Als wir letztes im Urlaub waren, der für mich die Hölle war, hat er die ganze Zeit versucht etwas aufzutragen oder vorzuschreiben und sich wie der supervater aufgeführt. Ich finde es an sich nicht gut wie er mit seinen Kindern umgeht, und meine Mutter auch nicht, aber dass würde mich ja auch eigendlich h nichts angehen, aber seine Kinder nerven mich dermaßen, dass ich sie schon oft am liebsten geschlafen hätte, so hart dass auch klingen mag. Alle tun voll auf Familie, dabei will ich das nicht mal, auch seine Kinder sind davon nicht begeistert und verstehen saß ganze nicht ganz. Ich habe so was in der Art schon oft zu meiner Mutter gesagt, regelrecht mit dem zaunphal nach ihr geschmissen, oder auch direkt, aber sie scheint das gekonnt zu ignorieren. Ich hatte schon 2 Trennungen durch und da ich weiß dass das hier auch nicht funktionieren Wird, will auch nix damit zutun haben. Ich meine da kann ja jeder räudige Larry kommen und sagen ich bin jetzt dein Vater, du gehorcht mir und hier sind deine neuen Geschwister.Ich hab echt kein bock darauf und will einfach nix damit zutun haben .Wie kann ich das klarmachen, ohne meine Mutter zuverletzten?

Antwort
von adianthum, 11


Die Entscheidung liegt bei deiner Mutter und sie hat Anrecht auf ein neues "Glück".

Dass du den Wald sehen kannst, trotz lauter Bäume, ist dein "Problem".


Genauso wie die Tatsache, dass sie dich überall hin schleifen wollen,
wo du garnicht hinwillst. Allerdings könntest du das umgehen.

Du bist mit deinen jungen Jahren anscheinend schon in der Lage das Muster zu erkennen, nach denen deine Mutter sich ihre Männer aussucht, und siehst, dass es ein "totgeborenes Kind" ist. Das wirst du ihr aber nicht verklickern können. Das ist auch garnicht deine Aufgabe.

Was du allerdings versuchen kannst, ist deiner Mutter klar zu machen, dass der neue Kerl und seine Kinder IHRE Zukunft sind, nicht DEINE. Ob sie damit glücklich wird und ob es haltbar ist, ist dabei völlig unerheblich.

Erkläre ihr, dass du dich für sie freust, dass du allerdings zukünftig nicht mehr am "Familienleben" teilnehmen wirst, weil du dich nicht zugehörig fühlst.

Du möchtest dich einfach nicht mehr Situationen
aussetzen in denen du kreuzunglücklich bist, nur um ihrem Bild von "heiler Familie" zu entsprechen. Es ist ungerecht das eigene Glück auf dem Unglück eines Anderen aufbauen zu wollen.

Außerdem bist du in der Pubertät und kannst kleine Kinder überhaupt garnicht leiden- nicht nur speziell diese hier. Und auf die Beiden aufpassen zu müssen, sei eine Strafe, für die du noch garkein Vergehen begangen hast.

"Mama, ich gönne dir dein Glück- aber es ist DEIN Glück, nicht meines!"

Vielleichtfällt dir ein Beispiel ein, wo du weißt, dass deine Mutter es nicht mag, du es aber liebst und es auchtust/betreibst. Und dann frag sie, wie sie sich fühlen würde, wenn du in der Position wärest sie dazu zu
nötigen...



Antwort
von mexp123, 15

Naja, dass das Ganze eh keine Zukunft hat, das solltest du deiner Mutter überhaupt nicht sagen, das würde sie sehr verletzen.

Wie wär s wenn du mit ihrem Freund persönlich sprichst? Wenn all das Reden mit deiner Mutter nichts gebracht hat, heißt das wohl dass sie ihren Freund nicht widersprechen will.

Ansonsten hilft auch die bockige Art manchmal, wenn du deinen Standpunkt vorher klargemacht hast und sie ihn nicht respektieren. Dann wissen sie wenigstens dass es dir ernst ist

Antwort
von Volkerfant, 14

Bald bist du ja 18 und dann brauchst du nicht mehr mitzugehen. Bis es soweit ist, füge dich deinem Schicksal.

Manche Kinder muss man auch zu ihrem Glück zwingen. D.h. dass meine KInder auch nie mit wollten und hinterher fragten sie, "wann gehen wir wieder dort hin", weil es ihnen doch gefallen hat. Sie hätten viele Dinge nicht erlebt, wenn ich nicht darauf bestanden hätte, dass sie mitgingen.

Und heute machen sie genau dasselbe mit ihren Kindern, weil sie so viel Schönes erlebt haben.

Wie willst du vorher entscheiden, ob dir die Stadt/Ausflug/Gegend gefällt, wenn du sie noch gar nicht kennst?

Kommentar von lobsterqueen ,

Grundsätzlich hast du ja recht, was man nicht kennt kann man auch nicht als doof bezeichnen. Aber mir geht es hauptsächlich darum, dass ich das ganze mit "meiner wunderbaren neuen heile Welt Famili" ertragen muss. 

Aber ganz ehrlich, ich denke dass ich schon vorher weiß, dass mir das ( hier bitte beliebigen Namen einfüge) - dorfer Museum für ortsnahe Angel und fisch vertriebs Angelegenheiten als Vegetarier nicht interessiert.  Was so gut auf alles andere auch zutrifft ( Museum über schlack Ablagerungen ; beliebiger , winziger Kurort mit Rentnern;historisches Dorf ; etc)

Kommentar von Volkerfant ,

Du musst es positiv sehen, aus allem kann man noch lernen.

Aber ich verstehe dich schon, du willst nicht mit deiner neuen Möchtegernfamilie mit. Du bist total dagegen und willst dich ausgrenzen.

Was hat deine Familie für eine Wahl? Sie müssen dich mitnehmen, weil du minderjährig bist. Sie würden auch lieber ein unternehmungslustiges Kind mitnehmen, als so eine Spaßbremse wie dich ;)

Antwort
von lkaso, 20

Sag genau das was du jetzt geschrieben hast einfach mal offen vor allen Beteiligten und mach deinen Standpunkt klar ! Du musst dich nicht rum schubsen lassen aber du musst auch an deine Mutter denken und daran was sie Glücklich macht.

LG.

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