Ich möchte in 5 Monaten zur Fremdenlegion aber ich gelte dann in Deutschland als vermisst: Kann ich mich irgendwie "abmelden"?

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4 Antworten

Hi,

Du sollstest erst mal gar nichts in Deutschland machen hinsichtlich Abmeldung (denn erst mal bleibt abzuwarten, ob Du angenommen wirst). Wenn Du nicht von der Polizei gesucht wirst, oder Dich jemand als vermisst meldet, sucht niemand nach Dir, wegen einer "Nicht-Abmeldung". Warum sollte man? Es gibt ja dann keinen Anlass dazu...Bisher hat doch auch niemand nach Dir gesucht.

Einzig Dein Vermieter kann nach neuem Recht (erst seit ein paar Wochen in Kraft) Ärger bekommen, wenn er Dich nicht abmeldet, wenn klar ist, dass Du nicht mehr dort wohnst (was ja u.U. schnell klar wird, wenn keine Miete mehr kommt). Das ist im Übrigen in diesem Fall sogar von Vorteil für Dich. Wenn Du keine Miete mehr zahlst, wird der Vermieter Dich in spät. 3-4 Monaten als "unbekannt verzogen" abmelden. Und damit hat der Fall sich erledigt. Sollte er es nicht tun (weil er z.B. die neue Gesetzeslage nicht kennt), meldest Du Dich halt in Deinem 1. Urlaub (schriftlich) ab. In vielen Städten geht das bereits online. Ansonsten schickst Du halt ein Fax oder einen Brief.

Deine Staatsangehörigkeit verlierst Du in keinem Fall (wenn Du nicht zufällig aktuell Doppelstaatsbürger Deutschland/Frankreich bist). Du mußt halt später ggf. nur Deinen Deutschen Pass verlängern lassen, wenn der während Deiner Dienstzeit abläuft. Kann man aber auch etwas tricksen, indem man seinen alten Pass 2 Monate bevor man weg will als verloren meldet und einen neuen beantragt. Der neue ist dann wieder 10 Jahre gültig. Ist aber a) so nicht gesetzmäßig und b) auch nicht notwendig. Denn wie gesagt: Du kannst später Deinen abgelaufenen deutschen Pass einfach erneuern. Gut wäre es, wenn er aktuell noch min. 5 Jahre gültig wäre (Dauer des Erstvertrages)

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Hey ich kann dir gleich sagen wenn du dich dort mustern lässt und weiter kommst solltest du bereits mit deinem alten leben abgeschlossen haben das heist mit Verträgen mit Freunden mit Familie und mit deinem jetzigen leben ich War selber 10 Jahre dort ich kann es wirklich nur jedem empfehlen aber bedenken musst du eins es wird nie wieder so wie du warst und wenn sie dich annehmen brauchst du dir keine Gedanken machen Deutschland ist da offen du darfst bloß nicht angeworben werden. Wenn du dich selber dort meldest ist das was anderes sie haben dich ja nicht angeworben und wenn du die Sache überleben solltest bist du bei der BW und vielen security Firmen herzlich willkommen denn als fremdenlegionär kannst du sogut wie alles in jeder Lage was sonst eigendlich nur die speznas oder das sas kann also junge Versuchs aber weine nicht wenn du dann vor dem nichts stehst.

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Ist dir bekannt das die Aufnahme sehr schwierig ist, denn nur ein Bewerber von 12 erhält den Erstvertrag.

Du solltest in Deutschland einmal dem Finanzamt Mitteilung machen, sofern du eine Steuernummer besitzt und im weiteren das Bundesinnenministerium in Kenntnis setzen. Damit verhindert man den Staatsbürgerschaftsentzug  wegen Dienst in einer fremden Wehrmacht.

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Kommentar von Jurius
02.01.2016, 21:19

...in einer "fremden Wehrmacht" jau, alles klar.

Ein Staatsbürgerschaftsentzug droht nur DOPPELSTAATSBÜRGERN (also solchen die sowohl die deutsche, als auch französische Staatsbürgerschaft haben).

Und die könnten es verhindern, wenn sie eine Genehmigung des Bundesverteidigungsministeriums (nicht des Innenministeriums) hätten. § 28 StAG

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Es gibt sie nicht mehr. Und wahrscheinlich würde Dich niemand vermissen.

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Kommentar von ebbodi
31.12.2015, 21:10

Alles klar ;D

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