Es soll kein elektrischer Strom, sondern heisses Wasser erzeugt und gespeichert werden. Im Winter wird dieses dann zum Heizen wieder abgerufen. Dach- und andere Flächen sind mehr als genug vorhanden. Wer hat Ideen oder gar Erfahrungen zu meinen Plänen?
Versuchs mal bei Obi die haben gerade so eine Anlage im Angebot. Ob Die allerdings reicht um Wasser in ausreichender Menge bis zum Winter zu speichern halte ich für ein Gerücht.

Haben bei der Sarnierung unseres Hauses eine entsprechende Anlage eingebaut, funktioniert super d. h . bei Sonnenschein (April-Oktober brauchen wir so gut wie keine zusätzlichen Heizkosten für Warmwasser. In der Hochsaison könnte man sich sogar verbrühen, deshalb muß ein Brühschutz eingebaut werden. Teilweise werden solche Anlagen sogar regional gefördert (500 - 1500€), allerdings sind die Installationskosten auch nicht ganz ohne (Kollektoren ca. 2 - 3000€, Installation 500 - 1000€, Warmwasserboiler der für die Anwendung geeignet ist ca. 500€). Man muß also gut rechnen, wenn man sowieso sarnieren wollte (neue Heizung, neues Dach...) wirds sicher günstiger.
Hallo .....,
vielen Dank für Ihre Antwort. Es ist ja bis jetzt die einzig brauchbare. Man sieht, Ihre Vorgänger haben überhaupt keine Ahnung. Ich werde wirklich alles im Eigenbau verwirklichen. Die Dachflächen sind riesig. Das Haus haben wir mit 10cm dickem Styropor verkleidet (im Eigenbau, aber fachmännisch). Dadurch ist der Heizölverbrauch schon um 75% gesunken. Ich würde gerne weiter Kontakt halten.
MfG Kwiegand

Ein Solarkollektor erzeugt aber kein warmes Wasser sondern immer nur Strom, den du dann aber natürlich zum Wasser erwärmen nutzen kannst
Du meinst nicht zufällig eine Photovoltarikanlage? Es gibt da Unterschiede.
Lola60 am 1. April 2008 15:03 oh shit...man sollte doch genauer die Frage lesen :-)
kannst es ja mal mit holzrahmen probieren, durch welche du in engen windungen einen dünnwandigen schlauch legst... ... dann ne schwarz getönte scheibe drunter... zwischen glas und schlauch ne einseitige isolierung... viel spaß beim geldausgeben

Man kann damit einen Pufferspeicher betreiben, dem bevorzugterweise ein Schichtenspeicher vorangeht (2 Speicher). Die beiden Speicher werden mit der Solarwärme gefüllt und halten schon einige Tage vor. Allerdings muss die Heizung im Winter immer zuheizen. Man muss aufpassen, dass die Solaranlage nicht totgesteuert wird, sondern immer kühles Wasser zum Vorheizen bekommt, damit wenig Sonneneinstrahlung auch noch aufgenommen werden kann. Dafür der Schichtenspeicher. Funktioniert gut, bringt Energieersparnis, kann aber die Heizung in unseren Breiten leider nicht ersetzen, nur unterstützen.
Wichtig: mit Niedertemperaturheizung arbeiten, also Flächenheizung mit niedriger Vorlauftemperatur. Also z.B. Fußbodenheizung, Wandheizung. Weil 35° Vorlauf schafft man mit der Sonne leichter als 60°
Wenn Du was Gescheites haben willst, plane vorher gründlich!
Gute Erfahrungen hab ich mit www.haustechnikdialog.de gemacht.
Da schreiben Anfänger, Fortgeschrittene und Profis, Privatleute und Kommerzielle, und Du kriegst auf fast jede Frage kompetente Antworten.
Für Warmwasser reichen Flachkollektoren, für eine Heizungsunterstützung besser steil aufgestellte Vakuum-(Röhren-)Kollektoren.
Für die Heizung brauchst Du dann auch etliche Kubikmeter Speicher, für Warmwasser reicht je nach Personenzahl so ein halber.