Frage von kimberly2504, 152

Ich möchte einen Hund haben im mietsvertragsteht ja aber ich fragte den Vermieter und er meinte nein was kann ich am besten tun weil ich möchte umbeding einen?

Antwort
von BarbaraAndree, 52

Wenn du noch minderjährig bist, wie die Expertenantwort sagt, dann hat sich deine Frage schon geklärt, denn ohne Zustimmung deiner Eltern kannst du dir keinen Hund anschaffen. Zuerst müssen deine Eltern die Zustimmung dazu geben!

Kommentar von Georg63 ,

In dieser Frage geht es erstmal nur um den Vermieter und der hat seine Zustimmung schon bei Vertragsabschluss gegeben.

Antwort
von freeNicki, 66

Das kommt darauf an was genau im Mietvertrag steht. In manchen Verträgen steht das Tiere erlaubt sind solange sie nicht stören könnten (zb Kaninchen, Mäuse, Hamster). Für Tiere die stören/laut werden könnten (zb ein Hund durch bellen) muss dann eine Erlaubnis vom Vermieter geholt werden.

Aber wenn in deinem Vertrag steht das alle Tiere erlaubt sind dann kannst du dir selbstverständlich einen Hund holen.

Hoffe ich konnte dir helfen :)

Kommentar von friesennarr ,

Kleintiere, die in Käfigen gehalten werden können sind immer erlaubt, egal was im Mietvertrag steht.

Kommentar von freeNicki ,

Ach ok, in unserem stand das extra drin

Expertenantwort
von johnnymcmuff, Community-Experte für Mietrecht & Mietvertrag, 26

Ich möchte einen Hund haben im mietsvertragsteht ja aber ich fragte den Vermieter und er meinte nein was kann ich am besten tun weil ich möchte umbeding einen?

Einfach nur nein des Vermieters reicht nicht.

Er muss die Interessen aller Parteien berücksichtigen und darf mit entsprechender Begründung Hundehaltung untersagen.

Ihr könntet jetzt gegen sein einfaches Nein klagen und gerichtlich eine Entscheidung herbeiführen; was aber nicht das Verhältnis zum Vermieter stärkt.

Kommentar von Georg63 ,

Wozu denn klagen? Sie haben eine schriftliche Zustimmung, die der Vermieter nicht einfach widerrufen kann.

Kommentar von johnnymcmuff ,

Mit entsprechender Begründung schon und bevor man sich ein Tier holt sollte man das abklären!

Grundsätzlich mag die Hundehaltung erlaubt sein, aber wenn es z.B. viele Hunde in dem haus gibt, kann der Vermieter irgendwann auch mal sagen dass es reicht.

Antwort
von imager761, 22

Ich möchte einen Hund haben (...) aber (...) Vermieter (...) meinte nein

Hunde und Katzen bedürfen tatsächlich der ausdrücklichen Genehmigung des Vermieters. Die kann er verweigern, wenn ein übergeordnetes berechtigtes Interesse besteht :-(

Nur Kleintiere, die in Käfigen o. dgl. gehalten werden können, dürfen in geringer Anzahl ungefragt angeschafft werden.

was kann ich am besten tun weil ich möchte umbeding einen?

Leiste Überzeugungsarbeit: Sichere Anschaffung eines kastrierten Rüdenwelpen zu, Besuch einer Hundeschule, besondere Sauberhaltung des Trepenhauses, ständige Leinenpflicht zu und lass dir vor allem die Zustimmung aller Mieter im Haus geben. Dann gehen ihm vmtl. die Ablehnungsgründe aus, vlt. lenkt er damit ein?

Aber beachte: Die Genehmigung wäre jederzeit zu widerrufen, wenn es anders käme - könntest du damit leben und notfalls umziehen, wenn du ihn erst einmal hast?

G imager761

Expertenantwort
von anitari, Community-Experte für Mietrecht, 32

Wenn im Mietvertrag eindeutig  ja steht, kannst Du einen Hund halten.

Antwort
von Hundenase1411, 53

Wenn im Vertrag ja steht ist es egal was der Vermieter sagt

Antwort
von Taxifahrer606, 10

Ich würde das ganz anders anfangen: wielange wohnst du denn schon in der Wohnung? Sag dem Vermieter, das du die Wohnung nur unter der Voraussetzung genommen hast, das Tierhaltung erlaubt ist und es dir vertragl. zugesichert wurde. Und wenn er es jetzt im Nachhinnein verbietet müsstest du dir eine andere Wohnung suchen. Mal sehen was er dann sagt

Kommentar von Georg63 ,

Er kann den Vertrag nicht einfach so ändern.

Antwort
von bibi8888, 53

Wenn wirklich im Mietvertrag die Hundehaltung gestattet ist, dann kann dir der Vermieter die Haltung nicht verbieten. Vielleicht weiß er gar nicht, was in seinen Verträgen steht?!? Um Ärger zu vermeiden, rede nochmal mit ihm und zeige ihm den entsprechenden Text im Mietvertrag.

Kommentar von friesennarr ,

Oh - doch kann er verbieten, er kann auch einem Haushalt im Haus einen Hund erlauben und einem anderen nicht.

Kommentar von Georg63 ,

Hier geht es um eine bereits erteilte Erlaubnis, die im Vertragsteht. Die kann der Vermieter nicht ohne wirklich wichtige Gründe widerrufen. Da würde auch kein gelegentliches Bellen oder der Allergiker in der Nachbarschaft reichen - da müssten schon handfeste Vorfälle dokumentiert werden.

Kommentar von imager761 ,

Die kann der Vermieter nicht ohne wirklich wichtige Gründe widerrufen. Da würde auch kein gelegentliches Bellen oder der Allergiker in der Nachbarschaft reichen

Rechtsirriger Blödsinn: Die Genehmigung zur Hundehaltung ist grds. widerruflich erteilt. Selbstverständlich gibt qualifizierte Lärmbelästigung, Störung der Mietergemeinschaft oder Tierhaarallergie eines neuen Postzustellers ein Abschaffungsverlangen her :-O

Würde dem nicht fristwahrend nachgekommen, eine frsitlose Kündigung, "wenn dem Kündigenden unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls, insbesondere eines Verschuldens der Vertragsparteien, und unter Abwägung der beiderseitigen Interessen die Fortsetzung des Mietverhältnisses bis zum Ablauf der Kündigungsfrist oder bis zur nicht zugemutet werden kann."


Kommentar von Georg63 ,

Richtig - wenn der Hund nachweislich Ärger macht, kann die Genehmigung widerrufen werden - aber eben erst dann. Und das kann immer und überall passieren - da nützt weder ein Umzug noch eine erneute Erlaubnis.

Das mit dem Postzusteller halte ich für Unsinn - dann könnte ja jeder Hundebesitzer jederzeit aus seiner Wohnung gekündigt werden.

Antwort
von Rockuser, 40

Wenn im Mietvertrag doch steht das Tierhaltung erlaubt ist, warum fragst du den Vermieter überhaupt. Vertrag ist Vertrag. Den kann der Vermieter nicht einfach ändern.

Antwort
von BarbaraAndree, 63

Die Antwot des Vermieters ist klar und deutlich: NEIN. Wenn du gegen diese Regel verstößt, kann das Konsequenzen für das Mietverhältnis haben. Wenn du unbedingt einen Hund haben willst, suche dir eine neue Wohnung, wo die Hundehaltung erlaubt ist. Eine andere Möglichkeit gibt es zur Zeit für dich nicht.

Kommentar von bibi8888 ,

Fragestellerin schreibt doch, dass im Mietvertrag "ja" steht!

Kommentar von BarbaraAndree ,

Aber der Vermieter sagt nein! Ein gutes Einvernehmen mit einem Vermieter ist nicht unwichtig. Wenn sie sich trotzdem einen Hund anschafft, wird der Vermieter das sicher nicht stillschweigend hinnehmen, auch wenn im Mietvertrag "ja" steht. Mietverträge sind oft Formblätter, die von Vermietern nicht immer nachgebessert werden.

Kommentar von Georg63 ,

Du hast ja ein merkwürdiges Rechtsverständnis ...

Ein gültiger Vertrag ist für beide Seiten verbindlich und kann nicht einseitig geänder werden. Laut Vertrag ist Hundehaltung erlaubt - da gibts also nichts weiter zu besprechen.

Solange keine Vertragsverletzungen durch den Mieter vorliegen, wie Verschutzung des Grundstücks und Dauergebell oder Beißattacken, dann kann sich der Vermieter sein "Nein" sonstwohin ....

Gutes Einvernehmen mit dem zahlenden Mieter sollte auch dem Vermieter wichtig sein.

Der Inhalt des Mietvertrags wird üblicherweise vom Vermieter festgelegt. Ob er dafür ein Formblat verwendet ist seine Sache. Ob er seinen eigenen Vertrag vor Unterzeichnung liest auch.^^

Kommentar von BarbaraAndree ,

Mein Rechtsverständnis gründet sich auf die Erfahrung, die wir bei mehrfachen Umzügen machen konnten, denn so einfach ist es doch nicht, wie das hier mehrfach geschrieben wird. Es reicht schon aus, wenn sich Mieter über das Bellen, den Geruch des Tieres beschweren, dann ist es mit dem Frieden in einem Mietshaus schnell vorbei und dann bleibt nur die Wahl umzuziehen oder den Hund wegzugeben. Beides will man natürlich nicht und deswegen will es gut überlegt sein, ein Recht auch noch gerichtlich durchzusetzen. Danach kannst du die Uhr stellen, dass man so einen Mieter los werden will. Ich kann nur immer aus Einverständnis zwischen Mieter und Vermieter setzen.

Kommentar von Georg63 ,

Wenn der Hund eine tatsächliche Belästigung darstellt, dann kann man auch aus jeder anderen Wohnung gekündigt werden. Da hilft ein Umzug jetzt auch nicht. Sie haben eine Wohnung mit Hundegenehmigung - mehr ist nicht drin.

Gerichtlich braucht der Frager nichts durchsetzen - das müsste ggf. der Vermieter tun.

Ein Vermieter ist kein Fürst, der sich über Recht und Gesetz hinwegsetzen kann. Dem muss auch niemand in den Hintern kriechen.

Kommentar von BarbaraAndree ,

Man muss niemandem in den Hintern kriechen, weder einem Vermieter noch sonst einem anderen Menschen. Uns war immer ein gutes und einvernehmliches Verhältnis zu den Nachbarn und dem Vermieter wichtig. Wir sind in unserer Ehe 13 x umgezogen, auch durch unsere Tätigkeit im Ausland. Wenn man einen Hund anschaffen will, sollte man vorher alle Individualitäten klären. Wenn das geschehen ist, kann man herrlich leben - auch mit Hund.

Expertenantwort
von Einafets2808, Community-Experte für Hund, 29

Du bist doch noch ein Kind was nichts geschäftsfähig ist, also kannst du dir noch gar keinen anschaffen.

Antwort
von Geisterstunde, 44

Da hilft nur eins: in eine Wohnung umziehen, wo Hunde erlaubt sind. Der Vermieter sitzt nun mal am längeren Hebel.

Kommentar von Georg63 ,

Ist der Vermieter für dich ein Fürst, der Verträge nach belieben über den Haufen werfen darf? Steht er über dem Recht?

Antwort
von eggenberg1, 32

kimberly , kann es  sein , dass du  noch minderjährig  bist??

wenn ja , dann  sprich  bitte mit deinen eltern , die sollen  den vermieter  fragen , warum er  eine hunderanschaffung nicht möchte-- er kann nämlich nciht nur-- nein-- sagen, er muß das --nein-- auch begründen .

im übrigen gilt-- wenn nur DU einen hund willst, ist  das zu wenig -- deine eltern wären  für das tier verantwortlich ,sowolhl finanzielle als auch  erzieherisch.

einen hund hast du  ,wenns  drauf an kommt ,auch mal  15- 18 jahre .  dann bist du aber  schon erw. ,mußt eine  ausbildung machen,  bist nicht zu hause ,ahst keine zeit  ,und  deine eltern evtl auch nicht -- und was wird  dannmit dem hund ?

.man kann einen hund  nich tlänger als 3-4 stunden allein lassen -- wenn er  es dann  gut gelernt hat.

Kommentar von Georg63 ,

Sage mir einen triftigen Grund, warum die Eltern nach einer Erlaubnis fragen sollen, die bereits erteilt wurde.

Kommentar von eggenberg1 ,

wenne  sich um ein kind handeln sollte,  könnte es  das alles nicht  richtig verstanden haben ,dann wären die eltern gefragt   anhand  des mietvertrages nochmal nachzuhaken  ,denn der  vermieter müßte ja einen  gravierenden grund angeben , weshalb er  doch keinen hund erlauben will.

Antwort
von Delveng, 47

Wenn dein Vermieter dir das Halten eines Hundes nicht erlaubt, dann kannst du keinen Hund halten.


Kommentar von Rockuser ,

Der Vertrag erlaubt es doch. Das ist wichtig. Nicht was der Vermieter im nach-hinein meint.

Antwort
von bikerin99, 49

Wenn du unbedingt einen Hund haben willst, wirst du dir wohl eine Wohnung suchen müssen, bei dem der Vermieter mit Hundehaltung einverstanden ist.

Kommentar von Georg63 ,

Er (bzw. seine Eltern) hat bereits einen Vertrag für eine solche Wohnung.

Kommentar von imager761 ,

Genau das darf bezweifelt werden. Das mietvertraglich "Hundehaltung ja" bestimmt wäre, macht ein "Nein" des Vermiters nun unlogisch. Dies dürfte sich tatsächlich auf Kleintiere beziehen, wozu ein Hund eben nicht zählt, selbst wenn er klein wäre.

Kommentar von Georg63 ,

Du konstruierst gerade die Frage um. Wenn Hundehaltung per Vertrag erlaubt ist, ist das Gelaber des Vermieters rechtlich ohne Bedeutung. Mag ja sein, dass er es sich anders überlegt hat, aber das ist sein Problem. Vertrag ist Vertrag und solange der Mieter nicht gegen diesen verstößt, gibts da nichts dran zu rütteln.

Antwort
von Valkyrie2000, 45

Wenn im Mietvertrag eindeutig ja steht, kannst du dir unbesorgt einen anschaffen.

Kommentar von kimberly2504 ,

Aber er meinte persönlich nein deswegen weiß ich es nicht ob ja oder nein 

Kommentar von Valkyrie2000 ,

Der Vertrag steht da drüber. Er kann dich aus dem Grund auch nicht kündigen, weil es eben im Vertrag steht.

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