Frage von 123honig, 142

Ich möchte einen Hund. Wie kann ich meine Eltern überreden?

Hallo. Ich möchte schon seit 5 Jahren einen kleinen Hund haben und mir ist auch bewusst, was die Aufgaben sind. ABER : Also, damals hätte ich einen Hund bekommen, nur leider hat die Dame sich nicht mehr bei uns gemeldet. Wir haben auch Katzen und Hasen. Es steht nicht im Mietvertrag, dass Haustiere nicht erwünscht sind. Jedoch gehört meinen Nachbarn das Haus und er kann Tiere absolut nicht leiden. Ich versuche meine Eltern trotzdem zu überreden, aber die meinen immer, dass das wegen unserem Nachbarn nicht geht und er uns dann die Kündigung schreiben würde. Habt ihr Tricks, wie ich meine Eltern trotzdem überreden könnte?

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Antwort
von Rockige, 67

Du willst deine Eltern "überreden" mit irgendwelchen "Tricks"... obwohl ihr Tiere habt und sogar die Gefahr besteht das ihr umziehen müsst?

Wenn Eltern nein sagen dann heißt es auch nein. Nicht "vielleicht, aber bettel noch ein bisschen bis ich weich bin".

Ihr habt mehrere Tiere, diese kosten schon so einiges an Geld jeden Monat. Jetzt noch einen Hund dazu holen und schon fangen dei Probleme an. Die Katzen werden gestört in ihrem Revier, noch dazu von einem artfremden Tier das völlig gegensätzliche Körpersprache hat. Die Missverständnisse und Auseinandersetzungen sind da vorprogrammiert.

Wieviel denkst du denn verdienen deine Eltern? Man kann nciht mehr ausgeben als man verdient. Und wenn sie seit Jahren schon dauernd ablehnen, dann wird sich daran nichts ändern. Kein Streik, kein Streit, keine Argumente, keine "Möchtegernerpressung", kein Mithelfen im Haushalt wird daran etwas ändern.

Sorry, aber so wie es aussieht wirst du warten müssen bis du selbst richtig Geld verdienst, alleine wohnst und du neben dem Beruf noch gut Zeit hast um einen Hund halten zu können.

Eine andere Lösung gibt es nicht.

Kommentar von jesuisme ,

Natürlich, Eltern sind normale Menschen und wenn man gute Argumente hat dann kann man es doch mal versuchen. Und wenn er/sie schon einmal fast einen Hund bekommen hat dann wird das kein größeres Problem sein. Von den Kosten und der Zeit muss man halt überlegen, aber sonst müsste es gehen ;-)

Kommentar von Rockige ,

Frag nicht, vor wenigen Tagen erst habe ich eine sehr ähnliche Frage beantwortet. Vermieter wohnt nebenan, erlaubt keine Hundehaltung. Die Familie hat bereits diverse andere Haustiere, die Eltern möchten nicht zusätzlich noch einen Hund. Die Fragestellerin war noch sehr sehr jung und naiv. Das Nein der Eltern wird nicht akzeptiert. Die Familie hat keine Erfahrung mit Hundehaltung, es ist keiner rund um die Uhr daheim (außer vielleicht mal in den Ferien) und deshalb wäre eine Welpeneingewöhnung schon mal nicht möglich. Rein vom Taschengeld kann ein Haustier in der Größe eines Hundes nicht finanziert werden. Und ein Hund braucht mehr als 1 oder 2 Mal Gassigehen pro Tag.

Auch wenns ein anderer Nick ist, letztlich läuft es auf das Selbe hinaus:

Wenn die Eltern nein sagen, dann heißt es nein. Fertig.

Wenn sie als Ablehnungsgrund haben: Wohnsituation, keine Zeit für eine optimale Hundehaltung, Kostenfaktor - dann ist das so.

Allemal besser als wenn ein Tier nach dem anderen angeschafft wird und dieses dann elend vor sich hin vegetiert weil es nicht optimal versorgt/ ernährt/ erzogen werden kann. Oder noch schlimmer: Ein süßer Welpe wird gekauft, irgendwann ist er ausgewachsen und langweilig geworden, die Verantwortung wird auf die Eltern geschoben und diese haben keinen Bock... irgendwann landet der Hund an der Autobahnraststätte oder wird ins Tierheim abgeschoben. Und warum? Weil er plötzlich doch nicht mehr gewollt wird.

Nee du, dann lieber wirklich gründlich nachdenken und lieber einmal zuviel Nein sagen als das man unüberlegt ein Tier holt das man nicht optimal als Familie tragen kann.

Kommentar von Alicechen1234 ,

@Rockige woher weißt du denn wie viel die Eltern verdienen und ob rund um die Uhr jemand zuhause ist? Ich glaube das Problem liegt eher Vermieter !

Kommentar von Rockige ,

Nein, das mit dem Verdienst war dahingehend gemeint: Egal welchen Job man hat, man kann nicht mehr Geld ausgeben als man verdient. Üblicherweise hat man neben der Miete viele weitere Kosten zu begleichen - jeden einzelnen Monat. Hat man bereits Tiere, dann hat man schonmal jeden Monat einen Batzen Extrakosten. Wenig ist das jedenfalls nicht.

Ich wollte eigentlich dazu animieren mal nachzudenken. Das für Eltern der Kostenfaktor nicht unerheblich ist. Und grade ein Hund ist kostenintensiv, egal wie groß oder klein er ist.

Angenommen sie würden einen Welpen holen, dann muss jemand in der Welpenzeit rund um die Uhr da sein. Zumindest liest und hört man das ständig wenns um Welpenhaltung geht. Und leider gibts ja auch Leute die denken "ich hol mir einen Hund, dann hab ich jemanden in der Freizeit". Aber da denkt derjenige nicht daran das das Tier x Stunden pro Tag alleine daheim sitzt während die menschlichen Familienmitglieder in der Ganttagsschule/ Ausbildung/ Arbeit sind.

Das "Problem" liegt nicht nur beim Vermieter. Haustierhaltung ist Zeitintensiv, Kostenintensiv. Man hat für den Rest des Lebens des Tieres Verantwortung zu tragen, das komplette Jahr hindurch. Selbst ein Urlaub muss entsprechend geplant werden (so das das Tier in der Zwischenzeit versorgt wird oder in eine Tierpension kommt). Hunde und Katzen werden etliche Jahre alt, man hat also für lange Zeit diese Verantwortung.

Verstehst du jetzt was ich meine?

Das Problem das Eltern dabei sehen ist wesentlich größer, größer als "Was sagt der Vermieter"

Kommentar von Rockige ,

Mich wundert es auch immer mal wieder wie sehr sich manche Fragen gleichen. Da kann man auch mal durcheinander kommen und denken das der Fragesteller der selbe Fragesteller einer anderen Frage (wenige Tage zuvor) ist. Manchmal ist es tatsächlich der selbe Fragesteller, nur mit anderem Nick. Manchmal ists aber zufällig tatsächlich eine andere Person die nur ein ähnliches Alter hat und genau das selbe Problem/ Grundproblem/ die selbe Art zu schreiben.

Antwort
von Virgilia, 36

Wenn deine Eltern Nein sagen, heißt das nein!

Selbst wenn euer Vermieter euch rechtlich die Hundehaltung erlauben müsste, obwohl er es nicht möchte, würde sich das Verhältnis zu deinen Eltern vermutlich stark verschlechtern. Da euer Vermieter dazu noch euer Nachbar ist, ist Streit vorprogrammiert. Darauf haben deine Eltern verständlicherweise keine Lust. 

"Also, damals hätte ich einen Hund bekommen" vielleicht haben deine Eltern es sich anders überlegt oder ihre Lebensumstände haben sich geändert? Oder sie haben sich über die Kosten und den Zeit/Arbeitsaufwand eines Hundes informiert? Die anderen Tiere sind, wenn sie artgerecht gehalten werden, auch nicht gerade günstig. 

Kümmer dich erstmal um deine anderen Tiere und wenn du dein eigenes Geld verdienst und ausziehst, kannst du dir einen Hund holen. Wenn du es dann überhaupt noch willst... Bis dahin liegt die Entscheidung bei deinen Eltern!

Expertenantwort
von johnnymcmuff, Community-Experte für Vermieter, 33

Ich versuche meine Eltern trotzdem zu überreden, aber die meinen immer, dass das wegen unserem Nachbarn nicht geht und er uns dann die Kündigung schreiben würde.

Das kannst Du vergessen. 

Generell kann der Vermieter Hundehaltung nicht verbieten, weil er die Interessen aller Parteien berücksichtigen muss, aber Ihr habt schon Katzen und Hasen und da wird würde er wohl auch vor Gericht Recht bekommen, dass er keine Hundehaltung zulässt.

Und sich ohne Erlaubnis einen Hund anzuschaffen kann eine Kündigung bedeuten; was dann bedeutet Ihr müsst umziehen.

Neuer Ort, neue Schule, die alten Freunde weg. Willst Du das?

Antwort
von Livelyins, 81

Braucht ihr vielleicht einen Hund zum Aufpassen auf das Haus oder den Garten? Das wäre doch ein Argument

Antwort
von Mayaaa2002, 3

Also meine Schwester ist einfach immer zu meinem Vater gegangen und hat Ihn angebettelt nun haben wir seit einem Jahr einen kleinen Hund ;) anders weiß ich auch nicht frag sie einfach oder redet mit dem Vermieter.

Antwort
von jesuisme, 30

Ich hatte das vor kurzem auch und mittlerweile sind meine Eltern einverstanden, du musst einfach ein paar gute Agumente finden und wenn das nicht zieht, dann sag einfach das du die Verantwortung übernimmst. Ich hoffe ich konnte dir Helfen!

;-) Lg Ich ;-)

Kommentar von Virgilia ,

Welche Argumente sprechen deiner Meinung für einen Hund? Mir fallen keine ein, die jemanden, der keinen Hund möchte, zu überzeugen... 

Du bist 12 Jahre alt, deshalb kannst du gar nicht die Verantwortung für einen Hund übernehmen! Je nach Versicherung darfst du nicht einmal alleine mit dem Hund rausgehen. Und die Kosten kannst du erst recht nicht tragen. 

Ich hoffe, dass deine Eltern sowieso einen Hund wollten. Aber irgendwie bezweifle ich das, sonst hätten sie (oder du) sich vor dem Urlaub überlegt, was in der Zeit mit dem Hund passiert oder hätten den Hund erst nach dem Urlaub geholt..

Antwort
von Sternchen811, 51

Wenn es nicht im Mietvertrag steht , darfst du sehr wohl einen Hund in deiner Wohnung halten :)

Kommentar von Rockige ,

Die haben doch schon Katzen und Hasen, wie sollen sie sich da noch einen Hund leisten?... Wenn ich an die Vorgängerfrage denke, nee das wäre nix für einen Hund

Kommentar von Alicechen1234 ,

@Rockige Woher weißt du denn wie viel ihre Eltern verdienen?

Kommentar von Rockige ,

Alice. Ich weiß es nicht. Ich weiß nur aus Erfahrung das ein Haustier Geld kostet (nicht nur die halbwegs optimale Ernährung, auch das Zubehör, die Reinigungsmittel, die Rücklagen für eventuell anstehende Tierarztbesuche und Operationen/ Behandlungen). Je mehr Haustiere man bereits hat, desto größer ist dieser Kostenbereich. Und ein Hund kostet insgesammt definitiv mehr im Unterhalt als Kaninchen.

Diese Familie hat bereits einige Haustiere. Und - mal angenommen - die Eltern arbeiten beide, verdienen relativ durchschnittlich. Dann müssen sie gucken wo sie welche Kosten haben. Das Leben kostet. Hat man nebenbei noch mindestens 1 Kind, dann sowieso. Denn jeder hat noch Bedürfnisse oder braucht neue Sachen.

Man kann eben nicht mehr Geld ausgeben als man hat. Ganz egal ob der Haushalt einen Nettoverdienst von 1800 Euro hat oder 3500 Euro oder sonstwas.

Kinder denken selten an all diese Kostenfaktoren. Für sie ist es selten schon erfassbar wie wenig "Extrageld" pro Monat eigentlich übrig bleibt für "Luxus" wie Urlaub/ Hobby/ Spontanausgaben/ Haustiere.

Kommentar von Sternchen811 ,

Ich habe auch Zwei Katzen und Einen Hund ! Wo ist das Problem ? Ich kann das auch alles Bezahlen ! Man sollte keine Vorurteile gegenüber anderen Haben .

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