Frage von HontaYOYO, 192

Ich möchte ein Referat halten und brauche ein paar Zahlen, kann jemand helfen?

Wieviel Tiere rettet ein Veganer im Jahr durchschnittlich mit seinem Fleischverzicht.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Grobbeldopp, 82

Oh je, diese Frage ist so was von statistisch. Das hängt ja vor allem davon ab wie groß die Tiere sind die man so isst.

Davon abgesehen "rettet" der Veganer die Tiere wovor? Vorm Tod? Sterben müssen sie auch so. Vorm Leben? Schon, weil er die Nachfrage und damit die Produktion von Nutztieren senkt. 

Jetzt bitte mit einrechnen: Der Veganer isst ja mehr Getreide und Gemüse und oftmals auch Gewürze und Soja etc. Wieviel Tiere sind dabei an Schädlingsbekämpfung auf dem Acker und im Lager mehr gestorben? 

Soll man jetzt jede einzelne  Blattlaus mitzählen wie man das Rind im Schlachthaus rechnet? Soll man die Ratte oder Maus die wegen der Schädlingsbekämpfung stirbt nicht so hoch schätzen wie das Rind?

Es ist viel komplizierter als wie man denkt :-)

Antwort
von agrabin, 107

Ein Tier "retten" kannst du, wenn du es auf einen Gnadenhof schickst. Alleine dadurch, dass du kein Fleisch  isst, wird kein Tier gerettet, es wird allenfalls nicht geboren.

Die Dimensionen der Massentierhaltung können dadurch eingeschränkt werden.

Es gibt viele alte Tierrassen, die nur erhalten werden können, wenn jemand da ist, der ihr Fleisch isst. Wird das Fleisch nicht mehr gegessen sterben diese alten Rassen zuerst aus.

Ansonsten schau dir die Zahlen an:

http://www.bvdf.de/in_zahlen/tab_05

Kommentar von Samantha95 ,

Ich hab das grade gelesen und bin etwas nun ja sprachlos. Ich will dir jetzt nichts unterstellen falls ich es falsch verstehe, aber vielleicht solltest du dich besser ausdrücken, denn ich zitiere "Es gibt viele alte Tierrassen, die nur erhalten werden können, wenn jemand da ist, der ihr Fleisch isst. Wird das Fleisch nicht mehr gegessen sterben diese alten Rassen zuerst aus." das hört sich für mich an als wäre der Fleischkonsum nötig um diese Rassen am leben zuerhalten 1. würde ich gerne ein Quelle haben die dieses bestätigt und 2. wenn  du das unter ein "Tier retten" verstehst bin ich mehr als sprachlos. Ich kann dir mit Sicherheit sagen das jedes einzelne Tier lieber nicht gelebt hätte als dieses leben zu führen um dann am Ende auf unserem Teller als als Gulasch zu enden. Jedem sollte bewusst sein was retten bedeutet und Tiere die produziert werden, damit wir sie essen können defentiv nicht gerettet worden sind. 95%der Tiere leben in der Massentierhaltung und Massentierhaltung bedeutet maximale Ausbeute bei minimalem Aufwand. Das bedeutet zwangsläufig viele Tiere auf wenig Raum, automatisierte abläufe, usw… Bei der Schlachtung handelt es sich um schnelligkeit da passieren dann leider auch Fehler z.B das die Tiere ihre eigene Schaltung miterleben! Das ist definitiv das Gegenteil von retten 

http://www.swr.de/odysso/mangelhafte-kontrolle-viele-tiere-werden-beim-schlachte...

Kommentar von agrabin ,

Es scheint in der Tat ein Widerspruch zu sein, dass man das Fleisch von Tieren essen sollte, um sie zu erhalten. Du solltest aber bedenken, dass es nicht irgendwelche reichen Menschen sind, die sich um den Erhalt alter Nutztierrassen kümmern und sie auf der Weide laufen lassen, sondern Landwirte oder Initiativen, die auch einen Ertrag ihrer Arbeit benötigen. Auch für die Weiterzucht dieser Rassen kann man nicht alle Tiere in der Herde lassen.

Hier kannst du etwas dazu lesen:

http://www.arche-alb.de/Archeschaeferei-Arche.htm

Ich kann dir mit Sicherheit sagen das jedes einzelne Tier lieber nicht gelebt hätte als dieses leben zu führen um dann am Ende auf unserem Teller als als Gulasch zu enden.

Mit solchen Aussagen solltest du sehr vorsichtig sein.

Alles was lebt möchte leben und hängt am Leben.

Es ist die Frage, welches Leid wir unseren Mitgeschöpfen antun. Und da ist das Leben von Pute, Hähnchen u.a. wirklich schrecklich. Wer Tiere aus dieser Haltung isst, nimmt das billigend in Kauf. Das sind Qualzuchten, wie man sie auch bei Hunden kennt. Es ist unser Wirtschaftssystem, was so etwas nicht nur möglich macht, ja sogar fordert.

 In kaum einem anderen europäischen Land sind Lebensmittel so billig wie bei uns in Deutschland. Das ist nur durch einen gnadenlosen Preiskampf und Massenproduktion möglich. Diese Geiz-ist-geil-Mentalität zieht sich durch alle Bereiche und ist sogar ein Werbespruch. Unsere Billigprodukte sind nicht nur das Ergebnis von Tierleid, sondern auch von Menschenleid.

Wenn Menschen sich aus den verschiedensten Gründen dafür entschließen auf Fleisch zu  verzichten, ist das eine logische Konsequenz, weil das Leid der Tiere einfach weh tut. Es ist ein "Verzicht" auf eine Beteiligung an der Qual von Tieren.

Eine Landwirtschaft, die biologische Grundlagen berücksichtigt, funktioniert aber  nur, wenn Nährstoffkreisläufe eingehalten werden, das bedeutet u.a., dass der Dung von Tieren auf den Acker gebracht wird. Somit gehört die Tierhaltung zum Ackerbau dazu.

gruß agrabin

Kommentar von Omnivore08 ,

 In kaum einem anderen europäischen Land sind Lebensmittel so billig wie bei uns in Deutschland.

Dann fahr mal in Osten, dann weißt du was billig ist! Noch nie in Polen gewesen? Tschechien?

Diese Geiz-ist-geil-Mentalität zieht sich durch alle Bereiche und ist sogar ein Werbespruch.

NEEEE...NICHT Geiz ist Geil.....sondern die bekloppte Preisdrückerei der Supermärkte und Schlachterein und Molkerein machen die ganzen Fleischerein kaputt!

Außerdem können sich die meisten Menschen gar nicht mehr leisten, die geben so schon über 50% für's Essen aus....was verlangst du denn?

Es ist ein "Verzicht" auf eine Beteiligung an der Qual von Tieren.

Weißt du was den landwirten am meisten auf die Ketten geht? Diese Tierqualverleumdungen!!!!!!

Eine Landwirtschaft, die biologische Grundlagen berücksichtigt,
funktioniert aber  nur, wenn Nährstoffkreisläufe eingehalten werden, das bedeutet u.a., dass der Dung von Tieren auf den Acker gebracht wird. Somit gehört die Tierhaltung zum Ackerbau dazu.

Hier stimme dich dir sogar 1:1 zu!

Antwort
von wickedsick05, 74
Der größte Irrtum vieler Vegetarier und Veganer ist, dass für ihre Ernährung niemand sterben müsse. Bei konsequenter Umsetzung ist sicher richtig, dass für Veganismus kein Stück eines getöteten Tieres auf dem Teller landet. Dies lässt jedoch die Kollateralschäden der Pflanzenproduktion außer Acht.
Und diese sind teils 25 mal höher als bei der Produktion von
Weidefleisch, schreibt Professor Mike Archer von der UNSW Australia. Richtig gelesen: Pro kg nutzbaren Proteins aus Getreide werden hier unter Umständen 25 mal mehr fühlende Wesen getötet als durch nachhaltige Fleischproduktion. Mehr noch: Auch die Umwelt kann stärker unter der  Pflanzenproduktion leiden.

http://www.urgeschmack.de/verursachen-vegetarier-mehr-blutvergiessen-als-fleisch...


Kommentar von wickedsick05 ,

du kannst es dir natürlich schön rechnen indem du einfach davon ausgehst der Mensch muss 60 Kilo Fleisch täglich essen oder er wird veganer so wie es die Veganindustire und ihre verbelndeten nachredner machen. Objektiv und RICHTIG ist es aber dadurch nicht sondern Propaganda

Kommentar von PeaceLoveVegan ,

Und diese sind teils 25 mal höher als bei der Produktion von
Weidefleisch

Nur, dass es nicht nur nachhaltig produziertes Weidefleisch gibt. Demnach führt die "Argumentation" ins Leere.

Das ist so, als ob ich als Veganer nur mit flächendeckendem bio-veganem Anbau argumentiere.

Kommentar von wickedsick05 ,

Nur, dass es nicht nur nachhaltig produziertes Weidefleisch gibt.

Richtig es gibt aber auch nicht NUR nachhaltig Produziertes Obst und Gemüse... 97% des in DE zu kaufenden Pflanzlichen wird Konventionell hergestellt also auf Umweltzerstörerische art und weise. NUR 3% sind Bio und BIO ist nicht Vegan da dort Tierischer Dünger verwendet wird....

http://www.ardmediathek.de/tv/odysso-Wissen-im-SWR/Wie-viel-kostet-ein-Brot/SWR-...

Demnach führt die "Argumentation" ins Leere.

im gegenteil dies führt zu besseren Haltungsbedingungen, besserer Umwelt, Ethisch vernünftigen Werten, gesundheitlich best Produzierten Lebensmitteln... Deutschland ökologisch nachhaltig zu ernähren ist möglich. Vegan nicht...wenn es ökologisch nachhaltig sein soll.

Das ist so, als ob ich als Veganer nur mit flächendeckendem bio-veganem Anbau argumentiere.

Daher ist Veganismus auch eine ökologische, ethische und gesundheitliche Sackgasse.... da dann Dauergrünland umgebrochen werden muss und Weideflächen für die Lebensmittelproduktion wegfallen was die Umwelt zerstört und ökosysteme Zerstört...

Kommentar von eostre ,

Wie sehen denn die Zahlen bei konventionell hergestellten Fleisch aus?

Kommentar von Omnivore08 ,

Nicht viel anders, weil konentionell nicht bedeutet, dass Rinder im Stall stehen! Der Großteil kann sich das Biosiegel gar nicht leisten. Wiederrum stehen mehr als ein drittel aller Rinder halb- oder ganzjährig auf der Weide!

Und Bio heißt auch nicht automatisch, dass sie auf der Weide stehen!

Antwort
von Iflar, 70

Es ist eine Leichtigkeit im Internet danach zu suchen, wie viele Tiere ein durchschnittlicher Fleischesser in einem Jahr ist. Eben diese recherchierte Anzahl ist dann die theoretische Anzahl der geretteten Tiere. Hierbei sei erwähnt, dass die Tiere nicht in dem Sinne gerettet werden sollen, als dass sie frei gelassen werden, sondern vielmehr dadurch, dass sie nicht erst geboren werden müssten. 

Da in Deutschland aber der Kapitalismus die vorherrschende Wirtschaftsform ist, wird in Übermaß produziert, da sogenannte BWLer auf die außerordentlich unnatürliche und sinnlose Idee gekommen sind, dass durch mehr Angebot der Kaufpreis gesenkt werden kann, wodurch unterm Strich noch mehr Kapital erwirtschaftet werden kann. 

Man kann also in dem genannten System und den genannten Voraussetzungen nicht sicher sein, ob man Tiere wirklich rettet, aber zumindest vollkommen sicher ausschließen, dass man die Machenschaften vieler Betriebe unterstützt!

Interessant übrigens, dass du bei deinem "Referat" gutefrage.net als Quelle nutzen darfst. Scheint eine sehr seriöse Angelegenheit zu sein...

Antwort
von eostre, 71

Ein Referat? Wo musst du das denn halten und in welchem Zusammenhang? 

Kommentar von Iflar ,

Bestimmt bei Wiesenhof...

Kommentar von ASmellOfRoses ,

Ich vermute stark, im "Antiveganforum"...:)

Antwort
von tanzmitmir, 34

Benutze die Amtworten, die du hier kriegst NICHT für dein Referat.

Kommentar von tanzmitmir ,

was ist denn das?

Kommentar von ASmellOfRoses ,

Das nennt sich "Zensur"...:)

Kommentar von tanzmitmir ,

okay :o

Antwort
von ASmellOfRoses, 33

Warum formulierst du deine Fragen immer derart dürftig und unausgegoren und warum gehst du niemals auf Nachfragen ein ?

Ich frag trotzdem auch hier nach:

Sind oben auch die Veganer gefordert, die nicht nur durch "direkten Fleischverzicht" Leben retten -

indem sie Tiere vor dem Schlachten und Einschläfern bewahren, aus katastrophal schlechter Haltung freikaufen,

ihnen ein gutes Zuhause und ein lebenswertes Leben bieten und z. B. auch

Schnecken, Kröten und Würmer etc. von der Straße tragen, um sie vor dem überfahren zu schützen...?

Die Käfer und Spinnen vor dem Totklatschen durch andere bewahren, indem sie sie raustragen usw...?

Die meisten Veganer tun auch all dies und retten so Leben...


Antwort
von Omnivore08, 41

Wieviel Tiere rettet ein Veganer im Jahr durchschnittlich mit seinem Fleischverzicht.

Kein einziges! Alles Irrglaube der Veganer!

Kommentar von ASmellOfRoses ,

Also, zumindest die Küken, (vor allem die männlichen) die bei uns im Stall geschlüpft sind - und die leben dürfen - denken darüber ganz anders...:):)

Kommentar von Omnivore08 ,

Deine Küken kennen nicht mal andere Küken! Und schaust du mit ihnen gerne abends zusammen Tier-Snuff-Filme?

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