Frage von Serij92, 46

Gewerbebezeichnung für Entwickler und "Blogger"

Ich möchte ein Gewerbe anmelden, um Web-/App-/Software Projekte anzunehmen und passiv noch Affliates oder Werbung in Apps und Blog aufbauen. Was wäre die korrekte Gewerbebezeichnung?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Dirk-D. Hansmann, 16

Die Affilates scheinen ein extra Standbein zu sein, dann würde ich die Tätigkeit auch anmelden. Ruhig mit dem Begriff. Sollte man bei der Gewerbeanmeldung gefragt werden, was das sei, dann eben kurz erläutern.

Ob Software-Erstellung (hast Du einen Ing.) nicht vielleicht sogar eine freiberufliche Tätigkeit ist, dass kann ich gar nicht beurteilen. Könnte aber sein. Dann bräuchtest Du die Aufnahme der Tätigkeit nicht beim Gewerbeamt melden.

Klar Finanzamt sollte man nicht erst mit der ersten Steuererklärung informieren, macht sich immer doof und kann in bestimmten Folgen sogar negative Folgen haben.

Wenn der Blog rein zu Info- bzw. Werbezwecken erstellt wird - also für die Programmierertätigkeit, glaube ich nicht, dass das eine extra Sache ist. Sicherheitshalber aber auch deshalb beim Gewerbeamt fragen.

Schaden kann es vermutlich nicht, wenn es extra angemeldet wird. Insbesondere dann, wenn Du anfängst Blogs zu verschiedenen Themen zu entwickeln die dann als abgeschlossene Seiten nur noch im Internet Geld verdienen sollen.

Kommentar von Serij92 ,

Also beim Finanzamt mal als selbständiger Softwareentwickler melden und schauen ob Gewerbe nötig sein soll und Affliates einfach als eigenes Gewerbe anmelden?

Kommentar von Dirk-D. Hansmann ,

Ich habe geschrieben was ich tun würde und das ich die Freiberuflichkeit nicht beurteilen kann/werde/will/darf.

Mein Vorschlag zum Vorgehen hätte natürlich Folgen, wie jedes andere. Ob Du diese notwendiger Weise erfüllen kannst oder nicht, dass kann ich nicht beurteilen.

Solltest Du steuerlich nicht beraten sein, dann solltest Du von dem Vorgehen sowieso auf Grund eines Forumkommentares die Finger lassen.

Weitere Dinge wären ebenfalls in einer persönlichen (!) Beratung zu klären. Dazu gehört einmal ein qualifizierter Businessplan (also nicht in der Form: Ich schreib da mal was) der auch die wirtschaftlichen Möglichkeiten auslotet. Auf dieser Grundlage kann dann auch eine steuerliche Beratung sinnvoll ansetzen.

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