Frage von PaulIsHere, 178

Ich möchte aufhören mit Drogen?

Ich bin 15 Jahre alt und ein Junkie ich nehme aktiv seid 3 Monaten Drogen. Ich hatte schon (Gras,Pep,extasy) genommen und ich möchte aufhören wie soll ich es machen brauche Hilfe. Danke :) <3

Antwort
von stefansa, 49

Also wenn du es durch eine Entziehungskur nicht schaffst, dann gibt es nur noch eine Möglichkeit. Und zwar der kalte Entzug. Allerdings ist diese Variante des Drogenentzugs auch die härteste und qualvollste Art eines Entzugs. Mein Onkel hatte damals auch so was ähnliches durch allerdings war er Alkoholiker. Aber diese Art des Entzugs lässt sich auch bei Drogenabhängigen durchführen. Und zwar am besten über die Nacht hinweg bis meistens zum nächsten morgen. Eine Person deines Vertrauens sollte aber auch in deiner Nähe sein. Am besten du legst dich in dein Bett, lässt dich mit irgendwas ans Bett fesseln so das du nicht groß zum Aufstehen kommst und die Drogen sollten auch wer weiss wie weit weg von dir verschwunden sein, so das du nirgendwo an sie heran kommst. Kein Essen, kein Trinken (also esse und trinke vorher nochmal ordentlich) und das Zimmer wo dein Bett oder Sofa wo immer du dich auch hinlegst sollte auch verschlossen sein damit du nicht raus kommst. Denn durch die vielen Bewegungen die du dann wahrscheinlich ausübst könnte es ja auch passieren das, dass Stück mit dem du am Bett festgebunden bist sich wieder löst und du dann versuchst wieder herauszukommen. Und falls dort ein Fenster (was aber besser wäre wenn es nicht so ist) im Raum sein sollte, sollte auch das so verschlossen wie möglich sein. Und wenn das alles funktioniert dann geht der Entzug über Nacht los. Aber wie schon gesagt es ist der härteste Entzug den man sich vorstellen kann. Als mein Onkel wieder über Nacht einen Suchtanfall bekam und nicht rauskam fing er an zu schreien und versuchte alles mögliche um trotzdem durchzuhalten. Er sagte mir auch selber mal, das er ein paar mal glaubte er würde diese Nacht nicht überleben. Meine Tante die im Nebenzimmer war und aufpasste das er nicht fliehen würde war schon manchmal kurz davor ihn doch wieder raus zulassen weil sie sein geschreie und geweine einfach nicht mehr ertragen konnte aber sie blieb trotzdem hart und es hat sich dann auch ausgezahlt. Am nächsten Morgen hatte er es überstanden. Und seitdem (es ist nun schon über 20 Jahre her) rührt er nichts aber auch garnichts mehr mit Alkohol an. Noch nicht mal diese kleinen Moncherie Prallinen oder Alkolfreihen Sekt oder Wein. Also was lernt man daraus? Es ist die härteste aber auch erfolgreichste Entziehungskur die es gibt. Und ich denke mal bei harten Drogen wird es wohl nicht viel anders sein. Und da du sie ja noch nicht allzu lange nimmst dürfte der Erfolg umso größer sein hoffe ich doch.

Kommentar von stefansa ,

Ja ich hatte noch etwas vergessen zu erwähnen. Also wenn du einen guten Arzt hast mit dem man über alles reden kann und noch andere Dinge, dann sollte falls er sich mit dieser Art von Entzugstechniken auskennt sicherheitshalber in dieser Zeit des kalten Entzugs bei dir sein. Denn wie schon erwähnt ist der kalte Entzug besonders bei Leuten die schon lange abhängig sind nicht ungefährlich. Fieber, kann entstehen, Krämpfe, oder auch ständiges wechseln der Körper Temperatur. Also das es einem mal so heiß wird das man halt Fieber bekommt und dann kann es einem auch wieder so kalt werden das es einem zu Schüttelfrost neigt. Deswegen ist es auch sinnvoll wenn man einen Arzt bei sich hat. Es sollte aber auch einer sein der akzeptiert das du diese Art von Entzug machen willst. Denn viele Ärzte die auf das Thema Entzug von Suchtmitteln spezialisiert sind versuchen einem immer gleich Tabletten oder eine andere Art des Entzugs aufzuschwatzen. Diese mögen vielleicht nicht ganz so hart wie der kalte Entzug zu sein aber dafür dauert es meistens auch länger bis man zu einem Ergebnis kommt (der sogenannte warme Entzug). Aber das musst du selbst entscheiden welchen Entzug du machen willst. Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Glück und Toi Toi Toi.

Kommentar von mairse ,

Ganz ehrlich, das was du hier schreibst ist VÖLLIG übertrieben. Ein kalter Entzug wäre bei ihm nicht mehr als etwas Gereiztheit, innere Unruhe und Nervösität, eventuell noch Schlafprobleme wenn er sich angewöhnt hat mir Gras einzuschlafen.

MEHR IST ES NICHT.

Er wird den Drang spüren etwas zu konsumieren, das stimmt, aber der ist zu 95% psychischer Natur und äußert sich nicht in starken körperlichen Entzugssymptomen wie bei Drogen wie Alkohol oder Heroin. Das ist, wenn der Wille da ist, ohne weitere Probleme allein zu schaffen.

Antwort
von tony5689, 31

Naja du konsumierst seit 3 monaten das ist kein thema mit ein bisschen willenskraft schaffst du das ganz alleine, das problem ist wahrscheinlich einfach das du dich daran gewöhnt hast regelmäßig zu konsumieren - also ablenkung suchen. Such dur ein hobby, mach sport...

Wie oft konsumierst du denn was? Also ich sag mal so: ich habe ein jahr lang täglich speed, gelengtlich ecstasy, meth und kokain genommen, und bin nun auch seit 3.1 clean, nur mit holfe von meiner freundin und meiner besten freundin...

Kommentar von PaulIsHere ,

3 Monaten fast jeden tag

Kommentar von tony5689 ,

Naja was jeden tag? Jeden tag kiffen? Jeden tag speed? Jeden tag ecsatsy bezweifle ich, das wirkt irgendwann nichtmehr so richtig. Also ich sag mal so: mit dem kiffen aufhören ist relativ easy. Kannst paar tage nicht schlafen, bist schlecht drauf, mehr eigentlich nicht. Bei speed ist das was anderes, da kann ich aus eigener, schmerzlicher erfahrung sagen das der suchtdruck dich nach einiger zeit verrückt macht. Aber nach 3 monaten konsum sollte das noch nicht so schlimm sein, bei mir wars etwas mehr als ein jahr. Aber auch da wurst du drüber hinwegkommen. Ich gebe dir nur einen rat: fang nicht an das durch andere drogen zu ersetzen! Also fang nicht an zu trinken...

Kommentar von PaulIsHere ,

ich kiffe fast jeden tag pep &extasy ab und zu

Kommentar von tony5689 ,

Na siehste. Dann wird das ein kinderspiel. Am wichtigsten ist es vom speed und rcstasy wegzukommen, und das ist bisher nur die gewöhung wenn du sagst ab und zu. Und das mit dem kiffen... Wie gesagt, paar schlaflose nächste, du wirst schlecht drauf sein, aber mit willenskraft ist das machbar. Viel glück!

Antwort
von mairse, 10

Nach 3 Monaten und nur Drogen, die alle nicht stark körperlich abhängig machen, sollte es KEIN Problem sein, mit Willenskraft ohne fremde Hilfe aufzuhören.

Ich sag mal so die beste Therapie bringt nichts wenn man nicht den Willen hat. Und nach nur 3 Monaten braucht niemand eine Therapie.

Antwort
von SilverHedgehog, 6

Ganz einfach, lass es!

Such nicht nach Ausreden, lass es.

Gras, Pillen und Pep machen nicht körperlich Abhängig also geschieht das alles in deinem Kopf.

Frage ist, willst du wirklich aufhören, siehst du einen bestimmten Grund dafür, oder hast du nur Schuldgefühle und redest dir selber ein, du musst mit der Einnahme aufhören? Stell dir diese Frage. Und wenn du ehrlich zu dir warst, wirst du auch deine Entscheidung durchsetzen, weil du es dann wirklich willst und tust.

Antwort
von seife23, 11

Schön wäre natürlich, wenn du den Leuten hier etwas über dein Konsummuster erzählst, denn ansonsten kann man dir hier auch keine aufschlussreiche Antwort über einen Entzug etc. geben. Meiner Meinung nach bist du allerdings ganz sicher kein Junkie, außer du nimmst diese Substanzen mehrmals täglich und kannst dir ein Leben ohne nicht mehr vorstellen und das bezweifle ich bei erst 3 Monaten Konsum stark, zumal Substanzen wie MDMA oder THC über einen relativ langen Zeitraum konsumiert werden müssen, um eine Sucht hervorzurufen.

Antwort
von TheAllisons, 75

Wenn du es ohne Hilfe nicht schaffst, dann gehe zum Arzt, der kann dir sagen, wo du eine Therapie machen kannst.

Antwort
von vogerlsalat, 71

Geh zu einer Drogenberatungsstelle, dort hast du wirkliche Experten sitzen. Gute und richtige Entscheidung übrigens, Gratuliere dazu.

Antwort
von Wonnepoppen, 51

Laß dir am besten gleich morgen einen Termin bei einer Suchtberatung geben, je früher, desto besser!

Antwort
von boy865, 69

Brauchst vor allem auch Menschen in deiner Umgebung,die dich unterstützen. Alleine kommst du da nicht durch. Eine Drogenberatungstelle kann dir mehr helfen als wir.

Antwort
von lifeisblah, 15

Also erstens bist du kein Junkie und zweitens, einfach aufhören! Das sind alles keine Drogen die abhängig machen schon gar nicht nach drei Monaten 

Antwort
von BradleyBiggle, 60

Hallo

ein Arzt kann dich da besser beraten als jeder anonyme Interntuser. 

;LG

Antwort
von Expectation, 1

Suche Dir andere Freunde und der Tag ist dein Freund

Antwort
von BlauerSitzsack, 26

Dorgenberatungsstelle (wie viele schon gesagt haben) und dich von Familie und Freunden unterstützen lassen. Wenn du noch Drogen irgendwo in deiner Wohnung hast, beseitige sie jetzt sofort, bevor du wieder Lust bekommst.


Antwort
von kinglion6200, 7

Um das zu schaffen muss man es wollen das ist alles ...

Antwort
von LittleBobV2, 52

Geh zu einer Drogenberatungsstelle.

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