Frage von Ruedinger, 9

Ich möchte als Straßenmusiker für einen mildtätigen Zweck sammeln. Gelten hier die Regeln des Urheberrechtes?

Ich möchte hierzu natürlich auch bekannte und beliebte Stücke spielen. Was würdet ihr raten? Soll ich einfach darauf bauen, dass nix passiert, so nach dem Motto "Wo kein Kläger, da kein Richter", oder spielt das Urheberrecht auch hier eine zu respektierende Rolle?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von GerdausBerlin, Community-Experte für Urheberrecht, 4

"Die GEMA wird ohne Anerkennung einer Rechtspflicht für Musikaufführungen von Straßenmusikanten keine Aufführungstantiemen beanspruchen."

Das hat der Verein der Rechteverwerter von Komponisten, Textern und Musikverlagen (die gema.de) in Ihren Bedingungen stehen. Siehe https://www.musiker-board.de/threads/strassenmusik-und-gema.478150/

Gruß aus Berlin, Gerd

Antwort
von BarbaraAndree, 6

ich würde es an deiner Stelle nicht darauf ankommen lassen. Es wird immer Leute geben, die deine Musik stört und die die Polizei verständigen. Du hast nicht gesagt, in welcher Stadt zu lebst, aber hier ein Link von Würzburg:

http://www.wuerzburg.de/de/buerger/sicherheitundordnung/22915.Fuer-Strassenmusik...

Nachsingen kannst du immer, kann jeder, wie man an Heino gesehen hat.

Kommentar von Ruedinger ,

Ich möchte das in Hagen und Dortmund tun. Meinst du, ich sollte mal mit den dortigen Behörden reden? Vielleicht ein guter Tipp!

Kommentar von BarbaraAndree ,

Hier ein Link über Dortmund

https://www.dortmund.de/de/leben_in_dortmund/nachrichtenportal/alle_nachrichten/...

Bei der Stadt Hagen habe ich nichts gefunden - nur diesen Link. Vorsichtshalber würde ich nachfragen.

Ich finde das ganz toll, was du planst und wünsche dir viel Erfolg!

Antwort
von DrBronstein, 9

Nachsingen darf man eigentlich. Als Straßenmusikant betreibst du kein Gewerbe und machst das quasi privat. Siehe auch Karaoke.

Kommentar von Ruedinger ,

Nein, ein Gewerbe betreibe ich damit nicht, aber ich möchte damit ja Spenden sammeln.

Kommentar von DrBronstein ,

Juristisch ist sowas vllt kompliziert, so dass man es besser lässt. Die Ordnungsämter (da musst du sowieso fragen) könnten es wissen, aber eben auch nicht.

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