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Ich mache mir ständig Sorgen um andere - wie kann ich das ablegen?

gefragt von irmie am 05.10.2007 um 18:19 Uhr

Egal ob die Nachbarin, mein Sohn, meine Schwiegertochter oder auch schonmal fremde, ich mache mir oft Sorgen und die belasten meinen Gemütszustand und vielleicht auch meine Gesundheit. Wie kann ich das ablegen?


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anonym
beantwortet von teilzeithexe am 5. Oktober 2007 20:50
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Wenn man sich im Übermß Sorgen um andere macht, heißt das, dass man ihnen nicht zutraut, dass sie mit ihren Umständen und Problemen fertig werden. Das gleicht, krass gesagt, auch einer gewissen Entmachtung und einem Kleinmachen der anderen Person. Jeder bekommt die Probleme, die für ihn ok sind, an denen er wachsen wird und die er für seine Entwicklung braucht. Sich darum zu sorgen, dass jemand nicht damit klar kommt, bedeutet indirekt auch, ihm diese Entwicklung zu versagen. Man kann sich nur so entwickeln! Das heißt natürlich nicht, dass man sich nicht mit dem anderen austauscht und ihm sagt, was man sieht, aber alles weitere sollte man beim Betreffenden belassen. Mitgefühl kann man trotzdem haben, jedoch eher damit, dass er eben gerade eine schwierige Zeit durchmacht- aus der er im Endeffekt aber profitieren wird. 'Sich Sorgen machen' hilft weder dem Betroffenen noch dir, weil es kontraproduktiv ist, und zwar für beide. Liebe Grüße und sorry, falls die Worte krass klingen, ist nicht so gemeint! tzh


Katzentatze
beantwortet von Katzentatze am 5. Oktober 2007 18:21
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Dich mit dir selbst oder anderen Dingen beschäftigen. Such dir Hobbies, die dich fordern. Dann hast du keine Zeit mehr, dir so viele Sorgen um andere zu machen.


Morris
beantwortet von Morris am 5. Oktober 2007 18:24
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Suche Dir psychologische Hilfe

Kommentar von 85c6343d946cfb3900a694492ea0897dsmallMarah am 5. Oktober 2007 19:09

Da gebe ich Wolfgang recht! Ich kenne das von mir selbst und ich meine das ist psychisch bedingt! Grundsätzlich ist es eine schöne Sache sich um andere Menschen zu kümmern aber es darf dich nicht zu sehr belasten! Wenn Dich übernimmst, kannst Du auch keinem mehr helfen und brichst irgendwann zusammen! Es besteht die Möglichkeit, dass Du Ängste hast, die sich so manifestieren und dagegen solltest Du mit proffessioneller Hilfe angehen. Du wirst Dir danach immer noch Gedanken um andere machen aber in einem gesunden Maße. Du hast halt eine sehr soziale Einstellung, die krankhafte Formen angenommen hat. Das ist nichts schlimmes aber gehe mal zum Psychologen und danach kannst Du besser verstehen, dass Du nicht für alle Verantwortlich bist! LG


Shira
beantwortet von Shira am 5. Oktober 2007 18:24
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Einfach egoistischer sein, und dich nicht von anderen Menschen vereinnahmen lassen. Ansonsten stimme ich Katzentatze zu.

Kommentar von Simple_avatar5smallschlossgeist am 5. Oktober 2007 20:15

Sehe ich genauso.Du kannst niemanden 24 Std.am Tag beschützen. Hast Du keine Hobbies, die Dich in Anspruch nehmen?


anonym
beantwortet von Vinc1 am 5. Oktober 2007 18:27
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Shira hat es bereits gesagt, etwas egoistischer, aber im positiven Sinn. Du musst Dich mehr Abgrenzen, Du wirst sehen, dann geht es Dir viel besser. Frag Dich doch einfach mal, ob es umgekehrt genauso wäre? Na, Klick gemacht? ;-))





gioia
beantwortet von gioia am 5. Oktober 2007 19:42
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vielleicht fällt es dir ja einfacher, dir um andere Gedanken zu machen als dich um dich selbst zu kümmern. Konfrontation mit sich selbst und dem eigenen Verhalten ist mit das Schwerste was es gibt.


anonym
beantwortet von Teleminchen am 5. Oktober 2007 19:21
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Ich finde das eine sehr positive Eigenschaft an Dir. Viele Menschen machen sich offensichtlich kaum noch Gedanken um ihre Mitmenschen. Der Rat mit dem Beten ist super. Gerade wenn ich mich mit anderer Leute Problemen beschäftigte, überkommt mich manchmal ein Gefühl der Hilflosigkeit, da würde Beten bestimmt helfen. Ablenkung mag auch sinnvoll sein, sollte aber nicht in Verdrängung ausarten. Vielleicht belastet es Dich auch nur, dass andere Dich wegen Deiner Sorgen um andere kritisieren?


Tomorru
beantwortet von Tomorru am 5. Oktober 2007 19:18
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Ich glaube dir gehen andere einfach nicht genug auf die Nerven! Lass sie dir einfach nur auf die Nerven fallen, dann legt sich das mit dem Sorgen machen von ganz allein.


Walnuss
beantwortet von Walnuss am 6. Oktober 2007 17:29
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teilzeithexe schreib 'Sich Sorgen machen' hilft weder dem Betroffenen noch dir, weil es kontraproduktiv ist... Teleminchen : Ich finde das eine sehr positive Eigenschaft...

Es ist eine umgekippte/ übertriebene positive Eigenschaft. Unsere Stärken werden zu unseren Schwächen, und glücklicherweise auch umgekehrt. Wer sich übermäßige Sorgen um seine Mitmenschen macht, belastet seinen Gemütszustand und, wie wissenschaftlich immer mehr belegt, gefährdet seine Abwehrkraft, und auch dadurch indirekt seine Gesundheit. Die verwirrte & besorgte Eigenschaft dieses Gemütszustandes, raubt uns unsere Energie. Die Belastung ist sicherlich nicht so leicht abzuschütteln, aber wiederum ist es oft nicht so, dass wir gleich zum Psychologen rennen wollen.

Versuchen Sie erst mit einem Natur Heilmittel:

Ich empfehle, aus den 38 Bachblüten von dem britischen Arzt Dr. Bach ‚Red Chestnut’ (Rote Kastanie). Sie beruhigt den Geist, der die Angst & Sorge projiziert und, anstelle negativer Gedanken, erleben wir Mitgefühl und Liebe; positive, aufbauende Qualitäten. Mit dieser Blüte verschaffen wir uns Einsicht in den Zustand der Angst und Sorge, und dadurch eine rationalere Fürsorge für andere.

Die Original Bachblüten sind aus der Apotheke erhältlich und sehr ergiebig. Sie geben nur zwei Tropfen aus der 20ml Verkaufsflasche in ein Glas Wasser, von dem Sie in regelmäßigen Abständen einen Schluck trinken, bis zum Abklingen der Symptome. Alternativ, oder wenn Sie merken, dass der Gemütszustand sehr tief sitzt, geben Sie in ein 30 ml Fläschchen mit stillem Mineralwasser zwei Tropfen der Bachblüte und nehmen Sie hiervon mindestens viermal täglich vier Tropfen ein. Das 30 ml Fläschchen hält 3 Wochen bei mindest Einnahme. Sie können auch die vier Tropfen häufiger einnehmen, ohne Gefahr, eben nach Bedürfnis. Oft am Anfang ist das Bedürfnis groß, es ist nicht ungewöhnlich 7 - 9 mal einnehmen zu wollen! Sie werden feststellen, dass die Abstände zwischen Einnahmen sich verlängern. Die Einnahme wird fortgesetzt, bis Linderung eingetreten ist. Wenn nicht, könnte es auch sein, dass es andere Aspekte gibt, die diesen Zustand hervorrufen und dass eine andere Bachblüte oder Kombination benötigt wird. Aber für mich klingt es ganz nach Red Chestnut. Bachblüten sind wahrhaftig einen Versuch wert, ersetzen natürlich nicht die professionelle Diagnostik, Beratung und Therapie bei einem Arzt, Psychologen, oder erfahrenen HP etc! Aber, die Bachblüten können zusammen mit anderen Medikamenten, auch homöopathischen Mitteln, angewendet werden, ohne dass es zu störenden Wechselwirkungen kommt.

Ich wünsche Alles gute & viel Erfolg http://www. ....

Kommentar von support am 7. Oktober 2007 16:29

Liebe/r Walnuss,

Fragen bzw.Antworten dürfen auf gutefrage.net nicht dazu benutzt werden, kommerzielle Dienstleistungen anzubieten. Die Kontaktdaten wurden deshalb gelöscht.

Vielen Dank für Dein Verständnis.

Paula vom gutefrage.net-Support


saxsells
beantwortet von saxsells am 5. Oktober 2007 18:29
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Ganz einfach, bete für die um die du dir sorgen machst. Denk dir einfach: Guter Gott bitte heil XY! Und das wiederhole 1000 mal. Ich sage dir, das ist besser als Sorge um den XY zu haben. Und am abend empfehle ich dir Yoga, einfach im Schneidersitz mit beiden Armen auf den Schenkeln dasitzen, die Augen geschlossen, und Gedanken schweifen lassen. Habe ich erst heute nacht gemacht, von ca. 2 Uhr bis ca. 5 Uhr. Und du solltest dich mit Koans beschäftigen, einer meiner Lieblingskoans ist: Du klatscht mit beiden Händen in der Luft zusammen, welchen Ton erzeugt deine rechte Hand? Es gibt aber auch noch viele andere Koans. Versuche dir selbst welche zu stellen, beispiel: Du springst in einen See, warum gehen die Wellen kreisförmig auseinander, wo du reingesprungen bist?


krubi
beantwortet von krubi am 6. Oktober 2007 23:33
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"Sich Sorgen machen ist eine Gewohnheit, die gelernt ist. Sich Sorgen machen ist etwas anderes als 'besorgt sein'. Gesunde Besorgnis verwandelt sich jedoch oft in ungesunde Sorgen, eine Mischung aus Angst und Zweifeln, die ein Problem oft größer darstellen, als es tatsächlich ist. Sie führen dazu, dass Sie sich ständig mit dem Problem befassen und immer wieder darüber nachdenken, ohne eine Lösung zu finden."

Weiter hier: http://www.lebenshilfe-abc.de/sorgen.html



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