Frage von Pradaroyal, 69

Ich mache im moment einen nebenjob wo ich 170 euro verdiene , neben meinemm harz 4 von 345 plus miete! MUSS ich einen 1 euro job anehmen?

würde warscheinlich dan meinen neben job nicht mehr machen können muss ich diesen 1 euro job anehmen ??

Antwort
von Parhalia, 32

Wenn Dir das Jobcenter eine Massnahme oder eine AGH zuweist, so musst Du daran auch vorrangig gegenüber einem bereits ausgeübten Minijob teilnehmen. Eventuell lässt sich aber zusammen mit dem Jobcenter und dem Massnahmeträger ein Kompromiss bei der gleichzeitigen Ausübung der AGH und des Minijobs finden. 

Das könnte entweder in Richtung von 1-2 arbeitsfreien Tagen pro Woche oder einiger Tage mit verkürzter Arbeitszeit erfolgen.

Einfach mal beim Jobcenter und dem Massnahmeträger nachfragen.

Antwort
von herakles3000, 26

Bei einem 1 € Job must du es nicht den der ist ´ja nicht zum wohl der Allgemeinheit und du hast ja einen Nebenjob Den auch das Jobenter Aktzeptiert hat den sonst hättest du ihn ja nicht machen können.Aber bei Maßnahmen ist es Anders.(bei 1€ Jobs Bereichert sich eine Firma an deine Arbeitskraft und macht damit Gewinn ohne das es Meistens Beabsichtiegt ist jemanden dauerhaft einzustellen)(bevor du ablehnst frage nach wie oft diese Firma da einen 1€ Jober eingestellt hat)Fals dir gesagt wird das du das mußt schaue dir den Entsprechende Artikel im Sozialgesezubuch an und auch die 5 davor unddahinter dan hast du Meistens eine guten Wiederspruchsgrund.

Kommentar von herakles3000 ,

Las diesen Artikel dir von deinen Fallmanager Nenne kann er es nicht ist es Zweifellhaft das du es mußt bzw er /sie müsße sich die Informtaion direkt Beschafen und dir nenen können.

Kommentar von Parhalia ,

Diese Antwort ist sehr interessant hinsichtlich der Argumentation. Denn demnach gab es wirklich mal den grossen Skandal, dass Leistungsbezieher in einigen Städten wirklich mal zeitweilig unter dem Decknamen ( Euro - Jobber ) billig an wirtschaftsorientierte Gewerbebetriebe der freien Marktwirtschaft "verschachert" wurden. 

DEM hat die Politik aber anschliessend einen klaren Riegel vorgeschoben. Diese Beschäftigungsmassnahmen dürfen seit her nur noch von gemeinnützigen Organisationen oder direkt im Bereich des öffentlichen Dienstes betreut und durchgeführt werden.

Ansonsten gute umd interessante Meinung. 😉

Verlinke bitte aber mal den konkreten Artikel aus dem SGB, auf welchen Du Dich bzgl. einer Verweigerung an der Teilnahme der Arbeitsgelegenheit beziehst. 

Denn hier steht eventuell als Konsequenz eine mögliche Leistungskürzung für den Fragesteller im Raum...😕

Kommentar von Georg63 ,

Bereichert sich eine Firma an deine Arbeitskraft

So eine Tätigkeit wäre als 1-€-Job unzulässig und könnte einfach abgelehnt werden. Der Job muss in öffentlichem Intesse liegen und darf keine kommerzielle Tätigkeit umfassen.

Antwort
von MancheAntwort, 33

ja, musst du !

denn Hartz IV ist eine Sozialleistung, die von der Allgemeinheit getragen

wird und nicht zum bereichern einzelner gedacht ist !

Kommentar von Parhalia ,

Jede Meinung ist grundlegend zwar zu tolerieren und auch nicht verkehrt , aber was hat die Ausübung eines Minijobs mit "Bereicherung" zu tun ?

Ganz im Gegenteil : Wenn eine Person im ALG II - Bezug wenigstens einen Minijob oder ähnliche Tätigkeit findet, so kann dadurch der Leistungsbedarf doch gemindert werden. Denn unter Berücksichtigung angemessener Freibeträge werden diese Einkünfte dann bedarfsmindernd auf die Regelleistung angerechnet.

Und wenn wir jetzt einmal noch weiter denken : 

1. - Die Teilnahme an einer Arbeitsgelegenheit ( AGH ) von 120 Stunden pro Monat.

2. - Die gleichzeitige Ausübung eines Minijobs, soweit es sich mit den Arbeitszeiten der AGH arrangieren lässt. ( Bei 170 Euro Verdienst hier zum Mindestlohn nochmals 20 Stunden pro Monat )

Und nun die Überlegung : die Person arbeitet somit mit 140 Stunden pro Monat fast auf Vollzeit - Niveau, kommt aber immer noch nicht aus dem Kreislauf der allgemeinen Grundsicherung heraus.

Denn es ist ja nicht die Schuld des Leistungsempfängers, wenn es DIESE Art der Subventionierung von Arbeitsplätzen gibt. ( "Euro-Jobs" )

Viele Leistungsempfänger wären sogar FROH, zumindest SO etwas zugewiesen zu bekommen. Denn sein wir doch mal ehrlich :

Welchen grossen Unterschied für den Steuerzahler macht es, ob Menschen mit Problemen / Hemmnissen der Integration in den 1. Arbeitsmarkt nun eine "AGH" , eine "Bürgerarbeit" oder gar eine direkte Beschäftigung im "öffentlichen Dienst" ausüben ?

Allesamt leisten sie doch Arbeit für ihr Geld aus "öffentlichen Mitteln". Das Geld kommt nur aus anderen "Töpfen" und der "Lohn" heisst "Mehraufwandsentschädigung" als Zusatz zur "Grundsicherung" statt "Gehalt" bei den "richtigen" Angestellten.

Also von "Bereicherung" kann DANN doch wirklich nicht die Rede sein.

Soweit jetzt mal MEINE Meinung rein zur Beantwortung solcher durchaus sensiblen und meist ernst gemeinten Fragen. Einfach ganz neutral die Frage beantworten, oder mal nichts sagen.

Warum "es" Deine Antwort "erwischt" hat .... weil Du von "Bereicherung" sprachst...😉

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