Ich lebe zu Hause nur noch unter Stress. Was tun?

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5 Antworten

Du bist 19j...alt genug um dein eigenes Leben zu führen und deine eigenen Entscheidungen zu treffen... Auch in schulischer Hinsicht.
Ich glaube dein Vater vergisst, dass du nicht er bist. Klar möchte man das beste für sein Kind, aber ich denk dieses unter Druck setzen macht es nicht besser.
Frag ihn mal wo genau sein Problem liegt und sag ihm, dass er dich wenn ihm das so wichtig is, lieber unterstützen soll anstatt ständig rum zu mosern. Ich weiß aus Erfahrung das sowas n ganz fieses Gefühl ist. Und richtig ist es auch nicht. Natürlich sind gute Noten wichtig, aber mal ne 4 zu schreiben ist jetzt auch kein Drama.

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Also das was Deine Freunde da vom Stapel lassen, "Du sollst 1-2 Tage von zu Hause fern bleiben", finde ich aus persönlicher Sicht, nicht gut. Denn dann würde es sicher erst Recht Stress geben. Ich möchte Dir den Rat geben,

sprich doch das Thema also Deine schlechten Noten auf deinem Zeugnis jetzt schon bei Deinen Eltern an, und sag Ihnen gleich das Du in den Fächern Schwierigkeiten hast und das Du gelernt hast wie ein Teufel.  Ansonsten bittest Du vielleicht euren Vertrauenslehrer zu dem Gespräch dazu. L.G.

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Mein Sohn hat mir auch schon Briefe geschrieben, weil er sich so besser ausdrücken kann! Versuch es doch einfach mal. Lass dich nicht so unter druck setzen. Wenn er wieder meckert frag ihn mal was er damit erreichen will? Du bringst ja schließlich nicht mit Absicht 4 rer heim. Kann über solche väter/ Eltern nur den Kopf schütteln.

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Du bist 19, und somit alt genug auch mal verbal zurück zu schießen.

Mach Deinem Vater klar, dass Du DEIN Leben lebst und nicht SEINS. Egal was ER denkt und meint, es ist letztendlich Deine Sache.

Schön, dass die Eltern besorgt sind und Dich unterstützen wollen - oder zumindest zu mehr Leistung anspornen - aber das ist nicht das, was Du gebrauchen kannst.

Vor allem die Zeugnisse aus den Lehrjahren - die interessieren nachher keine Sau mehr. Ob da nun eine 4 drin ist, oder nicht - völlig peng.

Sag ihnen, dass Du im Fall von Fragen und Ratschlägen gerne ihre Hilfe in Anspruch nehmen willst, aber Du bist keine 12 mehr und hast endgültig keine Lust mehr, diesen dauernden Stress der beiden Kontroll-Freaks zu ertragen.

Die Idee mit dem Brief finde ich übrigens gar nicht schlecht. So ist zwischen "Deinen Worten" und der Antwort Deines Vaters ein gewisses Zeitfenster, welches die Wogen ein wenig glätten wird und Dein Vater schon etwas abgekühlt ist, bevor er mit Dir spricht.

Das "ein paar Tage wegbleiben" würde ich jedoch nicht einflechten. Es reicht, wenn Dein Vater den Brief bekommt / findet wenn Du nicht da bist (z.B. morgens) und Du erst gegen Abend wiederkommst.

Schreib den Brief möglichst neutral, sachlich und strukturiert. Vermeide direkte Vorwürfe, sondern schildere die Situation aus Deiner Sicht und bringe Deine Hilflosigkeit zum Ausdruck, welche aus dieser Lage heraus entstanden ist.

Allein die Tatsache, dass Du Dich mit einem Brief an Deinen Vater / Deine Eltern wendest, sollte Ihnen zeigen, dass es ein großes Problem in Sachen Kommunikation bei Euch gibt.

Falls es dann wider erwarten doch eskalieren sollte, kannst Du immernoch Deine Jacke schnappen und sagen: tschüß, so wird das nix. Denkt noch mal ne Runde nach, bis morgen.

Wird sicherlich irgend ein Plätzchen geben, wo Du mal für eine Nacht bleiben kannst, oder?

Grüße, ------>

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das problem ist das alle eltern die kinder du zu einem besseren selbst machen wollen,

die kinder "sollen" dazu noch das erreichen was man selbst nicht erreicht hat.

du musst deine eltern besonders deinen vater von dieser vorstellung abbringen.

in einem ruhigen moment, oder rufe eine art familien rat ein,

sag ihm das du nicht nicht mehr wie zu hause fühlst, das du regelrecht angst hast schlechte noten mach hause zu bringen.

sag ihnen das man unter diesem enormen druck kein ruhigen kopf hat es richtig zu machen.

und das sein gebrülle nichts besser macht sondern nur noch schlimmer.

lass ihn brüllen, locke ihn mit Argumenten aus der reserve,

bleibe selbst aber ganz ruhig, und tue alle gegen eine eskalation.

bereite dich darauf vor.

danach macht er sich hoffentlich gedanken und kann sich ändern

du musst die ursache bekämpfen nicht die Symptome.

wenn es so kommt das er sich nicht zusammen reisen kann, musst du wohl die konsequenz ziehen und über kurz oder lang ausziehen.

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