Frage von anonymeshilfe, 178

Ich kann nicht mehr,was kann ich tun?

Mir geht es psychisch einfach mies. Aber mir fehlt die Kraft, um etwas zu tun. Ich wollte eigentlich zu meinem Hausarzt gehen und ihn bitten mir Anti-Depressiva zuverschreiben, weil ich nach der Klinik nicht immer ganz klar komme, aber ich kann grade einfach nicht. Ich weiß nicht, wie ich das angehen soll.

Genauso weiß ich nicht, wie es überhaupt weitergehen soll... Ich habe noch einen Termin in einer Ambulanz Ende der Woche, aber auch da habe ich eigentlich gar keine Lust drauf. Das Verstecken und Verdrängen wäre deutlich leichter.

Auf der anderen Seite denke ich auch immer wieder : du könntest es auch einfach beenden. Letzte Woche war ich schon mal bei einem anderen Arzt und wurde erneut eingewiesen, ich habe keine ADs erhalten und wurde von der Klinik nicht erneut aufgenommen, weil ich ja erst stationär da war. Ich wurde dann an diese Ambulanz verwiesen. Im Endeffekt hat also die ganze Geschichte letzte Woche nichts gebracht, ich will nicht, dass das ganze jetzt auch wieder so endet.

Ich will auch nicht in eine andere Klinik (die Gründe sind unerschütterlich, aber ich will sie an dieser Stelle nicht nennen).

Was kann ich noch tun?

Antwort
von Philipp59, 20

Hallo anonymeshilfe,

bedenke bitte, dass Depressionen eine schwere Erkrankung sind, die man ohne ärztliche Behandlung in der Regel nicht überwinden kann. Vielleicht kannst Du Dich ja doch noch dazu durchringen, zu einem Arzt zu gehen. Das wäre auf jeden Fall ein guter Anfang!

Darüber hinaus Du selbst einiges tun, um Deine Depression zu überwinden. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass es nicht leicht für Dich ist, aktiv zu werden, da die Depression Deine Kräfte lähmt. Sich überhaupt zu irgendetwas aufzuraffen erfordert enorme Kraftanstrengungen, doch Du wirst sehen, es lohnt sich! Es gehört eben zum Wesen einer Depression, das Gefühl zu haben, nicht in der Lage zu sein, in irgendeiner Weise aktiv zu werden. Doch höre nicht auf Dein Gefühl! Dieses Gefühl betrügt dich, da es Dich nur noch tiefer in die Depression treibt. Fang doch mit ganz kleinen Schritten an, z.B. mit einem kurzen Spaziergang.

Es ist ganz verständlich, dass Du so schnell wie möglich wieder aus Deiner Depression herauskommen willst und Du machst Dir womöglich Vorwürfe, dass Du nicht mehr so leistungsfähig bist wie früher. Vielleicht sagst Du Dir innerlich immer öfter: "Ich bin doch zu nichts mehr zu gebrauchen". Doch mit solchen Selbstvorwürfen raubst Du Dir nur Dein Selbstwertgefühl und Du verschlimmerst Deine Depression.

Ganz wichtig ist es gerade jetzt, dass Du nachsichtig und geduldig mit Dir selbst bist. Mach Dir immer wieder klar, dass es eben Zeit braucht, aus Deinem Tief wieder herauszukommen und dass eine Depression nicht ewig dauert. Du kannst sie überwinden und wieder völlig gesund werden! Vergiss das nie!

Da die Depression vorübergehend Deine Leistungsfähigkeit hemmt, solltest Du Dir nie zu viel an einem Tag vornehmen. Lerne es, immer nur kleine Aktivitäten durchzuführen und belohne Dich , wenn Du sie geschafft hast.

Wenn man eine Depression hat, dann saugt man negative Gedanken quasi wie ein Staubsauger in sich auf. Außerdem drehen sich Deine Gedanken wahrscheinlich ständig um Deine eigene schlimme Situation und immer wieder kommt Dir Negatives in den Sinn. Was könntest Du gegen die Negativspirale tun, in der Du gefangen bist?

Versuche doch einmal ganz bewusst über folgendes nachzudenken: Gibt es etwas in Deinem Leben, wofür Du dankbar sein kannst? Welche Menschen sind für Dich da und lieben Dich? Gibt es weitere Menschen, die Dir helfen könnten? Gibt es etwas, was Dir guttun würde, um Dich für eine gewisse Zeit von Deinen negativen Gedanken abzulenken?

Manchen hilft es, wenn sie im Laufe des Tages mehrmals etwas Schönes und Angenehmes tun und es ganz bewusst wahrnehmen. Ein Beispiel: die geliebte Tasse Tee oder Kaffee in Ruhe trinken und versuchen, die damit verbundene Freude bewusst wahrzunehmen. Oder: In einer sonstigen angenehmen Situation verweilen und das Schöne daran eine ganze Zeitlang bewusst auf sich wirken lassen. Das wirkt wie Streicheleinheiten für Deine Seele! Probiere es doch einmal aus!

Bei der Behandlung einer Depression hat es sich sehr bewährt, sich möglichst mehrmals am Tag körperlich zu bewegen. Anfangs kann das ein kurzer Spaziergang sein, den Du im Laufe der Zeit etwas ausdehnen könntest. Das Laufen schafft das Gefühl, etwas geleistet zu haben und baut Dein Selbstwertgefühl auf. Ganz abgesehen davon, was die frische Luft und das Licht in Deinem Körper bewirken, wirst Du feststellen, dass beim Laufen Deine Grübeleien über Negatives nachlassen oder sogar ganz verschwinden. Andere Möglichkeiten der Bewegung wären z.B. Radfahren, Schwimmen oder Gartenarbeiten. Auch wenn es Dich anfangs große Überwindung kostet Dich in Bewegung zu setzen, wirst Du feststellen, dass sich Deine Stimmung mehr und mehr aufhellt.

Wenn man depressiv ist, dann sucht man verständlicherweise Hilfe und Trost bei anderen. Leider sind in unserer hektischen Zeit viele mit ihren eigenen Problemen und Sorgen beschäftigt und haben nicht immer die Gedanken frei, einem anderen mitfühlend und geduldig zuzuhören. Wenn Du das schon erlebt hast, dann kann das für Dich sehr verletzend sein.

Da ich in meinem Leben auch schon viele schlimme Dinge erlebt habe und nicht immer jemand da war, der mir hilfreich zur Seite stand, konnte ich dennoch erfahren, dass es jemanden gibt, der weiß, was in einem vorgeht und auf jeden Fall mit den Leidenden mitfühlt. Ja, ich spreche von Gott. Heutzutage haben viele den Gedanken an ihn verloren und erwarten keine Hilfe aus dieser Richtung. Wenn man sich jedoch mit seinem Wort, der Bibel, ein wenig beschäftigt, findet man dort viele sehr trostreiche Gedanken, die einem echt wieder Auftrieb geben können. Ein Text, der mir besonders gut gefällt und mir sehr zu Herzen geht ist dieser: "Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir. Blicke nicht gespannt umher, denn ich bin dein Gott. Ich will dich stärken. Ich will dir wirklich helfen. Ja, ich will dich festhalten mit meiner Rechten der Gerechtigkeit" (Jesaja 41:10). Ja, wenn man Gott als Freund hat, dann gibt das einem im Leben großen Halt und Sicherheit.

Ich wünsche Dir, dass Du mit der Hilfe und Unterstützung anderer Deine Depressionen nach und nach überwinden kannst! Gib nicht auf, denn es gibt einen Weg aus der Depression!

LG Philipp

Antwort
von aida99, 39

Beim Patiententelefon der Kassenärztlichen Vereinigung bekommst Du die Namen etc. von Psychotherapeuten, die aktuell freie Plätze haben.

Ich weiß, es ist schwer, sich aufzuraffen, wenn man am Boden ist. Aber bitte, gibt Dir einen Tritt, ruf dort an und vereinbare mit einer Therapeut/in einen Termin! Noch für diese Woche! Du kannst dort ohne Überweisung hingehen.

Und geh zu Deinem Hausarzt!! Der soll Dir AD verschreiben, zusätzlich mach bitte einen Termin bei einem Psychiater, die kennen sich oft besser aus mit den Haupt- und Nebenwirkungen diverser AD.

Wenn Du das alles gemacht hast, dann hast Du einen 'Rahmen', der Dir hoffentlich weiter hilft, bis es Dir wieder besser geht.

Kommentar von meinneuesleben ,

Also die freien Therapeuten haben dann nur Wartezeiten von 3-4 Monaten, anstatt von 6-8. Das ist nicht wirklich hilfreich. Aber danke für die Antwort, wenn ich das nicht schon versucht hätte, wäre es echt ein hilfreicher Tipp!

Kommentar von aida99 ,

Also bei mir hat das SOFORT geklappt. Schade, wenn das zurzeit (oder in bestimmten Regionen) nicht geht.

Antwort
von Zimtsternjagd, 67

Hallo ☻

Kann es sein, dass du dich selbst aus der Klinik entlassen hast? Kann mir nur schwer vorstellen, dass man dich in diesem Zustand entlassen hat. Möglicherweise warst du in einer Klinik, in der du dich missverstanden und damit unwohl gefühlt hast - daher wäre eine andere Klinik ein Gedanke, den du nicht zu weit von dir schieben solltest, deiner Gesundheit zuliebe. Auch der regelmäßige Besuch bei einer Therapeutin wird nach einem Aufenthalt angeraten - wobei ich ziemlich sicher bin, dass es für deinen derzeitigen Umstand eine zu hohe Überwindung kostet, jedes Mal hinzugehen und auch zu wenig Unterstützung bietet.

Ich weiß, in diesem Zustand ist es verdammt schwer sich zu irgendetwas aufzuraffen - vor allem, wenn man allein ist - da klingt verdrängen und verkriechen erstmal ganz toll - kann ich aber widerlegen, es macht alles noch schlimmer und unerträglicher... das war schon bei mir so, daher kann es bei dir kaum besser sein.

 Du solltest unbedingt versuchen mit deinem Hausarzt zu sprechen, Klartext. Er wird deinen bisherigen Weg wahrscheinlich kennen und von daher solltest du ihn auf den aktuellen Stand bringen. ihm auch von deinen derzeitigen Gedanken in Kenntnis setzen - als Arzt ist er verpflichtet dir zu helfen.

Wenn du es schaffst, solltest du auch täglich mal raus an die frische Luft, ein kleiner Spaziergang. Bewegung ist etwas das den meisten hilft, auch wenn man sich sehr stark überwinden muss, ich kenn das. Zudem wird es irgendetwas geben, was du gern tust... ob Mandala malen, zeichnen, ein Musikinstrument spielen, puzzeln, ein Buch lesen, ...  versuche dich mit kleinen Tätigkeiten zu befassen. Es müssen keine großen Ziele verfolgt werden, dein Hauptziel sollte es sein, dass es dir besser geht - das beansprucht auch genug Energie.

Du sprichst von der stationären Aufnahme. Bei deinem Zustand naheliegend, man möchte dich schließlich schützen. Wenn stationär allerdings keine Option für dich ist, gäbe es ja noch die ambulante Version - die Tagesklinik. Dort bist du von morgens bis abends, kannst anschließend heim. Der Vorteil wäre, dass du deine notwenidgen Tabletten dort bekommst und auch in Gesellschaft bist - was dir gut tut. Zudem hast du ein professionelles Team um dich, die mit dir arbeiten... Vermutlich gefällt dir der Vorschlag auch nicht, aber... in deinem jetzigen Zustand gibt es meines Wissens nach kaum eine alternative Lösung. Du solltest dir die Menschen natürlich aussuchen können, mit denen du daran arbeiten möchtest. Bei mir war es so, dass ich mir die Tagesklinik erst einmal ansehen durfte, ich das Team erstmal sehen durfte und mich dann entschieden habe ob ich dort hin möchte oder nicht. 

Vielleicht ist es auch eine Option, dir die Nummer von der Seelsorge etc bereit zu legen, wenn du deine Familie damit nicht belasten möchtest/kannst. Damit du in schwierigen Momenten zuhause jemanden erreichen kannst.

Ich kann mir vorstellen, dass du bereits weißt, dass der Arzt dir nicht einfach die Medikamente verschreiben kann - er wird dich an Therapeuten weitergeben müssen und das macht dir Angst. Sprich mit ihm über diese Angst, damit er dich versteht. Vielleicht kann er diese Angst auch lösen bzw. jemanden empfehlen, der damit umgehen kann.

Gute Besserung!


Kommentar von anonymeshilfe ,

Ich wurde entlassen. Ich wurde ja auch nicht mehr aufgenommen, obwohl ich eine Überweisung bekommen habe. Der Grund: Sie haben so viele Probleme, da können wir Ihnen nicht mehr helfen, das würde den Rahmen sprengen. suchen Sie sich ambulant einen Therapieplatz... Außerdem war ich kurz vor der Entlassung ziemlich stabil. Ich will auch nicht irgendwo anrufen und wieder jemanden von meinen Problemen erzählen. Ich hatte endlich gerne mal eine Person, die sich mit mir befasst, aber irgendwie läuft das ja auch nicht so...

Kommentar von Zimtsternjagd ,

Ich verstehe. Nun, meine Psychologin hat bei der Entlassung gesagt, dass es ganz normal sei, "Höhen und Tiefen" zu haben - nur sollten die Tiefen nicht mehr so tief gehen wie vor der Behandlung. Ich hatte seither auch Phasen, da habe ich schon sehr an mir gezweifelt und hab kaum die Kraft gehabt zu meiner Therapie zu gehen.. aber es ging, weil ich mittlerweile in einer Gruppentherapie bin, die mir Halt gibt. Und daher verstehe ich, dass du auch keine Lust hast jedesmal noch mal von vorne alles zu erzählen - da kommt man nicht weiter und das Mitleid kann man auch nicht brauchen. Es wäre gar nicht so verkehrt, wenn du dir diese Person selbst aussuchst. Es gibt sicherlich mehrere Psychologen und Therapeuten in deinem Umfeld - du kannst bei allen anrufen oder eine Email schreiben und versuchen, ob du einen Termin bekommen kannst. Das Probegespräch ist nervig, ja. Jedesmal sein Problem umreißen und nebenbei versuchen zu analysieren ob der oder die mich versteht und mir vielleicht helfen kann. Aber der Aufwand lohnt sich, wenn du dabei die richtige Person findest bei der du dich wohl fühlst! Erst wenn du dich aufgehoben und verstanden fühlst, bzw. die Arbeitsweisen bei dir ankommen, dann bist du richtig. Das war bei mir auch so, die falschen Therapeuten haben es eher schlimmer statt besser gemacht... auch die falschen Menschen um mich haben mit ihren unbedachten Sprüchen eher meine negativen Gedanken verstärkt. Es braucht viel Kraft... die wünsche ich dir, wirklich. Es ist ein Kampf mit sich selbst, aber du scheinst stark zu sein! Versuch dran zu bleiben, für dich. Auch wenn alles hoffnungslos scheinen mag, kann sich das ganz schnell wieder ändern. Ausschlaggebend für meinen Zusammenbruch war schlussendlich mein schwindendes Sehvermögen - ich verlor meinen Job, einige Bekanntschaften und noch bisschen mehr und stand gefühlt vor dem Nichts. Ich sah Therapie als Option an, aber ob es mir helfen würde... ließ ich mal offen. Mittlerweile habe ich auch wieder Perspektiven gefunden, dass auch nur, weil ich die richtigen Menschen gefunden habe, die mir halfen, aus diesem schrecklichen Teufelskreis herauszukommen. Und das schaffst du auch! Gib dir die Zeit, die du brauchst. Sei lieb zu dir.

Kommentar von meinneuesleben ,

Mein tief ist leider schlimmer, als je zuvor... Und ich habe mir die Finger Wund telefoniert und habe nichts erreicht, deswegen geht es mir ja so abgefuckt beschissen...

Kommentar von Zimtsternjagd ,

"Nichts erreicht" klingt hart. Du hast das Problem erkannt, du hast dich dazu aufgerafft, etwas zu unternehmen! Das ist hervorragend! ... Ich nehme an, dass die Therapeuten in dem Fall überfüllt sind und dich mit der Warteliste getröstet haben? - Entweder gehst du zum Arzt und erwähnst auch das mit deiner Problematik, die du aktuell hast und bittest ihn dringend um Hilfe (Er sollte da einen höheren Einfluss haben und dich unterbringen können) oder aber, du versuchst erneut rumzutelefonieren und deine Situation drastisch wie nur geht zu beschreiben, damit die Not dahinter verstanden wird.

Bis zu deinem Erfolg bei der Therapiesuche solltest du für dich da sein, raus an die Luft, kleine Beschöftigungen, tu dir was Gutes. Iss was leckeres, gönn dir eine Aromakerze,  ... schaff dir ein Haustier an?.. Jeder noch so kleine Schritt ist ein Schritt nach vorne und du kannst das, lass dich nicht von kleinen Umwegen zu sehr beeindrucken... auch Umwege führen an dein Ziel :)

Antwort
von neoooen, 45

Hey,
ich selber war noch nie in der klinik weil ich sturr bin und psychologen nicht vertraue.
Aber ich brauche keinen psychologen der mir sagt das ich deprissiv bin das weiß ich selber

Was ich dir sagen will ich verstehe und irgendwie finde ICH PERSÖNLICH das besste ist mit freunden zu reden oder leute finden die au so sind wie du, ich habe da mit nur gute erfahrungen gemacht und manche sind echt gute freunde geworden, einfach reden mit leuten die so sind wie man selber oder guten freunden

Und ein YouTube der kanal von Andre Teilzeit

Ich hoffe ich konnte evt bisschen helfen ^^

Antwort
von Schmidtigirl, 55

Vielleicht hast du ja in deiner Familie oder in deinem Freundeskreis noch jemanden, der dich unterstützt. Scheue dich nicht um Hilfe zu bitten, wenn du glaubst es könnte dir weiterhelfen. Vielleicht kann derjenige dich dann auch bei deinem Gang zum Arzt unterstützen.

Kommentar von anonymeshilfe ,

Danke, aber ich habe grade niemanden in Reichweite, der mir helfen könnte...

Antwort
von FelinasDemons, 45

Das finde ich immer lustig. Man möchte Hilfe und wenn man dann Antworten bekommt wird man dann unnötig unfreundlich. Den Sinn dahinter werde ich wohl nie verstehen...

"Ich habe mich einen Termin in einer Ambulanz Ende der Woche,aber auch da hab ich eigentlich keine Lust drauf. Das Verstecken und Verdrängen wäre deutlich leichter" Zitat ende.
Wie soll man das denn bitte verstehen? Das es dir im Grunde genommen gut geht mit den Depressionen? So interpretiere ich das zumindest. Warum dann hier Fragen und alle Antworten negativ bewerten/auffassen? Das begreife ich echt nicht.

Warte doch einfach ab bis zum Termin. Dort kannst du dann auch über deine Medikation sprechen. Der Therapeut wird dich bei dringenden Notfällen bstimmt nicht im Regen stehen lassen. Da spreche ich aus Erfahrung. Solange du nicht suizidgefährdet bist,besteht auch keine Möglichkeit dich wieder einweisen zu Müssen. Wenn du an dir arbeitest und versuchst stabil zu werden.

Um ehrlich zu sein,verstehe ich die Frage auch nicht ganz. Du hast demnächst einen Termin in der Ambulanz, weigerst einen erneuten Klinik Aufenthalt(was auch dein gutes Recht ist). So viele Möglichkeiten gibt es nur nicht. Im Therapie Bereich. Klar gibt es noch Selbsthilfe. Die Frage ist nur ob das was für dich wäre. Das musst du selbst wissen.

Alles Gute.

Kommentar von anonymeshilfe ,

mir geht es mit Depressionen definitiv nicht gut, deswegen möchte ich ja Hilfe haben. Aber die bekomme ich nunmal leider von keiner Stelle. Außerdem gibt es ein paar Dinge im Leben die super schön sind wenn ich meine Probleme verdränge, kann ich auch gut mit den Depressionen Leben. Ich meine das hat Jahrelang sehr erfolgreich funktioniert. Und ich kann nicht noch länger warten, weil es mir einfach nur mies geht. Ich kann nicht schlafen, habe ständig irgendwelche schmerzen, habe das Gefühl keine Luft mehr zu bekommen... Mit solchen Symptomen lässt es sich kaum lange warten... Bis gestern war ich mehr als überzeugt davon, dass ich heute noch mal mit meinem Hausarzt spreche, aber jetzt denke ich, dass das auch nichts bringen wird...

Kommentar von FelinasDemons ,

Ein Hausarzt Besuch wäre aber in deiner momentanen Lage definitv nicht verkehrt. Auch wenn du Bedenken hast, geh eingach hin. Nichts dagegen zu tun würde dich bestimmt nicht weiterbringen.

Antwort
von Mullbaki, 44

MIt dem Hausarzt reden. Und zwar klartext. Schilder im alles wie es dir geht, welche gedanken du hast. Es ist schwer dem Arzt alles zu erzählen aber mach. Und wenn er dir nicht hilft wechsel den Arzt.

Mach eine Woche Urlaub. Entspann dich, such dir Freunde zum reden oder auch einen Psychiater.

Kommentar von anonymeshilfe ,

Ich habe keine Lust, dass mich der Arzt dann auch wieder einweist und mich die Klinik wieder nicht aufnehmen wird. Und Urlaub ist die Hölle, das habe ich schon hinter mir und ich habe eine Woche nur geheult. Meine Freunde machen meine Situation im Endeffekt nur schlimmer...

Kommentar von Mullbaki ,

Wenn du uns wenigstens eine Richtung sagen könntest warum dir so schlecht geht würde es hier auch etwas helfen.

Versuch mal die Nummer gegen Kummer:
 116 111

Da kannst dir alles von der Seele reden und die werden dir auch einen Fachmännischen Rat geben.

Kommentar von Wonnepoppen ,

Was glaubst du wie dieser Rat in dem Fall wohl aussieht?

Kommentar von anonymeshilfe ,

Sorry, aber ich halte nicht viel davon irgendwo anzurufen und dann einer weiteren Person zu erklären, warum es mir mies geht. Das ist auch leider viel zu komplex um das hier einmal kurz zu veröffentlichen. Im Grunde genommen möchte ich auch nur wissen, wie ich jetzt die Kraft finden kann, um zum Arzt zu gehen und ihn nach ADs zu fragen.

Kommentar von Mullbaki ,

Und was willst du Hören wie du an Glückspillen kommst? Am besten Fragen. Und wenn du willst das man dich einweist. *ironie* ruf beim Notruf an und droh das du suizid begehen willst. Dann wirst du erstmal eingewiesen. Machst dann zwar dein ganzes Leben kaput aber das ist dir glaub ich egal.

Du hast dich so auf deine scheis idee mit den Tableten fokusierst. Das du keine andere hilfe einfach haben willst.

Kommentar von anonymeshilfe ,

Ich will keine Glückspillen. Eigentlich ist das das letzte, was ich will. Ich muss auch nicht den Notarzt rufen, weil ich nicht in die Klinik will. Wobei ich nicht checke, wieso ich mit einem Aufenthalt dort mein Leben kaputt machen würde... Und ich würde gerne eine Menge Hilfe haben wollen, nur leider passiert hier nichts. Ich habe ja schon versucht mir Hilfe zu organisieren, mit null Erfolg!

Kommentar von Mullbaki ,

Ja weil es so rüberkommt. Auf nummer gegen kummer hast du keine lust, auf Klinkaufenthalt auch, auf pillen auch. Freunde hast du keine, Urlaub ist scheise. Was willst du hier hören? Das leben ist halt kein zuckerschlecken. Es gibt Zeit wo alles scheise ist, aber die Zeit ändert sich.
Mehr können wir hier nicht sagen. Wir kennen dich nicht, wir wissen nicht warum und was du schon unternommen hast.

Rede mit deinen eltern/geschwister/freunden oder einfach fremde personen die es objektiv sehen, die können dir tips geben auf die du selbst nicht kommst. Lies ein buch, guck eine Serie.

Kommentar von Tkdler ,

Da hast du Recht Mullbaki.

Wenn man sich gegen Hilfe wehrt, dann muss man die Hilfestellung sein lassen und die Internetseite wechseln.

Liebe Grüße

Kommentar von anonymeshilfe ,

jo fremde Leute helfen richtig gut. Das merke ich hier grade 😂😂😂 und schön wäre es, wenn es so einfach wäre, wie du grade meinst... Richtig lächerlich 😂

Kommentar von Mullbaki ,

Wir sind alles ausgebildete leute haben Psychologie Studiert und haben jeden tag damit zu tun. Ich meinte mit fremden personen eigentlich Fachkräfte.

Was erwartest du im Internet?
Also..

Antwort
von paranomaly, 13

Vielleicht solltest du dir einen Psychologen suchen.

Kommentar von meinneuesleben ,

Was echt? Ich dachte ich komme so in meinen Leben zurecht. Ich dachte auch, dass das von heute auf morgen einfach geht und nicht erst Monate Wartezeit mit sich bringt.

Antwort
von Wonnepoppen, 38

Der Hausarzt darf keine Antidepressivas verschreiben, außer mit Zustimmung des Therapeuten. 

wenn du die "unerschütterlichen Gründe" nicht mal ansatzweise nennen willst, ist dir schwer zu helfen!

Kommentar von anonymeshilfe ,

natürlich darf ein Hausarzt das tun! Und was haben die Gründe mit meinem Problem zu tun? Ich will nicht mehr in eine Klinik zurück!

Kommentar von Wonnepoppen ,

Na, wenn du alles besser weißt, warum frägst du dann?

dann geh doch einfach zu ihm?

Kommentar von wilees ,

Sorry Wonneproppen, da liegst Du falsch  - der HA darf natürlich Antidepessiva verschreiben. Jedoch hat ein Therapeut darauf keinen Einfluß, da er i.d.R. über keine medizinische Ausbildung verfügt.

Kommentar von Wonnepoppen ,

Sorry, aber ich schrieb auch Psychiater, Psychotherapeut, ok?

ein HA darf keine Depressionen behandeln, außer er ist in Kontakt mit einem von den beiden!

Ich kann nur sagen, wie es bei mir war!

außerdem war er/sie doch schon öfter in der Psychiatrie, da sind Ärzte, die das machen dürfen!

Kommentar von anonymeshilfe ,

lies doch mal die Frage, dann weißt du, wieso ich nicht zu ihm gehe und ich weiß gewiss nicht alles besser, allerdings weiß ich, dass du falsch liegst, wenn du behauptest, dass mir der Arzt keine ADs verschreiben darf.

Kommentar von Wonnepoppen ,

Ich habe mit keinem Wort gesagt, daß er sie gar nicht verschreibt, aber er darf es nicht einfach so von sich aus, sondern nur als "Weiter Behandlung", weiß ich von meinem HA!

Kommentar von Silo123 ,

Stimmt aber trotzdem nicht. Auch ein Hausarzt darf! Antidepressiva verschreiben- auch von sich aus. Er DARF ebenfalls Medis umstellen...

Daß es viele nicht tun,ist eine andere Sache. Und dann zu behaupten, daß sie das nicht dürften machen sie, damit keine Diskussion aufkommt.

Teilweise haben sie auch Angst wegen der Verantwortung, die sie dann eingehen. Bei hochakuten Depressionen können Antidpressiva auch durchaus gefährlich sein. Und auch ein Hausarzt muß das unter Berücksichtigung aller Umstände und Risiken entscheiden. Ja, und es gibt durchaus Fälle, wo  es für einen Hausarzt nicht angebracht ist, ein Antidepressivum zu verschreiben.

Kommentar von anonymeshilfe ,

Danke wilees!

Kommentar von anonymeshilfe ,

Wo hast du denn Psychiater geschrieben? grade ein Psychiater kann alles verschreiben.

Kommentar von Wonnepoppen ,

Na, dann lies doch einfach mal meinen Kommentar weiter oben!

Überhaupt alles etwas genauer lesen, wenn möglich!

Kommentar von anonymeshilfe ,

und der Hausarzt darf es genauso!

Kommentar von anonymeshilfe ,

Danke Silo123

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