Frage von blacknoise, 233

Ich kann nicht mehr, ich weiß nicht was ich tun soll?

Hallo liebe Community,

ich bin 16 Jahre alt und mache gerade mein Abitur in Hessen (Meine schriftlichen Prüfungen fangen Anfang März an). Schon seit ca. 2 Jahren habe ich massive Probleme mit Stress, Erschöpfung und teilweise depressiven Episoden; die unter anderem auf den Druck in der Schule zurückzuführen sind. Dabei meine ich aber nicht, dass mir die Schule allzu schwer fällt oder der Druck von außen zu groß wäre, leider mache ich mir selbst aus einem unerfindlichen Grund Stress. Ich habe extreme Versagensängste und mein ganzes Selbstbild bzw. Selbstvertrauen scheint von meinen schulischen Leistungen abhängig. Obwohl ich eigentlich schlau bzw. gut genug wäre, um einen Schnitt von 1,3 (eigentlich sogar besser) zu erhalten, schaffe ich es wahrscheinlich nicht, was mich schon sehr stark mitnimmt. Fast jeder Tag ist für mich mit langen Panikattacken und Heulkrämpfen verbunden. Meine Lehrer und Mitschüler wissen davon nichts. Obwohl ich mich selbst unter so starken Druck setze, habe ich noch nicht einmal angefangen zu lernen, da ich im Moment mental völlig unfähig dazu bin. Ich versuche nun schon seit November 2015 einen Termin bei Psychiatern/Psychotherapeuten/Psychologen auszumachen, doch bisher wurde ich bei mehr als 15 abgelehnt (egal ob privat oder nicht) und könnte höchstens in 6-8 Monaten einen Termin erhalten. Ich habe schon einige Sitzungen beim Hausarzt hinter mir, der mir Medikamente verschrieben hat, die ich nun seit 2 monaten einnehme. Sie helfen jedoch nur im geringen Maße. Eine weitere Möglichkeit wäre ein Diagnosetermin bei einer ambulanten Psychiatrie Ende Februar, die mich dann auch nur weiterempfehlen können. Ich weiß, dass ich wirklich noch meinen Traumschnitt erreichen kann, wenn ich jetzt mein Bestes gebe, aber ich bin einfach völlig am Ende. Ich gehe auch einige Tage nicht zur Schule hin, weil ich es einfach nicht schaffe. Es wird von Tag zu Tag schlimmer und ich weiß, dass ich nur meine eigenen Erwartungen runterschrauben müsste, aber ich bin an einem Punkt angelangt, an dem ich es einfach nicht kann! Ich stehe kurz davor alles hinzuwerfen und mir gar keine Mühe mehr zu geben und ich habe auch das Gefühl, dass ich am Liebsten ganz aufgeben würde, mit allem, kein Studium oder Ausbildung. Ich bin emotional völlig instabil und kann mich nicht kontrollieren. Seit einiger Zeit spiele ich in meinen Anfällen auch mit dem Gedanken mir selbst weh zu tun. Bei diesen Anfällen schmerzt auch meine Brust unheimlich stark und ich habe Schlafstörungen. ich weiß nicht, was ich machen soll. Ich weiß nicht woher diese Probleme kommen und ich weiß nicht mehr, wie ich alleine damit fertig werden soll. Ich brauche eine Therapie oder Einweisung in eine Klinik, JETZT und nicht in 10 Monaten. Ich möchte aber auch mein Abi gut bestehen, weiß aber, dass es unmöglich ist, meine Probleme noch vor März zu behandeln. Ich bin am Verzweifeln, ich kann einfach nicht mehr! Ich weiß nicht, was ich tun soll? Kann mir jemand irgendwie helfen, bitte?

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Antwort
von labertasche01, 93

Also erst mal wenn du Angst hast und deine Brust schmerzt hast du wahrscheinlich eine Panikattacke . Die geht vorbei. Versuche ruhig zu atmen und dich selbst zu beruhigen . 

Hilft akut nicht viel, beruhigt einen aber ( auf jede Fall mich)

Du kannst dich von deinem Hausarzt einweisen lassen . Dann bekommst du innerhalb von kurzer Zeit einen Platz in einer Klinik . 

Wenn du sagst du bist total am Ende kannst du auch selbst in eine Klinik gehen. Es gibt dort Sprechstunden. Schau doch mal im Internet was bei euch in der Nähe so ist an Kliniken . 

Es gibt auch Tageskliniken wo man hinkann . Rede mit deinem Hsusarzt das du Hilfe brauchst ! 

Evtl kann auch das Jugendamt helfen . Ruf dort dich mal an und schildere dein Problem . 

Alles gute💕

Kommentar von blacknoise ,

Vielen Dank für deine Antwort! Die Informationen aus deiner Antwort helfen mir schonmal weiter. Ich werde nochmal mit meiner Hausärztin darüber reden und mal schauen... Falls es mir wirklich noch schlechter gehen wird, würde ich ehrlich gesagt doch ganz gerne mal für ein paar Tage irgendwo ganz anders, abgeschottet von meinem üblichen Umfeld verbringen...Das würde mir ganz gut tun, glaube ich... Dankeschön für deine Antwort!

Antwort
von BigBen38, 88

Puh...

Ok ich gebe zu, ich habs nur überflogen.

Das liegt einfach dadran, das ab zeile 61.892 die Buchstaben tanzen ...so ganz ohne Absätze und im Blocksatz verfasst.

Allerdings sieht man dadran, das Du offenbar wirklich "fertig " bist.

Du bist 16 und machst Abitur ? Demnach hast Du 2!! KLASSEN übrrsprungen ?

Vlt setzt Du Dich da selbst zu sehr unter Druck...

Vlt sinds Deine Eltern die Dich unter Druck setzen ?

Du siehst nun aber, das es zu viel war ...

Du kannst nun dieses Jahr abhaken und die Klasse ab August wiederholen...

Bis dahin Dich erholen und psychologisch betreuen lassen...

Ggfs bekommst Du ne Therapie/Kur wg. BURNOUT ...VLT ne schöne Klinik am Strand - die Seele baumeln lassen..ein gutes Buch lesen...und Energie tanken...

Aber hör auf Dich nun wegen des Abis zu quälen...es läuft nicht weg...

Kommentar von blacknoise ,

Dankeschön für deine Antwort :) 

Ich hab das meiste schon bei den anderen geantwortet, daher versuche ich mich nicht nochmal zu wiederholen; aber an dieser Stelle danke dir, dass du dir die Zeit genommen hast, meinen unendlich langen Aufsatz zu lesen und mir vernünftige Ratschläge zu erteilen :) Dankeschön, ich versuche das zu beherzigen und mich zu entspannen für ein paar Tage

Antwort
von valon1234, 73

Ich grüße dich.

Wie du geschrieben hast, bist du eigentlich nicht dumm und würdest dein Abitur schaffen. Das Problem wäre dass du dir selbst Druck machen würdest und gerne in psychatrische Behandlung gehen würdest.

Deine Probleme hängen mit Versagensangst zusammen. Würdest du also deine Prüfung bestehen wäre demnach alles in Ordnung. Somit wären die Probleme innerhalb eines geringen Zeitraums einfach nichtig.

Das Beste was du jetzt machen könntest wäre nicht Medikamente zu nehmen, zum Psychater oder in die Psychatrie gehen, Nein. Ein Psychater kann ist kein Wunderheiler. Und Psychatrie würde ich dir als Letztes empfehlen.

Ich würde dir raten einfach mal ein paar Tage soweit es geht Pause zu machen, etwas an die Sonne zu kommen, Spaziergänge zu machen oder mit Freunden etwas unternehmen. Wenn du Lust hast eine Stunde am Tag lernen. Aber das wichtigste wäre dir keinen Druck zu machen. Du bist klug und wenn du das Abitur nicht schaffen solltest, meine Güte das bedeutet nicht die Welt. Das Problem existiert nur in deinem Kopf und du könntest soviel erreichen wenn du diese Zeit überstehst und weitermachst

Was mir hilft, wenn ich nicht einschlafen kann: Eine warme Milch mit Honig oder Lesen. Was sind Dinge die dich begeistern. Such dir ein Hobby oder einen Freund/Freundin. Das Leben mag momentan schlecht aussehen aber in ein paar Monaten/Wochen sieht es schon ganz anders aus.

Ich hoffe ich konnte dir helfen und das Wichtigste ist wie gesagt einfach mal eine Pause machen und sich nicht soviel Druck machen

Kommentar von blacknoise ,

Hallo! Erstmal danke für die Antwort! Es tut mir auch Leid, dass ich euch allen erst so spät antworte :/

Ich weiß leider, dass ein Psychiater/ Psychologe/ Psychotherapeut kein Wunderheiler ist und Medikamente oder ein Klinikaufenthalt keine richtige Lösung für meine Probleme darstellen. Ich habe bloß keine richtige Alternative, da ich mir nicht mehr selbst helfen kann, meine Eltern und Freunde aber genauso ratlos sind. Deshalb hänge ich so verzweifelt an dieser einen lächerlichen Hoffnung, dass mir ein Arzt weiterhelfen kann; auch wenn ich weiß, dass es unwahrscheinlich ist und ich ja auch in Therapie die meiste Arbeit selbst leisten muss.. Das mit der Pause konnte ich zwar bis jetzt nicht verwirklichen, aber ich versuche innerhalb der Ferien (ab nächster Woche) deinen Tipp umzusetzen und mich möglichst zu entspannen. Vielleicht hilft mir das ja, den Druck abzubauen. Vielen Dank für deine Ratschläge und allgemein, hat mir deine Antwort durch die motivierenden Formulierungen geholfen, dankeschön

Antwort
von IRENEBOA, 68

So, wie es dir jetzt zu gehen scheint, solltest du versuchen, ganz klare Prioriäten zu schaffen. Das Abi ist nicht wichtig. Das Abi kannst du auch nächstes Jahr machen. Dir selbst geht es mehr als bescheiden. Du musst dich erst einmal um dich kümmern, dann um Schule und alles andere. Was mir auffällt, ist der Umstand, dass du rein gar nichts über dein familiäres Umfeld schreibst. Was ist da denn los? Ich kann verstehen, dass man sich selbst unter Druck setzt, aber in der Regel setzt irgendwann dann auch eine gesunde Abwehr ein, spätestens dann, wenn man selbst merkt, dass der Ehrgeiz ungesund wird. Was sagen deine Eltern? Üben deine Eltern vielleicht bewusst oder unbewusst Druck aus?

Es tut mir leid, dass du derart verzweifelt bist. Ich kann dir leider nicht helfen bzw. ich kann nur indirekt helfen. Überlege einfach mal, wie es wäre, wenn du das Abi um ein Jahr verschiebst. Das hat ja nichts damit zu tun, dass du es nicht schaffen würdest oder könntest, aber unter den jetzigen Voraussetzungen ist der Preis, denn du zahlen würdest, einfach zu hoch. Bitte suche dir Hilfe, mache es dringend, geh zu einem Lehrer oder einer Lehrerin deines Vertrauens, rufe bei einem Sorgentelefon an ... ganz egal. Und weihe zumindest EINE Person aus deinem Umfeld ein. Das, was du durchmachst, ist kein Grund, sich zu schämen. Die ganze Geheimniskrämerei sorgt nur noch mehr dafür, dass du dir allein bzw. alleingelassen (und unverstanden) vorkommst. Sprich mit jemandem - vielleicht nicht direkt aus der unmittelbaren Familie, sondern mit einer Lieblingstante, einem Lieblingscousin... oder eben einem Freund bzw. einer Freundin.

Bitte gib nicht auf - und kümmere dich jetzt einfach um dich selbst. Alles andere ist zweitrangig.

Thema Panikattacken: Versuche es mit Rescue-Tropfen (Bachblüten) und Atemtechnik.
Ansonsten traue dich einfach mal auch, etwas NICHT perfekt zu beherrschen. Das nennt sich „Mut zur Lücke“ und ist im Prinzip eine ganz wichtige Fähigkeit. Du hast offenbar eine gute schulische Grundlage, kannst also in vielen Fällen auch Dinge mit Logik ableiten, ohne sie stur gelernt zu haben. Vertraue dir mehr.

Kommentar von blacknoise ,

Hallo, danke für deine Antwort :) 

Was mein familiäres Umfeld anbetrifft, war alles zu dem Zeitpunkt meiner Frage gut. Meine Eltern haben mich unterstützt und sich um professionelle Hilfe bemüht. 

Inzwischen hat sich unsere Beziehung in diesen zwei Monaten seit meiner Frage stark verschlechtert. 

Während sie zunächst Verständnis und Mitleid mit mir hatten, sind sie inzwischen von meinem Verhalten genervt und reagieren (verbal) aggressiv auf meine Anfälle. Da keiner der beiden mich wirklich versteht, tun sie meine Gefühle meist als unbedeutend ab und mein Verhalten deuten sie inzwischen als überflüssigen Trotz. 

Der Grund für diese Veränderung in unserer Beziehung lässt sich durch das Zusammenwirken vieler Faktoren erklären:

Zunächst einmal hat sich seit damals mein Zustand insofern verschlechtert, dass ich in eine Art "Downward spiral of depression" abgerutscht bin und inzwischen unfähig bin, einfache Dinge richtig zu machen... 

Zudem haben meine Eltern durch viele externe Faktoren (ihre Arbeit, Familie etc.) auch viel Stress zu verarbeiten, mit dem sie nicht richtig umgehen können und dessen Frust sie an mir auslassen. 

Ein weiteres großes Problem ist, dass meine Eltern frustriert sind, dass sich mein Zustand nicht bessert und ihre Hilfe nicht ausreicht. Aber egal wie oft ich es ihnen erkläre, sie sehen nicht ein, dass meine Probleme ernster werden und ich Ruhe und Rücksicht brauche; stattdessen drängen sie mich nun auf Verbesserung und "Heilung" (als ob es nur um ein Problem/ Krankheitsbild von einer paar Wochen gehen würde) 

Vielleicht hast du Recht und sie haben mich in der Vergangenheit unbewusst unter Druck gesetzt. Während der letzten paar Monate habe ich oft darüber nachgedacht, was denn nun der Auslöser für meine Probleme ist. Dabei kamen mir viele Dinge in den Sinn. Das die Erwartungen meiner Mutter ein Teil davon gewesen sein könnten, ist wahr...

Wenn möglich würde ich das Jahr definitiv nicht wiederholen wollen, weil die Schule inzwischen einfach so eine Art Problem, Albtraum geworden ist, dass ich schon mit mir selbst regelrecht kämpfen muss, um 2 Stunden lang hinzugehen bzw. dortzubleiben. Ein  ganzes Jahr könnte ich nicht wiederholen, vor allem nicht das letzte, stressigste Jahr von allen.

Im Moment plane ich mit einigen Lehrkräften mein Problem zu besprechen, weil sie mir aufgrund der sich anhäufenden Fehlstunden in einigen Fächern schon damit gedroht haben, mich durchfallen zu lassen und mich nicht zum mündlichen Abi zuzulassen. Allgemein ist glaub ich der Eindruck entstanden, dass ich aus Faulheit schwänze, weil ich mich wie du gesagt hast, in der Öffentlichkeit immer verstelle... 

Einem Freund oder einer Freundin kann ich mich nicht wirklich anvertrauen, ich würde vielleicht auch deshalb einfach lieber einem Therapeuten von meinen Sorgen erzählen... 

Die Bachblüten hatte ich schon und ich nehme einige homöopathische Kugeln und Tabletten ein; aber danke, dass du mir das nochmal empfohlen hast...

Dieser Mut zur Lücke hat bei mir nicht richtig funktioniert, statt perfekt zu sein, habe ich mir einfach gar keine Mühe mehr gegeben..Ich schaffe es einfach nicht, das Mittelmaß zu finden...

Ich versuche mich jetzt in den folgenden Ferien um mich selbst zu kümmern und mich zu entspannen, um den Druck abzubauen... Nochmal vielen Dank für deine lieben Worte und Ratschläge; dankeschön, du hast mir damit schon unglaublich stark geholfen :)

Kommentar von IRENEBOA ,

Hallo blacknoise, bleib einfach dran. Den Mut zur Lücke kann man als Perfektionist nicht einfach mal eben so lernen, aber man kann ihn unter dem sportlichen Aspekt sehen. Ich kann mich arbeitsbedingt häufig auf meinen Unterricht, den ich privat nehme, nicht ausreichend oder gar nicht vorbereiten - oft auch nicht auf die Zwischenprüfungen und Tests. Das ist ungangenehm aber überraschenderweise habe ich bis jetzt alles bestanden, weil ich beschlossen habe, mit Logik, Ruhe und vor allem mit Vertrauen auf meine Intelligenz und mein Ableitungsvermögen vorzugehen.

Leider steht einem das Umfeld gerade psychischen Problemen gegenüber häufig verständnislos gegenüber. Da wird erwartet, dass wenn man schon mal was gesagt (und ggf. mehr oder minder hilfreiche Ratschläge erhalten) hat, sofort eine Besserung einsetzt. Das ist aber eben nicht der Fall. Gib nicht auf und bleibe hartnäckig mit der Suche nach Hilfe, einem Therapeuten, jemandem, dem du dich anvertrauen kannst ...

Tu dir selbst auch einen Gefallen: Rede jetzt endlich mit einem Lehrkörper deines Vertrauens. Die Schule sollte schon wissen, dass du nicht einfach aus Faulheit fehlst. Gute Besserung!

Antwort
von Anonym989, 49

Wenn du bei so vielen Therapeuten abgelehnt wurdest, kannst du auch vei Privaten anrufen die dann einverfahren einleiten so das das dann irgendwie deine krankenkasse zahlen muss ^^ .

Kommentar von blacknoise ,

Bei den Privaten wurde ich zwar auch nicht genommen (es kamen 2 in der Nähe in Betracht), weil es da keine Plätze gab, aber das mit dem Einverfahren klingt interessant; dankeschön für die Antwort :)

Kommentar von Anonym989 ,

ja doof das es bei therapeuten so wenig platz gibt :/ kein Problem ^^

Antwort
von Sonnenstern811, 57

Abi mit 16? Wie geht das denn?

Setzen deine Eltern dich sehr unter Druck?

Wenn nicht anders möglich, holst du es halt später nach. Besser als endlose Quälerei. Übrigens wird man auch ohne als Mensch anerkannt.

Die wahren Könige werden in ein paar Jahren die Handwerker sein. Mangels Masse nämlich, weil Hinz und Kunz studieren müssen.


Kommentar von blacknoise ,

Ich habe 2 Jahre übersprungen und bin im G8 Schulsystem, daher die 16 Jahre. Aber ich bin auch ein Sonderfall, meine Freunde, die mit mir Abi machen, sind alle ca. 19 :)

Danke für den Spruch am Ende, du hast Recht, die trockene Theorie und die Titel, die dir das Studium verleiht, bedeuten nicht zwangsläufig, dass man auch Erfolg im wahren Leben bzw. in seiner späteren Laufbahn haben wird. Es ist bloß, dass ich unheimlich gerne studieren möchte und mir das persönlich viel bedeutet...

Das Jahr zu wiederholen steht für mich wirklich außer Frage; die Schule ist inzwischen so ein schlimmer Albtraum, dass ich lieber ohne Abschluss dastehe, als noch ein Jahr hinzugehen. Dass man ohne Abi als Mensch angesehen wird ist selbstverständlich, aber wie schon gesagt, meine Ängste / Erwartungen sind nichts rational begründetes :/

Trotzdem nochmal vielen Dank für deine Antwort!

Antwort
von BestOnce, 37

Das Leben ist das, was du daraus machst.
Fang ein neues Leben an. Werd selbstbewusst und zieh dein Ding durch, dann wirst du Erfolg im Leben haben. Und selbst wenn du keinen Erfolg im Leben hast, na und?
Du bist gesund, du darfst leben und du entscheidest wie sich dein Leben gestaltet. Glaub an die Dinge, die du dir vorgenommen hast und dann packst du das alles :)

Kommentar von blacknoise ,

Dankeschön, das ist eine sehr optimistische Einstellung :) 

Ich denke du hast Recht, solange man die eigene Einstellung ändert, kann man sicher alle seine eigenen Ambitionen verwirklichen und allgemein ist das Leben sicher einfacher, wenn man an sich glaubt.

Leider kann ich das nicht mehr wirklich tun und ob ich wirklich gesund bin, daran zweifle ich so langsam... Mein ganzes Selbstbild, Selbstkonzept ist instabil und ich bin nicht mehr in der Lage an mich selbst zu glauben. Leider ist das etwas, was ich nicht so einfach mit positiver Konditionierung wegbiegen könnte..

Um ein neues Leben anzufangen, müsste ich auch mit dem alten abgeschlossen haben, was mir sehr schwer fällt. 

Aber nochmal vielen Dank für deine Antwort, so wie du das ganze formulierst, heitert es einen kurzzeitig auf :)

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