Frage von Ameriise, 38

Ich kann nicht mehr, aber muss irgendwie durch, obwohl es noch 2 Jahre sind?

Ich ein Mädchen und in der 10. Klasse. Diesen Sommer habe ich meine Schule gewechselt. Ich kann keine Freunde finden. Verstehe mich mit einigen gut, aber manchmal bemerke ich, dass sie grinsen oder lachen wie über mich. Sowas hatte ich in der alten Schule und das merkten selbst die Lehrer. Manchmal habe ich mit ihnen gute Tage, also wo ich mich wohl fühle.

Aber vom ersten Tag an kümmerte sich keiner um mich und ich musste an einer fremden Schule, wo ich keinen kannte, mir irgendjemanden aus der Klasse suchen und mit denen abhängen.

Während der Oase sind die Mädchen aus meinem Zimmer alleine ohne mich einzuladen zu den Jungs gegangen oder unter sich gewesen. Ich hatte mich nie getraut mit ihnen zu kommen, in der Angst weggeschickt zu werden, wo ich dann tatsächlich zu jemanden gegangen war, wurde ich auch weggeschickt. So blieb ich einen Großteil der Freizeit alleine oder saß bei ein paar Jungs im Zimmer.

Eigentlich ist die Klasse nett nur ich wurde nie einbezogen und glaube oft belächelt zu werden. Wenn ich nun mit einigen in der Pause mitkommen will glaube ich schiefe Blicke zu sehen bei egal wem. Ich kann keine Fragen stellen, weil mir nichts einfällt, ich manchmal sie verwechsle ich sie oder wenn ich was sage gucken sie komisch, aber nicht immer.

Ich kann auch sehr hyperaktiv sein statt ruhig und rede gerne, aber nur bei Leuten, die ich kenne. Bisher fühlte ich mich nie richtig wohl und war schon einmal alleine in der Pause, weil die Mädchen alleine schnell weg sind.

Da ich seit der Grundschule immer sehr wenige bis gar keine Freunde hatte ist es für mich schwer. Ich hatte schon damals bis heute Gedanken wenn ich tot wäre oder wenn ich plötzlich schwer krank wäre, sodass ich mehr Aufmerksamkeit hätte. Zurzeit denke ich oft daran mich selbst zu verletzen, hab mich gekratzt um den Druck zu lindern und habe oft deswegen depressive Stimmungen. Nichts hat je richtig geklappt um echte Freunde zu finden. Im letzten Jahr hab ich mich mit meiner einzigen Freundin verstritten und noch bisschen Kontakt zu ihr und zwei gute Bekannten haben keinen Kontakt zu mir.

Ich habe keinen dem ich all meine Sorgen erzählen kann. Mit meiner Mutter und meiner Familie habe ich keinen so starke Beziehung und kriege Kritik und meine Lage nimmt meine Mutter nicht so ernst. Sie findet es liegt an mir und ich gebe mir nicht genug Mühe.

Ich bin auch seit kurzem beim Psychiater, aber weil ich Lernprobleme habe und selbst ADS vermute. Bei ihm habe ich das Gefühl er würde nicht Verständnis zeigen und wie meine Mutter sagte er ich scheine nicht wirklich was erreichen zu wollen. Deswegen traue ich ihm nicht das mit dem Selbstverletzen und den Suizidfantasien zu erzählen, weil ich Angst habe kein Verständnis zu erhalten. Ich bin auch in einer Therapie-Gruppe, wo ich nähe und das mit der Schulsituation ein bisschen erzählt habe. Ich habe auch hohen Druck wegen meinen Lernschwierigkeiten und hohen Ansprüchen und meinem Familienverhältnis. Nichts klappt.

Danke für das Lesen.

Antwort
von Helpinghand0361, 14

Bitte denke nicht mehr daran dich verletzen zu wollen. Dies tust du nur damit die anderen bemerken, dass es dich gibt und damit sie dir ihre Aufmerksamkeit schenken, denn die ist dir wichtig. 

Aber es ist falsch das zu tun. Du erreichst damit zwar, dass die anderen dich beachten, gleichzeitig sorgst du aber für Missachtung bei ihnen. Und das ist nicht wirklich das, was du willst! 

Dein Ziel ist es Freunde zu finden, die dich eben nicht missachten, sondern respektieren und gern haben.

Es tut mir leid das zu sagen, aber es ist nun mal so: solange du wie ein depressiver Trauerkloß durch die Gegend läufst, wirkst du abstoßend auf andere. Überleg mal : welchen menschen würdest du eher ansprechen? Den, der so gut als würde ihn alles ankotzen oder den, der so freundlich lächelt?

Ob man freundlich von anderen behandelt wird, ist zum einen also eine Sache der Ausstrahlung. (Gerade bei menschen denen man noch nicht so vertraut ist. Bzw. Noch nicht gut kennt)

Um ansprechende Freundlichkeit ausstrahlen zu können, musst du erstmal im reinen mit dir selbst sein.

Das heißt du brauchst ein besseres Selbstwertgefühl um glücklich zu sein und positives ausstrahlen zu können, damit du neue Freunde finden kannst und alte Freundschaften vielleicht auch wieder aufbauen kannst.

Dir sollte klar werden, dass dein wert erhalten bleibt und nicht von anderen beeinflusst werden kann. Dass du keinen brauchst, um du selbst zu sein und dass keiner über deinen wert urteilen oder ihn verändern kann, denn bloß du kennst dich wirklich!  Du weißt, dass du tolle Fähigkeiten hast und ein toller mensch bist, auch ohne, dass dir andere das sagen! 

Ich hab letztens ein video gesehen, in dem wurde das ganz gut erklärt. Stell dir mal einen glatten 10€ schein vor.

 Wie viel ist er wert? 

Dann zerknitterst du ihn, formst ihn zu einem knäulchen und schlägst auf ihn ein. Danach faltest du ihn wieder auf. 

Wie viel ist er jetzt wert?

Man schlägt auf uns ein, verprügelt und knebelt uns. Wir gehen zerknittert aus der Sache raus, aber es ändert nichts an unserem wert.

Kommentar von Ameriise ,

Danke, vielleicht hast du recht. Ich habe alles versucht denn ich bin recht ehrgeizig und optimistisch. Das Video mit dem Schein kenne ich sogar. 😊

Kommentar von Ameriise ,

Danke, vielleicht hast du recht. Das Video mit dem Schein kenne ich sogar. 😊

Antwort
von AlexMcFly, 10

Hi!

Mir gehts ähnlich. Ich gehe auf eine Schule, inder ich mich absolut nicht am rechten Platz finde. Ich will nicht zu den "coolen cliquen" gehören, weil ich ein recht distanzierter Mensch bin. Ich habe 2 Freunde. Das reicht. - Mein Tipp -> Konzentriere dich auf dichselbst. Arbeite an deinen Stärken und mach was du für richtig hälst. Du musst nicht mit jedem befreundet sein um die 2 Jahre zu überleben. Es geht auch im alleingang :-)

Kommentar von Ameriise ,

Danke.

Antwort
von zersteut, 17

wiki weiß alles

http://de.wikihow.com/In-einer-neuen-Schule-Freunde-finden

Kommentar von Ameriise ,

Das meiste kenne ich und habe ich gemacht und mache ich immer.

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