Frage von Torranto, 232

Ich kann nicht mehr - warum hilft mir keiner?

Ich leide unter vielen Krankheiten, u.a. Angstzustände rund um die Uhr, und Ärzte wollen mir nicht helfen. Die wollen mir nur so Medis wie Atosil und Antidepressiva verschreiben, was überhaupt nicht hilft. Ich hab langsam keine Kraft mehr zum kämpfen und denke an Suizid. Was soll ich bloß tun?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Ninni381, 102

Hi Torranto, schlimm dass es dir momentan so furchtbar schlecht geht. Hast du denn vielleicht irgendetwas, oder sogar jemanden, an dem du dich ganz bewusst orientieren und festhalten kannst, oder bist du derzeit auf dich gestellt?

Kommentar von Torranto ,

Ich bin ganz alleine, ich hab zwar Familie, aber kein Kontakt mehr zu denen, weil die mir nie geholfen haben. :( Ich bin so traurig. :*( Freunde hab ich auch keine richtigen. Kannst du mir helfen?

Kommentar von pilot350 ,

wir alle wollen Dir helfen Torranto

Kommentar von Ninni381 ,

Das tut mir wirklich übelst Leid. Ich kann dir faktisch leider nicht aus der Situation helfen, will dich aber unbedingt motivieren.

Es ist wirklich wichtig, dass du ärztliche Hilfe in Anspruch nimmst. Wie der Kollege schon sagte, dauert eine gegebenenfalls sehr hilfreiche medikamentöse Einstellung einige Wochen bis zum erwünschten Erfolg. Es ist keine Schande, sich Hilfe zu holen, und sie steht dir auch zu!!!

Schaffe dir irgendetwas, ganz egal was, wofür du ab jetzt verantwortlich bist, dass es gemacht wird. Eine Pflanze pflegen, jeden Tag eine Runde um den Block laufen, eine ehrenamtliche Tätigkeit, täglich ein neues Rezept kochen etc., es ist völlig egal. Du machst es regelmäßig, und das wird dir helfen. Ich habe in meiner größten Krise Gräber gepflegt und sehr viel im Garten gearbeitet, das gab mir festen Halt und guten Schlaf.

Bespreche in Ruhe mit deinem Arzt, ob und wie du mit deiner Familie den ersten Kontakt aufnehmen und ihr euch einander endlich wieder annähern könnt.

Agiere in kleinen Schritten nacheinander und ohne Druck; im Leben ist tatsächlich der Weg das eigentliche Ziel.

Antwort
von Sinea99, 73

Hallo, Ärzte sind immer bemüht zu helfen, doch gerade bei psychischer Krankheit  (Angstzustände) können das höchstens nur 20 % sein., alles andere muss man selbst dazu beitragen. Wenn du die Antidepressiva verschrieben bekommst, dann bist du ja bei einem Psychiater in Behandlung. Bestimmt hat er das auch gesagt und auch das, was du selber dazu beitragen sollst. Wahrscheinlich hast du selber aber noch nichts gemacht und nur gesagt: ich kann nicht. Doch auch du kannst das, du musst nur wollen.

Es gibt Therapien, die sehr gut anschlagen, wenn man mitmacht und bemüht ist gesund zu werden. Das ist sehr harte Arbeit und das wollen viele Betroffene nicht. Ein Arzt kann dich dabei nur unterstützend begleiten, mit Gespräche und indem er dir Medikamente verschreibt. Alles andere musst du selber bewältigen, denn das ist eine reine Kopfsache und die funktioniert nicht auf Knopfdruck, weil kein Knopf da ist.

Denke mal darüber nach und arbeite an dir Wenn du das nicht tust, wirst du  nie gesund werden, weil dir sonst niemand helfen kann. Denn wenn deine Psyche nicht gesund ist, kann auch dein Körper nicht  gesund sein,

Raffe dich auf und sprich nochmal mit deinem Psychiater, oder wechsel  ihn und fange mit einer Therapie an. Glaube mir, anders kann dir niemand helfen, denn Ärzte wollen und können dir nur beistehen wenn sie sehen, dass du willst. Alles andere ist auch für sie erfolglos.

Antwort
von Perni14, 35

wenn du solche starken psychische Probleme hast solltest du dich vllt in eine stationäre Behandlung begeben ich war auch für 3 Monate in einer Psychiatrie und es hat mir super geholfen ist sehr anstrengend aber am Ende der Behandlung geht es einem viel besser als vorher

Gute Besserung und Suizid ist keine Lösung das Leben hat noch so viel schönes zu bieten

LG Florian

Antwort
von pilot350, 113

Du benötigst psychologische Hilfe. Die helfen Dir schon. Du musst nur die Anweisungen beachten und umsetzen. Wenn Du Dich derart depressiv fühlst und es nicht aushalten kannst, hast Du die Möglichkeit in eine Klinik mit psychologischer Abteilung zu gehen. Dort sind immer Psychologen vor Ort die Dir gleich helfen können. Übrigens Psychopharmaka wirken meist erst nach 4 - 6 Wochen.

Kommentar von Torranto ,

Ich brauche ein Seil.

Kommentar von pilot350 ,

Das ist genau dass was Du nicht brauchst. Denn diese mehr als dreiminütig dauerte Qual und Folter wird Dich jede Zehntel Sekunde bis zum Eintritt des Erstickungstodes Deine Entscheidung bereuen lassen. So schlimm ist das. Du brauchst ein Gespräch und nicht nur eins. Aber Du solltest erst mal eins führen und dann die nächsten.

Antwort
von Tiefseeschnecke, 18

http://www.diearche.de/pages/hilfe-bei-depressionen-mit-NEWSTART

gehe dorthin und mache den Kurs, 90% Erfolgsquote, kenne etliche Menschen, die Kurse gemacht haben und frei geworden sind. Ruf mal und lasse dich informieren.

Antwort
von Nirakeni, 57

Hallo Torranto! Habe in dein Profil geschaut uns lese, dass es dir schon sehr lange schlecht geht. Auch deine Anläufe bzgl. Psychotherapie haben nicht gefasst. Ja, da ist guter Rat gefragt. Aufgefallen ist mir, dass du die damalige Therapie nicht fortsetzen wolltest. Das ist doch ein Ansatz heraus zu finden, warum? Besser ist es ja nicht geworden. Manchmal "machen wir zu", weil es schmerzhaft ist dem Problem in die Augen zu schauen. Doch gerade das ist wichtig, um aus einer verzweifelten Situation raus zu kommen. Der Kampf macht müde und immer ist man der Verlierer. Das ist doch klar, ich verliere auch gegen Forman. Du musst nicht kämpfen. Hier hat du viele gut gemeinte Antworten bekommen. Hole dir daher unbedingt psychologische Hilfe. Das schaffst du. Es gibt einen Spruch: "Wer heute nichts verändert, der lebt morgen wie gestern." Das ist so. Du allein solltest es dir nicht so schwer machen. Da schaffst du. Sei guten Mutes und gib dir einen Ruck!

L.G.

Antwort
von ahmedschachbret, 53

also mein lieber, suizid ist keine lösung, aber ich hoffe ich kann dir das aussen kopf schlagen, zu mindest würde mir viel dran liegen dich nicht aufzugeben, als erstes wenn dir atosil nicht helfen, lass dir mal life 900 verschreiben, habe gutes von gehört das sind johhaneskraut extrakt und keine chemie, als nächstes solltest du dir mal therapieplatz besorgen, und ganz wichtig bei deine ängste, verdrück dich nicht vor dingen was dir angst machen, im gegenteil, gehe mitten in die dinge rein was dir angst machen, da dein hirn wieder lernen muss das die dinge die dir angst machen ein normal zustand geworden ist, da dein hirn dir sagt es ist ein gefahr, wobei dort gar nix ist, und das muss dein hirn wieder lernen, solltest du das nicht alleine schaffen, dann nehme dir jemanden dem du vertraust, und hop gehts los, ja ich weiss ist einfacher zu sagen als getan, aber versuche das und du wirst ergebnis selber feststellen, ich wünsche dir alles gute im leben und lass dich nicht unter kriegen, es gibt nix wovon du wirklich angst haben muss

Antwort
von Matermace, 79

Schonmal an ne Therapie gedacht? Du kannst doch nicht zu nem Arzt gehen und erwarten dass der irgendwas anderes tun kann.

Antwort
von voayager, 20

Am besten du suchst mal eine Psychotherapie auf.

Antwort
von Ursusmaritimus, 58

Hypochindritis extremus germanicus?

Wenn man denn an Psychotherapie glaubt sollte man den therapeutischen Ansatz:

Sie bekommen hier das was sie Brauchen und nicht das was sie Wollen

keinesfalls übersehen.

Antwort
von Winkler123, 125

Ich glaube du bist in deinem Leben schlicht unzufrieden. Du mußt dir überlegen was dir Spaß bringen könnte und genau das tun !!! Außerdem solltest du viel unterwegs sein, unter Leute gehen usw. ( Spaß und Freude bringen im Ergebnis psychische Kraft ).


 

Antwort
von jimpo, 16

Ich glaube mal eher, daß die Ärzte wissen wen Sie vor sich haben. Einem eingebildeten Kranken ist nicht zu helfen.

Antwort
von TopGesund, 53

Vielleicht den Arzt wechseln? Dir fachmensche Unterstützung suchen? Dies ist nämlich ein Thema was man nicht runter reden sollte, und wir sind keine Ärzte hier.

Ich gehe jetzt aber trotzdem mal auf deiner Frage ein, was man sonst unterstützend machen kann. Was ich sehr interessant fand und letztens erfahren habe ist, das psychische Krankheiten teilweise im Zusammenhang mit der Ernährung liegen. 

Bournout, Depressionen, anhaltende Traurigkeit etc. können also die Folge von Vitamin/ Mineralstoffe und Spurenelement Mangel sein. (Wird oft von Ärzten übersehen\ vergessen)

Den Grund kenne ich leider nicht ganz genau, man sollte aber wissen das die mikronährsroffe wichtig für die Zellfunktion und hormonbildung z.B. wichtig sind. Man könnte also versuchen über qualitative Nahrungsergänzungsmittel (ohne Chemie, biologischer Anbau, hohe bioverfügbarkeit) die Probleme in griff zu bekommen. 

Die nächste Sache, die man ergenzend tun sollte ist Sport. Beim Sport werden glückshormo ausgeschüttet, man ist beschäftigt und auch hier profitiert der Körper von innen heraus an der Bewegung.

Bei weiteren fragen, einfach fragen LG TopGesund

Kommentar von TopGesund ,

Wenn der Ansatz interessant ist, ich nutze seid paar Monaten ein Produkt mit einer sehr guten qualität wo sogut wie alle wichtigen Mineralien, spurenelemnte und vitamine+ Ballaststoffe drin sind. Dann einfach fragen. Lg

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