Ich kann nicht aufhören an meinen Hund zu denken: Was kann ich dagegen machen?

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14 Antworten

Hallo Redfire,

es ist immer schlimm, den guten Freund zu verlieren. Es tut mir so leid für dich.

Vielleicht kann dich die schöne Geschichte von der Regenbogenbrücke ein wenig trösten:

Die Regenbogenbrücke !

Eine Brücke verbindet den Himmel und die Erde. Wegen der vielen Farben nennt man sie die Brücke des Regenbogens. Auf dieser Seite der Brücke liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln und saftigem Gras. Wenn ein Tier auf der Erde für immer eingeschlafen ist, geht es zu diesem wunderschönen Ort. Dort gibt es für immer zu fressen und zu trinken, und es ist warmes Frühlingswetter. Die alten und kranken Tiere sind wieder jung und gesund. Sie spielen den ganzen Tag zusammen.

Es gibt nur eine Sache, die sie vermissen. Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen, die sie auf der Erde so geliebt haben. So rennen sie und spielen den ganzen Tag zusammen, bis eines Tages plötzlich eines von ihnen innehält und aufsieht. Die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf, und die Augen werden ganz groß! Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus und fliegt über das grüne Gras. Die Füße tragen es schneller und schneller. Es hat Dich gesehen. Und wenn Du und Dein spezieller Freund sich treffen, nimmst Du ihn in Deine Arme und hältst ihn fest. Dein Gesicht wird geküsst, wieder und wieder, und Du schaust endlich wieder in die Augen Deines geliebten Tieres, dass so lange aus Deinem Leben verschwunden war, aber nie aus Deinem Herzen. Dann überschreitet Ihr gemeinsam die Brücke des Regenbogens, und Ihr werdet nie mehr getrennt sein...

(irgendwoher aus dem Internet)

Gibt deiner Trauer Zeit und Raum - irgendwann wird es nicht mehr so weh tun.

Daniela

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Hallo Red Fire, auch wenn mich der Rest der Comunity lynchen wird wollen: Schau nach vorne! Hast Du vor, Dir wieder einen Hund anzuschaffen? ... Wenn ja, geht's schon los: Du hast noch keinen Namen! Du weißt nicht, woher oder welche Rasse. Schau Dir die Vorzüge der einzelnen Rassen an, besprich Dich mit Deiner Familie...  verstehst? Trauern kannst auch nebenbei  -  immer! Aber such Dir ein neues Ziel für Dein Leben, Dein Weitblick ist derzeit nicht so grandios, weil Du in einem tiefen Loch sitzt. Alles Gute

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Kommentar von dsupper
28.10.2015, 22:20

Trauern kannst auch nebenbei 

Um ein geliebtes Tier "nebenbei zu trauern" finde ich persönlich völlig daneben. Alles im Leben hat seine Zeit - auch die Zeit der Trauer. Und für eine Trauerverarbeitung ist es ganz wichtig, auch wirklich Zeit für die Trauer zu haben und diese auszuleben - dann erst kann man sie verarbeiten und sie ebbt ab.

Ich finde es erschreckend, dass viele Menschen Trauer nicht mehr zulassen wollen. Haben sie Angst davor? Können sie damit nicht umgehen? Warum muss Trauer verdrängt oder "zugeschüttet" werden? Warum muss man sich mit aller Gewalt davon ablenken?

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Ein Hund ist ein enges Mitglied der Familie, ein Kamerad der jeden Weg mit uns geht, oft auch ein mitfühlender Kummerkasten, vor ihm müssen wir nichts verbergen und dann....

... geht er diesen einen Weg uns voraus, wir können (noch) nicht mit.

Es ist doch ganz normal, dass man um diesen engen Lebensgefährten trauert. Selbst vor 12 000 Jahren wurden Hunde zusammmen mit ihrem Menschen schon begraben. Galt auch ihnen die Fürsorge der Bestattung um in einem anderen Land wieder aufzuerstehen, im Glauben der Menschen.

Lass Trauer zu. Sage den Mitmenschen, dass Du Deinen Hund verloren hast. Oft findest Du heutzutage Mitgefühl.

Ich fühle mit Dir.

Suche einen schönen Platz auf, an dem Du mit Deinem Hund oft warst, dort pflanze eine Wildrose. Wann immer Du diese alten Wege gehst wirst Du an ihn denken. Ein bisschen Trauer wird immer dabei sein. Aber denke - es ist eine Trennung nur bis zu einem Wiedersehen. In jedem Hund dieser Erde wohnt sein Geist, du musst ihn nur findenn


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Du solltest sogar an ihn denken. Behalte ihn in guter Erinnerung. Wäre doch schade, wenn ein gutes Tier vergessen würde.

Das ist so ein einschneidendes Erlebnis, du wärst ja auch Holz, wenn das ohne Spuren an dir vorbeiginge. Natürlich geht das vorbei. Jeden Tag ein bißchen. Dann erinnerst du dich gerne an ihn und denkst an die schönen Stunden.

Es macht auch keinen Sinn sofort ins Tierheim zu rennen und Ersatz zu holen.

Ich vermute mal, dass es ihm schlecht ging. Nun ist er schmerzfrei und muß nicht mehr leiden.

Geh heute früh schlafen. Im Schlaf verarbeitet  man schlimme Erlebnisse ein wenig. Dann ist es morgen schon ein wenig weniger schlimm.

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Das tut mir sehr leid. Ich habe deinen Beitrag gestern gelesen, es klang auch alarmierend.

Es wäre vielleicht gut, wenn du einen Platz zum trauern hättest? Wir durften unsere Hunde mitnehmen und haben sie beide im Garten begraben. Ich habe Blumen darüber gepflanzt und immer dort gewerkelt, wenn es mir schlecht ging. 

Jeder trauert anders aber du solltest das auf jeden Fall zulassen. Manchen hilft es, sich Videos und Fotos immer wieder anzuschauen. Aber machen wir uns nichts vor: Es tut weh und man vermißt sein Tier furchtbar. Ich wünsche Dir viel Kraft.

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Ich habe deinen anderen Beitrag gestern gelesen und fühle mit dir. Ich weiß wie es dir geht, geht mir auch so.Habe im März eine meiner Hündinnen verloren und vor 11 Jahren meine erste Hündin. Beide waren 14 und 15 Jahre und der Schmerz sitzt noch immer tief.

Trauer musst du zulassen, sonst wirst du verrrückt. Du hast jedenfalls eine gute Entscheidung getroffen. Hoffe, dass du bis zuletzt den Weg mit ihm gegangen bist.

Alles Liebe rosale

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Och das tut mir von Herzen leid!
Ich glaube im Moment kannst du nicht viel dagegen tun...Da musst du jetzt durch, aber der Schmerz wird nachlassen, eines Tages!! :-(
Ich weiss wie weh sowas tut...

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Hallo RedFire2000

Das mit deinem Hund tut mir sehr leid!

Ich würde dir empfehlen sich abzulenken und auf keinen Fall einen neuen Hund in Betracht ziehen solange du trauerst. Sowas ist immer schwierig egal ob Mensch oder Tier !

Empfehlenswert wäre es mit jemanden darüber zu reden einem guten Freund oder Freundin bei der du alles rauslassen kannst . Das hilft sehr. Außerdem helfen Freunde einander und unterstützen denjenigen in dem Falle dich.

Lenke dich ab oder mach was wo du dich konzentrieren musst wo du keine Zeit hast andere Gedanken kommen zu lassen.

Ich wünsche dir sehr viel Kraft und mein aufrichtiges Beileid dazu. 

Ich hoffe ich konnte helfen 

Grüße 

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Doch du kommst darüber hinweg, aber nicht heute und nicht morgen. Das dauert schon seine Zeit. Wenn es nicht so wäre, dann wärest du seelisch auch nicht gesund.

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Mein aufrichtiges Beileid.

Ich weiß wie es sich anfühlt. Man weint bis man keine Tränen mehr hat, sieht noch lange das Tier, wie es in der letzten Zeit war. Man glaubt nie darüber hinwegzukommen. Die letzten Bilder werden verblassen und die Erinnerungen an die guten Zeiten werden stärker. Aus Deiner Trauer wird Dankbarkeit, so ein tollen Hund gehabt zu haben. Irgendwann kannst Du über seine Eigenarten lächeln.

Vor einer Woche habe ich meine Katze verloren. Es tut so verdammt weh, doch den letzten Gang war ich ihr schuldig. Mir hilft darüber zu reden und zu schreiben. Die Anteilnahme der Tierfreunde tut sehr gut. Auch das Wissen, dass sie nun nicht mehr leiden muss und es ihr, wo immer sie jetzt sein mag besser geht.

Habe schon mehrere Hunde und Katzen über die Regenbogenbrücke gehen lassen müssen. Es ist immer wieder dieser tiefe, unfassbare Schmerz. Da muss man durch, ihn bewußt durchleben und trotzdem geht das Leben weiter - das ist Trauerarbeit.

Einige Tierhalter möchten sich diesen Schmerz nie wieder antun, verzichten deshalb auf weitere Tierhaltung, obwohl ihr Leben auf eine Art immer leer bleiben wird. Andere Tierhalter widmen sich einem neuen Tier- Familienmitglied und geben diesem Tier eine Chance auf ein gutes Leben. Auch das ist Trauerbewältigung.

"Der Tod bedeutet nichts- er zählt nicht. Ich bin um die Ecke gegangen- nichts ist geschehen. Alles bleibt genau wie es war. Ich warte nur auf Euch, gleich um die Ecke, für eine kleine Weile."

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Weiter an ihn denken und die Trauer durchstehen.

Meine Katze musste mit 17 J gehen und es war schwer, doch es wird besser. Sie ist jetzt 16,5 Jahre nicht mehr hier und ich denke immer noch viel an sie, aber nicht mit Trauer, sondern voller Liebe.

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Die Zeit heilt alle Wunden. Irgendwann denkst du nicht mehr daran dass er tot ist sondern nur noch wie schön die Zeit mit ihm wahr. Er ist ja nicht weg, er bleibt immer in deinem Herzen :)

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Es ist schon in Ordnung und auch wichtig, den Verlust zu betrauern. Dagegen unternehmen würde ich gar nichts. Das Weinen gehört zum Trauern und ist o.k.

Vor zweieinviertel Jahren verstarb einer meiner Hunde in hohem Alter. Ich bin heute noch nicht drüber hinweg und werde ihn wohl nie vergessen.

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Das ist schlimm wenn das Haustier eingeschläfert wird,aber er hatte ein gutes Leben bei euch und da wo er jetzt ist wird es ihm gut gehen. 

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