Frage von Goldsilber22, 111

Ich heize nicht...inwiefern schlecht für die Wohnung?

Hallo zusammen,

Also wie ihr oben richtig lesen könnt heize ich nie.

  1. Ich empfinde es nicht als kalt in meiner Wohnung.
  2. schlafe ich auch gerne mit gekipptem Fenster (auch im Winter)

Ich mache das nicht aus Sparmaßnahmen etc sondern weil es für mich schlichtweg nicht erforderlich ist. Ich habe kein Thermostat um jetzt sagen zu können wieviel Grad in meiner Wohnung sind.

Ich bin eigentlich selten Zuhause. Arbeite ganztags und komme am abend zum duschen /schlafen heim. Wochenende bin ich immer draußen.

So jetzt ist mir aber plötzlich in den Sinn gekommen ob sich das irgendwie schlecht auf die Wohnung auswirken könnte? Der Regulierer oder wie sich das Teil nennt am Heizkörper ist in jedem Zimmer auf 1. Weil damals einer von der Genossenschaft gemeint hatte eine Heizung sollte nie komplett abgedreht sein.

Was meint ihr? Schade ich damit irgendwie meiner Wohnung? Es handelt sich um einen kompletten Neubau. 2 Jahre alt!

Danke und LG

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von BigLittle, 21

Du kannst damit Deiner Wohnung schaden, weil sich in einer derart unbeheizten Wohnung durchaus Feuchtigkeit ansammeln kann. Dadurch kann sich Schimmel bilden und das Bauwerk schädigen. Wenn Du erst einmal Schimmel in der Wohnung hast, bekommst Du ihn nie wieder los! Du bist verpflichtet die Wohnung auf einer Temperatur zu halten, die Kondenswasser an den Wänden verhindert. Regelmäßiges gründliches Lüften ist vor allem in Neubauten unerlässlich, da diese oft sehr luftdicht ausgeführt werden und so die Luft nicht wie früher durch Spalten und Poren ausgetauscht werden kann. Gerade moderne isolierte Wohnungen sind für die Schimmelbildung sehr anfällig. Die Wohnräume solltest Du nicht unter 16-18°C abkühlen lassen. Dann bist Du auf der sicherern Seite, wenn Du mindestens 3 mal am Tag gründlich lüftest, indem Du die Fenster alle voll öffnest und so die Luft in der gesamten Wohnung schnell austauschst. Heizenergie wird dadurch nicht verschwendet, da die meiste Wärmeenergie nicht in der Raumluft, sondern in den Wänden und den Möbeln gespeichert ist und die Luft schnell wieder erwärmt wird.

Antwort
von ponter, 35

1. Um die Temperatur zu messen, wird ein Thermometer verwendet.

2. I.d.R.befindet sich am Heizkörper ein Thermostatventil. 

Im Winter besteht die Gefahr, dass sich Feuchtigkeit entwickelt, wenn zu wenig geheizt wird. In Verbindung hiermit ist auf richtiges Lûften zu achten (Stosslüften) Dadurch kann ansonsten Schimmel entstehen, dieser ist wiederum gesundheitsschädlich.

Einige Infos u.a. dazu hier:

https://www.advocard.de/streitlotse/mieten-und-wohnen/schimmel-in-der-wohnung-we...

Kommentar von Goldsilber22 ,

Danke dir!

Mein Heizkörper hat nur diesen Regulierer? Oder wie sich das Teil nennt. Und nicht wie ich es von anderen Heizkörpern noch kenne (bei Fernwärme) an der Front so einen Thermostat? 

Ich hoffe du verstehst was ich meine 😅

Hmm kann ich kein Foto anhängen?  

Antwort
von grisu2101, 61

Die Temperatur ist normalerweise ok, wenn Du dich wohl fühlst. Allerdings solltest Du die Luftfeuchtigkeit im Auge behalten, alles über 60 % ist kritisch. Dann lüften - aber nicht bei Fenster auf Kipp, sondern Stoßlüften, ideal mit Durchzug durch mehrere Räume. Wie Du den Regler aufdrehst ist meiner Meinung nach egal, denn im Heizkreis zirkuliert eh immer das Wasser. Gel. würde ich sie aber mal aufdrehen.

Kommentar von Goldsilber22 ,

Wie weiß ich ob es über 60% sind?  Gibt es dafür ein Gerät um es zu messen? 

Ich lüfte 10 Minuten morgens und 10 Minuten abends wenn ich heim komme. Wochenende manchmal nie da es vorkommt dass ich dieses komplett nicht in der Wohnung verbringe. Sollte das ausreichen?  

Kommentar von grisu2101 ,

So vom Gefühl her könnte es reichen, aber gerade im Neubau ist das schwer abzuwägen. Ich würde es messen, dafür kaufe Dir ein Hygrometer.

Kommentar von Goldsilber22 ,

Den sollte ich im baumarkt finden oder?  Was könnte mich denn im schlimmsten Fall erwarten? Ich hab wenig Lust eine am Deckel von der Genossenschaft zu bekommen :(

Kommentar von grisu2101 ,

Genau... kostet auch nicht viel, ist auch eine gute Orientierung wegen der Luftfeuchtigkeit..

Antwort
von TheDanzinger, 62

Hallo Goldsilber22!

Dass Heizungen ständig laufen sollen trifft vielleicht auf  Warmwasser-Anlagen zu, aber bei Gas ist das egal! Frag diesbezüglich aber mal nach. 

Für die Wohnung selbst gibt es keinen Nachteil, man sollte nur sicher gehen, dass es nie zu feucht wird. 

-D

Kommentar von Goldsilber22 ,

Unsere Heizung wird mit Gas betrieben. Jedoch mit einem gemeinschaftskessel der sich im Keller befindet. Also ich habe keinen eigenen Gaszähler. In meiner Wohnung befindet sich auch keine Therme. So wurde mir das damals von der Genossenschaft erklärt. Ich bin da halt ein Laie. 

Kommentar von TheDanzinger ,

Ist doch kein Problem, dass du ein Laie bist, man kann sich nicht in allem auskennen. 

Wie gesagt, bei Gasheizungen kannst du das ruhig abdrehen, das macht gar nichts. Bei Warmwasser gibt es das Problem, dass das Wasser anrostet (Bei Kupfer normalerweise nicht) oder Ablagerungen bildet, was zu Verstopfungen führen kann, deswegen sollte im Idealfall immer ein Fluss vorhanden sein. 

Hoffe ich konnte helfen!

-D

Kommentar von Goldsilber22 ,

Bin so eine kleine panikmacherin 🙈 wennst mir noch kurz erklären könntest was eine Warmwasser-anlage ist hast mir sehr geholfen :) bin in Österreich Zuhause. Meinst du Fernwärme? Zumindest gibt es noch diese Möglichkeit zum heizen in anderen Genossenschaften - die habe ich jedoch nicht. 

Kommentar von TheDanzinger ,

Komm auch aus Österreich :)

Warmwasser heißt einfach nur, dass eine Art Tank irgendwo (normalerweise im Keller oder EG) steht, welcher mit Wasser gefüllt ist. Dieser wird aufgewärmt und per Kupferrohre wird das Warme Wasser in die Heizungen geführt. Ziemlich simpel aber nicht mehr wirklich aktuell, zumindest meines Wissens nach.

Fernwärme ist wieder was anderes. Dort wird Wärme mittels Verbrennung (meistens Holz) extern erzeugt und dann an die Endverbraucher "geliefert". Deswegen Fernwärme, weil es wo anders "aufgewärmt" wird.

-D

Kommentar von Goldsilber22 ,

Aber so wie du das beschreibst passt es auf die Beschreibung/Erklärung von meiner Genossenschaft wegen dem "Heizkessel" bei uns im Keller. 

In den Wohnungsunterlagen steht Gas. Ich wollte daraufhin den gaslieferanten selbst bestimmen. Aber das ist nicht möglich. Weil ich eben diese Form von "Gas" habe und an den Betreiber von der Genossenschaft gebunden bin? Keinen eigenen gaszähler etc. Normalerweise ist es in Wien ja die Wien Gas. Hierbei handelt es sich um was komplett eigenes? 

Irgendwie komisch. Irgendwas neumodernes und dennoch altmodisches in meinen Augen 😅 finde es ehrlich gesagt sch*** dass ich an den Betreiber von der Genossenschaft gebunden bin da ich monatlich 100 Euro!!! zahlen muss! Für eine Einzelperson definitiv zu viel. Der kann seine Preise natürlich so gestalten wie es ihm gerade passt weil wir sowieso nicht wechseln dürfen. Vorallem verstehe ich nicht wie sich der Verbrauch von mir feststellen kann wenn ich keinen eigenen gaszähler habe? 

Antwort
von Goldsilber22, 22

Ok dann halt separat ^^

Kommentar von ponter ,

Das sieht für mich aber stark nach einem Thermostkopf aus. Rechts ist die Einstellung für den "Frostschutz" zu erkennen, wenn ich mich nicht irre. Am Kopf, also an der Vorderseite könnte eventl. der Hersteller erkennbar sein, mal einen Blick draufwerfen.

Nur ein Beispiel für einen Thermostatkopf:

http://www.sanitaer-spezial.de/shop/product\_info.php?info=p4\_gampper-thermosta...

Arbeitsweise Thermostat:

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Thermostatventil#Heizungsthermostatventil

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