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Ich hatte gestern einen heftigen Disput mit einem Bekannten.

gefragt von rivabellarivabella am 24.07.2009 um 15:37 Uhr

Der Bekannte hat eine an Alzheimer erkrankte Mutter. Er sagt, dass diese Krankheit schleichend begann, und er kleine Veränderungen zunächst gar nicht registrierte. Das Verhalten seiner Mutter war bis vor Kurzem für ihn „normal“. Er habe ihren desaströsen Zustand erst bemerkt, als es praktisch zu spät war, obwohl er täglich „nach dem Rechten“ sah. Inzwischen hat er sie in einem Pflegeheim untergebracht.

Ich bin der Meinung, dass seine Mutter es also gemerkt hat, dass sie Gedächtnislücken hatte, und somit ihren Zustand geschickt vertuschte. So wie man merkt, dass im Alter die körperlichen Kräfte schwinden, muss man doch auch merken, dass die geistige Kraft nachlässt. Die Muskeln kann man trainieren und deren Kraft bis zu einem gewissen Grad erhalten. Ergo auch die geistige Kraft durch entsprechendes Training!

Sein Standpunkt war: NEIN, schleichend beginnende Demenz wird vom älteren Menschen selbst nicht wahrgenommen. Im Alter hat man einen eingefahrenen Tagesablauf und kann somit manches kompensieren, was die Vergesslichkeit betrifft. Vieles ist Routine, die dabei hilft, solche Mängel im Alltagstrott auszugleichen und zu überdecken.

Frage: Bemerkt eine an Alzheimer erkrankte Person rechtzeitig ihren Zustand und vertuscht ihn bewusst, bis es praktisch „zu spät“ ist? Oder greift die Routine des Alltags und die Person selbst bemerkt die schleichende Krankheit nicht?


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sanne172
beantwortet von sanne172 am 24. Juli 2009 15:39
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Hilfreichste Antwort

Ich bin überzeugt davon, dass die besagte Person ihren Zustand anfangs bemerkt hat. So war es jedenfalls bei meinem Opa.
Er wurde immer vergesslicher und hat es mehr oder weniger geschickt überspielt. Aber der Blick in seine Augen....... da stand manchmal die pure Verzweiflung :-/

Kommentar von 714ac3bc93e4861883a0cff5b4443401smallrivabella am 24. Juli 2009 15:42

Wie schrecklich muss das für beide Parteien sein !!!

Kommentar von B7e7544434d3e7db0048c113d59e2de2smallsanne172 am 24. Juli 2009 15:45

Ja, er hat mir so unendlich leid getan. Er war ein hochgebildeter, humorvoller und feiner Mensch.
Er fehlt mir noch heute :-(


Weitere gute Antworten


eistee2000
beantwortet von eistee2000 am 24. Juli 2009 15:40
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die bekommen das vielleicht mit aber vergessen es wieder

Kommentar von 714ac3bc93e4861883a0cff5b4443401smallrivabella am 24. Juli 2009 15:45

Ah, an solch eine Möglichkeit hatte ich noch gar nicht gedacht: Die eigene "Vergesslichkeit" hindert sie daran, das als Krankheit überhaupt wahrzunehmen.

Kommentar von 5b4ef7a4a69a95370e0ead562cbbe65csmalleistee2000 am 24. Juli 2009 15:48

nicht die eigene Vergesslichkeit sondern die vergesslichkeit die die krankheit an sich hat

Kommentar von 714ac3bc93e4861883a0cff5b4443401smallrivabella am 24. Juli 2009 15:50

Ja, das habe ich auch so verstanden, danke !!!


ShaneMcCutcheon
beantwortet von ShaneMcCutcheon am 24. Juli 2009 15:40
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Ich vermute, das hängt ganz davon ab, wie sehr sich ein Mensch selbst beurteilen kann. Wer nie auf sich selbst geachtet hat, wird es nicht merken. Wer aber sehr auf sich und evtl. Veränderungen achtet, der wird es merken. Und ober es dann versucht zu vertuschen ist auch charaktersache. die einen können gut dazu stehen, die anderen müssen es sich selbst verbieten.

Kommentar von 714ac3bc93e4861883a0cff5b4443401smallrivabella am 24. Juli 2009 15:47

Deine Antwort kann ich nachvollziehen und stimme Dir zu !!!


Zickedeluxe
beantwortet von Zickedeluxe am 24. Juli 2009 15:38
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Ich denke, die bekommen das nicht mit.
Wie war noch die Frage?

Kommentar von 714ac3bc93e4861883a0cff5b4443401smallrivabella am 24. Juli 2009 15:41

Die Frage war: Ob die Erkrankten es "bewusst" vertuschen vor Sorge in ein Heim zu müssen, oder ob sie es selbst gar nicht wahrnehmen !!!

Kommentar von 58676c72370b36ec9454d19c06250bc5smallZickedeluxe am 24. Juli 2009 15:43

Meine Antwort war: Ich denke, die bekommen das nicht mit.

Kommentar von 23cbf379d378c7243c7c8fd303d71651smalltinimini am 24. Juli 2009 15:48

Die bekommen das mit das die nicht mehr zu Hause sind,und im Heim leben,Aber je nach Betreuung gewöhnen sie sich schnell oder auch nicht so schnell an das Heimleben.


schildi
beantwortet von schildi am 24. Juli 2009 15:39
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schau oder frage hier mal: http://www.deutsche-alzheimer.de/



teardrop1109
beantwortet von teardrop1109 am 24. Juli 2009 15:39
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Kann ich mir nicht vorstellen. Die Großmutter meines Mannes litt an Altersdemenz. Sie hat mit Sicherheit nicht gemerkt, wenn sie uns was erzählte, was nicht wahr war, unsere Namen verwechselte und vieles mehr. Sie hat nie versucht, etwas zu vertuschen, weil sie davon überzeugt war, dass es richtig ist, was sie tut, sagt etc.


Wuppertom
beantwortet von Wuppertom am 24. Juli 2009 15:40
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Ich denke, es kann durchaus sein dass die alte Dame aus Angst vor der Veränderung diese verheimlicht hat. Wir vergessen alle mal etwas. Wenn es sich im Alter häuft, verdrängen es die alten Leute. Denn, wo führt es hin? Ins Heim! Da sie dort nicht inwollen...
Ob es Absicht ist, oder unterbewusst, werde ich erst später erfahren...


eddali
beantwortet von eddali am 24. Juli 2009 15:41
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ich denke, dass manche es zwar wissen oder vermuten, aber es sich nicht eingestehen wollen und es somit verdrängen und überspielen.

Kommentar von 714ac3bc93e4861883a0cff5b4443401smallrivabella am 24. Juli 2009 15:48

Unbewusst verdrängen oder bewusst überspielen ?

Kommentar von 4fe99d19f82e3e6bff53acedf208b0ddsmallNarva am 24. Juli 2009 15:55

Ich denke es ist ein unbewusstes Verdrängen


anonym
beantwortet von chicaBlue am 24. Juli 2009 15:42
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Nein, das kommt wirklich schleichend über Jahre. Der Mensch, der ihn täglich sieht, bemerkt es nicht


anonym
beantwortet von jimpo am 24. Juli 2009 15:42
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Die Person bemerkt ihre Krankheit nicht.Die kommt schleichend.Die Person vertuscht nichts. Die weiß nicht einmal,daß Sie krank ist.


DanielsGirl
beantwortet von DanielsGirl am 24. Juli 2009 15:43
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Es kommt tatsächlich auf den Typ drauf an. Es gibt Alzheimerpatienten, die sind ab und zu in der Lage, wenn sie manchmal einen guten Tag haben, zu bemerken, dass etwas seltsam ist. Aber dann wiederum den Mut aufzubringen und sich selbst eine solche totbringende Krankheit einzugestehen, ist wieder was anderes.

Tatsächlich gibt es aber auch Krankheitsbilder, die von den Betroffenen aus nicht so einfach zu erkennen sind. Das ist doch gerade das Tückische an der Alzheimer Krankheit, sonst wäre das alles ja nur halb so schlimm.

Aber: Eins muss klar sein: Alzheimer- und -demenzkrank sollte man keinesfalls aus ihrer gewohnten Umgebung reißen. Wenn er vorher immer im Stande war sich um seine Mutter zu kümmern, sollte er sie jetzt nicht in ein Pflegeheim stecken. ICh weiß selbts wie anstrengend es ist einen Alzheimerpatienten zu pflegen. Aber ihn aus der gewohnten umgebung zu reißen, kann tödlich enden

Kommentar von 714ac3bc93e4861883a0cff5b4443401smallrivabella am 24. Juli 2009 15:53

Sie ist bereits im Pflegeheim, leider !!!


tinimini
beantwortet von tinimini am 24. Juli 2009 15:45
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Schwierig zu Beantworten,Es gibt verschiedene Arten der Demenz. Manche bekommen es mit andere wiederum nicht.Da würde ich an deiner Stelle mal eine Pflegekraft aus einem Altenheim fragen oder einen Arzt.Da es verschiedene Arten der Demenz gibt kann man durch Ernährungsumstellung und Zugabe von bestimmten Vitaminen auf Pflanzlicher Basis manchmal die Krankheit zum Stoppen bringen ,oder sogar bessern.Es wurde auch festgestellt das Rheumakranke nicht an Alzheimer erkranken da in diesen Rheumamitteln Substanzen enthalten sind die das verhindern,oder erst gar nicht zum Ausbruch kommen lassen.

Kommentar von 714ac3bc93e4861883a0cff5b4443401smallrivabella am 24. Juli 2009 15:55

> Es wurde auch festgestellt das Rheumakranke nicht an Alzheimer erkranken <

Kannst Du mir dazu einen Link geben?

Kommentar von 23cbf379d378c7243c7c8fd303d71651smalltinimini am 24. Juli 2009 15:58

Das wird noch erforscht,daher noch keine entgültigen Ergebnisse.Aber eine Bekante besitzt ein Altenheim und da gibt es keine Reumakranken Alzheimerpatienten.Aber in Seminaren über Demenzkranken wird das schon besprochen.


kataha
beantwortet von kataha am 24. Juli 2009 15:46
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Soweit ich das weiß, merken die Meisten nicht, dass etwas nicht stimmt.

Und Du liegst falsch: etwas, das einfach verschwindet, kann man nicht durch Training am Verschwinden hindern.

Ob man jetzt "normal" senil oder alzheimerkrank ist, lässt sich nicht unterscheiden,und eine definitive Diagnose von Alzheimer ist erst nach dem Tod des Patienten möglich.

http://de.wikipedia.org/wiki/Alzheimer-Krankheit


Hexenkueche
beantwortet von Hexenkueche am 24. Juli 2009 16:03
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Am Beginn der Krankheit wird es schon von der betroffenen Person bemerkt , und sie versuchen ihre Probleme bzw. Vergesslichkeit zu verstecken . Ein Beispiel - Eine Frau kommt mit dem Kleingeld bzw . Rechnen nicht mehr klar ,also benutzt sie beim Einkaufen nur noch Geldscheine . So fällt ihr Manko nicht auf , aber das Portemonaie wird immer dicker . Ich erlebe oft , dass die Menschen am Anfang ihrer Krankheit an ihrer Vergesslichkeit verzweifeln . Im fortgeschrittenem Stadium ist diese Verzweiflung nicht mehr vorhanden , was man positiv sehen kann . Wir haben im Heim viele Demente die froh gelaunt sind , weil sie ihre Probleme vergessen haben .


Meiti23
beantwortet von Meiti23 am 24. Juli 2009 15:39
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Die Menschen mit dieser Krankheit merken es nicht!!!


Kommentar von B7e7544434d3e7db0048c113d59e2de2smallsanne172 am 24. Juli 2009 15:44

Am Beginn merken sie es noch - später nicht mehr.

Kommentar von guterwolf am 24. Juli 2009 19:04

ich vergesse auch ständig was, glaube aber nicht, dass das beginnende Alzheimer ist und wenn es dann soweit sein sollte, weiß ich es nicht.


anonym
beantwortet von colinchen am 24. Juli 2009 15:40
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Ob der betreffende selbst es vertuscht liegt an ihm und seinem umfeld, aber vergeßlichkeit und veränderungen bemerkt er natürlich


anonym
beantwortet von sinner am 24. Juli 2009 15:41
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Abgesehen davon das es einige hier schon geschrieben haben denke, dass er dadurch das er in der Materie ist sich weitaus besser damit auskennt als du es tust. Abgesehen davon solltest du seriösere Quellen als die User auf einem Portal zu Rate ziehen. Und wenn es schon nicht der Arzt ist dann wenigstens sowas hier http://www.onmeda.de/krankheiten/demenz.html

Kommentar von 714ac3bc93e4861883a0cff5b4443401smallrivabella am 24. Juli 2009 15:49

Danke für den Link. Das sind mehrere Seiten, die ich mir in Ruhe durchlesen werde.


marbeja
beantwortet von marbeja am 24. Juli 2009 15:42
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Die Kranken merken es NICHT.

Kommentar von B7e7544434d3e7db0048c113d59e2de2smallsanne172 am 24. Juli 2009 15:43

Sie merken es zu Beginn der Erkrankung mit Sicherheit!

Kommentar von 714ac3bc93e4861883a0cff5b4443401smallrivabella am 24. Juli 2009 15:54

@ sanne172: das denke ich auch !!!

Kommentar von guterwolf am 24. Juli 2009 19:06

was merkst du denn? Dass du was vergisst, suchst und nicht findest? Und - was schließt du dann daraus? Dass du Alzheimer hast?

Ich verstehe ich , warum du partout darauf bestehst, die Menschen merken und wissen was es für eine Krankheit ist...


Narva
beantwortet von Narva am 24. Juli 2009 15:53
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Oft denke ich werden die Anfänge einer Demenz auf andere Ursachen geschoben wie Stress, normale altersbedingte Vergesslichkeit, etc. der Betroffene möchte es nicht wahr haben das es andere Ursachen haben könnte, das er solche Probleme hat. Nicht zu Vergessen ist, das Alzheimer wie andere Altersdemenzen bis vor wenigen Jahren oftmals von der Familie des Erkrankten vertuscht wurden, weil sie als Makel galten! In vielen mir persönlich bekannten streng katholischen Familien wurde es als "Gottestrafe" angesehen für Verfehlungen des Kranken...

Kommentar von 714ac3bc93e4861883a0cff5b4443401smallrivabella am 24. Juli 2009 15:59

wie schrecklich !!! Danke !!!


Holzhamster
beantwortet von Holzhamster am 24. Juli 2009 15:55
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Ich mache genau das gerade mit meiner Mutter durch, es gibt schon Tage, da verzweifelt sie schon an einem einfachen Lichtschalter! Vor allem, man kann es ihr erklären, es geht dann 2-3 Tage, dann geht die Erklärerei wieder los. Das schlimme dran ist dann der Spruch "Wieso erklärst du mir das, das weiß ich doch!" Und der Lichtschalter ist nicht die einzige Sache!


anonym
beantwortet von guterwolf am 24. Juli 2009 16:01
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Ich bin der Meinung, dass man selbst nur wahr nimmt, dass man vergesslich wird - was ja im Alter durchaus normal ist (und auch teilweise schon jüngere Menschen betrifft), im fortgeschrittenen Stadium kann man das selbst nicht mehr merken.

Familienangehörigen allerdings sollte/müsste es auffallen.

Menschen, die dann (noch im relativ frühen Stadium) aus ihrer gewohnten Umgebung gerissen werden, leiden darunter sehr, denn dann ist ja alles "neu" und man kann sich nicht mehr an den gewohnten Dingen orientieren.

Heimunterbringung finde ich sehr schlimm, da hätte man ggf. eine bessere Lösung finden können, zumindest am Anfang.


Aennie28
beantwortet von Aennie28 am 25. Juli 2009 16:16
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Der Demenzerkrankte bemrkt zu anfang schon die Veränderungen, schaft es aber immer noch einen Ablauf des Tages zu regeln ohne das jemand etwas bemerkt. So vergisst er zum Beispiel das er sich zu waschen hat an eiem Tag, aber am nächsten weißer es wieder und so geht alles seinen Gang wie bisher. Vorallem braucht ja ein Demenz kranker zu beginn immer einen anlauf und dann regelt sich alles ein für den Tag und wenn dan ein Angehöriger kommt, vielleicht noch am selben Tag wie immer dann hat der Demenzkranke dafür seine Bewältigungsstrategien entwickelt und weiß zu beginn noch sie kommen immer an diesem Tag. Es fällt dann hal nur auf wenn sie an einem anderen tag kommen, weil dass ja ihren ablauf und ihre Strategien durcheinander bringen.

Kommentar von 714ac3bc93e4861883a0cff5b4443401smallrivabella am 29. Juli 2009 22:50

Danke für die ausführliche Antwort !!!


Modifee
beantwortet von Modifee am 2. Oktober 2009 06:54
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Der Zustand wird oft vertusch (Underrepording) und auch oft nicht bemerkt, weil jeder weiß, das man im Alter "nicht mehr so kann". Wenn die Erkrankung schnell verläuft kommt es bei den Betroffenen oft zu Isolation und Aggressionen, weil sie ihren Zustand nicht möchten und ihre Defizite bemerken, deshalb ist es wichtig nicht zu korrigieren, Diagnostik und dann die Menschen so annehmen wie sie sind. Es gibt viele Alltags-Hilfen.... aber den Menschen Zeit und Geborgenheit schenken ist wichtiger als die richtige Uhrzeit oder Datum. Für Angehörige ist es schwerer als für Betroffene, weil die irgendwann vergessen, aber die Angehörigen erleben diesen "Verfall" Tag für Tag und man sollte sehr auf sie (sich) achten!


anonym
beantwortet von ERWEBA am 11. Oktober 2009 19:04
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Altersdemenz kommt schleichend und lässt sich auch nicht aufhalten.Im frühen Stadium merken es die Betroffenen schon und entwickeln Strategien,ihre Krankheit zu vertuschen. Aber als Ehegatte merkt man ihnen die Verzweiflung an,wenn sie gewohnte Tätigkeiten nicht mehr ausführen können.Irgendwann stellt sich die Frage nach dem Pflegeheim weil die pflegende Person mit der Pflege total überfordert ist.Ein gutes Pflegeheim mit einer Demenzabteilung ist auf jeden Fall besser, als den Kranken in einer kleinen Wohnung praktisch einzusperren, weil die Gefahr des Weglaufens und der Selbstverletzung besteht.Denn irgendwann muss auch der Pflegende die anfallende Arbeiten erledigen und den Kranken dann unbeaufsichtigt lassen.In einem guten Pflegeheim gibt es Zeit, liebevolle Pflege und bedarfsgerechte abwechslungsreiche Unterhaltung.Auch sehr wichtig: Ein überforderter Pflegender ist kein guter Pfleger und schneller selbst Patient als er es denkt, denn der Zusammenbruch kommt garantiert.Ich weiß wovon ich spreche. Regelmäßige Besuche im Pflegeheim sind besser als ein spannungsgeladenes "gewohntes Umfeld". Das Heim genau anschauen und nicht die Kosten.Notfalls hilft das Sozialamt.Viele Grüße von ERWEBA


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