Frage von Ponypri, 342

Ich hasse, dass ich Mensch bin. Waren wir schon immer so schrecklich?

Hallo,

ich habe lange überlegt, ob ich diese Frage hier stellen soll, ich weiß eigentlich nicht mal ob es eine Frage ist. Es geht darum, dass mir in den letzten Tagen immer bewusster geworden ist, dass ich unsere Spezies verabscheue. 

Wir haben in Biologie einen Film angesehen (Midway), der Vögel zeigt, die an Plastikmüll sterben, weil sie diesen versehentlich als Nahrung ansehen und fressen. Letztendlich führt es dazu, dass tausende dieser Vögel verhungern, obwohl sie etwas im Magen haben. Das Bild was ich da gesehen habe, wie diese armen Tiere um ihr Leben kämpften in einem Müllberg, der hauptsächlich aus Plastikflaschen, Haushaltsgegenstände etc. bestand, hat mich wirklich erschüttert. Dann am Nachmittag sah ich ein Video, in dem eine Mutter ein kleines Baby-Häschen einfach auf einer Wiese freiließ und 5 sek. später wurde es von einem Falken in die Luft gerissen. Das arme Ding hat um sein Leben geschrien. Was mir allerdings den Rest gegeben hat, war, dass jemand aus meinem Umkreis, einen Igel mit einer Bierbank mit Absicht zerquetscht hat. Der Igel hatte den Mund offen und man sah Blut darin. Er muss Höllenqualen gelitten haben... 

So und dann ist bei mir wirklich das Fass übergelaufen. Ich hab sehr viel geweint und ich verstehe es einfach nicht. Das schlimmste ist, dass WIR für all das verantwortlich sind. Wir sind es, die die Welt zerstören, wir sind diejenigen, die so egoistisch sind, dass es uns zum Verhängnis wird. Ich bin 18 Jahre alt und ehrlich gesagt hasse ich es, dass ich auch einer von diesen ekelerregenden Kreaturen bin. Ich weiß, das hört sich alles sehr extrem an, aber es ist so. Ich finde es schrecklich ein Mensch zu sein und wie soll ich bitte noch weitere 60 Jahre leben, mit dem Wissen, was wir alles anrichten? 

Ich weiß, dass da draußen noch so viel mehr Leid steckt und die Menschen immer kränker und skurriler werden.. aber ich kann seit diesem Tag, an denen mir diese Sachen vor Augen gekommen sind, nicht mehr schlafen. Es regt mich einfach so auf, dass es mir keinen Spaß mehr macht, ich zu sein. Ich weiß nicht, wie ich es schaffe, wieder etwas Positives in uns zu sehen? Klar, wir helfen auch der Natur & allem, aber das ist ein kleines, wenn man betrachtet, was der Mensch alles anrichtet. Es ist das Mindeste, es annähernd versuchen wieder gut zu machen..

Trotzdem: ich schäme mich abgrundtief für das was ich bin und ich kann nicht verstehen, wie manche Menschen so mit nichts, dir nichts, leben können, ohne hinter die Kulissen zu blicken.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Pusteblume8146, 134

Also erstmal: komm mal wieder auf den Boden zurück! Mit Sicherheit richten wir Menschen viel Unrechtes an. Das steht außer Frage. Aber z.B. dein Beispiel mit dem "Babyhäschen" - das ist nun mal der Lauf der Natur, fressen und gefressen werden. Da läuft es ja nicht ab, wie in einer Paradieswelt, in der sich alle nur lieb haben, und das hat ja auch gar nichts mit dem Menschen zu tun. Und du tust gerade so, als wäre man als Mensch dazu verdammt, schlechtes zu tun. Als hättest du gar keine Wahl und würdest unweigerlich alles quälen und vernichten. Aber jeder einzelne Mensch hat einen Verstand, den er nutzen kann oder nicht. So auch du. Du kannst selbst entscheiden, was du tust. Man muss sich doch nicht darauf reduzieren, dass man ein "böser Mensch" ist. So quasi "ich bin das Opfer und kann nichts tun".

Und ich muss sagen, bei allem Schlechten, was der Mensch tut (was ich sicherlich nicht anzweifle), macht er doch auch vieles Gutes. Wenn man sich im kleinen Kreis umschaut, sieht man doch oft Hilfsbereitschaft, und Tten, die wirkliche Menschlichkeit zeigen. Klar, wenn man die Nachrichten schaut, sieht man das nicht - weil das für die Leute uninteressant und "selbstverständlich" ist. Das ist es aber nicht und sollte ebenso wie die schlechten Seiten des Menschen gesehen werden ;)

Kommentar von Ponypri ,

Okay, dass das Häschen geschnappt wurde, ist natürlich. Aber es ist nicht natürlich als erwachsener Mensch ein Zuchthäschen auf einer freien Wiese laufen zu lassen! Unverantwortlich & dum*! 

Kommentar von Pusteblume8146 ,

Klar, da stimme ich zu. Aber ich finde du siehst grundsätzlich alles sehr schwarzmalerisch. Ich will auch gar nichts beschönigen, aber es gibt eben 2 Seiten des Menschen.

Bei den Tieren ist es ja auch so, dass zb eine Herde von Pferden ein krankes/ schwaches Tier aus der Herde verstößt, weil sonst die Herde nicht mehr "in Takt" wäre. Du siehst, auch Tiere nehmen nicht nur Rücksicht, sondern handeln so, dass eine möglichst große Zahl ihrer Art überlebt.

Mit dem Plastik hast du natürlich Recht - das ist verantwortungslos.

Kommentar von Ponypri ,

Ja, ich muss zugeben, ich sehe wirklich sehr vieles negativ, aber so ist leider auch mein Charakter. Ich bin halt einfach nur sehr sehr traurig, weil ich es nicht verstehen kann. Jeder Mensch auf dieser Welt hat ein Hirn! Warum können es manche nicht benutzen? Oder es wenigstens versuchen? Ich versteh das einfach nicht, wo sind Mitgefühl und Emotionen usw. abgeblieben? Das kann doch nicht einfach (fast) jeden so kalt lassen.. 

Du hast aber natürlich Recht, ich habe etwas übertrieben (tut mir leid) und wir sind nicht nur schlecht. Aber der größte Teil eben schon. Allein die Menschen, die Plastiktüten kaufen und dann wegwerfen. Die haben ja auch sogar Blut an den Händen, wenn auch nicht viel.. 

Kommentar von Pusteblume8146 ,

Ich verstehe dich ja auch. Aber wir haben nun einmal diesen Zustand, wir leben in dieser Welt. Und ich finde, uns ist Vieles gegeben, wofür wir dankbar sein dürfen, z.B. die Natur, es gibt unglaublich beeindruckende, schöne Plätze auf dieser Welt. Eine Vielfalt an Menschen, Kulturen, Bräuchen. Wie das Ökosystem funktioniert, der ganze Kreislauf der Welt. Das ist für mich ein Phänomen und klar gehen viele nicht verantwortungsvoll damit um, aber ich finde gerade dann ist es unsere Augabe, das Schöne auch zu schätzen. Es bringt der Umwelt/ den Tieren nichts, wenn wir den ganzen Tag Trübsal blasen und sagen "alles ist so schlecht". Dann doch lieber im positiven Sinne handeln und einen Beitrag zu einer schöneren Welt leisten. Wie wäre es, wenn du einer Umwelt,- Tierschutzorganisation beitrittst?

Kommentar von Pusteblume8146 ,

Danke für den Stern :-)

Expertenantwort
von VanyVeggie, Community-Experte für Tiere, 97

Hallo, 

mal aus Interesse: Was tust du für die Natur und für die Tiere? 

Ich frage deswegen, weil ich solche Texte jeden Tag lese und eigentlich nur noch den Kopf schütteln kann. Ja wir machen die Erde kaputt und keine andere Spezies wäre dazu in der Lage. Aber schon mal an die guten Seiten gedacht? Ja hast du. Immerhin. Aber das nennst du "klein"? Offenbar weißt du nicht, was konsequente Umwelt - und Tierschützer leisten. Wir können natürlich nicht von heut auf Morgen voll ins System eingreifen, aber wir können mit der Zeit sicher was bewirken. Das geht nur nicht, wenn alle immer rum motzen und ihren Allerwertesten nicht hoch bekommen. Ich bin immer wieder überrascht wie viele Gutmenschen es anscheinend gibt, die Hälfte hat eigentlich nur ne große Klappe und nix dahinter. 

Jap das klingt jetzt etwas hart. Aber Aussagen wie "der Mensch ist so grausam, schlimm, soll aussterben, ich schäme mich ja so" sind lächerlich und falsch. Nenne mir mal eine Tierart, die in der Lage ist so viele andere verwaiste und verletzte Tiere aufzunehmen und gesund zu päppeln, ausser den Menschen. Und? Dazu ist keines in der Lage. Es gibt Menschen, die sind Tag und Nacht dabei Tiere gesund zu pflegen und geben ihr gesamtes Geld dafür aus. Und dann kommen solche Sätze und man tut es als "Kleinigkeit" ab. Ja dadurch fühlt man sich als Umwelt - und Tierschützer angegriffen. 

Und jetzt mal was anderes: Denkst du Tiere sind nicht grausam? Nein? Warum muss ich dann verwaiste Tiere aufziehen, obwohl das Muttertier in den meisten Fällen noch lebt? In der Natur sind die verstoßene Kinder sich selbst überlassen und verrecken u.U. Schon mal gesehen wie Löwen und Wölfe ihre Beute erlegen? Dann schau dir mal vor allem an, wie die Wölfe das handhaben. Oder schau dir an wie ein Marder ein Kaninchen erlegt. 

Es gibt auch in der Tierwelt Grausamkeiten. Klar nicht so schlimm wie wir manches handhaben. Aber die meisten haben einfach ein falsches Bild von ihren geliebten Tieren. Da ist auch nicht alles rosa. Wären die Menschen friedlich, dann kämen Beiträge über die böse Katze und die bösen Wölfe die andere Tiere zu Tode quälen. 

Mein Tipp an dich: Wenn dich das aufregt, dann mach was dagegen. Vielleicht verschafft dir das ja ein gutes Gefühl.

Mit freundlichen Grüßen

VanyVeggie

Kommentar von Ponypri ,

Okay, also deine Meinung bezüglich "große Klappe und nichts dahinter", kann ich sehr gut verstehen.. und ich meinte das mit dem "Kleinen" eig. im Vergleich zu dem, wieviel schlechtes wir der Natur zufügen. Ich habe vielleicht in meinem Text etwas überreagiert, aber mich macht diese Respektlosigkeit einfach total sauer! 

Tiere sind natürlich auch "grausam", wenn sie z.B. wie du sagtest, ihre Jungen abstoßen. Aber DAS ist eigentlich natürlich. Das gehört einfach dazu. Aber das wir Menschen, denen es eigentlich an nichts fehlt, wo wir uns doch immer rausnehmen, was wir wollen, ohne dabei auf andere zu achten, Tiere umbringen und die Natur zerstören, das ist meiner Meinung nach nicht natürlich. Gott hat uns bestimmt nicht auf diesen Planeten geschickt, um ihn anschließend wieder zu zerstören..

Kommentar von VanyVeggie ,

Was glaubst du wie viele Menschen hinter illegaler Trophäen-Jagd und Waldrodungen stecken? Gar nicht mal so viele. Das macht uns deswegen nicht schlechter, wenn du dir einmal die ganzen guten Taten ansiehst. 

Wenn es dich sauer macht, dann tu was dagegen. Man kann ja nie genug Umwelt - und/oder Tierschützer haben.

Antwort
von PicaPica, 102

Ja, die Menschen waren schon immer so. Allerdings bin ich nicht ganz davon überzeugt, dass die Tiere, wenn sie die Mittel dazu hätten, so großartig anders wären obwohl ich natürlich kein einziges Tier kenne, das sich wissentlich den Ast absägt auf dem es sitzt.

Du kannst nur versuchen, selbst eben nicht so schlimm zu sein.

Was dieser Menschheit zunehmend abhanden kommt, ist der Respekt vor der Natur bzw. auch ihren Mitlebewesen.

Deine Frage und Gedanken beweisen, dass du ja schon anders bist, die Dinge hinterfragst.

Jetzt musst du nur insofern noch eine gewisse Gelassenheit erlangen indem du die Dinge die du ändern kannst änderst, es bei den Dingen die du nicht ändern kannst akzeptierst, dass du es nicht kannst und beide Dinge voneinander unterscheiden lernst.

Wenn viele Menschen ein kleines Licht anzünden, wird es sehr schnell hell auf dieser Welt, verstehst?

Antwort
von Steffile, 99

Wir Menschen sind schrecklich und wunderbar zugleich. 

Und es gibt ausserordentlich bewundernswerte Exemplare! Zum Beispiel das 11 jaehrige Maedchen aus der Klasse meines Sohnes, das ihre wunderbaren langen Haare fuer krebskranke gespendet hat, oder die vielen Aerzte bei "Aerzte ohne Grenzen", oder Florence Nightingale und so viele mehr.

Ich denke den Hass, den du gerade empfindest, kannst du auch in etwas Gutes umwandeln, und jeder kann etwas tun, das seiner Gesellschaft zugute kommt.

P.S. Im Chinesischen gibt es ein Wort, das gleichzeitig Krise und Möglichkeit/Gelegenheit bedeutet.



Antwort
von triunitas3in1, 26

Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt.

Mahatma Gandhi

Antwort
von Naturmacht, 9

Ich finde das auch einfach schrecklich. Wir roden Wälder, legen Flüsse trocken, werfen unseren Müll teilweise sogar einfach nur irgendwo auf den Boden statt in den dafür vorgesehenen Mülleimer, leiten unseren Dreck in Flüsse oder lagern ihn einfach irgendwo nach dem Motto "Aus den Augen, aus dem Sinn!". Dabei denken wir nicht darüber nach, was wir dadurch eigentlich für einen Schaden anrichten. Uns geht es dabei nur um uns selbst und das Wohl unseres Planeten, das Wohl der Natur, spielt dabei keine Rolle. (Wobei das eher auf die Menschen zutrifft, die in den Städten leben. Ich habe in meiner Kindheit viel Zeit bei meiner Oma verbracht und die lebt in einem Dorf auf dem Land in der Nähe von Hannover. Und da habe ich in all den Jahren irgendwo auch nur einen einzigen Zigarettenstummel oder Plastikfetzen einfach rumliegen sehen. Und ich kenne jede noch so kleine Nebenstraße in diesem Dorf.)

Selbst dieser Emissionsvertrag da, der letztes Jahr beschlossen wurde, soll erst frühestens 2020 in Kraft treten. Ganz ehrlich: Was soll dieser Mist? Die wollen sich doch nur selbst die Möglichkeit zum Einbauen von Hintertürchen einräumen, nur um keine Gewinneinbußen zu haben. Anders gesagt: Die Sprache, die jeder versteht, ist die des Geldes!

Geld, Karriere, das Gesicht wahren. Aus meiner Sicht scheint gerade in der Obrigkeit nichts anderes vorzuherrschen, egal, was einem gesagt wird.

Hirn einschalten hilft! Die Müllabfuhr und das Personal der Mülldeponien können den Müll nicht mal ansatzweise vollständig beseitigen! Es wird sehr viel mehr Müll von uns produziert als wir beseitigen können! Und wozu haben wir wohl öffentliche Verkehrsmittel? Was ist wohl der Sinn dahinter? Die dienen der Beförderung mehrerer Personen gleichzeitig, sodass - man soll es nicht glauben - tatsächlich die Umwelt geschont wird!

Meine Meinung dazu: Die Rücksichtnahme  auf die Umwelt und die ansonsten für alle Lebewesen unseres Planeten entstehenden Folgen sollten uns Menschen von Geburt an eingeschärft werden! Wir führen uns auf, als wären wir Götter, und das ohne Rücksicht auf die Natur! Das ist abscheulich und noch abscheulicher ist, dass wir unsere Augen davor verschließen und einfach nicht darüber nachdenken! Wir lösen das Problem nicht, wir kehren es lediglich unter den Teppich!

Antwort
von Zorander, 66

Die Menschheit ist kaum noch zu retten, zumindest nicht in der Populationsstärke. Die Umwelt ist größtenteils zerstört oder auf dem Weg dazu. Ökosysteme sind träge. Du siehst heute die Auswirkungen von gestern und was wir heute alles anrichten wird sich im vollen Ausmaß erst morgen zeigen. Die Gier der mächtigen und unsere Gleichgültigkeit sowie Ignoranz waren in den letzten 100 Jahren zu groß. Noch befinden wir uns vor dem Abgrund und blicken verträumt in den Sonnenuntergang, dabei haben wir so viel Fahrt aufgenommen, dass ein rechtzeitiges Bremsen unwahrscheinliche ist.
Für dich bleiben zwei Möglichkeiten: so viel vom Leben haben wie du kannst und nach dir die Sintflut. Oder du versuchst aktiv etwas zu unternehmen, je radikaler desto besser (vgl. sea Shepherds). Vielleicht gelingt dir auch beides zu verbinden.
Wir tanzen alle noch an Bord der Titanic obwohl das Wasser schon im Maschinenraum steht.
Optimismus ist in Bezug auf die Zukunft unserer Umwelt bestenfalls mangelhaftes Wissen.  

Antwort
von zahlenguide, 12

sorry, aber du bist auf alles reingefallen, was dir medien verkaufen wollen: der mensch ist böse - deshalb kaufe unsere zeitungen, damit wir schön werbung verkaufen können und bitte bitte spende wie blöde...

also hier ein paar fakten: es gibt alleine so viel regenwald, dass nur der regenwald ganz europa + die usa ohne texas einnehmen würde, wenn man bedenkt, dass es ja noch forste und andere wälder gibt, macht das sehr viel wald auf der erde. dazu kommen noch die graslandschaften, die seen, die gebirge usw. wo es auch vegetation gibt. (p.s. tiere töten sich auch ohne jeden zweifel. steig mal am nordpol in der nähe eines orcas ins wasser und wunder dich dann wie er reagiert - nicht so nett wie bei free willy, so viel sei dir gesagt; oder laufe mal auf einer insel rum auf der es vor giftschlangen nur so wimmelt oder durch eine gegend mit eisbären usw. usw.). die natur ist weitaus tödlicher als wir.

weiter: hungerstote - wenn man sich die medien anschaut, dann würde man sagen, es gibt immer mehr menschen, die verhungern - aber stimmt das? im mittelalter waren 98 prozent der menschen so arm, das sie von der hand in den mund gelebt haben, in der so viel beschworenen phase der aufklärung waren es immer noch 95 prozent; in den 1960ern hatten wir mehr als 60 prozent menschen die hungern; heute (2015) sind es 11/12 prozent. alleine in den letzten 15 jahren gab es fast 300  millionen menschen weniger die hungern mussten - kurz und gut: das erste mal in der gesamten menschheitsgeschichte könnte man den welthunger tatsächlich besiegen.

wie sieht es mit kriegstoten aus? wir haben heute 200 000 menschen, die jedes jahr durch kriege sterben (bei 7,4 milliarden menschen) - hört sich sehr viel an (wir sprechen also von 0,0029 toten im jahr)... ist die zahl also gestiegen?

im kalten krieg gab es mehr tote, im 2. weltkrieg noch mehr, im 1. weltkrieg prozentual auf die weltbevölkerung noch mehr, in den kreuzzügen noch mehr und alleine unter julius ceaser starben 1 millionen menschen und wurden 1 millionen menschen versklavt bei ca. 37 millionen menschen auf der erde - und wenn man noch weiter in die vergangenheit geht, gab es sogar noch mehr tote...

die menschheit wird durch die fortschritte langsam zivilisierter. ja, es wird rückschläge geben, ohne frage - aber der trend ist klar zu sehen und in drei jahrhunderten haben wir vielleicht tatsächlich eine welt mit extrem wenig kriegen, hunger und einem vernünftigen umgang mit anderen spezien. 

du kannst ein baustein auf diesen weg sein. suche dir ein projekt aus, das dir besonders wichtig ist und unterfüttere es mit fakten. und dann arbeite aktiv daran, dass es da besser wird. das bringt mehr als sich zu hassen. davon hat am ende niemand etwas.

Antwort
von TimeosciIlator, 40

Du sprichst immer von den Menschen, die sowas tun und zählst Dich mit dazu, indem Du von uns, die so etwas tun, schreibst. Dabei kannst Du persönlich doch gar nichts dafür. Und die Majorität sicherlich ebenso wenig. Es sind einige gewissenlose und niederträchtige Subjekte auf der Welt. Das steht außer Frage. Schwarze Schafe gibt es aber überall und wird es wahrscheinlich auch immer geben.

Was man jedoch ebenfalls anprangern könnte und was dann mehr die Allgemeinheit betrifft wäre z.B. unnötiger Stromverbrauch. Ich wette, dass fast jeder, der hier gerade am Computer sitzt und dies gerade liest, wenn er sich mal in seinem Zimmer umsieht, mindestens einen Stromverbraucher zuviel in Betrieb hat. Und wäre dies zufällig eine Glühbirne, dann wäre dies ganz besonders schlecht !! Viele können sich deshalb von daher kaum ein Bild machen, was sie mit dieser unnötig brennenden Lampe alles anrichten können !! Deswegen werden speziell unsere Kindeskinder besonders große Probleme in der Zukunft bekommen können. Denn die Tage an denen es keine fossilen Brennstoffe mehr gibt, rücken immer näher! Wenn wir dann nicht in der Lage sind, mit Wind- und Sonnenenergie auf Grundlast zurückgreifen zu können, sieht es im wahrsten Sinne duster für uns aus :-(

Aber zu Deiner eigentlichen Frage zurück! Du brauchst Dir über Dich selber beim besten Willen keine Sorgen machen. Und Du könntest Dich auch für die Umwelt arrangieren. Vielleicht als Chemiker um die Weltmeere vom Plastikmüll zu befreien ?

Antwort
von MonkeyKing, 30

Was du gerade durchmachst hat mehr mit dir selber zu tun als mit den Menschen oder der Welt. Die Welt kümmert es nicht ob der Mensch gut oder böse ist - er ist so wie er ist, mit all seinen guten und schlechten Seiten. Da du wahrscheinlich ein recht sensitiver und nachdenklicher Mensch bist, wirst du das ganze in ein paar Jahren sicher anders sehen.

Antwort
von CorruptedWorld, 79

Yooo, Ich bin echt zu faul zum Lesen, wenn etwas nicht in Absätze gegliedert ist.. Aber ich glaube ich verstehe was du meinst.
Dir bleibt allerdings kaum eine andere Wahl, als zu akzeptieren, was du bist.
Die Schuld liegt ja außerdem nicht bei dir, es sind die Handvoll von Leuten, die unsere Welt regieren. DIESE geben einen F*ck auf die nächsten Generationen auf diesem Planeten. Hauptsache ihnen geht es gut, weil sie genau wissen, dass sie verrecken bevor das Geheimnis zum ewigen Leben gelüftet wird.

Man muss das aus deren Sicht sehen.. Denn wenn du 100 Milliarden Euro unterm Kopfkissen hättest, sagen wir durch einen riesen Ölkonzern.. Dann wärst du vielleicht nicht anders... Dann würdest du in Menschen, die an freier Energie forschen, eine Bedrohung sehen und denen halt ein Milliönchen geben, damit er damit aufhört.

Ich jedoch sehe das GANZ anders... Ich frage mich warum wir überhaupt existieren... Das sprengt allerdings meine Vorstellungskraft also ist es mir dann doch egal... Und ich meine nicht den Urknall, sondern eher die Möglichkeit, dass wir eine Simulation sind... Oder allgemein warum überhaupt Materie oder irgendetwas existiert. Aber DA kommt dann die Frage auf warum nichts existieren sollte.. Und wie... ARRRGH xDDDD

Egal, wenn du Skype hast können wir gerne etwas quasseln ;3

Kommentar von Steffile ,

Auf deine Frage mit Materie und warum habe ich einen guten Ansatz, schau mal hier: http://www.ted.com/talks/monica\_byrne\_a\_sci\_fi\_vision\_of\_love\_from\_a\_3...

Antwort
von paranomaly, 18

Das Problem ist dass die meisten Menschen einfach so in den Tag hineinleben. Für sie zählt es zu arbeiten, Geld zu verdienen usw. Die meisten blicken nicht über den Tellerrand hinaus sondern kleben fest in der Mitte.

Noch dazu handelt der Mensch nach der linken Gehirnhälfte, die analysiert und für das Logische verantwortlich ist in ihr sitzt auch das Ego. Die rechte Gehirnhälfte beheimatet die Emotionen das Kreative. Von dort gehen auch Fähigkeiten wie Hellsichtigkeit, Telepathie etc. aus.

Man sagt dass die meisten Menschen im normalen Alltag im Bewusstsein im Tiefschlaf leben. Wenn aber das Bewusstsein sich verändert, verändert sich auch die Realität.

Ich selbst habe erlebt dass Menschen die ein höheres Bewusstsein haben, ganz anders handeln und denken als der Rest.

Und damit sich etwas ändert wird der Mensch nicht darum herum kommen sein Bewusstsein zu ändern. Das Problem ist aber dass es immer noch genug Menschen gibt die Themen wie Bewusstsein, Quantenphysik für Schwachsinn halten.

Alles in allem kann man sagen wird es sich ändern, wenn der 100ste Affeneffekt eingesetzt hat.

Antwort
von greenhorn7890, 35

Du regst dich darüber auf, dass jemand einen Hasen frei lässt, welcher dann gefressen wird?

Tierfreunden kann man es wohl nie Recht machen. Entweder quält man Tiere, weil man sie Zuhause hält, anstelle eines Lebens in der freien Wildbahn und wenn man sie dann frei lässt, regt man sich darüber auf, dass die Nahrungskette zuschlägt. Wo ist da der Sinn? Mädchen so ist das in der freien Natur. Fressen oder Gefressen werden.

Natürlich finde ich solche Sachen, wie die mit dem Igel auch nicht gut, aber anstatt zu heulen, sollte man sich den Verantwortlich zur Brust nehmen und zur Rede stellen. 

Kommentar von Ponypri ,

Es geht darum, dass ein Erwachsener, der eig ein vollentwickeltes Hirn haben sollte, ein unschuldiges Zuchthäschen auf einer riesigen Wiese frei laufen lässt! Das ist einfach sowas von doo* und traurig! Ich meine, es hätte sowieso nicht überlebt, weil es gezüchtet wurde und deshalb kennt es "Gefangenschaft", nichts anderes. Ich will darauf hinaus, dass so vielen Menschen alles scheiiegal ist und nicht für ein Fünkchen mitdenken und wer ist dann der Leidtragende? 

Kommentar von greenhorn7890 ,

Die Leidtragenden sind alle Menschen die mitdenken. Nur weil es Idioten auf der Welt gibt heißt das nicht, dass die ganze Rasse Mensch so widerwärtig ist, dass man soweit gehen muss und behauptet man wolle kein Mensch mehr sein.

Antwort
von MaxMuller, 68

Hallo Ponypri.

Mädchen weißt du eigentlich wie viel ein Fisch in der Tiefsee  sich um die Natur als Ganzes schert? Wie sehr sich ein Eisbär über den  unnötig getöteten Igel aufregen würde, während er eine Babyrobbe verspeißt? Was dachte der Falke als er sich das Babyhäschen schnappte? "Oh das ist aber brutal das arme baby Häschen in meiner Kralle"  vielleicht?Du denkst wir sollten  versuchen etwas wieder gut  zu machen oder? Lächerlich menschliches Konzept. Denkst du der Falke hätte wieder etwas gut gemacht?  Hätte der Eisbär etwas  wieder gut gemacht als er die Babyrobbe fraß? Vielleicht ein Beileidsschreiben an die Robbenmutter?

Die Wahrheit ist, die Natur gibt einen Sch*** drauf. Ob du verreckst oder lebst, vollkommen egal für sie. Das einzige was zählt ist Leben und dafür tötet und frisst man, sammelt und raubt man. Es kümmert die Tiere schlicht nicht ob du stirbst oder nicht, ob ein anderes Tier leidet oder nicht wenn sie es töten und verspeißen, oder verspeißen und damit töten. Es kümmert sie nicht, dass ein anderes Tier verhungert, weil sie alles Essbare bereits selbst verspeißt oder gesammelt haben. Nobody cares. Versteh das doch Mädchen.

Diese "ekelerregende Kreaturen" sind die einzigen Kreaturen auf der Welt die es überhaupt kümmert! Wenn es nach den Hasen, Rehen, Igeln oder Fischen geht oder allen anderen Tieren dann kann die ganze Welt aus ihnen bestehen und sie würden alles leer Fressen bis nichts mehr bleibt nur um sich weiter zu vermehren, nur um weiter zu existieren.  Es würde sie schlicht nicht kümmern, sie machen ihr Ding weiter und wenn alle anderen Arten dabei aussterben dann interresiert sie das Null.

Diese "ekelerregende Kreaturen", manche nennen sich gar Menschen, sind die einzigen Lebewesen auf diesem Planeten die überhaupt ihr eigenes Handeln reflektieren können. Die überhaupt verstehen können wieso sie und alle anderen Tiere so Handeln wie sie Handeln und wieso das eigentlich schlecht ist. Der Mensch ist die einzige Kreatur auf der Erde die denken würde, dass alle Arten eine Existenzberechtigung haben und es schade wäre wenn eine ausstirbt. Das alles im Gleichgewicht bleiben muss oder sollte. Wir können das denken und uns kümmert es einen Dreck ganz richtig. Weil wir Tiere sind. Was für Menschen zählt sind andere Menschen. Wenn es um das Leben eines Menschen oder eines Tieres geht, dann gewinnt immer der Mensch. Tiere sind genauso. Für sie zählt nur ihre eigene Art, ihr eigenes Programm.

Es mag Schade sein, wir mögen die Natur lieben und all ihre Lebewesen aber schlussendlich am Ende, würden wir für unsere Spezies alles vernichten. Nur für uns. Versteh das doch. Das ist nichts schlechtes, das es schlecht ist, ist bloß deine pure reine Einbildung. Niemand sonst hat diese Einbildung außer wir Menschen. Tiere kennen kein Gut oder Schlecht, Moral und Ethik  ist ihnen vollkommen unbekannt. Das was dir das Recht zu geben scheint deine eigene Art zu verfluchen ist die Fähigkeit deiner eigenen Art zu denken. Wenn du uns hasst, dein Blut, deine Spezies dann nur weil du eine von uns bist. Ansonsten würde es dich nicht kümmern, du würdest es nicht verstehen und es wäre dir vollkommen gleichgültig.

Also ja es ist schrecklich ein Mensch zu sein. Du kannst rational betrachten was wir tun und es ablehnen aber emotional kannst du es nicht verhindern, weil wir trotz allem Tiere sind.  Wir folgen den Regeln der Natur, der Evolution. Fressen oder Gefressen werden, Fortpflanzen oder Aussterben. Ohne uns Menschen würde jedoch  nichts davon je als Betrachtung existieren, wir haben eine Idee vom Ganzen, wie es sein sollte, die bloßen Objekte sprich die nicht intelligenten Tiere haben es nicht.  Wir, die ekelerregenden Kreaturen, können denken und uns selbst ablehnen. Niemand sonst kann das. ist das nicht Wunderbar?

Kümmert dich nicht die Entwicklung deiner Art? Wo wir angefangen haben, im Dreck, im Schnee wo unsere Vorfahren um ihr Überleben kämpften  und dabei mit bloßen Steinwerkzeugen hantierten. Und wo wir jetzt sind? Fähig dazu den Mond zu betreten, die Meere zu befahren, die Tiefsee und die Arktiks  zu erkunden. Die höchsten Berge zu besteigen und die Mysterien und Gesetze des Universums  zu verstehen trachten? Siehst du nicht den Pfad den wir gehen? Die Entwicklung und den Fortschritt den wir Menschen in unserem Streben machen? Liegt darin keine Schönheit? Ist es das nicht Wert das es existiert, nur weil wir in unserem Intelligentenwahn uns selbst verurteilen, dass wir das tun, was jedes andere Tier sowieso tut und  die dabei überhaupt nichts zustande bringen außer minimal mikroevolutionäre Schritte zu vollziehen? Hast du keine Träume von unserer Art, wenn du  zu den Sternen blickst? Siehst du  nicht wie wir uns ausbreiten, neue Welten erobern, neue Dinge sehen und erfahren die wir uns nicht mal vorstellen können? Siehst du nicht die Bestimmung in unserem Tun,wohin unser Weg führt und wie wunderbar das ist?

Mädchen wer denkst du, bist du deine Art zu verurteilen? Weil wir "böse" Dinge tun? Weil wir der Natur und Tieren wehtun? Weil wir zerstören, morden,rauben und plündern von der Natur und von uns? Das ist der Lauf der Dinge! Und der Lauf der Dinge gibt dir den Verstand den Lauf der Dinge zu kritisieren, gibt dir die Fähigkeit dich über allem zu erheben und dich der bloßen Idee hinzugeben. Das schenkt die Art dir, die du so hasst. Wir als Spezies schenken dir, da du zu uns gehörst, die Fähigkeit uns zu hassen.
Der Witz und die Ironie hinterallem erkennst du sie?  Wir sind wie wir
sind und wir wissen es ganz rational und wir sind trotzdem weiter so,
witzig.

Wenn du dich schämst ein Mensch zu sein, dann kannst du jederzeit freiwillig damit aufhören. Aber bist du konsequent genug dazu? Ein Maul weniger, einer weniger der diese Welt zerstört und sowieso so  abgrundtief ekelerregend und böse ist?  Versteh mich nicht falsch ich will nicht das du dich umbringst, nicht wegen so einem Unsinn. Aber das ist die Konsequenz von deinem Gerede. Handeln. Und das einzig logische ist Handeln. Du beendest deine Existenz oder nimmst noch so viele von uns mit wie du kannst und folgst deinen eigenen Idealen. Ziemlich menschlich oder? Ideale besitzen, an Gut und Böse zu glauben. Muss schwer sein zu realisieren das alles was man hasst, einem auch die Fähigkeit dazu gegeben hat erst zu hassen. Und das man dann ganz rational menschlich böse sein muss und böse Dinge tun müsste um das wirklich zu befolgen was man denkt, nämlich Menschen töten und zwar so viele wie möglich. Weil es das ist was du uns sagst. Wir haben nicht verdient zu leben und wenn du nur redest, dann ist das nichts wert, nur Handeln hat Bedeutung. [Das war keine Aufforderung es wirklich zu tun,sondern nur eine Feststellung das es die logische Schlussfolgerung ist, es zu tun, folgt man deinen Gedanken]

Alles was du sagst ist bloß Spinnerei entstanden in deinem Gehirn, aus Mitgefühl und Emotionen hasst du deinen eigenen Leute wegen irgendwelchen beliebigen Kreaturen die es einen Dreck kümmert ob du lebst oder stirbst. Du hasst deine Eltern die dich lieben,dich geboren und dich aufgezogen haben nur weil ein Vogel gestorben ist, der sich nie auch nur Ansatzsweise um dich gekümmert oder an dich gedacht hätte. Du verabscheuchst die Wissenschaftler, Forscher und Ingenieure die ihr Leben dem Fortschritt und dem Wohlergehen der Menschheit geopfert haben dafür, weil ein Assozialer einen Igel brutal und sinnlos tötet. Irgendein kleines süßes Tier das stirbt, entwertet in deinen Augen die gesamte Arbeit und die gesamte Existenz ganzer Generationen die nur dafür gelebt haben damit du sie jetzt anscheint mit Hilfe menschlicher Technologie verachten kannst. Wie lächerlich bist du eigentlich ?

Denkst du ich finde es toll das Tiere unnötig sterben oder gefoltert werden? Denkst du es kümmert mich nicht das wir die Natur zerstören, die Vielfalt und die Schönheit der Schöpfung für immer schädigen? Nein natürlich kümmert es mich, weil ich ein Mensch bin! Ich kann denken, habe Ideale und einen Glauben, so wie du. Ich erkenne die Schönheit der Dinge und da ich das tue erkenne ich auch die Schönheit in unserer Spezies an, nämlich das wir überhaupt Schönheit kennen, dass wir wissen was Gut und was Böse ist. Das wir Glauben, Denken und Fühlen!  Der einzige Unterschied ist, ich hasse uns nicht dafür, wie wir sind. Ich liebe meine Spezies, weil wir trotz all unserer Fehler so wunderschöne Dinge tun,vollbringen und unser ganzes Dasein so voller Farbe, Tun und Hoffnung ist.

Siehst du es nicht gerade jetzt wozu wir wirklich fähig sind? Das Haus in dem du lebst? Geformt und gebaut durch menschliche Hände. Die Straßen und Parks durch die du wanderst, siehst du nicht, wie der menschliche Geist sie nach seinem Willen formte und welche Erhabenheit dahinter steht, dass wir das Anerkennen können? Den Willen hinter den Dingen? Gott es ist so schön ein Mensch zu sein und zu wissen und vorallem zu fühlen was Schönheit ist. Was es heißt zu leben wirklich zu erfahren und darüber nachdenken zu können.

Die Dinge sind nicht immer schön und wir tun vieles was nicht schön ist, vieles was wir als Böse und Gemein ansehen. Aber das gehört dazu. So sind wir, dass ist Teil von uns. Verachte deine Spezies nicht dafür, dass sie so ist, wie sie ist. Das sie Dinge tut die sie nunmal tut. Erkenne es einfach an, dass dies nur Ausdrucksformen unserer tierischen Wurzeln ist und das es eigentlich gut ist, dass wir  tun was wir tun. Denn wären wir harmonisch und friedlich, dann gebe es keinen Fortschritt und wir wären zufrieden mit dem was ist. Aber so streben wir nach immer mehr, streben nach Oben immer weiter und greifen schlussendlich zu den Sternen. Wenn du das nicht sehen kannst, dann tut es mir leid.

Der Fortschritt den wir machen ist unser Weg und falls du mal darüber nachdenken solltest dann würdest du erkennen das ab einem bestimmten Entwicklungsstand, wir dazu fähig wären alle Probleme zubeseitigen und ohne Zweifel würden wir es tun. Wir würden das Ökosystem wiederherstellen, Tiere wieder gesunde Populationen besitzen lassen, die Umweltverschmutzung ruckgängig machen und vieles mehr würden wir tun, weil wir einst Opfer gebracht haben. Weil wir einst egoistisch waren, können wir irgendwann alles wieder gut machen. Denn alles was zählt ist die Zukunft und daher ist alles was zählt die Menschheit, weil wir die Zukunft sind.Weil es uns jetzt egal ist, geben wir späteren Generationen die Möglichkeit es anders zu machen.

Das ist das schöne an uns ekelerregenden Kreaturen. Wir träumen, wir hoffen und wir leben und sterben für unsere Träume und Hoffnungen.

Denk an meine Worte,MfG Müller

Kommentar von MissNatural ,

Kann es sein, dass du dich selbst ziemlich interessant findest? Ich glaube du hörst dir selbst ziemlich gerne beim reden zu. Deswegen kommst du nicht auf den Punkt. Das meiste was du schreibst ist Schwachsinn. 

Unglaublich das ich es bis zum Schluss gelesen habe. Es hat sich nicht gelohnt. 

Bist leider kein großer Philosoph. Sorry

Antwort
von rommy2011, 24

ich kann dich beruhigen, wir menschen und auch die erde haben ein verfalls-datum - irgendwann ist alles glück und alles leid zu ende.

Antwort
von Tige8822, 85

Für Organisationen spenden oder sleber Mitglied werden und sich für Vögel einsetzten

Antwort
von Maimaier, 7

Du kannst ihn wegen Tierquälerei anzeigen (Igel).

Das Problem ist nicht der Mensch an sich, er ist nicht von Geburt an böse, sondern er wird dazu gemacht. Das Problem ist der ständige Wettkampf, das Gegeneinander (Gier und Hass und Täuschung). Die Lösung ist Miteinander (Teilen und Fürsorge und Wahrhaftigkeit).

Sei vorsichtig mit dem Hass. Richte ihn nur gegen das eigentliche Übel, verzeihe wenn jemand bereut, strebe das Gute an und werde nicht selbst zum Bösen.

Antwort
von magicworld11, 3

Geht mir manchmal genauso ...;-)

Antwort
von Furzer, 75

In Frankfurt gibt es einen Zoo, da steht auf einem Schild:

"Das gefährlichste Tier der Erde"

Hinter den Gittern ist ein Spiegel. Verstanden!?

Mehr braucht man dazu nicht sagen.

Kommentar von Ponypri ,

das ist wohl die schreckliche Wahrheit..

Antwort
von KimKnusperkeks, 73

Da geb ich dir vollkommen recht ich finde sowas grässlich wenn wer sowas machen sollte, sollte man ihm wenigstens eine gute Strafe verpassen! 

Antwort
von Sicula, 40

Wie wäre es mit einfach dein Leben leben? Nicht darum kümmern was deine Mitmenschen tun? Ne gute Sch****egal-Haltung hilft manchmal ungemein weiter mein Freund, nicht immer denken wie schlimm alles ist, sondern einfach mal sich selber alles schön reden! Weil darum geht's! Spaß haben nicht drüber nachdenken was alles schlimmes passiert sondern  einfach mal Freude am Leben haben :)

Kommentar von Zorander ,

Guter Tipp für das Individuum. Gebe dir Recht und gleichzeitig muss ich anmerken dass mitunter diese Haltung es war, die uns soweit gebracht hat. Egoismus und eine Verachtung gegenüber kommenden Generationen

Antwort
von DeadlineDodo, 48

Naja... ich hatte mal einen seltsamen Gedanken was die Menschheit betrifft: Wäre es nicht besser, wenn 90% aller Menschen ausgelöscht werden? 

Von vielen betrachtet ein abscheulicher Gedanke, jedoch nicht so falsch....

Kommentar von DerJokar ,

In gewisser Weise muss ich dir Recht geben. 😅
Lügen, Respektlosigkeit und Egoismus gehören mittlerweile zum guten Ton :/

Kommentar von Zorander ,

Vielleicht hast du recht obwohl 50-60% sicher auch nachhaltig tragbar wären, evtl sogar mehr. Nur was denkst du denn wer zu den 10% zählen wird? Sicher nicht wir, sondern die superreichen die sich einen Platz im Atombunker leisten können

Kommentar von triunitas3in1 ,

Tolle Idee... dann kannst du ja schon mal bei dir anfangen ;-)

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