Frage von BlauerSitzsack, 52

Ich hätte gerne Kritik zu meiner Kurzgeschichte?

Und Verbesserungsvorschläge. Danke!

Nur Ein Stein!

Anja, 12 Jahre alt, sieht einen Stein auf dem mit gras bewachsenen Boden einen Stein. Das groß ist so hoch, dass es die Hälfte des Steines bedeckt, als ob es ihn kitzeln würde. Wenn man es sich ganz fest vorstellt, kann man ihn bestimmt lachen hören, denkt sich Anja. Es ist der einzige Stein in dieser Gegend, in der Nähe ist nicht einmal Kies. Er hein Einkerbungen, Anja hebt ihn zur genaueren Betrachtung auf. Er ist nicht sonderlich groß, lässt sich leicht handhaben und ist ungefähr so groß wie Anjas Faust. "Wer lässt so einen schönen Stein hier liegen?", frägt sich Anja. Sie sieht mit den Einkerbungen noch eine Kratzer, Verschleiserscheinungen und kleine Risse. Sie ist sich sicher, dass dieser Stein schon lange hier liegen muss. Es scheint so, als ob ihn schon einmal jemand für irgendetwas benutzt hätte und ihn hier dann einfach liegen gelassen hat. Anja grübelt und kann den augenscheinlichen Sachverhalt nicht nachvollziehen. Ihrer Meinung nach wäre jeder Dumm, welcher einen Stein einfach so einsam liegen lässt, in der Sonne ohne Schutz und ohne Schatten, wie ein Aussetziger. "Anja", ruft es aus der Ferne. Das Mädchen sieht ihre Mutter zurückkommen, welche Beeren gesammelt hat in einem naheliegenden Waldstück. Anja läuft schnell auf die Mutter zu, mit einem breiten Grinsen im Gesicht, während sie die Augen ein wenig zukneift, da sie die Sonne leicht blendet. Als sie bei ihrer Mutter ist zeigt sie ihr voller Freude ihren Fund. "Du Mama, schau mal was ich gefunden habe, der lag hier völlig allein rum, der arme Stein!" Die Mutter schaut verdutzt, hält kurz inne um dann zu antworten: "Schatz, das ist doch nur ein Stein, es gibt überall auf der Welt Steine, mehr als du dir je vorstellen kannst, das ist doch wirklich nicht's ungewöhliches." Das Mädchen schaut ein wenig traurig und betrübt d'rein, während sie die Augen nicht vom ihrem gefundenen Exemplar lassen kann. "Aber, hier in der Nähe gibt es keine anderen Steine, wer würde ihn einfach so liegen lassen? Und schau mal, der sieht schon voll benutzt aus, als ob jemand etwas damit gemacht hätte und ihn dann einfach in die Wiese geschmissen hat. Einfach so. Warum hat er ihn denn nicht wieder mitgenommen?" Die Mutter überlegt kurz und schaut dann in die Ferne. "Vielleicht kommt er ja von ganz woanders her, Schatz!" Anja schaut ganz verwundert. "Vom Weltraum?" Die Mutter muss schmunzeln. "Nein Schatz, nicht vom Weltraum, von der Erde, nur eben ein Stück weiter weg. Wahrscheinlich wurde er nur vom Regen hierher gespült!" Anja schaut mit traurigem Blick ihre Mutter an. "Also ist er von seiner ehemaligen Familie weggekommen und muss jetzt hier ganz alleine leben?" "Nein, Schatz, bei Steinen gibt es nicht so etwas wie eine Familie, denn Steine sind keine Lebewesen, sie fühlen nicht's." Das Mädchen streichelt den Stein, spürt jeden einzelnen seiner kleinen Risse. Sie fragt sich, was der Stein wohl schon alles erlebt hat, in welchen Geschichten er schon mit

Antwort
von adabei, 19

Verbesserung / Teil 1:

Nur ein Stein!

Anja, 12 Jahre alt, sieht einen Stein auf dem mit Gras bewachsenen Boden liegen. Das Gras ist so hoch, dass es die Hälfte des Steines bedeckt, als ob es ihn kitzeln würde. Wenn man es sich ganz fest vorstellt, kann man ihn bestimmt lachen hören, denkt sich Anja. Es ist der einzige Stein in dieser Gegend, in der Nähe ist nicht einmal Kies. Der Stein hat einige Einkerbungen. Anja hebt ihn zur genaueren Betrachtung auf. Er ist nicht sonderlich groß, ungefähr so groß wie Anjas Faust, und er lässt sich leicht handhaben. "Wer lässt so einen schönen Stein hier liegen?", fragt sich Anja. Außer den Einkerbungen sieht sie noch eine Kratzer, Verschleißerscheinungen und kleine Risse. Sie ist sich sicher, dass dieser Stein schon lange hier liegen muss. Es scheint so, als ob ihn schon einmal jemand für irgendetwas benutzt hätte und ihn hier dann einfach liegen gelassen hat. Anja grübelt und kann den augenscheinlichen Sachverhalt nicht nachvollziehen. Ihrer Meinung nach wäre jeder dumm, der einen Stein einfach so einsam liegen lässt, in der Sonne, ohne Schutz und ohne Schatten, wie einen Aussätzigen. "Anja", ruft es aus der Ferne. Das Mädchen sieht ihre Mutter zurückkommen, die Beeren in einem naheliegenden Waldstück gesammelt hat. Anja läuft schnell auf die Mutter zu, mit einem breiten Grinsen im Gesicht, während sie die Augen ein wenig zukneift, da sie die Sonne leicht blendet. Als sie bei ihrer Mutter ankommt, zeigt sie ihr voller Freude ihren Fund. "Du Mama, schau mal, was ich gefunden habe! Der lag hier völlig allein rum, der arme Stein!" Die Mutter schaut verduzt, hält kurz inne, um dann zu antworten: "Schatz, das ist doch nur ein Stein, es gibt überall auf der Welt Steine, mehr als du dir je vorstellen kannst. Das ist doch wirklich nichts Ungewöhliches." Das Mädchen schaut ein wenig traurig und betrübt drein, während sie die Augen nicht vom ihrem Fundstück lassen kann. "Aber hier in der Nähe gibt es keine anderen Steine! Wer würde ihn einfach so liegen lassen? Und schau mal, der sieht schon ganz abgenutzt aus, als ob jemand etwas damit gemacht hätte und ihn dann einfach in die Wiese geworfen hat. Einfach so. Warum hat er ihn denn nicht wieder mitgenommen?" Die Mutter überlegt kurz und schaut dann in die Ferne. "Vielleicht kommt er ja von ganz woanders her, Schatz!" Anja schaut ganz verwundert. "Vom Weltraum?" Die Mutter muss schmunzeln. "Nein Schatz, nicht vom Weltraum, von der Erde, nur eben von weiter weg. Wahrscheinlich wurde er nur vom Regen hierher gespült!" Anja schaut ihre Mutter mit traurigem Blick an. "Also ist er von seiner ehemaligen Familie weggekommen und muss jetzt hier ganz alleine leben?" "Nein, Schatz, bei Steinen gibt es so etwas wie eine Familie nicht, denn Steine sind keine Lebewesen. Sie fühlen nichts." Das Mädchen streichelt den Stein, spürt jeden einzelnen seiner kleinen Risse.

Kommentar von BlauerSitzsack ,

Danke dir. Ich plane vielleicht Kurzgeschichten für die Zeitung zu schreiben.

Wenn ich ehrlich bin habe ich einfach etwas vor mich hingeschrieben, für diese Geschichte habe ich 10 Minuten gebracht, deswegen auch die ganzen Rechtschreibfehler.

Ich konnte mich für eine Kurzgeschichte noch nie lange hinsetzen, dafür kann ich halt auch nicht alles aus ihnen rausholen.

Antwort
von adabei, 13

Verbesserung / Teil 2:

Sie fragt sich, was der Stein wohl schon alles erlebt hat, in welchen Geschichten er schon mitgespielt hat. Langsam bekommt sie Hunger und bittet ihre Mutter mit ihr nach Hause zu gehen. "Ok Mama, können wir jetzt heim und aus den Beeren etwas zu Essen machen?" "Ja, Schatz." Die Mutter streichelt ihrer Mutter über den Kopf und lächelt sie an. Nach ein paar Schritten dreht sie sich zu ihrer Tochter um und sagt: "Aber den Stein nimmst du bitte nicht mit. Wir haben schon genug Chaos im Haus. Nicht, dass du mit ihm noch etwas kaputt machst!" Anja schaut deprimiert, sieht es aber ein. "Ok Mama, ich lege ihn zurück." Nachdem die beiden weg sind vergehen einige Tage bis ein kleiner Junge zu der gleichen Wiese kommt. "Was ist denn das für ein schöner Stein .... ? "

Jetzt habe ich zumindest alle Rechtschreibfehler verbessert - wenn ich nichts übersehen habe.

Kommentar von BlauerSitzsack ,

Danke nochmal.

Antwort
von Quamble, 18

Find ich eigentlich ganz nett. Die Geschichte vom Stein, der schon vieles erlebt hat (oder haben könnte) bringst du schön rüber. Dein Schreibstil passt, finde ich, insgesamt auch ganz gut zu dieser Story. Bei "Ihrer Meinung nach wäre jeder dumm, welcher..." passt aber das "welcher, wie ich finde, nicht so gut. Klingt eher hochgestochen und passt deshalb weniger zur Geschichte. Ein paar Sätze weiter benutzt du nochmal" welcher". Da würde ich dann auch etwas anderes - wie ein gewöhnliches "die" verwenden. Ansonsten sind noch ein paar Rechtschreibfehler drin (Bsp.: "Kaos" -> "Chaos"), aber die sollte eine automatische Rechtschreibkorrektur auch finden.

Also alles in allem: nette Handlung, Botschaft gut rübergebracht, Schreibstil ist angenehm zu lesen und passt zur Geschichte. Gut!

Antwort
von regex9, 18

Zuallererst solltest du mit der Rechtschreibsense über deinen Text drüberfahren, es gibt eklatante Makel, die auszubessern sind (z.B. Kaos, die Groß- und Kleinschreibung einiger Worte, usw.).

Bewertend zu der Geschichte: Es besteht noch viel Luft nach oben. Das Ende mit seinem Themenwechsel ist bspw. im Verhältnis zum langen Hauptteil zu kurz und abrupt.

Des Weiteren solltest du dir lieber spezielle Foren / Communities suchen, wo du deine Texte präsentieren kannst. Es gibt z.B. http://www.mystorys.de/.

Antwort
von BlauerSitzsack, 31

Forsetzung, da gutefrage.net nicht alles mitgeschrieben hat.

. Sie fragt sich, was der Stein wohl schon alles erlebt hat, in welchen Geschichten er schon mitgespielt hat. Langsam bekommt sie Hunger und bittet ihre Mutter mit ihr nach Hause zu gehen. "Ok Mama, können wir jetzt heim und aus den Beeren was zu Essen machen?" "Ja Schatz", die Mutter streichelt ihrer Mutter über den Kopf und lächelt sie an. Nach ein paar Schritten ihrer Tochter dreht sie sich um und sagt: "Aber den Stein nimmst du bitte nicht mit, wir haben schon genug Kaos im Haus, bevor du mit ihm noch etwas kaputt machst." Anja schaut deprimiert, sieht es aber ein. "Ok Mama, ich lege ihn zurück." Nachdem die beiden weg sind vergehen einige Tage, bis ein kleiner Junge zu der gleichen Wiese kommt. "Was ist denn das für ein schöner Stein .... ? "

Kommentar von allover36 ,

Ja, das ist ausführlich und genau erzählt. Keine Verbesserungsvorschläge. SUPPPPII :-)

Antwort
von adabei, 11

Ist ganz nett erzählt. Manchmal klingt die Sprache etwas antiquiert, aber das war wahrscheinlich Absicht.

Einige Fehler habe ich schon auch noch entdeckt. Wenn du willst, kann ich sie dir korrigieren.

Kommentar von BlauerSitzsack ,

Bei dem kleinen Mädchen ja, sie sollte nicht etwachsenen rüber kommen, deshalb.

Antwort
von HannaSW, 2

Ganz nette Geschichte . Vllt nicht zu oft ANJA benutzen

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