Frage von Zoroastres, 347

Ich hätte da mal ne Frage zu einem der heißesten Themen überhaupt: Impfen?

Ich bin mehrmals mit unterschiedlichen Aussagen von Impfgegnern in Kontakt gekommen, mit teiweise ebenso dämlichen und pauschalisierenden wie teileise interessanten Argumenten und Behauptungen.

Ich möchte nun gerne wissen, aus welchen Gründen Impgegner dies ablehnen. Am besten wären Antworten mit erklärendem Hintergrund, aber im grunde sind mit alle Argumente recht. Auch Links zu (halbwegs professionellen) Seiten, die ihr empfehlen würdet, sind erwünscht

PS: Ich möchte hier niemanden von irgendwas überzeugen, sondern möchte mich selbst überzeugen lassen, da ich mich in dem Thema zwar etwas auskenne, aber nicht genug um ein breites Wissen zu haben. PSS: Nehmt mir den Vegetarier in den Stichwort-Themen nicht krumm ;)

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von uteausmuenchen, 62

Hallo Zoroastres,

wenn man sich wirklich seriös über das Thema "Impfen" informieren möchte, stehen einem  eigentlich zwei hervorragende Anlaufstellen im Web zur Verfügung: Das Robert-Koch-Institut und das Paul-Ehrlich-Institut. Beide informieren unabhängig und fundiert.

http://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/impfen_node.html

http://www.pei.de/DE/infos/patienten/impfstoffe-impfungen/impfstoffe-impfungen-n...

Entsprechend sind sie nicht die Anlaufstelle der typischen Impfgegner.

Impfgegnerschaft hat mehrere Ursachen, von denen nicht jeder Grund bei jedem Impfverweigerer eine Rolle spielt.

Die wichtigsten Gründe, warum Impfungen abgelehnt werden:

1) Pauschalverdacht gegen die pharmazeutische Industrie: Viele wittern ein gutes Geschäft für die Hersteller der Impfungen.

2) Ängste vor Inhaltsstoffen und Nebenwirkungen: Es kursieren zahlreiche (meist vollkommen falsche) Aussagen über Impfungen und die Gefährlichkerit ihrer im Web.

3) Gerade weil die Durchimpfungsrate heute sehr hoch ist, wissen Viele gar nicht mehr, wie schlimm die Krankheiten, gegen die geimpft wird, eigentlich verleaufen können. Praktisch niemand kennt Familien, die ein Kind an Masern oder Keuchhusten verloren haben oder das nach einer Polio in einer eisenen Lunge liegt. Die Kinderkrankheiten werden verharmlost, bzw. die Angst davor ist geringer als die Angst vor Komplikationen nach der Impfung.

4) Verklärung der Natur gegenüber der "bösen Chemie": Es wird idealisiert, dass Kinder die Krankheiten "natürlich" durchmachen und unterstellt, nur dann hätte ihr Immunsystem wirklich "gelernt". Eine falsche und gefährliche
Vorstellung, hinter der naturromantische und esoterische Ideen stecken. 

5) Wissenschaftsfeindlichkeit der "Alternativen": Zahlreiche Studien und
die Ursachenforschung der Masernepidemien belegen als Quelle der
Impfmüdigkeit "alternativmedizinisches" Gedankengut. Unter den Ärzten,
die von Impfungen abraten, befinden sich sehr viele homöopathisch oder
anthroposophisch arbeitende Personen. (http://www.ucl.ac.uk/pharmacology/dc-bits-old/schmidt-ernst-vaccine-2003.pdf)  Auf dem "alternativen" Ratgebermarkt werden gezielt falsche Vorstellungen, Aussagen und Ängste an Eltern herangetragen. 

Eine Liste der Standard"argumente" findest Du hier, samt seröser Antworten:

http://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Bedeutung/Schutzimpfungen_20_Einwaend...

Etwas lockerer formuliert ist dieser Text, mit ebenfalls guten Antworten:

http://www.vice.com/de/read/wir-haben-dumme-argumente-von-impfgegnern-widerlegt-...

Da das Thema Homöopathie verlinkt ist, ergänze ich auch noch diesen Link:

http://www.ncirs.edu.au/assets/provider_resources/fact-sheets/homeopathy-vaccina...

Grüße

Antwort
von SturerEsel, 170

Falls es hier in erster Linie um die Impfung gegen Masern geht: Angeblich wurden Fälle beobachtet, dass diese Impfung Autismus bei Kindern auslösen kann. Wie sich später herausgestellt hat, war diese Studie wissentlich gefälscht.

Masern ist noch immer eine gefährliche Erkrankung, die schlimme Spätfolgen auslösen kann.

Jeder, der sich schon einmal bei der Gartenarbeit verletzt hat, wird froh über eine Tetanus-Impfung sein, denn Wundstarrkrampf ist eine der schrecklichsten Erkrankungen überhaupt.

Eltern, die ihren Kindern wissentlich Impfungen vorenthalten, verhalten sich fahrlässig. Eine Impfpflicht sollte dringend eingeführt werden, da sich die Impfgegner auf Propaganda verlassen.

Kommentar von LGTipps ,

Gilt allerdings auch nicht für alle Impfungen. Ich bin nun wirklich kein Stefan Lanka, aber Wahrscheinlichkeit von abzuwendendem und potentiell riskiertem Schaden sollten schon gegeneinander abgewogen werden...

Kommentar von SturerEsel ,

Für welche Impfungen trifft dies deiner Meinung nach zu?

Kommentar von LGTipps ,

Auch wenn ich fachlich nicht genug im Thema bin um das abschließend zu bewerten, halte ich z.B. Grippeimpfungen bei Erwachsenen für überflüssig und daher potentiell schädlich. Bei Kindern, Alten oder anderen Risikogruppen kann man darüber debattieren, aber nicht jede Impfung ist sinnvoll- dh.: Risiko (Kosten-Nutzen) abwägen...

Kommentar von SturerEsel ,

Ich halte diese Pauschalierung für illegitim. Jährlich sterben 8.000 bis 12.000 Menschen an Influenza, doppelt soviel wie bei Verkehrsunfällen. Wenn nur ein einziges Leben durch eine Impfung gerettet wurde, ist diese vertretbar.

Wie kann man da über "Kosten-Nutzen" debattieren?

Kommentar von BurkeUndCo ,

Genau das wird ja auch gemacht.

Wozu sonst gäbe es das Rober-Koch-Institut?

Antwort
von botanicus, 145

So heiß ist das Thema nicht. Impfungen bringen dem Immunsystem bei, wie ein Erreger aussieht. Wir werden täglich mit Körperfremdem konfrontiert, was das Immunsystem alles lernt. 

Sehr, sehr selten kommt es zu Nebenwirkungen. Weil die vereinzelt gravierend waren, sehen Impfgegner dieses Risiko als Argument gegen Impfungen – obwohl das Risiko, ähnliche Schäden durch die betreffende Krankheit zu erleiden oder daran zu sterben, weitaus größer ist.

Mit der selben Begründung müsste man auch Haselnusschokolade verbieten – daran sind schon mehr Menschen gestorben als an Impfungen.

Kommentar von Zoroastres ,

Heiß im Sinne von in gewissen kreisen heiß diskutiert

Kommentar von TomRichter ,

Das Problem bei der Bewertung von Risiken: Sie sind nicht intuitiv erfassbar, und die Zahl derer, die das Bisschen dafür erforderliche Wahrscheinlichkeitsrechnung nicht gleich nach der Unterrichtsstunde wieder vergessen hat, ist gering. Selbst unter Ärzten :-(

Wenn alle anderen geimpft sind, ist es für mich besser, mich nicht impfen zu lassen. Dumm nur - wenn auch die anderen so denken und sich nicht impfen lassen, ist für mich die Impfung die bessere Entscheidung.

Antwort
von BurkeUndCo, 62

Dafür gibt es viele Gründe:

a) Es ist halt modern so zu denken.

b) Man vermutet hinter Impfungen eine Verschwörung der Pharmaindiustrie.

c) Man ist bewusster Sozialschmarotzer und versucht eigene mögliche Impfnebenwirkungen zu vermeiden und hofft gleichzeitig durch die Herdenimunisierung (viele andere lassen sich impfen) ausreichend geschützt zu sein.

d) Man hat einfach keine Ahnung, und "Nicht-Impfen" klingt halt sanft.

e) Man ist extremer Tierschützer und befürchtet, dass durch ausreichende Impfungen manche Krankheitserreger austerbenn könnten (so wie bei den Pocken), und will halt auch diese Krankheitserreger schützen.

f) vielleicht gibt es noch andere Ursachen ---- weiteres Nachdenken ...

Kommentar von ThomasJNewton ,

modern und modisch haben immer noch verschiedene Bedeutungen, vermute ich mal.

Kommentar von BurkeUndCo ,

Da hast Du natürlich recht. Aber ich wollte nicht "modisch" schreiben um diese Haltung, die manche ja aus Überzeugung (?) haben, nicht negatifv zu bewerten.

Expertenantwort
von kami1a, Community-Experte für Medizin, 125

hallo! Die gängigen Impfungen machen Sinn - das zeigen alle Untersuchungen.

Alles Gute.

Antwort
von Spezialwidde, 161

Ich sag mal (aus rein wissenschaftlich-biologischer Sicht) so: Man kann das Thema Impfen nicht pauschalisieren. Es gibt durchaus sinnvolle Impfungen (dazu gehören zb die Standardimpfungen Polio, Tetanus etc). Das macht deswegen Sinn weil sich die Erreger solcher Krankheiten nicht groß verändern. Und man vermeidet uU lebenslanges Leid. Was zb wenig Sinn macht sind Grippeimpfungen, einfach deshalb weil Influenzaviren ständig mutieren und die gebildeten Antikörper dann nutzlos sind. Man wird trotzdem krank. Nur durch Impfung konnten zb die gefährlichen Pocken aus der Welt geschafft werden.


Kommentar von Bewusstuss ,

Bin deiner Meinung die grippeschutz Impfung brauch man nicht wir haben ein Immunsystem dafür und zeit dem ich mich nicht mehr impfen lasse (9 Jahre) auch keine Erkältung mehr gehabt und davor 2 bis 3 Erkältungen im Jahr . Mein Arbeitgeber freut es :)

Kommentar von JuxSinnlos ,

Freut mich auch für dich, dass du jetzt weniger erkältet bist. Schade nur, dass du das fälschlicherweise mit einer (ausbleibenden) Impfung in Verbindung bringst.

Erstens werden Erkältungen nicht durch Influenza- Viren ausgelöst, diese sind der Erreger der Grippe (vollkommen anderes Krankheitsbild). Nur gegen letzteres wird geimpft.

Zweitens ist die Impfung nicht unwirksam, nur weil sich die Viren permanent verändern. Es ist natülich Glück oder Pech, ob die Erreger in einer Grippe- Saison gut vom vorab hergestellten Impfstoff abgedeckt werden. Eine Teilimmunität besteht aber immer, die Krankheit tritt also nur abgeschwächt auf.

Ja, wir haben ein Immunsystem, aber nicht jeder wird mit einer "banalen" Grippe fertig. Ältere Menschen (sind immer vergleichsweise immungeschwächt), Patienten mit Lungenerkrankungen, Patienten mit Immundefekten etc. haben ein deutlich erhöhtes Risiko, bei einer Infektion mit Influenza schwer zu erkranken oder gar zu versterben.

Deshalb wird für diese Risikogruppen die Impfung empfohlen, alle anderen dürfen die Grippe sie gerne weiterhin mit ihrem gut  funktionierenden Immunsystem auskurieren.

Kommentar von BurkeUndCo ,

Du verwechselst da leider etwas.

Grippe ist nicht eine nette unkritische Minimalerkraqnkung, sondern die echte Virusgrippe ist eine Krankheit an der in jedem Jahr viele Menschen sterben. Auch welche im Alter zwischen 20 und 30.

Kommentar von Spezialwidde ,

Das ist schon richtig, echte Influenza ist nicht harmlos!Aber da es so viele Virenstämme gibt nutzt eine Impfung eben nur bedingt.

Kommentar von uteausmuenchen ,
Aber da es so viele Virenstämme gibt nutzt eine Impfung eben nur bedingt.

Die Logik, dass eine Impfung nutzlos sein soll, wenn sie nur vor einem wichtigen Teil der kursierenden Grippeviren schützt, erschließt sich mir nicht.

Nach dieser Logik würden auch Sicherheitsgurte im Auto keinen Sinn machen, weil es Arten von Unfällen gibt, bei denen sie nichts helfen.

Kommentar von Spezialwidde ,

Aha, du vergleichst Äpfel mit Birnen, das macht natürlich Sinn... Eine Impfung erzugt im Körper Antikörper für den Virenstamm der gerade für den Impfstoff verwendet wurde. Gegen den ist das dann auch wirksam. Wenn das Virus mutiert (was bei Influenza im infizierten Körper während einer Virengeneration passiert) ist die Impfung bei Neuinfektion nutzlos

Kommentar von MalNachgedacht ,

"Wenn das Virus mutiert (was bei Influenza im infizierten Körper während einer Virengeneration passiert) ist die Impfung bei Neuinfektion nutzlos"

Das ist so pauschal falsch - nicht jede Mutation verändert das Virus zwangsläufig derart, dass es von Antikörpern die gegen das (nicht mutierte) Virus erzeugt wurden nicht mehr erkannt wird.

Kommentar von Spezialwidde ,

@MalNachgedacht: Da geb ch dir ja Recht, ich hab mich da etwas unglücklich ausgedrückt. Es muss natürlich nicht passieren, dann greift die Impfung auch weiter, es kann aber mit nicht geringer Wahrscheinlichkeit. Und deshalb stelle ich den Nutzen der Impfung (die auch meist nicht ohne Nebenwirkungen daherkommt) eben in Frage.

Antwort
von nurlinkehaende, 126

Eine Krankheit zu bekommen, kann schwere Schäden bis hin zum Tod bringen.

Eine Impfung kann Nebenwirkungen haben.

Machen wir eine hypothetische Rechnung auf:

  • Ohne Impfung erkranke ich bei Kontakt zu einem infizierten Menschen zu 80% an einer Krankheit x.
  • Geimpft erkranke ich zu 5% und habe geringere Auswirkungen.
  • Wenn die Erkrankung ohne Impfung bei mir ausbricht, sterbe ich zu 30% und zu 65% habe ich Folgeschäden.
  • Wenn die Erkrankung trotz Impfung bei mir ausbricht, sterbe ich zu 0% und zu 1% habe ich Folgeschäden.
  • Die Impfung selber verursacht zu 0,1% leichte Probleme und zu 0,01% einen Folgeschaden.

Dann gilt

Ohne Impfung -->

  • 80% Erkrankungsrisiko mal 30% Todesrisiko = 24% Sterberisiko
  • 80% Erkrankungsrisiko mal 65% Folgeschadenrisiko = 52% Folgeschadenrisiko
  • Zusammen ergeben 24% Todesrisiko und 52% Folgeschadenrisiko = 76% Gesamtrisiko und damit nur 24% Wahrscheinlichkeit, dass mir nichts passiert.


Mit Impfung -->

  • 5% Erkrankungsrisiko mal 0% Todesrisiko = 0% Sterberisiko
  • 5% Erkrankungsrisiko mal 1% Folgeschadenrisiko = 0,05% Folgeschadenrisiko
  • Zusammen ergeben 0,1% leichte Probleme, 0,01% Folgeschaden, 0% Sterberisiko und 0,05% Folgeschadenrisiko bei Erkrankung = 0,16% Risiko dass etwas passiert und > 99% dass mir nichts passiert.

24% zu > 99% sprechen in dieser Rechnung für die Impfung.

Bitte die Zahlen aus seriösen Quellen entsprechend für jede beliebige Krankheit einsetzen und für die Entscheidung is zumindest eine mathematische Grundlage gelegt.

Kommentar von djNightgroove ,

Schöne Rechnung, bis auf die Tatsache, dass die Zahlen völlig aus der Luft gegriffen sind.

Da musst du aber schon ein arg kaputtes Immunsystem haben, wenn die Ansteckungsgefahr bei 80 % liegt.

Wenn du geimpft bist und eine Krankheit bricht aus, kannst du übrigens trotzdem sterben.

Folgeschäden von Impfungen fehlen in der Rechnung völlig.

Und wenn du schon seriöse Quellen schreibst, dann nenne sie bitte, schon aus oben genannten Gründen kann die Quelle nicht seriös sein. Ganz besonders, weil nicht für jede Krankheit das Infektionsrisiko gleich hoch ist, da spielen viele Faktoren eine Rolle, z.B. wie die Krankheit übertragen wird.

Kommentar von nurlinkehaende ,

> Schöne Rechnung, bis auf die Tatsache, dass die Zahlen
> völlig aus der Luft gegriffen sind.

Kannst Du nicht lesen?
Ich schreibe extra "hypothetische Rechnung" und Du schreibst dann sowas?

> Da musst du aber schon ein arg kaputtes Immunsystem
> haben, wenn die Ansteckungsgefahr bei 80 % liegt.

Es gibt Krankheiten, da liegt die Gefahr noch höher. Zudem war diese Zahl wie oben geschrieben hypothetisch, also eine Annahme.

> Wenn du geimpft bist und eine Krankheit bricht aus, kannst
> du übrigens trotzdem sterben.

Dann trag das Risiko einfach ein.

> Folgeschäden von Impfungen fehlen in der Rechnung völlig.

Wie wenig Du liest habe ich schon oben gemerkt.

> Und wenn du schon seriöse Quellen schreibst, dann nenne
> sie bitte, schon aus oben genannten Gründen kann die
> Quelle nicht seriös sein. Ganz besonders, weil nicht für jede
> Krankheit das Infektionsrisiko gleich hoch ist, da spielen viele
> Faktoren eine Rolle, z.B. wie die Krankheit übertragen wird.

Ja und was willst Du mir damit sagen? Nix gelesen und nix verstanden. Ich habe eine Beispielrechnung aufgemacht und Quellen für jede einzelne Erkrankung suche ich wegen so lesefaulen Usern gleich gar nicht.

Kommentar von djNightgroove ,

Ich will damit sagen, dass deine Rechnung rein gar nichts aussagt. Dass du, nachdem du darum gebeten wurdest, nicht einmal eine Quelle angibst, sollte jedem, der ein bisschen denken kann, sagen, dass du keine einzige seriöse Quelle nennen kannst.

Deine Antwort ist also völlig sinnbefreit. Außer trollen und beleidigen "wegen lesefaulen Usern" kannst du wohl nichts.

Kommentar von nurlinkehaende ,

> Ich will damit sagen, dass deine Rechnung rein gar
> nichts aussagt.

Ich habe nur einen Rechenweg mitgegeben. Die Aussage kommt erst, wenn man die konkrten Zahlen für eine beliebige Krankheit einträgt.

> Dass du, nachdem du darum gebeten wurdest, nicht
> einmal eine Quelle angibst, sollte jedem, der ein
> bisschen denken kann, sagen, dass du keine einzige
> seriöse Quelle nennen kannst.

Ich nenne keine Quelle, weil ich jetzt nicht für jede beliebige Krankheit anfange zu suchen, nur damit Du Troll anschließend mit mir über diese Quelle debattierst.

> Deine Antwort ist also völlig sinnbefreit. Außer trollen
> und beleidigen "wegen lesefaulen Usern" kannst du
> wohl nichts.

Sinnbefreit sind Deine Kommentare. Ich habe einen Weg mitgegeben, den man gehen kann. Den Weg selbst soll jeder gehen, der das möchte.

Du willst von mir nicht die Vorgehensweise haben, sondern einen konkreten Datensatz, über den wir dann streiten. Darauf habe ich aber zum einne keine Lust und zum anderen auch nicht die Zeit, mir das Datenmaterial zu beschaffen, nur damit wir hier streiten.

Kommentar von ThomasJNewton ,

Auch wenn Leute lesen können, oder gerade dann, werten sie.

Das muss man nicht in Worte fassen, die unbeliebt sind.
Aber man kann es, und findet Zustimmung.

Kommentar von ThomasJNewton ,

Machen wir eine hypothetische Rechnung auf:

Sicher nicht.

Auch du allein nicht, denn das ist keine Rechnung.

Es geht um tausende Tote und Schwerbehindere.

Widerlicher als deine Antwort sind die 7 DaumenHoch.

Kommentar von TomRichter ,

> Es geht um tausende Tote und Schwerbehindere

Und deshalb darf man das Risiko einer Erkrankung nicht berechnen oder abschätzen?

Oder was wolltest Du nahelegen?

Kommentar von ThomasJNewton ,

Man darf es berechnen, wenn man es berechnen kann.

Und nicht nur igendwelche Zahlen jongliert, oder Schwachsinn quirlt.

Ich kenne nur ein Opfer, mutmaßlich sogar nur.
Ein Kind von "Zeugen Jehowas".

Das reicht mir allerdings, um das Jonglieren mit Zahlen kritisch zu betrachten.

Mehr möchte ich öffentlich nicht dazu sagen.

Kommentar von nurlinkehaende ,

> Sicher nicht.

Dann mach Du die Rechnung halt nicht. Sicher hast Du dann auch eine bessere oder andere Idee, wie man die Frage oben beantworten kann, oder?

> Auch du allein nicht, denn das ist keine Rechnung.

Ach ja? Was ist es denn?

> Es geht um tausende Tote und Schwerbehindere.

Und was haben die mit der Rechnung zu tun?

> Widerlicher als deine Antwort sind die 7 DaumenHoch.

Dein gesamtes Posting hier hat keinen Zusammenhang und schlägt keine andere oder bessere Antwort vor.

Schade eigentlich um die Zeit.

Kommentar von TomRichter ,

Es fehlt ein wichtiger Punkt in der Rechnung: Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, auf einen Infizierten zu treffen?

Die hängt bei einer Epidemie auch davon ab, wieviele meiner Mitmenschen geimpft sind.

Kommentar von nurlinkehaende ,

> Es fehlt ein wichtiger Punkt in der Rechnung:
> Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, auf einen
> Infizierten zu treffen?

Stimmt, den habe ich wohl ausgelassen. Es sollte aber ganz einfach sein, das in die Rechnung oben einzutragen.

Antwort
von charmpagner, 125

Unser Recht auf körperliche Unversehrtheit ist verfassungsrechtlich garantiert. Daher ist es auch gut, dass es beim Thema Impfen um Empfehlungen geht. Und das sollte im Rahmen des Grundgesetzes auch so bleiben.

Eine seriöse Seite ist die "Ärzte für individuelle Impfentscheidung e.V." https://www.individuelle-impfentscheidung.de/

Tatsächlich gibt es keine einzige Langzeitstudie, die darüber Aufschluss geben kann, ob in der Kindheit durchimpfte Menschen im Verlauf ihres Lebens gesünder sind, als nichtgeimpfte. Insofern bleiben aus meiner Sicht entscheidende Fragen offen.

Kommentar von SturerEsel ,

Im Umkehrschluss müssen Kinder also das Recht haben, ihre Eltern auf Schadensersatz zu verklagen, weil die es abgelehnt haben, sie gegen Masern zu impfen und schwere Folgeschäden davon getragen haben.

Kommentar von charmpagner ,

Was ist das denn für ein "Umkehrschluss"-Unsinn, SturerEsel? Gesetze lassen sich nicht nach eigenem Gutdünken verdrehen...

Wenn Eltern ihre Kinder im Auto mitnehmen, besteht natürlich die Gefahr, dass ihren Kindern bei einem Autounfall (die Wahrscheinlichkeit ist übrigens um ein Vielfaches höher, als Folgeschäden von Masern davonzutragen!) bleibende Schäden zufügt werden. Das ist aber kein vorsätzlicher Eingriff in deren körperliche Unversehrtheit. Wenn Eltern ihre Kinder schlagen, allerdings schon.

Kommentar von LGTipps ,

Jein- das mag so für den allgemeinen Gesundheitszustand gelten, der ja nicht nur vom Faktor Impfung abhängig ist, aber das Risiko an bestimmten Krankheiten zu erkranken kann aber durch Impfungen drastisch reduziert werden.

BTW- Ich halte eine Impfpflicht für rechtswidrig und eine pauschale Ablehnung von Impfungen für dumm und fahrlässig...

Kommentar von charmpagner ,

Sehr vernünftig: Pauschale Ablehnungen zeugen nicht von differenziertem Denkvermögen, da stimme ich voll zu. Pauschale Zustimmungen aber ebenso. Es sollten immer die kritisch hinterfragten Fakten sehr sorgfältig abgewogen werden.

Und ja, der allgemeine Gesundheitszustand wird tatsächlich vom Immunsystem des Menschen beeinflusst. Wenn also Kleinkinder, die noch gar kein voll entwickeltes Immunsystem besitzen, einem Cocktail von Erregern ausgesetzt werden (inklusiver giftiger Zusatzstoffe), soll das ja Einfluss auf den Organismus nehmen, sonst könnte man es auch lassen. Dieser Einfluss auf das Immunsystem ist natürlich ein gesamtgesundheitlicher Einfluss.

Da wäre es doch ganz selbstverständlich zu prüfen, ob die geimpften Kinder ganz insgesamt - sowohl was die Erkrankung von Infektionskranheiten angeht, als auch alle andere Erkrankungen wie Allergien, Autoimmunerkrankungen bis hin zu Krebs - gesünder sind als die Nichtgeimpften.


Kommentar von MalNachgedacht ,

"...Und ja, der allgemeine Gesundheitszustand wird tatsächlich vom Immunsystem des Menschen beeinflusst. Wenn also Kleinkinder, die noch gar kein voll entwickeltes Immunsystem besitzen, einem Cocktail von Erregern ausgesetzt werden (inklusiver giftiger Zusatzstoffe), ..."

Kleinkinder werden bereits während der Geburt einem Cocktail aus Erregern ausgesetzt - und das geht 24 Stunden am Tag ihr Leben lang weiter.

All diese Erreger sind erst einmal "neu" für das Immunsystem des Kindes.
Da dieses aber durchaus voll entwickelt ist kommt es mit 99,999% dieser Erreger trotzdem problemlos klar - ohne überhaupt zu erkranken.
Bei einigen wenigen Erregern klappt es nicht ganz so schnell bis dass Immunsystem mit ihnen fertig wird. Dann bekommt das Kind währendessen Schnupfen, Fieber, Durchfall usw.

Und dann gibt es noch ein paar (vergleichsweise seltene) Erreger bei denen die Gefahr besteht dass das Immunsystem tatsächlich möglicherweise nicht schnell genug reagieren kann und die Erreger daher die Übermacht gewinnen.

Das waren Krankheiten wie Pocken, Diphtherie, Scharlach, Tetanus usw.

Und gegen einige dieser Krankheiten kann man glücklicherweise Impfen um dem Immunsystem die Chance zu geben anhand harmloser Varianten der Krankheitserreger schon mal zu üben...

Kommentar von ThomasJNewton ,

In unserem Unrechtsstaat gibt es ja auch Schulpflicht.

Daher bin ich wohl ein Unrechtsstaatsbürger, in diesem Fall sogar gerne.

Kommentar von charmpagner ,

Warum bezeichnest du Deutschland als Unrechtsstaat?

Kommentar von ThomasJNewton ,

Nennt sich "Ironie".

Verstehen sogar Kinder ab einem gewissen Alter.

Kommentar von charmpagner ,

Ich fürchte, du weißt nicht, was Ironie ist. Denn ich habe ja gerade die Rechtsstaatlichkeit hervorgehoben.

Antwort
von Anaschia, 54

Es gibt gewisse Impfungen die sich im Laufe der Jahre bewährt haben und auch durchaus sinnvoll sind, z.B. die Tetanus-Impfung.

Vergessen sollte aber niemand, dass es auch hier negative Entwicklungen gibt. Da werden Säuglinge,deren Immunsystem noch nicht voll entwickelt ist, mit einer 6 bzw. 7 fach Impfung zugedröhnt.

Die jedes Jahr aufs Neue massiv beworbene Grippeimpfung ,die nur vor  bestimmten Viren schützt. Ein Virus verändert sich aber im Laufe der Zeit und während das Immunsystem evtl. grad mit der Impfung beschäftigt ist, schleicht sich ein anderes Virus durch die Hintertür herein, ohne erkannt und bekämpft zu werden. Dumm gelaufen !!

Noch krasser ist die Impfpraxis für unsere Haustiere. Da reicht ja nicht die Grundimmunisierung im Welpenalter ! Nein,,, da muß jedes Jahr wieder neu nachgelegt werden.

Da frag ich mich doch, wie blöd das Immunsystem unserer Tiere sein muß, dass man es jedes Jahr wieder erinnern muß.

http://www.heiltierarzt.de/hunde-impfen/neue-impfpraxis-hundewelpen-schutzimpfun...

Kommentar von BurkeUndCo ,

Wieder einer der Fälle, bei dem die Grippe als harmlos abgetan wird.

Grippe ist eine der Krankheiten, an denen mit die meisten Menschen sterben.

Ich hoffe für Dich, dass Du keine echte Grippe erwischt.l

Ansonsten - zumindest ohne Impfung - viel Spaß.

Kommentar von LGTipps ,

Grippe ist eine der Krankheiten, an denen mit die meisten Menschen sterben.

Belegen bitte... Das Gefährliche an der Grippe bzw. den unterschiedlichen Influenza-Typen ist nicht das Virus an sich, sondern die steigende Anfälligkeit für Folgeerkrankungen durch die Schwächung des Immunsystems. Dies gilt besonders für Kinder, Alte und Kranke. Dazu: https://de.wikipedia.org/wiki/Influenza

Kommentar von BurkeUndCo ,

An der echten Virusgrippe sterben pro Jahr ca. 10 000 bis 15 000 Personen in Deutschland. In schlimmen Jahren auch mehr als 20 000.

http://www.meine-gesundheit.de/20000-todesfaelle-durch-grippe-2013

Das sind mehr als die Toten im Straßenverkehr.

Ohne Impfung das wäre also so, wie ohne Gurt Autofahren.

Bei beiden Maßnahmen der Unvernunft würden mehrere Tausend Menschen zusätzlich pro Jahr sterben.

Kommentar von Anaschia ,

@BurkelUndCo ! Habe schon mit Kollegen zusammen gearbeitet, die nachweislich an Grippe erkrankt waren. Mir ist nichts passiert.

Ich habe allerdings auch keine chronischen Krankheiten oder sonstige gesundheitliche Einschränkungen die mein Immunsystem belasten würden.

Das Einzige was ich fürchte, ist eine OP im Krankenhaus mit nachfolgender Infektion von MRSA .

Wenn ich sehe, wie auch heute noch in vielen Krankenhäusern Deutschlands geputzt und desinfiziert wird, packt mich das kalte Grausen.

Kommentar von MalNachgedacht ,

Es gibt gewisse Impfungen die sich im Laufe der Jahre bewährt haben und auch durchaus sinnvoll sind, z.B. die Tetanus-Impfung.

Interessanterweise ist ausgerechnet die Tetanusimpfung auch bei Impfgegnern relativ beliebt - obwohl das Risiko an Tetanus zu sterben vergliche mit anderen Krankheiten vergleichsweise klein ist.
Ob das daran liegt, dass man als Impfgegner bei Tetanus NICHT von der Herdenimmunität der Geimpften profitieren kann?

"Vergessen sollte aber niemand, dass es auch hier negative Entwicklungen gibt. Da werden Säuglinge,deren Immunsystem noch nicht voll entwickelt ist, mit einer 6 bzw. 7 fach Impfung zugedröhnt."...

Erstens handelt es sich bei 6/7-fach Impfstoffen ausschließlich um Totimpfstoffe. Selbst wenn das Immunsystem eines Kindes damit nicht "fertig" würde würde auch nichts passieren. Außer dass das Kind eben keine Immunität erwirbt.

Darüber hinaus ist für das Immunsystem nicht die Zahl der Krankheiten gegen die eine Impfung schützt relevant sondern die Zahl der Antigene im Impfstoff mit denen es "fertig" werden muss.

Heutige 6-fach-Impfstoffe enthalten noch circa 25 Antigene.
Alleine der früher verwendete Keuchhustenimpfstoff enthielt noch über 3000 Antigene.

Trotz zunehmender Anzahl von Impfungen ist also die Antigen-Belastung des Immunsystems immer weiter gesunken - auch wenn das manchem Impfgegner nicht einleuchten will.

Übrigens: 

1 Gramm "natürlicher" Gartenerde enthält mehr als 19 Millionen Antigene mit denen ein Kind i.A. auch problemlos fertig wird - trotz angeblich noch nicht "voll entwickeltem Immunsystem".

http://www.paediatrie.at/home/Vorsorgemedizin/Impfungen/Irrtuemer_der_Impfgegner...

"...Die jedes Jahr aufs Neue massiv beworbene Grippeimpfung ,die nur vor  bestimmten Viren schützt. Ein Virus verändert sich aber im Laufe der Zeit und während das Immunsystem evtl. grad mit der Impfung beschäftigt ist, schleicht sich ein anderes Virus durch die Hintertür herein, ohne erkannt und bekämpft zu werden. Dumm gelaufen !!..."
Deswegen gibt es ja auch jedes Jahr einen neuen Grippeimpfstoff - und in den meisten (leider nicht allen) Jahren schützt der sehr wohl vor dem dann tatsächlich aktuellen Grippevirus.
Richtig ist aber, dass die Grippeimpfung eine vergleichsweise schlechte Zuverlässigkeit hat.
Aber auch ein 20% Schutz wäre ja erst mal besser als 0% Schutz....

Antwort
von ThomasJNewton, 28

möchte mich selbst überzeugen lassen

schade, ich dachte, du wolltest dich informieren lassen.

Antwort
von mondfischlein, 36

Wenn Du lieber SERIÖSE Literatur außerhalb des Internets lesen möchtest zum Thema empfehle ich "Impfen Pro und Contra" von Dr. Martin Hirte. Er beschäftigt sich ziemlich detailiert mit den Standardimpfungen bei Kinderkrankheiten. Das ganz große Problem aus meiner Sicht, ist die Tatsache das Kinder zu einem sehr frühen Zeitpunkt massiv durchgeimpft werden. Ihr Immunsystem ist zu diesem Zeitpunkt noch unreif und kann daher gar nicht adäquat auf die Impfdosis reagieren. Einige Impfungen machen zu dem Zeitpunkt auch keinen Sinn, weil die Immunität erst gegeben ist, wenn sie schon nicht mehr lebensbedrohlich sind. Kommt es zu Impfschäden, sind diese fast nicht zu belegen, denn bei einem so jungen Säugling fällt nur den Eltern auf, dass der vielleicht mehr gestresst ist, schreit oder krampft und eine evtl. cerebrale Schädigung ist kaum nachweisbar. Neurodermitis als Folge von Impfungen wird ohnehin nicht ernst genommen, sondern tritt "zufällig" zeitgleich auf. Was die Verteuflung von Masern betrifft, die angeblich ach sooo gefährlich sind, so lese man die Statistik oder befrage die Generation, die diese Krankheit im Kindesalter durchgemacht hat. Wir erleben derzeit eine Verschiebung der Krankheit vom Kindesalter ins Erwachsenenalter (nicht nur bei Ungeimpften, sondern auch bei den Menschen, die aus unbekannten Gründen auch nach mehrmaliger Impfung keine Antilörper entwickeln) und ins sehr frühe Säuglingsalter, da geimpfte Mütter auch bei vollgestillten Kindern keine ausreichenden Antikörper bereitstellen. In beiden Altersgruppen verläuft die Krankheit schwerwiegender und gefährlicher. Ähnliches droht bei der m.M.n. völlig unsinnigen Windpockenimpfung, die ja auch ein Durchimpfen im 10 Jahres Rhythmus für eine halbwegs gesicherte Immunität benötigt. Was bei Kindern eine ziemlich harmlose Erkrankung ohne Komplikationien ist, ist bei einem Erwachesenen nicht selten ein Fall für das Hospital. Aber ein prima Geschäft für die Pharmaindustrie. Was mir persönlich auffällt bei der Diskussion ist, dass die kompromißlosesten Befürworter häufig nur der Standardargumentation der Pharmawerbung folgen, ohne sich im Detail wirklich mal mit den Argumenten dagegen auseinandergesetzt zu haben. Und was die Sicherheit und zuverlässige Prüfung vor Zulassung der Impfstoffe betrifft, kann man ja mal "Impfen bis der Arzt kommt" lesen, das der Wissenschaftsjournalist und Mediziner Klaus Hartmann verfasst hat. Danach weißt Du auf jeden Fall mehr ;)

Kommentar von uteausmuenchen ,
Wenn Du lieber SERIÖSE Literatur außerhalb des Internets lesen möchtest zum Thema empfehle ich "Impfen Pro und Contra" von Dr. Martin Hirte.

Dieses Buch ist alles andere als seriös. Er werden viele nachweislich falsche Aussagen verbreitet (zum Beispiel, dass es Sinn machen würde, die Krankheit durchzumachen etc.) und gezielt Ängste bei Eltern geschürt.

Ihr Immunsystem ist zu diesem Zeitpunkt noch unreif und kann daher gar nicht adäquat auf die Impfdosis reagieren.

Die Impfung erfolgt so früh wie möglich, um die gefährliche Zeit ohne Impfschutz möglichst zu immunisieren. Dass die Kinder in diesem Alter sehr wohl Antikörper ausbilden kann man nachweisen.

und eine evtl. cerebrale Schädigung ist kaum nachweisbar.

Wer einen solchen Satz schreibt, lebt in dem Luxus, eine echte cerebrale Schädigung noch nie gesehen zu haben.

Was die Verteuflung von Masern betrifft, die angeblich ach sooo gefährlich sind, so lese man die Statistik

Gerne. Bei Masernepidemien muss rund jeder Vierte ins Krankenhaus, weil es zu Komplikationen kommt. (http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/masern/art...)

Auf 1000 Erkrankte kommen etwa 1 bis 2 Fälle einer Masernenzephalitis, davon verlaufen 25% letal, ein Drittel der Überlebenden erleidet bleibende schwere Folgeschäden. (http://www.bmgf.gv.at/cms/home/attachments/7/2/9/CH1292/CMS1300998495169/pk_mini...)

Bei Kindern, die während ihrer ersten fünf Lebensjahre eine Maserninfektion durchgemacht haben, kommt es in rund 1 von 2000 - 3000 Fällen bei 1:1700 bis 1:3300 zu SSPE. SSPE verläuft immer tötlich, vorher verlieren die Kinder nach und nach alle Bewegungsfähigkeit, fallen in Demenz und Wachkoma. (http://www.medizinfo.de/neurologie/slow_virus/subakute_sklerosierende_panenzepha...)

Studien belegen, das Gegenteil von dem, was Impfgegner wie Hirte behaupten: Das Immunsystem von an Masern Erkrankten arbeitet nicht besser, sondern auf Jahre hinaus schlechter als das von nicht daran Erkrankten.

http://www.kinderaerzte-im-netz.de/news-archiv/meldung/article/studie-eine-maser...

Wir erleben derzeit eine Verschiebung der Krankheit vom Kindesalter ins Erwachsenenalter

Das liegt daran, dass viele Erwachsene nur die erste, nicht aber die zweite Masernimpfung erhalten haben. Bei Epidemien zeigt sich regelmäßig, dass knapp 90% derjenigen, die sich mit Masern anstecken, nicht ausreichend zweifach geimpft sind.

völlig unsinnigen Windpockenimpfung, (...) Was bei
Kindern eine ziemlich harmlose Erkrankung ohne Komplikationien ist,

Der Windpockenvirus bleibt ein Leben lang im Körper des Erkrankten. Wer einmal damit infiziert wurde, wird ihn nicht mehr los. Wird man ein zweites mal damit infiziert, bekommt man eine Gürtelrose - ist man geimpft, ist man auch vor Gürtelrose geschützt.

Daneben sind Windpocken keineswegs so harmlos: Besonders im ersten und über dem 16. Lebensjahr kann es zu ernsthaften Komplikationen kommen.

Windpockenimpfung, die ja auch ein Durchimpfen im 10 Jahres Rhythmus für eine halbwegs gesicherte Immunität benötigt.

Falsch. Zwar fehlen Langzeitwerte, weil es die Impfung noch nicht so lange gibt, im Moment geht man aber davon aus, dass insgesamt zwei Impfdosen genügen, um einen Langzeitschutz zu gewährleisten.

Aber ein prima Geschäft für die Pharmaindustrie.

Falsch. Epidemien der entsprechenden Krankheiten (Masern, Grippe,...) verursachen erheblich höhere Behandlungskosten als das Durchimpfen der Bevölkerung.

Kommentar von ThomasJNewton ,

Was dir persönlich anscheinend nicht auffällt ist die Tatsache, dass du ohne Punkt und Komma schreibst, sprichwörtlich. Ohne Absatz in der Realität.

Das machen Missionare so, Experten nicht.

Trotzdem erkannt man schnell die Phrasen, nur nicht ganz ganz so schnell.

Zu schwierigen Problemen gibt es nun mal keine einfachen Lösungen, und von dir mit Sicherheit nicht mal einen Ansatz.

Kommentar von GoodFella2306 ,

1. ein Buch, eine Internetseite, ein Text oder was auch immer wird nicht seriöser dadurch, dass man das Wort seriös mit Großbuchstaben schreibt. 2. deine Aussage strotzt vor Fehlern und falschen Annahmen. Du bist ein Paradebeispiel dafür, wie man nachvollziehbare und beweisbare wissenschaftliche Aussagen so ins Gegenteil verkehrt, dass es sich fast wie ein wirklich glaubhafter Text lesen könnte. Allerdings stellt sich mir dann die Frage, inwieweit du bereits gedanklich auf diese Seite gewechselt bist, dass du schon so indoktriniert antworten kannst.

Kommentar von MalNachgedacht ,

Wir erleben derzeit eine Verschiebung der Krankheit vom Kindesalter ins Erwachsenenalter (nicht nur bei Ungeimpften, sondern auch bei den Menschen, die aus unbekannten Gründen auch nach mehrmaliger Impfung keine Antilörper entwickeln) und ins sehr frühe Säuglingsalter, da geimpfte Mütter auch bei vollgestillten Kindern keine ausreichenden Antikörper bereitstellen. In beiden Altersgruppen verläuft die Krankheit schwerwiegender und gefährlicher.

Tja - da bist Du leider auf diverse Lügen und Tricks von Impfgegnern hereingefallen.

a) die vermeintliche "Verschiebung" der Masern ins Erwachsenenalter - die angeblich durch die Impfung verursacht wird.

Früher (in der Zeit vor Einführung der Masernimpfung) bekam praktisch jedes Kind die Masern - deswegen auch die etwas irreführende Bezeichnung der Masern als "Kinderkrankheit".
Nehmen wir mal an, dass ein Jahrgang  in Deutschland 1 Million Menschen umfaßt und 90% davon die Masern bereits als Kind bekamen und 1% erst später als Erwachsene und meinetwegen 9% gar nie.

Dann hätten wir damals pro Jahr 900.000 Masernfälle bei Kindern und 10.000 Masernfälle bei Erwachsenen.

Der Anteil der Erwachsenen unter den Masernkranken betrug also nur 1,1%.

Heute haben wir dank Masernimpfung in Deutschland pro Jahr noch circa 5000 Masernfälle.
Nehmen wir mal an das 90% davon Erwachsene betreffen würde (was nicht stimmt - tatsächlich sind auch heute ein Großteil aller Masernkranke Kinder) dann hätten wie heute also 4500 Masernfälle bei Erwachsenen und 500 Masernfälle bei Kindern.

Der Anteil der Erwachsenen unter den Masernkranken wäre also nun 90% statt 1,1% wie in der guten alten Zeit ohne Masernimpfung.

Der Anteil der Erwachsenen unter den Masernkranken hat sich also dank Impfung von 1,1% auf 90% erhöht - wenn das keine Verschiebung ins Erwachsenenalter ist?

Aber halt:
Früher hatten wir 10.000 Masernfälle bei Erwachsenen pro Jahr - im Rechenbeispiel heute aber nur noch 4500.

Es bekommen also dank Impfung weniger Erwachsene die Masern wie früher.

Früher hatten wir 900.000 Masernfälle bei Kindern pro Jahr - im Rechenbeispiel heute aber nur noch 50

Es bekommen also dank Impfung weniger Kinder die Masern wie früher.

Tatsächlich bewirkt die Masernimpfung einen Rückgang der Masern in JEDER Altersgruppe - nur profitiert nicht jede Altersgruppe gleich stark.

Deswegen gibt es eine RELATIVE Verschiebung der Masern ins Erwachsenenalter -  aber trotzdem weniger Masernfälle bei Erwachsenen....

Mit diesem mathematischen Trick gehen Impfgegner heute immer noch hausieren  - obwohl den meisten von Ihnen schon x-fach ihr Denkfehler erklärt wurde.

Das sie trotzdem noch mit einer "Verschiebung ins Erwachsenenalter" argumentieren sagt einiges über ihre Seriosität aus.

Den Vogel schießt in dieser Hinsicht der bekannte Impfgegner Hans Tolzin ab. 

Der behauptet einerseits dass die Masernimpfung eine Verschiebung des Erkrankungsalters bei Masern ins Erwachsenenalter bewirkt hätte 

UND andererseits

das die Masernimpfung gar nicht vor Masern schützen kann, weil Masern gar nicht durch Masernviren verursacht würden.

Ein unwirksame Impfung bewirkt also eine Verschiebung der Masern ins Erwachsenenalter. Wie das zusammenpassen soll können Sie mal spaßeshalber auf der Seite www.impfkritik.de nachfragen....

b) Masernantikörper werden  nicht durch Stillen weitergegeben - sondern kurz vor der Geburt über die Plazenta.
Stillen verlängert NICHT den Nestschutz bei Masern...

c) die Masern sind heute (bei Verfügbarkeit von "Schulmedizin" nicht bei Erwachsenen am gefährlichsten sondern bei Kleinkindern.
Denn die gefährlichste, da stets tödlich verlaufende Masernkomplikation SSPE tritt umso häufiger auf je jünger der Erkrankte war als er sich mit Masern infizierte....

Kommentar von MalNachgedacht ,

Das ganz große Problem aus meiner Sicht, ist die Tatsache das Kinder zu einem sehr frühen Zeitpunkt massiv durchgeimpft werden.

Das ganz große Problem mit Martin Hirte ist, dass seine "Impfempfehlungen" (z.B. Masern erst ab dem 12. Lebenjahr zu impfen aber natürlich nur dann wenn das Kind die Masern bis dahin nicht eh schon hatte) letztlich dazu führen dass Kinder am Ende gar nicht mehr geimpft werden...

Von Hirte stammt ja das Zitat:

"Die Immunität durch die Wildmasern ehedem war zuverlässiger, nur mit mehr Opfern verbunden. Unser Problem heute ist aber doch, dass die Ungeimpften kaum noch Gelegenheit haben, sich mit Masern anzustecken."
Wer also seine Kinder zuverlässiger vor Masern schützen will als per Impfung muß eben dann auch ("Pro und Contra") bereit sein ein erhöhtes Risiko in Kauf zu nehmen, dass sein Kind ein Opfer der Masern wird.....

"Wir erleben derzeit eine Verschiebung der Krankheit vom Kindesalter ins Erwachsenenalter (nicht nur bei Ungeimpften, sondern auch bei den Menschen, die aus unbekannten Gründen auch nach mehrmaliger Impfung keine Antilörper entwickeln) und ins sehr frühe Säuglingsalter, da geimpfte Mütter auch bei vollgestillten Kindern keine ausreichenden Antikörper bereitstellen."

Hier mal ein paar Zahlen aus der guten alten Zeit als es noch keine Masernimpfung gab, Mütter daher größtenteils selbst die Masern längst hatten als sie Kinder bekamen und Säuglinge auch größtenteils noch voll gestillt wurden.
Chemische böse Fiebersenker gab es seinerzeit auch noch nicht....

https://www.psiram.com/ge/images/6/61/Todesursache.jpg

137 tote Säuglinge im Alter von 0-12 Monaten durch Masern in einem einzigen Jahr (1923) in einer einzigen Stadt (Berlin) zeigen wie toll der mütterliche Nestschutz in den Zeiten vor der Masernimpfung funktioniert hat.
Die Zahl der an Masern erkrankten aber nicht gestorbenen Säuglinge ist zwar nicht dokumentiert  - dürfte aber wohl ein x-faches betragen haben....

Antwort
von berndcleve, 73

Da gibt es bei YouTube genügend Beiträge drüber.

Mir ist das mit dem impfen mittlerweile auch auesserst suspekt. Nach Möglichkeit einer grossen Bogen drum machen, das schließt aber nicht aus, dass man bei Kindern gegen die eine oder andere Sache impft.

Kommentar von Spezialmann ,

Da gibt es bei YouTube genügend Beiträge drüber

Bei Youtube gibt es auch genügend Beiträge darüber, dass die Erde wahlweise eine Scheibe oder eine hohle Kugel ist, dass Reptiloiden unter uns leben. Oder Außerirdische. Oder außerirdische Reptiloiden. Und so weiter und so fort. Youtube ist jetzt nicht unbedingt die Quelle, die ich bei wissenschaftlichen Themen zuerst in Betracht ziehen würde...

Kommentar von SturerEsel ,

Ich oute mich hiermit als Fan von Harald Lesch und Josef Gaßner. :) Aber du hast recht, auch die beiden sind nicht der Weisheit letzter Schluss ...

Kommentar von JuxSinnlos ,

Ich bin mir recht sicher, dass keiner von beiden einen Abschluss der renommierten Youtube- University vorweisen kann, insofern würde ich denen nix glauben ;-)

Antwort
von djNightgroove, 142

Ich kann dir zur Information diese Seite https://www.individuelle-impfentscheidung.de/ empfehlen. Die ist von Ärzten gestaltet, die das Thema objektiv angehen. Es gibt Impfungen, die empfohlen werden, aber es wird auch kritisch hinterfragt, ob jede Impfung sinnvoll ist.

Ein Argument gegen das Impfen von Mumps wäre z.B., das diese Kinderkrankheit bei Mädchen das Risiko reduziert, später an Eierstockkrebs zu erkranken. Die Impfung vermeidet zwar die Krankheit Mumps, das Risiko einer späteren Krebserkrankung der Eierstöcke wird dabei aber nicht vermindert. In dem Fall könnte man dann in Frage stellen, ob eine Impfung wirklich sinnvoll ist, denn Mumps ist bei weitem nicht so gefährlich wie Eierstockkrebs.

Impfgegner kritisieren außerdem, dass die Impfstoffe Aluminiumhydroxid enthalten. Von diesem ist bekannt, dass es beim längeren Einsatz bei Dialysepatienten Demenz verursacht. Tierversuche haben außerdem ergeben, dass Aluminiumhydroxid die Motoneuronen im Rückenmark schädigt. Bei der geringen Dosierung in Impfstoffen soll es angeblich nicht schädlich sein, aber ich kann verstehen, dass dem manche kritisch gegenüberstehen, da muss man nur an Contergan denken, das sollte angeblich auch ungefährlich sein.

Kommentar von Grobbeldopp ,

djNightgroove,

Ich weiß nicht ob du selber drauf reingefallen bist, dann nichts für ungut.

Diese Seite ist alles andere als objektiv es ist eine dezidierte Impfkritikerseite, zutiefst unseriös und tendenziös.

Kommentar von djNightgroove ,

Die Seite ist von Ärzten gemacht, schau mal ins Impressum, vertreten durch einen Facharzt für Kinderheilkunde. Wenn Ärzte, die doch vom Fach sind und eigentlich mit am besten über Vor- und Nachteile Bescheid wissen müssten, nicht seriös sind, wer dann?

Außerdem hast du die Seite sicher nicht gelesen, da werden Impfungen nicht pauschal abgelehnt, sondern eben kritisch betrachtet. Auch bekannte Medien befragen den Verantwortlichen der Seite als Experten: http://www.focus.de/familie/impfungen/impfreaktionen-autismus-herpes-zoster-die-...

Kommentar von Grobbeldopp ,

Auch Ärzte sollte man hinterfragen.

Herr Friedl verkündet gleich als erstes auf seiner Webseite, dass er den Irrlehren Homöopathie und Anthroposophie anhängt- das fängt ja gut an.

Dann bitte dies lesen:

https://www.psiram.com/ge/index.php/Individuelle_Impfentscheidung

https://www.psiram.com/ge/index.php/%C3%84rzte_f%C3%BCr_eine_individuelle_Impfen...

Kommentar von Spezialmann ,

Die Seite ist von Ärzten gemacht, schau mal ins Impressum, vertreten durch einen Facharzt für Kinderheilkunde. Wenn Ärzte, die doch vom Fach sind und eigentlich mit am besten über Vor- und Nachteile Bescheid wissen müssten, nicht seriös sind, wer dann?

...und die Seiten der Impfbefürworter sind auch von Ärzten gemacht. Beim Robert-Koch-Institut arbeiten ahufenweise Ärzte. Die ja laut deiner Aussage vom Fach und seriös sind. Und es gibt weitaus mehr Impfbefürworter als Impfgegner unter den Ärzten - deren Zahl ist im Vergleich verschwindend gering. Und wenn die überwiegende Zahl der Fachleute Impfungen befürwortet - dann muss man das doch auch tun.

Kommentar von JuxSinnlos ,

Es ist einfach herrlich, wie inkohärent und unsachlich Impfgegner argumentieren! Ich hätte viel zu lachen, wenn das Thema nicht dermaßen ernst wäre.

Ich starte mal einen Erklärungsversuch.

  • "Impfkritischer" Arzt/ Biologe/ Heilpraktiker/ whatever: Der muss ganz viel Ahnung vom Thema haben, der hat das immerhin studiert! Alle Informationen, die er verbreitet, sind per se richtig und dürfen nicht hinterfragt werden. Er ist ein furchtbar guter Mensch und nur seinem Gewissen verpflichtet.
  • Die (fast) gesamte medizinische Fachwelt: Pfui bääh! Die sind doch alle seit dem Kindergarten von der Pharmalobby indoktriniert worden. Im Studium lernen die eh nix vernünftiges außer "wie vergifte ich meine Patienten" und "Villa auf Mallorca ergaunern 101". Wenn die nur mal eine Stunde googlen würden, wie schlimm impfen ist, würde es keiner mehr machen!

Das gleiche gilt auch für wissenschaftliche Studien:

"Ist doch alles von der Pharma- Mafia gekauft, ich glaube keiner Studie, die ich nicht selbst gefälscht habe und Statistik ist eh was für Klugscheißer, mein Bauchgefühl als Mutter/ Vater ist viel besser"

vs.

"Ich habe eine Studie auf Facebook gelesen, dass Impfen voll doof ist, klang total wissenschaftlich und außerdem ist es eh logisch, dass man uns mit Aluiminium und den Zellen von toten Babys umbringen will!!12!"

Kommentar von djNightgroove ,

Das was du betreibst ist Polemik JuxSinnlos, das hat mit einer sinnvollen Diskussion wenig zu tun. Wer andere in seinen Kommentaren angreift, statt sachlich zu argumentieren, ist niemand, den die Wissenschaft ernst nehmen würde.

Kommentar von djNightgroove ,

Klar, die Mehrheit hat immer Recht, wie die Geschichte zeigt. Dann war es wohl auch die richtige Entscheidung, 6 Millionen Juden zu vergasen, immerhin war da auch die Mehrheit dafür.

Kommentar von Anaschia ,

@Grobbeldopp ! auch Psiram ist eine mehr als fragwürdige Seite, die außerdem nur in eine Richtung "Informationen" abgibt.

Kommentar von BurkeUndCo ,

@Anaschia --- das wäre mir neu.

Ich kenne von Psiram bisher nur sachlich stichhaltige Argumente.

Natürlich argumentieren sie z.B. gegen Homöopathie, aber das ist nicht polemisch, sondern sachlich. Denn wer glaubt schon an Homöopathie, wenn es da seit 200 Jahren immer noch keinen einzigen Beweis für das Funktionieren gibt.

Sachlich heißt auf Wissen basierend. Das muss dann nicht neutral sein, sondern eigentlich im Gegenteil die Aufgabe haben, das Wissen weiter zu geben.

Kommentar von Anaschia ,

@BurkelUndCo !! Sachlich und stichhaltig kann man die Kommentare von - psiram/ esowatch - wohl kaum nennen.

Es ist eher eine Plattform  für anonyme Hetze gegen die  Alternativmedizin.. Wenn Du diese Seite gut und informativ findest, ist das allein Deine Entscheidung.

Ich setze da , trotz aller Infos im Netz, eher auf mein Wissen und etwas "Gesunden Menschenverstand".

http://www.esowatch.de/105

Kommentar von Grobbeldopp ,

esowatch.de ist eine Privatseite von Victor Phillipi

Kommentar von MalNachgedacht ,

und über den gibt es bei Psiram auch einen Artikel:

https://www.psiram.com/ge/index.php/Viktor_Philippi

Kommentar von BurkeUndCo ,

Das liegt nur daran, dass Du, "liebe Anaschia" den Unterschied zwischen "Schulmedizin" und "Alternativmedizin" anscheinend leider nicht verstanden hast.

Das ist keine Wahl zwischen 2 echten gleichwertigen Alternativen.

Sondern "Schulmedizin" heißt so, weil es die Medizin ist, die an Schulen, genauer Hochschulen = Universitäten, gelehrt wird. Das ist also die Medizin, die dem aktuellen Stand der Wissenschaft entspricht.

Und "Alternativ"-Medizin heißt so weil sie halt anders ist. Anders als es der Wissenschaft entspricht ... ???  Früher nannte man das Scharlatanerie oder Kurpfuscherei.

Fakt ist jedenfalls, dass es nur richtige und falsche Medizin gibt. Und wenn sich irgendetwas bei der Medizin bewährt, also richtig ist, dann wird es in das medizinische Standardwissen aufgenommen. Nur was bleibt dann für die Alternativmedizin übrig?

Leere Luftblasen?

Und wenn Psiram dann Leute über diese Geschichten von "Des Kaisers neue Kleider ..." aufklärt, dann passt das manchen Alternativ-"Medizinern ?" nicht.

Warum wohl? Vielleicht weil aufgeklärte Mitmenschen weniger dazu bereit sind ihr Geld für Dinge auszugeben für die es aus Werbebehauptungen keinerlei Beweis gibt? Ein Schelm wer Böses dabei denkt.

Kommentar von Anaschia ,

Sondern "Schulmedizin" heißt so, weil es die Medizin ist, die an
Schulen, genauer Hochschulen = Universitäten, gelehrt wird. Das ist also die Medizin, die dem aktuellen Stand der Wissenschaft entspricht.".


@ BurkelUndCo
Ja, da hast Du vollkommen Recht.!!!

Contergan und Lipobay z.B. , fanden auch ihre Anwendung in der Schulmedizin.
Kommentar von djNightgroove ,

Anaschia hat den Unterschied wohl eher als du begriffen. Alternativmedizin steht für diagnostische und therapeutische Methoden, welche die wissenschaftliche Medizin ergänzen, oft aus dem Bereich Naturheilkunde. Es ist also kein Ersatz für die Schulmedizin. Medizinisch wirksame Tees gehören z.B. zur Alternativmedizin. Deren Wirsamkeit wurde auch in klinischen Studien, also von der Schulmedizin, bestätigt. Siehe z.B. http://www.3sat.de/nano/glossar/tee_gruen.html

Kommentar von MalNachgedacht ,

Anaschia hat den Unterschied wohl eher als du begriffen. 

Da habe ich meine Zweifel....

Alternativmedizin steht für diagnostische und therapeutische Methoden, welche die wissenschaftliche Medizin ergänzen, oft aus dem Bereich Naturheilkunde. Es ist also kein Ersatz für die Schulmedizin.

Bei Dir habe ich da jetzt auch Zweifel - Du verwechselt nämlich gerade "Komplementärmedizin" (das sind die welche die wissenschaftliche Medizin ergänzen wollen) mit "Alternativmedizin", die eben behauptet eine Alternative ZUR wissenschaftlichen Medizin zu sein.

Eine Medizin kann sich aber nennen wie sie will - wenn sie ihre Wirksamkeit nicht belegen kann dann ist es keine Medizin sondern Quacksalberei.

Medizinisch wirksame Tees gehören z.B. zur Alternativmedizin. 

Nein - die gehören zum Bereich der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) und die ist Teil der wissenschaftlichen Medizin....

Deren Wirsamkeit wurde auch in klinischen Studien, also von der Schulmedizin, bestätigt. 

Richtig - die Faustregel ist ganz einfach: Alle medizinischen Verfahren deren Wirksamkeit wissenschaftlich bestätigt ist sind auch wissenschaftliche Medizin - ist doch auch recht einleuchtend.

Verfahren die ihre Wirksamkeit nicht belegen können sind alles - nur eben keine Medizin. Ist doch hoffentlich auch einleuchtend.

Kommentar von MalNachgedacht ,

auch Psiram ist eine mehr als fragwürdige Seite, die außerdem nur in eine Richtung "Informationen" abgibt.

Wenn Du irgendwelche konkreten Fehler in den verlinkten Psiram-Artikel benennen kannst dann immer her mit entsprechenden Zitaten....

Übrigens - die Anhänger der Theorie dass die Erde kugel- und nicht scheibenförmig ist geben auch nur sehr einseitige Informationen von sich.
Deswegen muss diese Information trotzdem nicht falsch sein - bzw. wer behauptet sie wäre es sollte auch konkrete Fehler benennen und begründen können.

Kommentar von MalNachgedacht ,

Tja wie üblich haben die Psiram-Kritiker inhaltlich nichts an Psiram zu kritisieren....

Kommentar von Anaschia ,

@MalNachgedacht ! Es ist so entspannend, mal wieder Deine Kommentare zu diesem Thema zu lesen, und Du weißt - wie immer- auf alles eine Antwort !

Aber eines kannst Du vergessen ; ich werde garantiert nicht mit Dir auf dieser Ebene kommunizieren.

 

Kommentar von Spezialmann ,

Aber eines kannst Du vergessen ; ich werde garantiert nicht mit Dir auf dieser Ebene kommunizieren.

Weil es keine Leiter gibt, die so lang ist, dass du auf seine Ebene hinaufkommst?

Kommentar von Anaschia ,

@Spezialmann! Wieso Leiter ???? Müßte mich abseilen , und so sportlich soll es nun auch nicht mehr sein.

Kommentar von ThomasJNewton ,

Auch Ärzte können krank werden, auch geisteskrank.

Eine kenne ich persönlich.

Kommentar von MalNachgedacht ,

Die ist von Ärzten gestaltet, die das Thema objektiv angehen

über 80% der Ärzte die in dem Verein Mitglied sind sind Anhänger der Homöopathie UND/ODER der anthroposophischen "Medizin".

Wer sich nur etwas mit diesen beiden esoterischen (und vollkommen abstrusen und unbelegten) Lehren beschäftigt hat kann eigentlich keine Zweifel daran haben, dass es mit der Objektivität von Anhängern solcher Lehren nicht weit her ist...

Die Anthroposophie lehrt z.B. dass Kinder deswegen Masern bekommen weil sie in einem "früheren Leben" zu viel "gegrübelt" hätten.
Ohne Masern könnten diese Kinder dieses "Defizit" in ihrer jetzigen Inkarnation nicht beseitigen - und da die Masernimpfung ja verhindert dass solche Kinder die Masern bekommen "dürfen" lehnen Anthroposophen die entsprechende Impfung ab.

Nun ja - wer glaubt dass seine Kinder wiedergeboren werden wenn sie (wegen ihres Karma) an Masern sterben darf das gerne mit seinen eigenen Kindern ausprobieren....

Homöopathen haben ein Problem mit Impfungen weil das Konzept der Impfungen mehr der Konkurrenzlehre "Isopathie" als dem Konzept der "Homöopathie" entspricht.
Von Isopathie hielt der Guru der Homöopathen Samuel Hahnemann aber nun gar nichts - und entsprechend wenig halten seine Anhänger von Impfungen.

Sicherlich ist auch noch ein gewisser Neid im Spiel  - denn während die Homöopathen nun schon seit über 200 Jahren daran scheitern zu belegen, dass ihre Globuli besser als Zuckerpillen wirken ist die Wirkung von Impfstoffen geradezu überwältigend belegt....

Kommentar von MalNachgedacht ,

Von diesem ist bekannt, dass es beim längeren Einsatz bei Dialysepatienten Demenz verursacht. 

Richtig - aber bei Dialysepatienten wird Aluminiumhydroxid als Phosphatbinder täglich grammweise verabreicht.

Wenn die winzigen Mengen Aluminiumhydroxid die in einigen Impfstoffen enthalten sind die ja nicht gerade täglich verabreicht werden dement machen würden dann müßten Dialysepatienten die in einer einzigen Woche die zigtausendfache Menge bekommen ja allesamt geistig vollbehindert sein.....

Eigentlich ja noch schlimmer  - denn Dialysepatienten haben aufgrund ihrer Erkrankung wesentlich mehr Probleme 
Aluminiumhydroxid auszuscheiden wie gesunde Menschen..

Wie schon der olle Parcelsus wußte macht nun mal die Dosis das Gift.

Wenn ein gestandener  Mann durch das Trinken einer Flasche Bier keinen bleibenden Dachschaden erleidet dann kann man auch davon ausgehen, dass die vergleichsweise geringe Menge Alkohol in einer Flasche Orangensaft erst recht keinen Dachschaden verursacht.
Was umgekehrt nicht bedeutet, dass der tägliche Genuß einer Flasche Wodka längerfristig nicht zu einem Dachschaden führt.

Kommentar von djNightgroove ,

@malnachgedacht: Hast du auch den Teil gelesen, dass Aluminiumhydroxid in Impfstoffen angeblich ungefährlich ist? Hatte ich nämlich dazugeschrieben.

Kommentar von MalNachgedacht ,

Wie bereits geschrieben - es gibt keine gefährlichen oder ungefährlichen Substanzen. Es ist immer die Dosis die darüber entscheidet ob eine Substanz schädlich ist oder nicht.

Anhand der Beobachtung das Dialyse-Patienten selbst die 10.000 fache Dosis an Aluminiumhydroxid vertragen OBWOHL sie eben diese Substanz krankheitsbedingt sehr viel schlechter ausscheiden können zeigt, dass von der 10.000 mal geringeren Dosis in Impfstoffen noch dazu bei Personen mit funktionierender Leber und Niere wohl kaum eine Gefahr ausgeht.

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