Frage von Krassimira, 16

Ich habe zum Zeitp. der Arbeitsunfähigkeit (09.08.2016) und die Monate davor ein Nettogehalt von 1.970 €. Ab 01.09.2016 lt. Arb.Vertrag 1.300. Krankengeldhöhe?

Ich habe zum Zeitpunkt der Arbeitsunfähigkeit (09.08.2016) ca. 2 Jahre lang ein Nettogehalt von ca. 1.970,00 € für eine volle Stelle (40-stunden Woche) bekommen. Ab dem darauffolgenden Monat allerdings (ab dem 01.09.2016) hätte sich mein Arbeitsvertrag geändert und zwar auf nur 25 Arb. Stunden wöchentlich. Nach der Entgeldfortzahlung bekomme ich nun von meiner KK -DAK Gesundheit ein Krankengeld in Höhe von 59,00 € täglich. Kann der Arbeitgeber (LRA Hildburghausen) aus o. g. Gründen auf weniger Krankengeld plädieren, bzw. es durch die KK ändern lassen?

Antwort
von Nalifant, 4

Die Frage ist: Warum ändert dein AG deinen Vertrag von 40 auf 25 Stunden? War das mit dir abgesprochen bzw. von dir unterschrieben? Wenn nicht, wäre ich mir ziemlich sicher, dass eine Vertragsänderung nur unter Zustimmung beider Seiten (AG und AN) erfolgen darf.

Berechnung Krankengeld - Regel 1: Das tägliche Krankengeld beträgt 70 % des Regel­ent­gelts, welches durch die Beitrags­bemessungs­grenze (47250 € im Jahr 2013) nach oben begrenzt ist.

Das ergibt in 2013 ein maxi­males Kranken­geld von 91,88 € pro Tag.

Das Regelentgelt entspricht der Summe aus dem Brutto­gehalt des letzten Monats vor Beginn der Arbeits­un­fähigkeit (geteilt durch 30) und den Einmalzahlungen (z. B. Urlaubs­geld, Weihnachts­geld, Gewinn­beteili­gun­gen, Jubiläums­zah­lun­gen ...) der letzten 12 Monate (geteilt durch 360). Wir bezeichnen das Regel­entgelt im Rechner als kumu­liertes Brutto-Arbeitsentgelt.

Berechnung Krankengeld - Regel 2: Das Krankengeld darf nicht höher sein als 90 % des kumulierten Netto-Arbeitsentgelts.

Das kumulierte Netto-Arbeitsentgelt wird analog zum kumulierten Brutto-Arbeitsentgelt berechnet, das heißt, auch beim Netto­gehalt werden die Einmal­zahlungen berück­sichtigt.

Dadurch kann es sein, dass 90 % des kumulierten Netto-Entgelts höher sind als 100 % des tatsächlichen Netto-Entgelts. Daher gilt zusätzlich:

Berechnung Krankengeld - Regel 3: Das Krankengeld darf nicht höher sein 100 % des Netto-Arbeitsentgelts.

Diese drei Beträge werden bei der Krankengeldberechnung separat ausgegeben sowie das sich daraus ergebende tägliche Brutto-Krankengeld, welches dem kleinsten der drei Beträge entspricht.

Antwort
von HalloRossi, 1

Nein, es wird immer das Gehalt vor der Krankheit als Berechnungsgrundlage genommen. Ich habe meinen Job sogar verloren während des krankes. Da ändert sich nichts. Es sei denn, du hast einen  Tag gearbeitet mit den neuen Gehalt

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