Frage von Frabenk, 17

Ich habe vorwiegend wegen Stress oft Magenprobleme, lohnt sich ein Arztbesuch?

Ich habe leider ziemlich Angst vor Diagnosen und so was, ich bin wohl auch Hypochonder, weiß es aber nicht mit Sicherheit, weil ich eben Angst vor Ärzten beziehungsweise deren Diagnosen habe.. lol.

Jedenfalls habe ich oft Magenprobleme. Dachte erst, dass das vorwiegend an er recht ungesunden Ernährung liegt, aber nach Umstellung gab es keine Besserung. Gut, davor hatte ich es oft zuhause, auch in den Ferien, aber seit ich von Milch ablasse ist es zuhause meist kein Problem.

Während der Schule ist es jedoch so, dass, sobald ich in die Schule gehe, die Bauchschmerzen kommen; wunderbar um halb acht geht es mir gern mal schlecht, und nur mein (einziger) Kumpel weiß das wohl, weil ich jeden Tag kurz vor ihm murmle "Boah, hab Bauchschmerzen". Gehe ich dann, reichlich widerwillig, auf die Toilette, dann ist das meist wirklich unschön, dünn und so was.

Danach bin ich meistens wieder völlig gesund und es nervt nicht mehr. Meistens. Manchmal kommt's auch wieder, und bei so was kann man nicht so einfach immer das Klo aufsuchen, weil das manchmal ziemlich lange dauern kann, da sehr ätzend.

Es steht wohl außer Frage, dass das eng mit Stress zusammenhängt. Früher habe ich lediglich IMMER vor und ggf. während des Sportunterrichts den Stuhldrang in Kombi mit einem sehr unangenehmen Bauchgefühl bekommen, auch nach Wechsel es Stundenplans. Heute gern am Morgen und IMMER vor Tests.

Ignoriere ich es, geht das (meistens!) nach ekelhafter Zeit weg. Vor Tests kann ich mich überhaupt nicht konzentrieren, weil mich mein Magen da ganz besonders mitnimmt. Das muss also zwangsläufig am Stress liegen, wenigstens z.T..

Arzt unausweichlich? Ist doch psychisch, was kann der da machen? Will nicht gern Beruhigungstabletten schlucken, Medikamente nehme ich nur im Notfall. In drei Monaten habe ich Abschlussprüfung, da wäre das am wenigsten willkommen.

Ich weiß nicht, ob ich Depressionen habe und das überhaupt damit zusammenhängt. Vor Jahren hatte ich sie vielleicht, als die Hypochondrie begann und ich überzeugt war, sterben zu müssen. Meine Schüchternheit und Angst vor der tatsächlichen Diagnose verbat es mir, mich jemandem mitzuteilen.. irrational, ich weiß. Vielleicht hatte ich sie jedoch auch nicht.

Antwort
von Tincheng78, 10

Ich würde sagen ein Arztbesuch wäre gut.

Mein Freund hatte die Selben Probleme. Bei ihm wurden Allergietests gemacht und daraufhin wurde eine Fruktose und Laktoseintoleranz festgestellt. Seit dem er sich dementsprechend ernährt ist es viel besser geworden. Wenn er Stress hat ist es manchmal noch da aber ansonsten;-)

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