Frage von Streitaxt, 118

Ich habe von einer Freundin gehört, dass sie eine Freundin hat, die sich aus Versehen an einer Spritze gestochen hat - Leben vorbei?

Also die Freundin dieser Freundin arbeitet mit HIV-Viren und hat in eine Spritze, die nicht ordnungsgemäß entsorgt wurde gefasst. Die Spritze hat ihr dann in der Hand gesteckt. Im Nachhinein konnte keiner mehr sagen, was in dieser Spritze mal war.

Dieses Mädchen muss jetzt ihr Leben lang oder zumindest bis die Krankheit eventuell ausbricht alle 6 Monate zu einer Untersuchung...

Kann für sowas nicht irgendjemand zur Rechenschaft gezogen werden? Im Notfall der Institutsleiter? Er delegiert doch die Aufgaben, ist aber für deren Erfüllung letztendlich mitverantwortlich.

Antwort
von coooorny, 64

ich könnte in so einem Institut niemals arbeiten >_< allein wen ich das lese läufts mir schon eiskalt den rücken runder :/

aber ich denke meine Vorredner werden recht haben das wird eigenverschulden sein? mir stellt sich die frage wie so deine Freundin dort hineingegriffen hat mir würde es im leben nicht einfallen in diesen "müll" zu greifen egal was mir da rein fällt >_<

Kommentar von Streitaxt ,

Wie die Situation exakt war weiß ich nicht...aber sie hat in keinen Müll gefasst. Sie war selbst am Arbeiten und bei einem Handgriff hat sie auf einmal eine Spritze in der Hand stecken gehabt, wo eigentlich keine Spritze hätte liegen dürfen.

Aber ja, ist echt eine Horrorvorstellung ;)

Kommentar von coooorny ,

Ok aber ich denke man wird niemals raus bekommen wer den fehler in dieser Situation gemacht hatte.

mann kann eig nur HOFFEN das die spritze "tot" war und eben nicht mit besagtem keim / Virus infiziert war >_<

Ich drücke deine Freundin und dir echt die Daumen :/

Antwort
von OnkelSchorsch, 53

Klar kann jemand zur Rechenschaft gezogen werden. Wenn das der Freundin einer Freundin angeblich passiert ist, dann ist der Bruder des Bekannten des Schwagers des Arbeitskollegen der Cousine einer Freundin der Freundin dran schuld.

Ist doch logisch, oder?

Mit anderen Worten: wenn man schon "Freund einer Freundin hat angeblich erzählt" hört, braucht man gar nicht weiter zuzuhören, denn dann handelt es sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um ein Märchen.

Kommentar von coooorny ,

laut deiner aussage darf ein Freund also keine frage stellen die sich nicht auf sich selbst bezieht? ich würde genau so anfangen wen es sich um meine beste Freundin handelt natürlich tut das nichts zur Sache mit dem Thema was gefragt wird aber trotzdem finde ich eine Erliche Geste des Verfassers.

Kommentar von OnkelSchorsch ,

Bei der Story handelt es sich um eine sog. "urbane Legende", mehr nicht.

Kommentar von BalTab ,

Die Freundin deiner Freundin ist nicht deine Freundin. DEINE Freundin glaubt das vielleicht auch. ICH glaube das aber auch nicht. DieseSituation ist einfach unglaubwürdig.

Kommentar von coooorny ,

du würdest es aber glauben wen deine Freundin zu dir sagt das IHRE Freundin vom Fahrrad gefallen ist und sich dabei den fuß gebrochen hat?

Kommentar von Streitaxt ,

Dann glaubst du auch deiner Frau (falls du eine hast oder mal haben solltest) nichts, sobald sie etwas von ihren Freundinnen erzählt. Du bist sehr komisch.

Expertenantwort
von MaxGuevara, Community-Experte für HIV, 42

Sie wird sicherlich im Krankhaus arbeiten oder in einer solchen Richtung? 

Wenn ja, dann hat sie für sowas Unterschrieben. Sie kann niemanden dafür zur Rechenschaft ziehen. Ärzte, Krankenschwestern und Co. haben nunmal so ein Risiko. Dafür wird zu Anfang unterschrieben. 

Dass sie jetzt aber alle 6 Monate zur Untersuchung muss ist albern und schwachsinnig. Es reicht, wenn sie sich zwecks HIV nach 6 Wochen testen lässt oder eben notfalls noch zur Sicherheit einen nach 12 Wochen. 

Aber ständig alle halbe Jahr ist unsinnig. 

Wenn sie nach 6 oder 12 Wochen kein HIV hat, dann hast sie es auch nicht nach 6 Monaten. 

Oder hat sie bereits HIV? 

Gruß

eure Maxie

Kommentar von OnkelSchorsch ,

Ich sach doch - die Story ist so nie passiert. Gibt es in zahllosen Varianten, es handelt es sich um eine urbane Legende.

Kommentar von Streitaxt ,

OnkelSchorsch, du bist einfach zu doof. Natürlich ist es passiert (in dem von mir geschilderten Fall) und davor wahrscheinlich auch schon zig mal. Was ist daran so unglaubwürdig oder abwegig. Kannst du dich nicht einfach mal in einen Forscher reinversetzen? Was bist du? Dachdecker?

Kommentar von exxonvaldez ,

Das mit den alle 6 Monate testen lassen ist allerdings Unsinn!

Das lässt an der Glaubwürdigkeit der Story schon Zweifel zu.

Kommentar von Streitaxt ,

Und wieso ist das Unsinn? Je früher es erkannt wird desto besser, nicht?

Kommentar von svenwie ,

Ganz einfach - wenn dieser Unfall so gelaufen waere, dann koennte man die betroffene Person sicher nach 6 Wochen auf HIV testen.

Wie schon gesagt, dann noch zur Sicherheit ein weiterer Test nach 12 Wochen und gut ist.

Wenn die Person nach 6 Wochen negativ getestet wird und dann nach 12 Wochen noch einmal, dann hat definitiv keine Infektion stattgefunden und man braucht dann auch nicht alle 6 Monate zum Testen ...

Nehmen wir mal an, es hat eine Infektion gegeben, dann wuerde das in einem Test nach 6 Wochen festgestellt werden koennen und dann muesste Sie Medikamente nehmen und wahrscheinlich ihr Leben lang zu Kontrolluntersuchungen (ca. alle 3 Monate). Allerdings sollten die Medikamente dann dafuer sorgen, dass das Virus eingedaemmt wird und somit kein AIDS auftreten kann ...

Kommentar von Streitaxt ,

Nein, es wurde noch kein Ausbruch beobachtet. Sie arbeitet auch nicht im Krankenhaus sondern in einer staatlichen Forschungseinrichtung. Ich weiß ja nicht was die da für Stämme des Virus generieren und züchten, aber vielleicht sind ihre laufenden Projekte auch der Grund für die Häufigkeit der Untersuchung. Ist aber nur Spekulation von mir.

Kommentar von MaxGuevara ,

Naja da kenne ich mich auch nicht aus, was die da genau machen und welche Routineuntersuchungen die dort machen. 

Aber wegen HIV alle 6 Monate wird es ja dann wohl nicht sein. 

Also was genau ist jetzt hier das problem?

Wenn sie sich gestochen hat und Angst wegen HIV hat, dann soll sie sich ganz normal testen lassen und gut ist. 

Antwort
von meinerede, 49

Nee, was man so alles hört...und auch noch über so viele Ecken...Das lässt sich doch  feststellen., was in dieser Spritze drin war! Und da, wo man mit gefährlichen Keimen und Viren arbeitet, sowieso!

Kommentar von Streitaxt ,

Wenn du wüsstest, wie es in Forschungsinstituten zugeht... Was du beschreibst ist die Idealvorstellung.

Antwort
von exxonvaldez, 35

Möglicherweise. Es hängt von den Umständen ab.

Wurden alle vorgeschriebenen Maßnahmen zum Arbeitsschutz eingehalten?

Waren alle Mitarbeiter angemessen geschult?

Wurde der Arbeitsunfall gemeldet?

Antwort
von rockglf, 61

Nein, wieso auch? 
Wenn nicht grad jemand grob fahrlässig oder sogar absichtlich die Spritze so platziert hat, ist es ihre Schuld und man kann dafür niemanden "zur Rechenschaft ziehen":.

Kommentar von Streitaxt ,

Ihre Schuld ist es mal gar nicht. Die Spritze wurde wie gesagt nicht wie vorgeschrieben entsorgt, sodass sie nicht damit rechnen konnte.

Kommentar von rockglf ,

Doch es ist ihre Schuld. Sie hat nicht richtig aufgepasst; Es gibt in solchen Bereichen einfach ein gewisses Berufsrisiko, womit jeder einverstanden sein muss, wenn er dort arbeitet. 

Und wenn nicht grad jemand die Spritze genommen hat und in sie reingesteckt hat, dann hat sie einfach nicht genug aufgepasst. 

Kommentar von exxonvaldez ,

So einfach ist das nicht!

Zunächst mal ist der Arbeitgeber in der Pflicht alles zu tun, damit seine Angestellten bei der Arbeit bestmöglich geschützt sind.

Zunächst wäre also zu klären, ob alle Bestimmungen zum Arbeitsschutz eingehalten wurden. Dazu gehört auch eine jährliche Unterweisung der Mitarbeiter.

Kommentar von rockglf ,

Ändert nichts an der Tatsache, dass Menschen nur Menschen sind.

Wenn jemand die Spritze fallen lassen oder vergessen hat, dann war das einfach menschliches Versagen. 

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