Ich habe so große Angst wenn ich irgendwann morgens aufwache und mein Hund ist tot?

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8 Antworten

Hallo,

ich kann gut nachfühlen, was du empfindest. Auch ich habe im Moment eine über 16 Jahre alte Hündin, bei der ich auch weiß, dass unser gemeinsamer Weg nicht mehr sehr weit sein wird.

Aber weißt du, dass es mein allergrößter Wunsch wäre, wenn meine Gracy friedlich in ihrer Couchecke (ihr Lieblingsplatz) einfach einschlafen würde?

Viel schlimmer ist der Gedanke, demnächst die Entscheidung treffen zu müssen, dass ihr Leben nur noch Quälerei ist und dann den Tierarzt anzurufen.

Ja, natürlich müssen sich Tiere - im Gegensatz zu vielen Menschen - nicht zu Tode quälen - aber das macht die Entscheidung für mich nicht einfacher. Die Warterei dann auf den TA, den Hund auf seinem letzten Weg im Arm zu halten - da würde ich mir wirklich wünschen, sie würde einfach friedlich einschlafen.

Der Verlust und der Schmerz ist immer groß - leider gehört das dazu, denn unsere vierbeinigen Freude begleiten uns immer nur ein Stück unseres Weges . Aber zum Glück bleiben viele schöne Erinnerungen und viele Fotos, die einem nach einer gewissen Zeit immer wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubern ...

Ich wünsche dir und dem Hund alles Gute

Daniela

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Kommentar von DevilsLilSister
07.06.2016, 13:46

Sehr schön gesagt... :) da gibt es nichts mehr hinzuzufügen.

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Diese Trauer wird groß sein. Man verliert einen wichtigen Partner. Ich sage mir dann immer, wird er wieder geboren werden, wird er mich suchen bis er mich gefunden hat.

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Kommentar von LiJa1995
07.06.2016, 13:39

Schön geschrieben :)

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So nachvollziehbar die Angst vor dem Verlust ist, ich wünsche jedem meiner Tiere, einfach einschlafen zu können.

Vor allem für das Tier, aber auch für mich. Keine lange Krankheitsphase, keine Schmerzen, kein endloses Hin und Her, kein Hadern mit der Entscheidung, wie lange man es noch versucht, kein Einschläfern müssen.

Ja, der Schock ist groß, wenn das geliebte Tier plötzlich tot daliegt. Der andere Weg ist aber für alle Beteiligten sehr viel schlimmer und mit viel mehr Leid verbunden.

Wenn das Tier alt wird, muss man darauf vorbereitet sein. Das heißt nicht, dass es nicht weh tut.

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Kommentar von Jerne79
07.06.2016, 13:46

Wenn es dem Hund sehr schlecht geht, würde ich mich an deiner Stelle wirklich fragen, wie lange es ihm noch schlecht gehen soll.

Viele Leute hängen so sehr an ihren Tieren, dass sie blind werden für das Leid, das ihre Hilfsversuche auslösen.

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Du sollest dich dann trösten, dass dein Hund ein schönes Leben hatte. Und vielleicht auch einen leichten Tod - wenn du nichts davon gemerkt hast.

Hunde leben nun mal nur ein paar Jahre.

Du wirst trauern, aber dann hoffentlich einem neuen Hund dein Herz schenken.

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Kann ich absolut nachvollziehen!

Aber so ist der Kreislauf des Lebens. Ich bin mir sicher, dein Hund hatte ein tolles und langes Leben. Du kannst ihn ruhig gehen lassen.

Wenn es ihm so schlecht geht, dann ist für ihn eine Erlösung.

Kopf hoch, ich weiß wie schwer das ist.

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ich knn deine angst gut verstehen.

wenn es deinem hund aber schlecht geht, solltest du mit einem einfauhlsamen tierarzt beraten odb eine erloesung nicht angebracht ist. gerade wenn man seinen hund liebt, sollte man sein leiden verkuerzen , wenn man ihm nicht mehr helfen kann.

ich habe auch einen alten betagten hund. man merkst taeglich, dass er etwas schwaecher und mueder wird. er hat gelnkschmerzen, ist taub und fst blind. sollte er nicht mehr an unserem leben teilnehmen und es ihm viel schlechter gehen, werde ich den tierarzt holen, damit er sich nicht quaelen muss.

mich troestet die lange geminsame zeit und dass wir immer gut fuer ihn sorgen, wenn er geht.

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Sie müssen es akzeptieren

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Es gehört leider zum Leben dazu. Ich kann es mir auch ohne meinem Hund nicht mehr vorstellen

Wenn es passiert, ist es am Besten positiv zu denken, auch wenn es sehr schwer ist, sei dankbar, dass du eine schöne Zeit mit ihm erleben durftest und er jetzt dein Schutzengel ist. :-)


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