Ich habe Selbsmordgedanken könnt ihr mir hellfen?

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Support

Liebe/r martinaina,

gut, dass Du Dir helfen lassen möchtest. Wenn Dir die Medikamente nicht geholfen haben, frage ruhig Deinen Arzt nach einem anderen, oft braucht es seine Zeit, nicht jedes Antidepressivum schlägt bei jedem gleich gut an. Auch der Besuch eines anderen Psychologen kann vielleicht helfen.

Du kannst Dich jederzeit an die Telefonseelsorge wenden: 0800/1110111 oder 0800/1110222 (gebührenfrei aus dem deutschen Fest- und Mobilfunknetz).

Wenn die Gedanken einmal so stark sein sollten, dass Du befürchtest, Dir etwas anzutun, kannst Du Dich auch direkt an eine Klinik wenden, für solche Fälle gibt es Notfallplätze.

Herzliche Grüsse

Jenny vom gutefrage.net-Support

5 Antworten

Gib nicht auf! Dir ist sicherlich aufgefallen,dass die Welt nicht nur aus Regenbogen und Sonnenschein besteht. Sie ist oft ein grausamer und hässlicher Ort. Keiner kann so hart zuschlagen wie das Leben. ABer es geht nicht darum wie hart einer zuschlagen kann, sondern wieviele Schläge einer einstecken kann und trotzdem weiter macht. Du liest sicherlich sehr vielen Menschen am Herzen. Willst du das alles aufgeben? Du hast doch schon so viel erreicht! Sollte das alles umsonst sein? Nein! Gib nicht auf, mach weiter!

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Kommentar von martinaina
29.11.2015, 00:03

Danke! Richtig schön geschrieben. Da hast du vollkommen Recht. Leider ist die Welt viel zu oft ein grausamer Ort. Aber deine Sätze haben mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert!

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Liebe martinaina,,

Dass du die beschriebenen Selbstmordgedanken hast, scheint eine verständliche Konseuqnez deiner Depression zu sein. Prizipiell sehe ich es als eine mutigen Schritt, wenn du deswegen  beim Psychologen warst. In deiiner Frage gibst du aber nicht do viele Informationen dazu, welche Behandlung du bekommen hast, z.B. ob dir eine Therapie vorgeschlagen wurde?  Dein Beschreibung lässt mich vermuten, dass du vielleicht nur
  Medikamente verschrieben bekommen hast?

Wenn diese Medikamente dir leider nichts helfen konnten, zugelich nichts oder nur wenig anderes unternommen worden wäre, dann erscheinen deine Selbstmordgedanken als leider sehr wahrscheinliche Folge, da du deine Situation vieleicht als sehr hoffnungslos siehst?

Immerhin hast du dich hier auf GF zu deiner Frage getraut, du fragst auch ob wir die helfen können- das weist darauf dass du dir helfe lassen willst, dass du endlich glücklicher leben möchtest.  Das ist gut so, denn dieser Winsch zu leben- glücklicher zu leben - sehe ich erst mal formal im Widerspruch zu deinen Selbstmordgedanken.

Ganz so ein knallharter Widerspruch ist das möhlicherweise nicht- auch der suizidle Mensh will  vermutlich leben- kann aber dann leider nicht mehr so wirklich daran glauben, dass das irgendwann noch mal  mit einem befreiteren und glücklicheren Leben klappt. Diese pessimistische Sicht kann dich dadurch erklären, weil die krank bzw. depressiv machenden Faktoren im Leben der betroffenen Menschen nicht genügend ausgeschaltet werden. Genau dieses Problem kann entstehen, wenn die Behandlung psychischer Probleme wie Sorgen, Ängste ber auch Verbitterung, mangeendes Selbstwertgefühl, Unwohlsein etc. allein mit Medikamenten bearbeitet werden sollen.

Medikamente können zwar in den Stoffwechsel des Gehirms so eingreifen, dass die Symtome des Unglücklichsein gedämft und eventuell ausgeschaltet werden, mitunter kann auch das Verhalten eine Menschen produktiver werden, z.B. wenn durch weniger Traurig sein eine positivere Ausstrahlung zusatnde kommt was zu positiveren Rückmeldungen der Uwelt führt. Medikamente können schon da helfen und in Zeiten schwerer Depression ist es auch wichtig, dass ein so schwer erkrankter Mensch irgendwie erst mall weniger unglücklich und verzweifelt ist, um überhaupt irgendwie  noch einigermaßen durchs Leben zu kommen.

Was aber ist, wenn die eigentlichen Ursachen des Unglücklichsein nicht wirklich erforscht und auf Grunde dieses Defizits nicht  angegangen werden können?

Kann dann ein Mensch wirklich glücklich werden?

Ich z.B. sehe da einen Heilungserfolg als nicht möglich, zumindest als nur eingeschränkt möglich. Deswegen denke ich, dass eine Kombi aus Gesprächstherapie und evtl. Medikamnentengabe für den Anfang einer Depressionsbekämpfung wichtig sei kann. Hast du eine solche Gesprächstherapie gehabt?

Wenn nicht-  warum nicht- wolltet du nicht-schien es dir bequemer erst mal Medis zu bekommen, war es schwer einen Termin für eine Therapie zu erlalten?

Wenn ja, dann könnte dir das aber auch jetzt noch nachträglich eine Therapie hlefen, vielleicht wirklich einmal grundlegend hefen, weil du vielleicht den Ursachen deiner Depression noch nicht wirklich auf den Grund gehen konntest.

Du kannst da aber auch viel selber für dch tun, z.B. indem darauf achtest, was du magst, ws du nicht magst. Wo fühlst du dich überfordert, ws sagt dir nicht zu, was du aktuell aber machen musst?  Fühlst du dich ok i deinem Denken, Fühlen ud Tun, oder hast du bisweilen das Gefühl, dass du im "falschen Film" sitzt?

Ich bringe mal diese Fragen, weil die m.E.mitunter ganz gut weiter helfen können.

Ein/e erfahrene/r Psychologe/Psychologin kann gemeinsam mit dir
effizient nach den Gründen deiner Depression schen, so dass das wichtig für sich sein könnte, das zu versuchen.

Vel Erfolg, Thomas

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Kommentar von martinaina
29.02.2016, 18:49

Hallo Thomas, vielen Dank für deine Antwort. Ja, ich habe hauptsächlich nur Antidepressiva bekommen. Die haben mir aber meiner Meinung nach überhaupt nicht geholfen. Natürlich habe ich auch viel mit dem Arzt gesprochen aber ich bin bei sowas immer sehr verschlossen und kann mich nicht richtig öffnen. Was mich zusätzlich sehr belastet, ist dass ich leider nur noch eine richtige Freundin habe. Durch die Depressionen hab ich mich sehr zurück gezogen und nichts mehr unternommen und dadurch habe ich leider keinen Kontakt mehr mit meinen früheren Freunden. Ich hoffe, dass sich das irgendwann mal wieder ändert...

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Hmm hast du keine Freundin/Freund mit denen du darüber reden kannst ?
Hier ist es doof darüber i was zu schreiben geschweige zu berichten, eine gute Freundin von mir hatte sowas ähnliches auch und ich war einfach nur für sie da, und irgendwann klappte es und sie ist wieder "gesund" wenn ich dass mal so schreiben darf :)

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Kommentar von martinaina
29.11.2015, 00:06

Doch ich hab eine sehr gute Freundin und auch einen Freund. Aber ich schaff es einfach nicht darüber zu sprechen. Mir fällt das leider einfach zu schwer. Ich hab es schon so oft versuch aber zum Schluss kommt einfach nicht's aus meinem Mund raus

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Kommentar von Dennis20690
29.11.2015, 00:15

hmm dass ist doof :( aber ich denke die können dir da sehr weiter helfen weil es sind ja eh schon Personen denen du vertraust. ich würde es nochmal versuchen :) also hop hop :) ich glaub an dich ;)

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Such dir jemand zum Reden Rede mit ihm über alles was dich bedrükt las es einfach raus und fris es nicht in dich hinein

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Du könntest Dich wieder an eine/n Psychotherapeut/in wenden, um die dahinter liegenden Probleme zu bearbeiten; Du könntest andere Medikamente ausprobieren; auch gibt es in vielen Stellen Beratungsmöglichkeiten/Sozialdienste/Selbsthilfegruppen/Telefonseelsorge und ähnliches und wenn das alles keine Option ist oder nicht hilft, kann Dich ein Arzt (z. B. Hausarzt, Psychiater, Neurologe, ... prinzipiell jeder approbierte Facharzt) in ein Krankenhaus einweisen, in welchem man dann eventuell eine intensivere Behandlung in einer geschützteren Umgebung durchführen könnte. Allein musst Du jedenfalls nicht da durch! Auch mit Freunden oder Menschen im Internet kann man Hilfe finden, doch Hilfe von ausgebildeten Fachkräften sollte man dennoch nicht außer Acht lassen, bei so einer ernsten Problematik. Alles Gute wünsche ich Dir!

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Kommentar von martinaina
29.11.2015, 00:11

Danke für deine Antwort. Meine Schwester arbeitet bei meinem Hausarzt, die weiß zwar Bescheid, dass ich Depressionen habe aber nichts von den Suizidgedanken. ich habe einfach das Gefühl, dass das bei mir alles nicht's mehr bringt aber wahrscheinlich muss ich nur den ersten Schritt machen

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